Katrin Jäger Schützenkönig

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Inhaltsangabe zu „Schützenkönig“ von Katrin Jäger

Frauen im Schützenverein? Schluss mit lustig in Westfalen Niemals hätte Viktoria Latell, Starreporterin beim Berliner Express, sich herabgelassen, eine Geschichte in Westbevern, Westfalen, zu recherchieren. Wäre auf dem Foto des Schützenvereins nicht dieses Tier gewesen, das Viktoria schon einmal gesehen hat. Am Neujahrsmorgen, am Müggelsee. Neben der Leiche der 18-jährigen Sarah. Auf einem Abschiedsbrief. Viktoria reist in die tiefste Provinz. Dort muss sie schockiert feststellen, dass sie mit Westbevern mehr verbindet, als ihr bewusst war. Und dass sie ihre erste Leiche schon vor vielen, vielen Jahren gesehen hat. Ein herrliches Spiel mit großstädtischen Vorurteilen gegenüber der sogenannten Provinz.

Ein Buch mit viel Potential nach oben.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

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    Schützenkönig
    gaby2707

    gaby2707

    09. October 2013 um 09:13

    Viktoria Latell, Reporterin beim Berliner Express, und ihr Kollege Mario werden ins Münsterland geschickt. Direkt aufs platte Land nach Westbevern. Hier sollen sie eine Reportage über eine Frau schreiben, die versucht haben soll, die Mitglieder eines Schützenvereins zu ermorden. Außerdem führ gerade in dieses kleine Dorf die Spur eines rätselhaften Briefes, den der Mörder der 18-jährigen Sarah am Müggelsee zurück gelassen hat. Viktory weiß nur noch nicht, dass es eine Reise auch in ihre Vergangenheit werden wird... Krimi und lustig? Ja, Katrin Jäger hat diesen Spagat mit ihrer Geschichte aus dem Münsterland geschafft. Perfekt gezeichnete Protagonisten und Schauplätze, die ich mir gut vorstellen kann, haben mich direkt ins Landleben und auf den Schützenplatz hinein gezogen. Hier werden viele Vorurteile gegen das Landleben und seine Bewohner so liebevoll verarbeitet, dass man noch nicht mal beleidigt sein kann. Bereits der Prolog lässt für mich Fragen offen: Wer sitzt da in seinem Grab? Und wer steht davor und hat es gegraben? Diese Fragen lösen sich im Laufe der Geschichte auf.  In 22 Kapiteln werden insgesamt drei Geschehnisse miteinander verwoben: der Tod eines jungen Mädchens in Berlin, der Amoklauf einer Frau im Münsterland und Albträume von Viktoria. Ich werde geschickt von einem Schauplatz zum anderen geführt und es gibt nie Langeweile. Gerade im westfälischen habe ich immer wieder schmunzeln müssen.   FAZIT: Mit dem "Schützenkönig" habe ich ein spannendes und zugleich lustiges Buch mit einer nicht alltäglichen "Ermittlerin" gelesen und es hat Spaß gemacht.

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  • Westfalenkrimis sind nicht Meins

    Schützenkönig
    pelznase

    pelznase

    25. March 2013 um 20:04

    “Schützenkönig” war nun mein zweiter Versuch mit einem Regionalkrimi aus Westfalen. Also meiner eigenen Region. Leider konnte mich auch dieses Buch nicht überzeugen. Ich weiß, wir Westfalen sind als stur und humorlos verschrien, aber ich wollte die Hoffnung nach dem ersten Fehlgriff nicht gleich aufgeben. Es ist aber auch bei “Schützenkönig” so, dass der Humor nur selten durchblitzt. Wenigstens ab und zu ein Schmunzeln, viel mehr erwarte ich gar nicht. Doch das war hier eindeutig Fehlanzeige. Auch wenn ich weiß, dass die Westfalen nicht als Deutschlands unterhaltsamstes Völkchen bekannt sind, so hat mich ihre Darstellung hier gestört. Ich finde es bedenklich, wenn einem nicht mal eine einzige Person aus der Geschichte sympathisch ist. Doch genau das war bei mir der Fall. Hier und da ein sturer und humorloser Vereinsmeier, okay, aber nicht sämtliche mitwirkenden westfälischen Charaktere. Ich habe mich wirklich gefragt, wie es unter diesen Umständen dazu kommt, dass sich die berliner Journalisten dort wohlfühlen. Wobei diese Wandlung an sich in Ordnung geht, denn ihre anfängliche Arroganz und Überheblichkeit macht sie einem auch nicht gerade sympathisch. Von daher hat es mir gefallen, dass sich im Laufe der Geschichte ein Zusammenhang zwischen Journalistin Viktoria und dem westfälischen Dorf herauskristallisiert. Dem Image, das einem zuvor von ihr vermittelt wird, tut das ausgesprochen gut. Zum Ende hin mochte ich sie und ihren Kollegen dann wenigstens ein kleines bisschen. Zuletzt sei noch gesagt, dass ich offenbar ein Faible für “richtige” Ermittler habe. Für mich gehört die Polizei und / oder ein Detektiv einfach zu einem “echten” Krimi dazu. Hier mischt keiner davon mit, und Viktorias Nachforschungen habe ich keineswegs als richtige Ermittlungen empfunden. Sie waren seit anfangs und blieben bis zum Ende für mich schlicht journalistische Nachforschungen, und die Geschichte damit nur mäßig spannend. Trotzdem es hier eigentlich ganze drei Fälle auf einmal gibt! Dass ich mich ziemlich durch “Schützenkönig” gequält habe, hat also rein inhaltliche Gründe. Ansonsten lässt es sich gut lesen und die Kapitellänge macht es eigentlich zur idealen Vor-dem-Einschlafen-Lektüre. Ich bin durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Es gefällt mir auch immer noch mit dieser Vogel-Darstellung, die durchaus nach Regionalkrimi aussieht. Schön bunt, und die roten Pünktchen im Titelschriftzug sehen glatt nach Blutstropfen aus. Hinter diesem Motiv darf man mit Fug und Recht einen Krimi mit Lokalkolorit vermuten. Fazit: Ich denke, ich gebe die Westfalen-Krimis auf. Auch “Schützenkönig” konnte mir diese Kategorie Krimis nicht sympathisch machen. Trotz insgesamt gleich drei Fällen fand ich die Geschichte nicht sonderlich spannend. Zudem erwarte ich von einem Krimi schon, dass auch die Polizei mit von der Partie ist. Am schlimmsten fand ich allerdings, dass ich mit keinem der Charaktere irgendwie warm wurde. Das gehört für mich zu einem guten Buch einfach dazu. Und nein, ich fühle mich durch “Schützenkönig” nicht auf den Schlips getreten, weil ich selber Westfale bin

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  • Roman oder Krimi? Spannend, aber nicht blutig.

    Schützenkönig
    Lissy

    Lissy

    21. March 2013 um 16:52

    Nachdem mir "Luderplatz" so gut gefallen hat, habe ich mir auch das erste Buch der Autorin besorgt. In "Schützenkönig" geht es um Viktoria Latell, eine Polizeireporterin aus Berlin, die in der Münsterländer Provinz recherchieren soll, da die Spures eines Mordes dorthin weisen. Sie taucht immer mehr in die für sie so unbekannte Dorfwelt ein und wird von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt.  Es handelt sich um ein tolles Buch, in dem mehrere Handlungsstränge parallel erzählt werden und so eine echte Spannung erzeugen. Mir hat das Buch sehr gefallen...sogar etwas besser als "Luderplatz".

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  • Rezension zu "Schützenkönig" von Katrin Jäger

    Schützenkönig
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    12. March 2013 um 18:01

    COVER Bedingt durch die Vielzahl der Farben, der Titel mit passendem Bild, würde ich das Buch auf jeden Fall in die Hand nehmen, um den Rückseitentext zu lesen. Danach wäre es schon klar - dieses Buch will ich lesen! PROTAGONISTEN Viktoria Latell: genannt Victory, Reporterin bei einer Berliner Zeitung STORY Viktoria wird von der Großstadt Berlin ins ländliche Westbevern geschickt, um über einen gescheiterten Amoklauf zu recherchieren und zu berichten. Als sie sich ein Foto des ortansässigen Schützenvereins ansieht, entdeckt sie jedoch eine Ratte bzw. einen Biber, der sie an ihre eigene Vergangenheit erinnert. Jedoch sind ihre Erinnerung nur sehr bruchstückchenhaft vorhanden, führen si aber immer weiter in die Vergangenheit und Ereignisse im Dorf. FAZIT Durch die vielen einzelnen Handlungsstränge fühlt man sich als Leser nahezu hin- und hergeworfen. Jedoch lässt ein nicht mehr endender Spannungsbogen den Leser das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Ich kann dennoch nur 3 Sterne vergeben, da ich erhebliche Schwierigkeiten hatte, den Handlungssträngen und dazu gehörigen Personen zu folgen.

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  • Rezension zu "Schützenkönig" von Katrin Jäger

    Schützenkönig
    robbylesegern

    robbylesegern

    Humorvoll und spannend Geht das? Ja es geht und das bei einem Krimi, der auf dem platten Land spielt,in Ostbevern.Wo das ist?In der Nähe von Münster und es scheint dort mehr los zu sein, als in der Stadt Münster selbst. In dieses "Kaff"verschlägt es Viktoria Latell, von Beruf Journalistin und überzeugte Großstadtpflanze. Sie soll für den Berliner Express über einen knapp gescheiterten Amoklauf einer durchgeknallten, frustrierten Ehefrau berichten und findet.......ja was?Eine Spur zu einem Mord an einer achtzehnjährigen Berlinerin.Aber nicht nur das,sie muss schockiert feststellen, dass auch ihre Vergangenheit in Ostbevern wieder auflebt. Gott sei Dank bin ich dem Tipp einer Freundin gefolgt und habe dieses Buch gelesen. Sowohl Humor als auch Spannung waren das Ergebnis dieses Lelseerlebnisses, dem ich gern gefolgt bin. Die Figuren in diesem Buch sind treffend und lebendig beschrieben und verursachten bei mir so manchen Schmunzler.Auch das nicht immer ganz so beschauliche Landleben mit dem jährlichen Highlight, dem Schützenfest, wird herrlich in Szene gesetzt.Das das Buch dann zum Schluss noch eine richtige Spannungskurve bekommt, hat mir ausnehmend gut gefallen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. February 2013 um 14:26
  • Rezension zu "Schützenkönig" von Katrin Jäger

    Schützenkönig
    Booksmypassion

    Booksmypassion

    22. May 2012 um 17:45

    Das hätte Viktoria Latell, Starreporterin beim Berliner Express, sich nicht träumen lassen. Ihr neuer Arbeitseinsatz wird in Westbevern sein. Ausgerechnet in einer Provinz, wo sich Hase und Igel noch "Gute Nacht" sagen. Doch ein Tier auf dem Foto des Schützenvereins läßt Viktoria neugierig werden. Irgendwie kommt ihr dieses Foto bekannt vor. Mit ihrem Kollegen Mario, macht sie sich auf den Weg nach Westfalen. Dort angekommen muß sie feststellen, dass sie doch mehr mit diesem Ort verbindet, als sie gedacht hat. Da ich eigentlich sehr selten "deutsche" Krimis lese, dachte ich mir, dies ist die perfekte Gelegenheit. Schon im Vorfeld hatte ich nur "Gutes" von diesem Buch gehört. Was mich dann erwartete, übertraf all meine Vorstellungen. Viktoria, die mir am Anfang mit ihrer etwas "burschikosen" Art ein wenig unsympathisch war, mauserte sich im Laufe des Buches. Ja, mittlerweile ist sie aus dem Buch gar nicht mehr wegzudenken. Sie ist richtig cool! Und ich denke, keine andere hätte diesen Fall besser lösen können als sie. Mit ihrer besonderen Art, zieht sie jeden Leser in ihren Bann. Auch Mario, der Fotograf an ihrer Seite, ist aus dieser Geschichte nicht wegzudenken. Immer wieder schafft die Autorin es, mich auf eine eine falsche Fährte zu locken. Als ich dachte, endlich zu wissen, wer der Mörder ist, bekam die Geschichte eine Wendung, die von jetzt auf gleich meine Vermutungen zunichte machten. Diese Spannung zog sich durch das komplette Buch! Somit wurde es für mich zu einem absoluten Krimi-Lesegenuß. Ich bin absolut begeistert und kann dieses Buch wirklich jedem Kirmi-Liebhaber ans Herz legen. Jetzt schon freue ich mich auf den nächsten Fall mit Viktoria!

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  • Rezension zu "Schützenkönig" von Katrin Jäger

    Schützenkönig
    Nini61

    Nini61

    26. March 2012 um 12:10

    Viktoria Latell ist Journalistin beim Berliner Express und wird ins westfälische Westbevern geschickt, um eine Story über eine durchgeknallte Hausfrau zu schreiben, die Amok laufen wollte. Sie und ihr Fotograf Mario sind überzeugte Großstadtmenschen und nehmen alles, was in dem kleinen Ort passiert, nicht so recht ernst. Der Schützenverein hat großes Schützenfest und Viktoria stellt fest, dass der Biber auf dem Logo des Schützenvereins als Wasserzeichen in einem Brief bei einer 18jährigen Leiche in Berlin gefunden wurde. Nebenbei stellt sie fest, das sie nicht zum ersten Mal in Westbevern ist. Schon als kleines Kind war sie mit ihrer Mutter dort. Allerdings hatte sie das vergessen. Alles zusammen ergibt einen flotten Krimi mit einigem Lokalkolorit, der zum Schmunzeln animiert und die Spannung auch nicht zu kurz kommen lässt. Ein Minuspunkt sind jedoch die sehr überzogenen Darstellungen der Landbewohner. Nicht alle sind dumm, rotgesichtig und unmodisch. Hier muss ich mal eine Lanze für die Landbevölkerung brechen. Das was in Schützenkönig beschrieben wird, trifft auf die Landbevölkerung der 50er oder 60er Jahre zu. Deshalb nur 3 Sterne, sonst wären es 4 geworden

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