Katrin Koppold Zeit für Eisblumen

(167)

Lovelybooks Bewertung

  • 161 Bibliotheken
  • 7 Follower
  • 0 Leser
  • 92 Rezensionen
(101)
(41)
(20)
(3)
(2)

Inhaltsangabe zu „Zeit für Eisblumen“ von Katrin Koppold

'Manchmal muss man ganz schön weit reisen, um nach Hause zu finden.' Nach der Geburt ihres Sohnes gerät das Leben der Moderedakteurin Fee völlig aus den Fugen. Der Job stresst, die Designerkleider zwicken, und Fees Freund Sam scheint sie mit ihrer verhassten Kollegin zu betrügen. Als sie in Zwangsurlaub geschickt wird, reicht es ihr. Mit Mutter Milla und Sohn Paul im Schlepptau macht sich Fee auf ins winterliche Irland. Dort hofft sie, auf den Straßenmusiker David zu treffen, mit dem sie einst eine leidenschaftliche Affäre hatte. Ist er der fehlende Funke in Fees Leben? Der zweite Band der beliebten 'Sternschnuppen'-Reihe, zu der auch 'Aussicht auf Sternschnuppen', 'Sehnsucht nach Zimtsternen' und 'Hoffnung auf Kirschblüten' gehören.

Dieses Buch kann man super auch ohne Reihenkenntnis lesen :) Einfach schön.

— Seelensplitter

Hat mir viel besser gefallen, als Teil 1!

— SteffiZi

Schwächer als Teil 1. Fee ist eine kapriziöse Hauptprotagonistin, die mich nicht ganz überzeugen konnte! Schreibstil top!

— Pagina86

Macht Lust auf Irland im Winter

— beyond_redemption

großer Problem und Gefühlschaos einer jungen Familie, man darf sehr gespannt sein. Zudem ein sehr einladender Irland Reiseführer

— Duweisstschonwer

Tolle ehrliche Story über das Mama sein und sorgen und Ängste einer Mama...toll.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Interessante Mixtur aus Lebenskrise und Irlandreise. Im 2. von 4 Teilen hat die schönste der vier Schwestern großen Kummer.

— Lesestunde_mit_Marie

Fee macht es dem Leser nicht einfach, sie zu mögen. Aber nach und nach offenbart sie sich und so versteht man sie besser.

— Buchbahnhof

Mit viel Humor und Herzschmerz vor Irlands wunderbarer Kulisse findet Fee zurück zu sich selbst - und nimmt die Mama gleich mit.

— MamaSandra

Irland - im Winter. Eine Frau, mit Baby und Mutter, auf der Suche nach sich selbst. Kalt, nass und doch warm und herzlich! Leseempfehlung.

— Verena-Julia

Stöbern in Liebesromane

Berühre mich. Nicht.

Wer dieses Buch nicht liest, ist selber schuld :)

Faltine

Montana Dreams - So berauschend wie die Liebe

Eine sexy und spannende Buchreihe

herzzwischenseiten

Be my Girl!

mann muss sich einfach verlieben...

Sturmhoehe88

Wir sehen uns beim Happy End

Wunderbare Lektüre über die Frage, ob das Leben immer ein Happy End braucht.

Gwendolyn22

Zeit der Seesterne

Spannung, Spaß und Gefühle!

nuean

So klingt dein Herz

Ich liebe Cecelia Ahern Bücher und kann gar nicht genug von ihnen bekommen. Eine sehr gut gelungene Erzählung, einfach zauberhaft.

Stephie_22

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Irland

    Zeit für Eisblumen

    Seelensplitter

    16. July 2017 um 09:45

    Meine Meinung zum Roman:Zeit für EisblumenAufmerksamkeit:Diesen Punkt dürft ihr auf meinem Blog unter dem Original Beitrag entdecken.Inhalt in meinen Worten:Fee´s Leben steht nach der Geburt von Paul auf dem Kopf. Nicht nur das sie eine Depression erlitt, nein auch die Liebe zu ihrem Freund scheint verschwunden zu sein, als sie dann noch den Verdacht hegt, das der Papa der jetzt der Papa von Paul ist, nicht der Papa ist, und sie eine Reise nach Irland beginnt, findet sie nicht nur zu sich selbst wieder, nein sie erkennt, dass Liebe nicht nur eine Entscheidung ist, hin und wieder muss man auch Wege gehen, die unverhofft einen Weg eingehen, mit dem man nicht gerechnet hätte.Was Fee in Irland erlebt, warum ein Pferd manchmal ein Schlüssel zum Glück ist und was es bedeutet Mutter zu sein, das möchte euch das Buch auf eine ganz besondere Weise kund tun. Lasst ihr euch in ein Irland entführen kurz vor Weihnachten?Wie ich das Buch empfand:Ich war mit Fee nicht von Anfang an warm, sie wirkte ziemlich zickig und auch ein bisschen von oben herab, umso mehr ich mich aber in Fee hineindenken musste, merkte ich, dass man manchmal nicht vom ersten Eindruck her gehen sollte, sondern einem Menschen (auch wenn es nur eine Buchfigur ist) eine Chance geben sollte.Somit begebe ich mich mit Fee in ihre Familiensituation, die alles andere als leicht ist. Ihr Freund, hat irgendwie keine Zeit für sie, ihr Kind ist irgendwie anstrengend für sie und der Zwist mit der Schwiegermutter in Spe den ihr Freund hat, zerrt auch ziemlich an ihr.Schnell stellt sie fest, das auch ihr Beruf, in einem Boulevard Magazin im Fernsehen nicht mehr das ist, was sie ausfüllt, so hegt sie den Wunsch nach Irland zu gehen, mit ihrer Mutter im Gepäck, die selbst gerade irgendwie einen neuen Weg einschlagen muss, lernt sie sich selbst wieder besser zu fassen, entdeckt, dass das Leben wieder einen Sinn hat und vor allem merkt sie die Liebe zu ihrem Kind.An sich eine Geschichte, die einen jeden treffen könnte, und doch auch wieder nicht.Für mich war die Geschichte berührend. Gerade der Unfall der passierte, hat mich berührt.Aber vor allem die Entwicklung von Fee berührte mich und machte mir Mut selbst meinen Weg zu gehen. Deswegen finde ich die Geschichte von Fee richtig toll, auch wenn es normalerweise nicht mein Genre noch mein Geschmack ist, so hat mich dieses Buch abgeholt, mitgenommen und wieder abgeliefert jedoch mit einem Wunsch in meinem Herzen, das auch ich meinen Weg finden mag.Schreibstil:Katrin schreibt sehr angenehm, mit warmen Worten aber auch hin und wieder mit ehrlichen Worten, so das man sich das ganze wirklich gut als Film vorstellen kann, und auch die Situationen, die geschehen laufen vor dem inneren Auge total klasse mit.Sie schreibt so wie das wahre Leben spielen könnte. Das finde ich angenehm und authentisch.Charaktere:Fee hab ich euch ja schon erwähnt, war für mich anfangs eine etwas schwierige zickige Persönlichkeit, die aber gerade am Ende einen absoluten Enwicklungsschub mitmachte, so das ich mir vorstellen könnte, sie als Freundin an meiner Seite zu haben.Die Mutter im Buch tat mir irgendwie leid. So lange ist sie in einer Familie und muss doch ihren eigenen Weg kennen lernen, der so ganz anders ist, als die Bilderbuchfamilie es gerne zeigen möchte.Die anderen Charaktere gehörten zwar irgendwie schon zu der Geschichte, aber am meisten stürzte ich mich auf Fee und ihre Mama.Spannung:Es ist natürlich kein Buch, das rundherum mit Aktionen punkten muss, sondern es ist eine Geschichte, mit der ich mitreisen und mitgehen durfte. Mich von Fee´s Entwicklungen berühren lassen durfte und immer wieder eine Seite von Irland kennen lernen durfte, die einfach spannend und schön war. Einerseits die Rauheit und Wildheit, dann die Mystik die im Land steckt und die Menschen die dort leben. Einfach Urlaub, wenn auch nur mit den Gedanken.Empfehlung:Ich bin normalerweise bei dieser Art von Genre zurückhaltend, doch dieses Buch war einfach toll. Gerade weil ich oft in solchen Genre-Büchern zu viele Sexszenen finde, so ist es in diesem Buch nicht gegeben und deswegen liebte ich dieses Buch bis zur letzten Seite und es ist mir schwer gefallen mich von Fee zu trennen.Und genau deswegen möchte ich euch dieses Buch empfehlen. Weil es mich wirklich gut unterhalten konnte und andererseits hatte ich das Gefühl dank dem Sprachgebrauch der Autorin wirklich mit auf die Reise gehen zu dürfen, und mein Wunsch ist selbst einmal in Irland zu sein.Bewertung:Dem Buch gebe ich tatsächlich fünf Sterne, anfangs des Buches wäre ich niemals davon ausgegangen, dass ich dieses Buch lieben werde, doch das Buch spielte sich in mein Herz mit der Ehrlichkeit und Natürlichkeit, die diese Geschichte mit sich brachte.

    Mehr
  • Eisblumen

    Zeit für Eisblumen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2016 um 21:35

    ...man könnte meinen der Titel hätte was eigenes, aber nein es ist eine durch aus spannend mit viel positiven Erlebnissen die einem als Mama gar nicht sooft klar sind wie schwer es manche Frauen haben, nach Geburt mit Baby, mit Beruf und dem eigenem Leben Herr zu werden, ich war wie immer hell auf begeistert und las das Buch echt rasch durch und konnte viel mit der Situation verbinden, aber könnte auch viel kennen lernen, tolles lese Erlebnis....

    Mehr
  • "Manchmal muss man sich erst verlieren,

    Zeit für Eisblumen

    GabiR

    23. August 2016 um 13:45

    um sich selbst zu finden!" steht über dem Klappentext des zweiten Bandes der Sternschnuppenreihe, der als Wanderbuch bei mir Einzug hielt. Diesmal handelt die Geschichte von Fee, Helgas jüngerer Schwester, die mit Sam, ihrem Lebenspartner einen kleinen Sohn hat. Doch ihr Leben hat sich mit dessen Geburt vollkommen verändert, sie hält sich für eine schlechte Mutter, weil sie - des Geldes wegen - schnell wieder zu arbeiten beginnt und Paul in die Krippe steckt. Sie ist der Meinung, dass Sam, der absolut nicht in die Fußstapfen seines Vaters treten und dessen Apotheken übernehmen will, sondern lieber Lehrer wird, sie nicht genug unterstützt. Und zu allem Übel passt sie immer noch nicht in ihre Klamotten, die vor der Schwangerschaft so toll an ihr aussahen.Dann passieren ihr auch noch Fehler im Job und ihr Chef schickt sie bis zumJahresende in den Krankenstand. Das ist das Tüpfelchen auf dem i für Fee und sie beginnt komplett neu .... Auch wenn dieses Buch unabhängig vom ersten Band gelesen werden kann, bin ich doch froh, vorher Helgas Geschichte inhaliert zu haben, denn sie bauen schon aufeinander auf. Mit Fee durfte ich nach Irland reisen, an Orte, die ich tatsächlich schon besucht habe. Allerdings nicht mit den Gedanken, die Fee begleitet haben und deren Entwicklung von Katrin wieder eindrucksvoll erzählt wurde. Auch wenn die Geschichte von Fee und Sam sicher nicht einmalig ist, die Art wie sie wiedergegeben wird ist es und auch dafür fünf Sterne.

    Mehr
  • Nicht alles folgt einem strukturierten Plan...

    Zeit für Eisblumen

    ChrischiD

    10. April 2016 um 16:31

    Fee hatte immer einen strukturierten Plan für ihr Leben und glaubte, diesen auch mit Kind weiterführen zu können. Doch plötzlich merkt sie, dass es nicht bloß reine Organisationssache ist, Job und Familie unter einen Hut zu bringen. Hinzu kommt ihre Befürchtung, dass ihr Freund Sam sie mit ihrer verhassten Kollegin betrügt. Nachdem Fees Chef ihr einen Zwangsurlaub verordnet packt sie ihre Koffer, ihr Kind und ihre Mutter und reist nach Irland – auf der Suche nach David, mit dem sie eine leidenschaftliche Erinnerung teilt... „Zeit für Eisblumen“ ist der zweite Band der Sternschnuppen-Reihe in der jeweils eine von vier Schwestern den Hauptpart ausfüllt. Dieses Mal darf der Leser Fee begleiten, die immer genau wusste wie ihr Leben im Luxus auszusehen hat – bis sie ungeplant schwanger wird und ihr Freund ihr eröffnet beruflich noch einmal vollkommen umsatteln zu wollen. Plötzlich muss sie sich mit anderen Dingen und Personen beschäftigen, nicht nur mit sich selbst, und begibt sich dabei auf eine Reise, im wörtlichen wie auch im übertragenen Sinn. Unweigerlich stellt man sich während der Lektüre die Frage, ob man mit einer Person wie Fee privat ebenfalls schon in Berührung gekommen ist oder ob man gar an eigene Wesenszüge erinnert wird. Fakt ist jedoch, dass sie innerlich ein anderer Mensch ist als sie nach außen zeigt. Nicht einmal sich selbst gegenüber gesteht sie alles ein, erst während der Reise wird ihr manches bewusst, wodurch möglicherweise sogar ein Umdenken stattfindet. Gerne verfolgt man die Geschehnisse in Irland, wäre auch gerne selbst vor Ort, egal ob es stürmt oder schneit, denn die wahrlich bildhaften Beschreibungen können einen nicht abschrecken, im Gegenteil, sie faszinieren geradezu. Doch nicht nur Fee macht eine Wandlung durch, die Reise scheint so manchem die Augen und das Herz zu öffnen. Die Geschichte lebt von ihrer Authentizität, die deutlich macht, dass im Leben nun einmal nicht alles rosarot ist und schon gar nicht vorgefertigten Plänen folgt. Entsprechend ergibt sich eine emotionale Nähe zwischen Leser und Protagonisten wie es selten der Fall ist. Egal ob man die geschilderten Situation so oder so ähnlich bereits erlebt hat oder nicht, man kann sich hundertprozentig in die Gefühlswelt der agierenden Personen hineinversetzen. Der flüssige Erzählstil tut sein übriges, um den Leser durchgängig zu fesseln. Viel Wahres steckt in Fees Geschichte, die sie selbst erzählt, so dass man nicht nur während der Lektüre, sondern auch im Nachhinein über die ein oder andere Charaktereigenschaft, die einem selbst zu eigen ist, noch einmal bewusster nachdenkt. Auch bestimmte Erlebnisse können durchaus in einem anderen Licht betrachtet werden. Sicher ist aber in jedem Fall, dass man nun unbedingt wissen möchte mit welcher Schwester und welcher Geschichte es nun weiter geht.

    Mehr
  • Fee macht es dem Leser nicht einfach

    Zeit für Eisblumen

    Buchbahnhof

    13. February 2016 um 10:09

    Ich habe mich mit Fee extrem schwer getan. Sie war mir so unsympathisch und ich habe das Buch mehrmals angefangen und weggelegt. Dann traf ich Katrin auf der Buchmesse und sie erzählte mir, dass gerade dieser Band ihr ganz besonderer Liebling ist. Zur Buchmesse 2015 habe ich dem Buch dann nochmal eine Chance gegeben und endlich Zugang zu Fee und ihrer Geschichte gefunden. Manchmal ist einfach nicht die richtige Zeit. Stolz konnte ich Katrin im März 2015 also verkünden, dass mir Zeit für Eisblumen nun doch gefallen hat. Nur rezensiert hatte ich das Buch immer noch nicht. Also… die Buchmesse 2016 steht vor der Tür und ich reiche dann jetzt mal die Rezension nach. Ich muss gestehen, dass ich nicht mehr genug von der Geschichte wusste, um eine Rezension zu schreiben, also habe ich es vor einigen Tagen zum zweiten Mal gelesen und wieder hat es mir gefallen. Fee ist, wie gesagt, eine Person, die nicht ganz einfach zu nehmen ist. Sie wirkt sehr oberflächlich, unzugänglich und auch ein bisschen mißgünstig von Zeit zu Zeit. Unter ihrer rauen Schale steckt aber eine verletzliche junge Frau, die mit ihrem Leben einfach überfordert ist. Hat man dies erst einmal begriffen, dann fängt man an, Mitgefühl mit ihr zu entwickeln. Ab diesem Zeitpunkt machte die Geschichte noch mehr Spaß, weil ich nicht permanent dabei war, mich über Fee aufzuregen. Die Geschichte ist spannend geschrieben und Katrins Schreibstil reißt den Leser mit sich fort. Sie entwickelt sich stetig vorwärts und an keiner Stelle kam Langeweile auf. Auch wenn ich die Geschichte insgesamt eher nachdenklich finde, so konnte ich doch an einigen Stellen lachen oder wenigstens schmunzeln. Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung für diese Reihe. Ich werde Fee nie so sehr mögen, wie ich Helga (Band 1; Aussicht auf Sternschnuppen) geliebt habe, aber Katrin Koppold hat hier ein wunderbares Werk geschaffen, dass man nicht aus der Hand legen kann.

    Mehr
  • wunderbare Fortsetzung mit traumhafter Kulisse

    Zeit für Eisblumen

    MamaSandra

    12. February 2016 um 09:53

    Den ersten Teil der Reihe habe ich vor langer Zeit mit einem Lächeln verschlungen und auch der 2. Teil lässt nicht viel zu wünschen übrig. Mit viel Humor, Herzschmerz und vor einer schönen Kulisse weiß Katrin Koppold auch bei Fee wieder eine schöne Story zu erzählen. Einen kleinen Eindruck von Fee konnte man bereits im 1. Teil erhaschen. Die egoistische, alleine lebende Frau, die sich nur für Mode, Promis und ihren damit verbundenen Job interessiert hat sich weiter entwickelt. Nun steht ihr Leben im Mittelpunkt des Geschehens. Das Leben nach der Geburt ihres Sohnes und dem Jobwechsel von Sam gerät aus den Fugen. Mehr und mehr kommt es zu Problemen, an denen auch eine alte Geschichte nicht ganz unschuldig ist. Es kommt zur Trennung der beiden und Fee muss sich selbst wieder finden. Damit verbunden muss die alte Geschichte mit David abgeschlossen werden. Kurzerhand reist sie nach Irland, ihre Mutter im Schlepptau als Babysitter, auf der Suche nach dem Straßenmusiker. Man wird entführt in das winterliche Irland der Vorweihnachtszeit, konfrontiert mit Sehenswürdigkeiten und allerhand Hindernissen... Zu Fees eigenen Problemen gesellt sich noch die wackelige Ehe ihrer Eltern, die ihre Mutter ganz und gar in Frage stellt. Während Sam sich zu Hause anderweitig umschaut und Fee nach langer Suche Zeit mit David verbringt, rücken immer mehr andere Wichtigkeiten in den Vordergrund. Im Mittelpunkt: Der Grund, weshalb Fee David unbedingt finden musste und genaueres darüber, warum sie sich schuldig fühlt. Dazu noch die familiären Verbindungen, das Verhältnis Fees zu Mutter und Vater, die Angst vor dem Ende der Ehe der beiden und dem Zusammenfall der Familie Baum. Zwischen der Gegenwart tauchen immer wieder Rückblicke aus Fees Schwangerschaft und ihrer Depression nach der Geburt auf, weiterhin auch wie sie David erstmals getroffen hat. Zum Schluss klärt sich alles auf und es folgt ein schönes Happy End. Enttäuschend fand ich eher, dass Fee ihren Sam in Unwissenheit gelassen hat. Sie hätte ihm am Ende die Wahrheit sagen sollen, um ganz frei von aller Schuld nochmal an zu fangen. Aber lest einfach selbst! Ihr werdet es nicht bereuen! Ein sehr schöner Liebesschmöker für zwischendurch!

    Mehr
  • Leserunde zu "Zeit für Eisblumen" von Katrin Koppold

    Zeit für Eisblumen

    katja78

    «Manchmal muss man ganz schön weit reisen, um nach Hause zu finden.» Weiter geht es mit dem 2. Band von Katrin Koppold. "Zeit für Eisblumen" ist deutlich ernster und tiefgründiger, als das heitere "Aussicht auf Sternschnuppen".Macht mit & bewerbt euch, damit ihr auch Fee näher kennenlernen könnt. Es lohnt sich immer auch hinter die Fassade eines Menschen zu schauen, um zu entdecken, was man vielleicht schon immer vermisst hat. Nach der Geburt ihres Sohnes gerät das Leben der Moderedakteurin Fee völlig aus den Fugen. Der Job stresst, die Designerkleider zwicken, und Fees Freund Sam scheint sie mit ihrer verhassten Kollegin zu betrügen. Als sie in Zwangsurlaub geschickt wird, reicht es ihr. Mit Mutter Milla und Sohn Paul im Schlepptau macht sich Fee auf ins winterliche Irland. Dort hofft sie, auf den Straßenmusiker David zu treffen, mit dem sie einst eine leidenschaftliche Affäre hatte. Ist er der fehlende Funke in Fees Leben? Leseprobe - Blick ins Buch Bereits erschienen: Aussicht auf Sternschnuppen Alle Romane der Reihe kann man auch einzeln lesen "Wenn du an eine Weggabelung kommst, geh einfach drauf zu". Dieses Zitat aus dem Film "360°", das die Autorin ihrem Debutroman "Aussicht auf Sternschnuppen" vorausgestellt hat, trifft ihre Lebensphilosophie ziemlich genau. Nicht lange zaudern, Neues ausprobieren, auch wenn man sich dabei blaue Flecke holt, Risiken eingehen, Visionen haben! Nach Abitur und Studium ist Katrin Koppold viel gereist, hat die Welt erkundet, als Fitnesstrainerin, Journalistin, Mode- und Kosmetikdarstellerin und in einem Restaurant gearbeitet, bevor sie den Mann ihrer Träume kennen gelernt hat und sesshaft geworden ist. Heute lebt sie mit ihrer Familie und den Katzen Merlin und Fiona in einem Häuschen in der Nähe von München. Ihre Romane rund um die Liebe, das Leben und das große Glück lässt sie immer wieder an Orten spielen, an die sie ihr Herz verloren hat: Italien, Irland, München, Paris ... Unter dem Pseudonym Jade McQueen schreibt Katrin Koppold mit vier befreundeten Autorinnen die Reihe "The Diamond Guys". Wir suchen für den zweiten Band, 20 Leser, die gerne das Buch gemeinsam in einer Leserunde lesen und sich austauschen möchten. Dafür stellt der Verlag 20 Bücher zu Verfügung, wobei wir uns auch über einige Blogger freuen würden.Solltet ihr also bloggen, dann schreibt uns bei der Bewerbung eure Blogadresse bei. Bewerbungsfrage: Schildert und euren Eindruck zur Leseprobe Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind schon sehr gespannt auf eure Einschätzungen. Leser mit eigenem Buch sind gerne eingeladen, die Leserunde zu begleiten. *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches. Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewähltGewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.

    Mehr
    • 324
  • Fees Weg zurück ins Leben

    Zeit für Eisblumen

    seschat

    11. November 2015 um 10:07

    INHALTDie erfolgreiche Boulevardjournalistin und taffe Fernsehredakteurin Fee kann so schnell nichts und niemand aus der Bahn werfen. Doch nach der Geburt ihres ersten Kindes erleidet sie eine postnatale Depression und zweifelt ihr bisheriges Leben und vor allem ihre große Liebe Sam an. Ihr charmanter Freund will auf einmal kein Apotheker mehr sein und beginnt noch einmal eine Lehrerausbildung, was deutliche finanzielle Auswirkungen hat. Fashion Victim Fee ist alles andere als begeistert. Als dann auch noch die junge, schmierige Redaktionskollegin nach der Babypause an ihrem Stuhl sägt, wird Fee von Panikattacken und Ohnmachtsanfällen heimgesucht. Schnell wird klar, eine Auszeit muss dringend her. Warum das Angenehme nicht mit dem Nützlichen verbinden und nach Irland reisen, wo der attraktive Geiger David (Anspielung auf David Garrett) wohnt. Blöd nur, wenn Mutter Milla und Söhnchen Paul auch mitkommen... MEINUNG"Zeit für Eisblumen" ist der zweite Roman von Katrin Koppold, den ich bisher gelesen habe, und zugleich die Fortsetzung von "Aussicht von Sternschnuppen". Wieder einmal konnte mich die Autorin mit ihrem feinen Gespür für Menschen und ihre Probleme sowie durch ihren humorvollen bis lockeren Schreibstil überzeugen. Besonders die unzähligen Anspielungen auf die gegenwärtige Promi- und Lebenswelt haben mich amüsiert. Im Fokus der Geschichte steht die nach außen ach so perfekt wirkende Karrierefrau Fee. Die Mittdreißigerin hatte Söhnchen Paul nicht geplant und ist nach dessen Geburt mit ihm und ihren Gefühlen vollkommen überfordert. Mir gefällt, dass sich Fee endlich auch einmal von ihrer schwachen Seite zeigen darf. Der Leser erfährt ungeschönt von ihren Ängsten und Problemen. Sie wird im zweiten Band der Sternschnuppen-Reihe deutlich menschlicher und damit sympathischer. Ihre Auszeit in Irland bietet genügend Raum für eine realistische Selbstreflexion. Dort erkennt sie, worauf es ihr im Leben ankommt und wer ihr wichtigster Vertrauter ist. Fees Wandlung wurde insgesamt überzeugend dargestellt. Ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt ihrer Sternschnuppen-Romane ist das Thema Familie. Fee und ihre Schwestern Helga, Lilly und Mia sind zwar sehr unterschiedliche Charaktere, halten in persönlichen Krisensituationen aber immer fest zueinander und sparen natürlich nicht mit guten Ratschlägen. Mir gefällt dieses unerschütterliche Familienband. Der Handlungsort Irland konnte mich begeistern. Schon seit einiger Zeit träume ich von einer Reise auf die grüne Insel. Katrin Koppold zeichnet in ihrem Roman ein sehr authentisches Irlandbild mit regnerischem Wetter, Feenglauben und in die Jahre gekommenen Pubs. Sie hat selbst dort gelebt, was man ihren ungeschönt liebevollen Beschreibungen anmerkt. FAZITEin toller Fortsetzungsroman, der neben witzigen, vor allem nachdenkliche Töne über das Leben anstimmt. Sehr lesenswert!

    Mehr
  • Mein erstes und NICHT mein letztes Buch von Katrin Koppold

    Zeit für Eisblumen

    LESETANTE_CARO

    10. November 2015 um 15:49

    Dank einer Lovelybooks-Leserunde kam ich in den Genuss dieses Buch von Katrin Koppold zu lesen. Mit "Zeit für Eisblumen" hat die Autorin ihr zweites Buch ihrer Sternschnuppen-Reihe beim Rowohlt Verlag veröffentlicht, welche sie vorher in Eigenregie als Self-Publisher herausbrachte. Für mich war es das erste Buch von Koppold und ich bin völlig ohne Ansprüche an das Werk und an die Geschichte von Fee heran gegangen. Fee ist vor 10 Monaten Mutter geworden und versucht nun Baby, ihren Job als Moderedakteurin und Freundin unter einem Hut zu bringen. Dass dabei nicht alles glatt läuft und das eine Kollegin versucht, sich nicht nur ihren Job sondern auch ihren Freund Sam zu krallen, geht Fee total gegen den Strich. Sie schnappt sich ihre Mutter und ihren Sohn und reist nach Irland. Dort erhofft sie David zu finden, eine heiße Affäre, an die sie öfters denken muss. Kann David ihr das fehlende Feuer in ihrem Leben zurückgeben? Der Schreibstil von Katrin Koppold hat mir von Beginn an sehr gut gefallen. Alles war sehr flüssig und ich flog eigentlich nur so durch das Buch. Allerdings hatte ich am Anfang ein ziemliches Problem mit Fee und ihrer Einstellung zum Leben. Sie machte oft den Eindruck ihr Leben als Luxusperle nicht aufgeben zu wollen - trotz Kind und weniger Geld. Sie war an vielen Stellen sehr oberflächlich. Aber nach und nach gewährte sie mir einen Einblick in ihre Gedankenwelt und in ihre Vergangenheit, so dass ich in der Lage war sie besser zu verstehen und mit ihr am Ende meinen Frieden zu schließen.  Einen Nebencharakter, den ich sehr mochte, war Ian, den Fee mit Anhang auf ihrer Durchreise durch Irland begegnet. Er gibt ihr den Schubs in die richtige Richtung und ist auch so ein toller Kerl, mit dem ich gerne mal einen Trinken würde. Ich habe mich auch in Irland sehr wohl gefühlt und hoffe, dass ich dieses schöne Land und die Schauplätze in diesem Buch bald mit meinen eigenen Augen sehen darf. Auf jeden Fall hat die Autorin es geschafft, ihre Liebe zu diesem Land, in ihr Buch und somit an die Leser zu übertragen.  Wenn man alles zusammen nimmt, bin ich doch schwer begeistert von "Zeit für Eisblumen" und jetzt mächtig neugierig auf die anderen Bücher der Sternschnuppen-Reihe und anderen Werken der Autorin. Auch wenn ich Anfangs mit der Protagonisten so überhaupt nicht warm werden wollte, hat mich dieses Buch und der Schreibstil von Katrin Koppold überzeugt und eine Zeit lang in ein wunderschönes Land entführt.Von mir gibt es 5 Eulen! :-)

    Mehr
  • Zweiter Teil der Sternschnuppenreihe, der ein wenig ernster und trauriger stimmt. LESENSWERT!

    Zeit für Eisblumen

    Lienne

    06. November 2015 um 10:31

    «Manchmal muss man ganz schön weit reisen, um nach Hause zu finden.» Nach der Geburt ihres Sohnes gerät das Leben der Moderedakteurin Fee völlig aus den Fugen. Der Job stresst, die Designerkleider zwicken, und Fees Freund Sam scheint sie mit ihrer verhassten Kollegin zu betrügen. Als sie in Zwangsurlaub geschickt wird, reicht es ihr. Mit Mutter Milla und Sohn Paul im Schlepptau macht sich Fee auf ins winterliche Irland. Dort hofft sie, auf den Straßenmusiker David zu treffen, mit dem sie einst eine leidenschaftliche Affäre hatte. Ist er der fehlende Funke in Fees Leben? Der zweite Band der beliebten «Sternschnuppen»-Reihe, zu der auch «Aussicht auf Sternschnuppen», «Sehnsucht nach Zimtsternen» und «Hoffnung auf Kirschblüten» gehören. Meine Meinung: Katrin Koppold hat mit ihren Sternschnuppen-Büchern um die vier Schwestern eine wundervolle Reihe geschaffen, die teils sehr humorvoll und teils auch sehr traurig ist. "Zeit für Eisblumen" ist der zweite Teil der Reihe und handelt von der zweitältesten Schwester Fee, die im ersten Band und auch in den anderen Büchern manchmal ein wenig oberflächlich wirkt. Doch man muss sozusagen auch Mal hinter Kulissen blicken und man wird merken, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Sie ist ein viel tiefgründiger Charakter, als es den Anschein macht! In diesem Band erfährt man, warum Fee so ist, wie sie ist...warum sie sich hinter dieser "harten" Schale verbirgt und dass sie einen "weichen Kern" besitzt. Ich mag diesen Charakter und habe mit ihr mitgelitten und auch mitgefiebert, mich mit ihr geärgert und manchmal hätte ich sie auch am liebsten geschüttelt.  Genau so ging es mir auch mit Sam. Die Reise durch Irland hat mir sehr gut gefallen und habe ich mir einfach wundervoll vorgestellt. Ich hatte direkt Bilder im Kopf und wäre am liebsten selbst sofort dorthin gereist! Der Schreibstil ist wundervoll. Das Thema in diesem Buch war deutlich ernster und trauriger, als in den anderen Büchern, doch es passte auch perfekt zu Fee. Das Ende ist ebenso passend zum Buch! Ich brauchte Taschentücher, also legt sie euch bereit! Fazit: Ich bin einfach begeistert von diesem Buch und kann die Reihe nur weiterempfehlen!

    Mehr
  • Eine emotionsreiche Irlandreise

    Zeit für Eisblumen

    Danni89

    Seit Fee Mutter geworden ist, läuft ihr Leben nicht mehr in den geregelten Bahnen, die sie gewohnt war. Ihr Freund Sam will beruflich umsatteln und zeigt von Fee äußerst ungern gesehenes Interesse an ihrer jungen Arbeitskollegin, die sie während ihres Mutterschutzes vertreten hat und nun ihren Teil dazu beiträgt, dass es Fee schwer fällt, in ihrem stressigen Job wieder vernünftig Fuß zu fassen und eine funktionierende Balance zwischen Familie und Beruf zu schaffen. Irgendwann wird dann alles zu viel und Fee findet sich mit ihrer Mutter Milla und ihrem Sohn Paul in Irland wieder, wo sie fest entschlossen den Straßenmusiker David wiedertreffen möchte, mit dem einst eine Nacht verbracht hat, die sie seither nicht vergessen konnte. Doch wie wird diese Reise enden? Nach „Aussicht auf Sternschnuppen“ schlägt der zweite Band der Reihe „Zeit für Eisblumen“ einen etwas ernsteren Ton an, ist dabei auf den insgesamt rund 300 Seiten nicht weniger mitreißend und unterhaltsam! Die Protagonistin dieses Romans Fee wird hier absolut menschlich und authentisch, nicht verschönert sondern mit realistischen Ecken und Kanten dargestellt. Das macht vielleicht nicht jede ihrer Handlungen unbedingt sympathisch, aber man kann dennoch nicht umhin, mit ihr mitzufühlen – und mitzufühlen gibt es hier so Einiges, denn die Handlung bietet wirklich ein ausgeprägtes Auf und Ab der Gefühle. Und so kann der Leser Fee in „Zeit für Eisblumen“ auf einer wirklich emotionalen Reise durch Irland begleiten und erleben, wie die junge Mutter zwischen der Jagd nach Träumen der Vergangenheit und der Verarbeitung ihrer familiären Probleme endlich wieder zu sich selbst findet und neue Perspektiven auf sich und ihr Leben gewinnt. Fazit: eine emotionale Reise durch Irland und zu sich selbst für eine authentische Protagonistin mit menschlichen Ecken und Kanten - berührende Story! 

    Mehr
    • 2
  • Liebe in Irland

    Zeit für Eisblumen

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    02. November 2015 um 15:27

    Felicitas, Fee genannt, ist die Mutter vom 11 Monate alten Paul und die Lebensgefährtin von Sam. Sie hatte Depressionen und Panikattacken und auch im Beruf, wo sie einst eine erfolgreiche Mitarbeiterin beim Fernsehen war, deren Kolumne wöchentlich ausgestrahlt wurde, klappt nichts mehr so richtig. Sie vergisst wichtige Termine und macht weitreichende Fehler. Eine Kollegin versucht sie rauszudrängen und sie auf die Mutterrolle zu begrenzen. Das hat zur Folge, dass ihr Chef sie für 2 Monate beurlaubt. Zeit, in der sie nicht weiß, was sie mit ihr anstellen soll. Sam ist ihr in keinster Weise eine Hilfe. Sollte er ursprünglich die Apotheke seiner Eltern übernehmen, überlegte es sich anders und macht nun auf Lehrer. Obwohl er zeitiger zu Hause ist als Fee, denkt er nicht daran, sie im Haushalt  zu unterstützen. Es kommt, wie es kommen muss, es knallt und Fee will nun ihr Leben allein gestalten, mit Paul, ohne Sam. Ihr nächstes Ziel sieht sie nun in Irland, wo der Straßenmusikant lebt, mit dem sie einmal eine heiße Nacht verbracht hatte und den sie nie vergessen hatte. Mit ihrer Mutter Milla und Paul im Gepäck macht sie sich auf die Suche nach David. Wird es ihr gelingen, ihn dort aufzutreiben? ... Es sieht so aus, als hätte sich momentan alles in Fees Leben gegen sie verschworen. Kaum in Irland angekommen, muss sie feststellen, dass sie ihren Führerschein vergessen hat, demzufolge sie auch keinen Mietwagen bekommt. Die Suche nach David gestaltet sich auch schwieriger als gedacht, denn unter der Adresse, die er ihr seinerzeit hat zukommen lassen, ist er seit langem nicht mehr anzutreffen. Aber Fee gibt nicht auf, sie geht jeder Spur nach, die sich ihr zeigt, in der Hoffnung, ihn zu finden. Es stellt sich aber auch die Frage, was ist, wenn sie ihn findet? Wird er sich an sie erinnern und wenn ja, wie soll es weitergehen? Was verspricht sie sich von der Suche? Einen Kick, ein Kribbeln im Bauch, wie sie es damals verspürte. Das schlechte Gewissen von dem Seitensprung hat sie auch nach Jahren noch nicht ganz verlassen, so dass sie einem eventuellen Treffen eher mit gemischten Gefühlen entgegen sieht. Der Trip nach Irland wird für die beiden Frauen nicht nur eine Reise in Fees Vergangenheit, sondern eine Reise der Besinnung und Ruhe. Milla hat keine Kenntnis über das wahre Ziel ihrer Tochter. Sie selber war froh, aus ihrem Zuhause herauskommen zu können, denn auch dort lief nicht mehr alles glatt.  Für Fee ist es eine Reise in die Vergangenheit, an die der Leser ebenfalls durch Rückerinnerungen teilhaben kann, wodurch man auch Fee ein wenig besser verstehen kann. Die Autorin Katrin Koppold lässt den nunmehr 2. Roman der Sternschnuppenreihe in Irland spielen, einem Land, in dem sie selbst längere Zeit lebte und deren Schönheiten sie dem Leser gekonnt wiedergeben konnte. Durch meine mehrmaligen Reisen nach Irland fühlte ich mich wieder dorthin versetzt, habe in Erinnerungen geschwelt und mich mit Fee und ihrer Mutter dort wie zu Hause gefühlt. Es ist wahrhaft ein Land, in dem man zur Ruhe kommen kann, so wie es auch mit Fee geschehen wird. Es bremst einen und lässt die Hektik an einem abprallen. Fee besinnt sich dort und wird die Weichen für ihr weiteres Leben dort stellen. Es ist, wie schon Teil 1, ein warmherziger, liebevoll geschriebener Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen mag. Man taucht ein in die Welt von Fee und verlässt diese erst, wenn man die letzte Seite gelesen hat. Ist man soweit, möchte man noch weiter lesen, weil er einen mitnimmt und nicht mehr loslässt. Ich mochte Fee nicht von Anfang an, da ich die Suche nach einem One-Night-Stand ein wenig befremdlich fand. Die Verschönung eines Erlebnisses, das plötzlich soviel wichtiger war als ihr gegenwärtiges Leben. Aber sie sammelte Pluspunkte, so dass ich gegen Ende des Buches mit ihr und ihren Entscheidungen konform ging. Mir hat es viel Spaß gemacht, Fee auf ihrer Suche zu begleiten. Ich habe mit ihr gelebt, geliebt, gebangt und gelitten. Ich habe sie in ein Land begleitet, das ich liebe und das die Autorin fast greifbar beschrieben hat. Ein wunderschöner Roman, den ich sehr gern weiterempfehle.

    Mehr
  • Eine Reise nach Irland, um sich selbst zu finden

    Zeit für Eisblumen

    Athene100776

    31. October 2015 um 22:53

    Fee ist eine junge Mutter , die zurück in ihren Job geht. Doch der erhoffte Erfolg bleibt aus, auf Fee lastet die Betreuung ihres Sohnes, die Anforderungen im Job und das Leben vor dem Muttersein. Auch von ihrem Freund erhält sie nicht die erhoffte Zuwendung und die Hilfe bei der Pflege des Sohnes. Als dann auch noch im Job eine Kollegin ihr diesen streitig machen möchte und sich mehr und mehr in ihr Privatleben genauer gesagt zu ihrem Freund drängt, steht für Fee fest, dass sie eine Auszeit braucht. Sie fährt nach Irland, um doch zur Ruhe zu kommen, um Antworten zu finden und vielleicht sogar einen Weg gewiesen bekommt für die Zukunft. Dieser Roman hat einen sehr schönen Schreibstil, der sich angenehm lesen lässt. Die Charaktere sind toll beschrieben und nicht nur dieses, sondern man bekommt als Leser das Gefühl sie schon ewig zu kennen. Fee kämpft um Anerkennung, allerdings hat sie sich selbst noch nicht gefunden. Zumal sie immer und immer wieder von Selbstzweifel geplagt wird, sie gibt sich für fast alles die Schuld, wenn etwas in ihrem Leben aus den Fugen gerät. Manchmal kann man als Leser über ihre Gedankengänge nur den Kopf schütteln und in anderen Momenten versteht man sie völlig. Gerade dieser Tiefgang des Charakters und auch dem Thema , mit dem sich die Geschichte befasst, hat mich sehr gefesselt. Er regt zum Nachdenken und zum Überdenken an.

    Mehr
  • Fees Reise nach Irland

    Zeit für Eisblumen

    Lesezeichen16

    30. October 2015 um 18:03

    Klapptext des Buches: 'Manchmal muss man ganz schön weit reisen, um nach Hause zu finden.' Nach der Geburt ihres Sohnes gerät das Leben der Moderedakteurin Fee völlig aus den Fugen. Der Job stresst, die Designerkleider zwicken, und Fees Freund Sam scheint sie mit ihrer verhassten Kollegin zu betrügen. Als sie in Zwangsurlaub geschickt wird, reicht es ihr. Mit Mutter Milla und Sohn Paul im Schlepptau macht sich Fee auf ins winterliche Irland. Dort hofft sie, auf den Straßenmusiker David zu treffen, mit dem sie einst eine leidenschaftliche Affäre hatte. Ist er der fehlende Funke in Fees Leben? Der zweite Band der beliebten 'Sternschnuppen'-Reihe, zu der auch 'Aussicht auf Sternschnuppen', 'Sehnsucht nach Zimtsternen' und 'Hoffnung auf Kirschblüten' gehören.   Zeit für Eisblumen ist der zweite Teil der Sternschnuppen-Reihe von Katrin Koppold. In diesem Band lernen wir Felicitas „Fee“ Baum kennen, die nach der Geburt von Paul an einer Depression erkrankt ist. Trotz des ernsten Themas liest sich das Buch, dank des herrlich leichten und erfrischenden Schreibstils der Autorin, in einem weg. Ich konnte dieses Buch einfach nicht aus den Händen legen, da ich immer wissen wollte, wie es mit Fee weiter geht. Die Charaktere sind mit Ecken und Kanten versehen worden und dadurch wirkte die Geschichte sehr authentisch, emotional und berührend. Man litt, fühlte und fieberte regelrecht mit Fee mit. Für mich war es nicht nur ein Unterhaltungsbuch, nein, es regt auch zum Nachdenken an.   Eine sehr schöne emotionale und berührende Geschichte und dies wird garantiert nicht meine letzte aus dieser Sternschnuppen-Reihe sein. Macht Lust auf mehr…

    Mehr
  • Eine Flucht nach Irland wird zum Selbstfindungstrip

    Zeit für Eisblumen

    onion73

    30. October 2015 um 10:18

    Fee ist eine Protagonistin, die euch gefallen wird. Ihr werdet ihre Handlungen nicht immer sofort verstehen und auch ab und zu den Kopf über ihr Verhalten schütteln, doch insgesamt ist sie einfach nur liebenswert. Im ersten Teil, den ich euch ja bereits vorgestellt habe, bekommt man nur einen kurzen Eindruck von ihr. Als selbstbewusste, vom Leben verwöhnte und sogar ein wenig egoistische und oberflächliche Person behielt ich Fee im Hinterkopf. Aber schon zu Beginn von „Zeit für Eisblumen“ verändert sich dieses Bild. Bisher hatte Fee alles in ihrem Leben im Griff, doch nun gibt es da einen kleinen Menschen, der den Alltag auf den Kopf stellt und sie kommt an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Geheimnisse und Missverständnisse pflastern ihren Weg. Da sieht sie nur noch einen Ausweg und entflieht gemeinsam mit Mutter und Sohn nach Irland. Doch wird sie dort die Antworten auf ihre Fragen finden? Die Irlandreise entpuppt sich zu einem Selbstfindungstrip. Fee lernt sehr viel über sich selbst, ihre Hoffnungen, Wünsche, Schwächen, aber auch Stärken. Dieses Buch ist für mich um einiges emotionaler gewesen als „Aussicht auf Sternschnuppen“. Das Land, Fees Gefühlsleben und natürlich der kleine Paul haben mich gefangen genommen. Das Buch ist humorvoll, weist immer wieder unerwartete Wendungen auf und stellt die Emotionen der Leser ständig auf den Kopf. Am Ende wird es noch einmal richtig dramatisch und ich gebe zu, da gab es dann auch eine Stelle, bei der mir das Herz fast stehen blieb und die Tränen in die Augen schossen. Ich dachte nur: „Katrin, das kannst du jetzt nicht machen!“ Mehr verrate ich aber nicht. Genau wie im ersten Teil dürfen wir im Laufe der Geschichte einer ganz besonderen Begegnung beiwohnen. Eine kleine Familie, ein süßer Junge mit Down-Syndrom und zu Herzen gehenden Szenen. Dies ist für mich eine unheimlich bewegende Passage, die auch die Denk- und Sichtweise von Fee über das Leben, Partnerschaft und sich selbst nachhaltig beeinflussen wird. Fazit: Ein rundum unterhaltsames Buch mit ernsthaftem Hintergrund und wieder einer großen Portion Humor. Vorsicht, macht süchtig auf mehr!

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks