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Seelensplitter

vor 3 Monaten

(21)

Meine Meinung zum Roman:
Zeit für Eisblumen

Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt dürft ihr auf meinem Blog unter dem Original Beitrag entdecken.

Inhalt in meinen Worten:
Fee´s Leben steht nach der Geburt von Paul auf dem Kopf. Nicht nur das sie eine Depression erlitt, nein auch die Liebe zu ihrem Freund scheint verschwunden zu sein, als sie dann noch den Verdacht hegt, das der Papa der jetzt der Papa von Paul ist, nicht der Papa ist, und sie eine Reise nach Irland beginnt, findet sie nicht nur zu sich selbst wieder, nein sie erkennt, dass Liebe nicht nur eine Entscheidung ist, hin und wieder muss man auch Wege gehen, die unverhofft einen Weg eingehen, mit dem man nicht gerechnet hätte.
Was Fee in Irland erlebt, warum ein Pferd manchmal ein Schlüssel zum Glück ist und was es bedeutet Mutter zu sein, das möchte euch das Buch auf eine ganz besondere Weise kund tun. Lasst ihr euch in ein Irland entführen kurz vor Weihnachten?

Wie ich das Buch empfand:
Ich war mit Fee nicht von Anfang an warm, sie wirkte ziemlich zickig und auch ein bisschen von oben herab, umso mehr ich mich aber in Fee hineindenken musste, merkte ich, dass man manchmal nicht vom ersten Eindruck her gehen sollte, sondern einem Menschen (auch wenn es nur eine Buchfigur ist) eine Chance geben sollte.
Somit begebe ich mich mit Fee in ihre Familiensituation, die alles andere als leicht ist. Ihr Freund, hat irgendwie keine Zeit für sie, ihr Kind ist irgendwie anstrengend für sie und der Zwist mit der Schwiegermutter in Spe den ihr Freund hat, zerrt auch ziemlich an ihr.
Schnell stellt sie fest, das auch ihr Beruf, in einem Boulevard Magazin im Fernsehen nicht mehr das ist, was sie ausfüllt, so hegt sie den Wunsch nach Irland zu gehen, mit ihrer Mutter im Gepäck, die selbst gerade irgendwie einen neuen Weg einschlagen muss, lernt sie sich selbst wieder besser zu fassen, entdeckt, dass das Leben wieder einen Sinn hat und vor allem merkt sie die Liebe zu ihrem Kind.

An sich eine Geschichte, die einen jeden treffen könnte, und doch auch wieder nicht.
Für mich war die Geschichte berührend. Gerade der Unfall der passierte, hat mich berührt.

Aber vor allem die Entwicklung von Fee berührte mich und machte mir Mut selbst meinen Weg zu gehen. Deswegen finde ich die Geschichte von Fee richtig toll, auch wenn es normalerweise nicht mein Genre noch mein Geschmack ist, so hat mich dieses Buch abgeholt, mitgenommen und wieder abgeliefert jedoch mit einem Wunsch in meinem Herzen, das auch ich meinen Weg finden mag.

Schreibstil:
Katrin schreibt sehr angenehm, mit warmen Worten aber auch hin und wieder mit ehrlichen Worten, so das man sich das ganze wirklich gut als Film vorstellen kann, und auch die Situationen, die geschehen laufen vor dem inneren Auge total klasse mit.
Sie schreibt so wie das wahre Leben spielen könnte. Das finde ich angenehm und authentisch.

Charaktere:
Fee hab ich euch ja schon erwähnt, war für mich anfangs eine etwas schwierige zickige Persönlichkeit, die aber gerade am Ende einen absoluten Enwicklungsschub mitmachte, so das ich mir vorstellen könnte, sie als Freundin an meiner Seite zu haben.
Die Mutter im Buch tat mir irgendwie leid. So lange ist sie in einer Familie und muss doch ihren eigenen Weg kennen lernen, der so ganz anders ist, als die Bilderbuchfamilie es gerne zeigen möchte.
Die anderen Charaktere gehörten zwar irgendwie schon zu der Geschichte, aber am meisten stürzte ich mich auf Fee und ihre Mama.

Spannung:
Es ist natürlich kein Buch, das rundherum mit Aktionen punkten muss, sondern es ist eine Geschichte, mit der ich mitreisen und mitgehen durfte. Mich von Fee´s Entwicklungen berühren lassen durfte und immer wieder eine Seite von Irland kennen lernen durfte, die einfach spannend und schön war. Einerseits die Rauheit und Wildheit, dann die Mystik die im Land steckt und die Menschen die dort leben. Einfach Urlaub, wenn auch nur mit den Gedanken.

Empfehlung:
Ich bin normalerweise bei dieser Art von Genre zurückhaltend, doch dieses Buch war einfach toll. Gerade weil ich oft in solchen Genre-Büchern zu viele Sexszenen finde, so ist es in diesem Buch nicht gegeben und deswegen liebte ich dieses Buch bis zur letzten Seite und es ist mir schwer gefallen mich von Fee zu trennen.
Und genau deswegen möchte ich euch dieses Buch empfehlen. Weil es mich wirklich gut unterhalten konnte und andererseits hatte ich das Gefühl dank dem Sprachgebrauch der Autorin wirklich mit auf die Reise gehen zu dürfen, und mein Wunsch ist selbst einmal in Irland zu sein.

Bewertung:
Dem Buch gebe ich tatsächlich fünf Sterne, anfangs des Buches wäre ich niemals davon ausgegangen, dass ich dieses Buch lieben werde, doch das Buch spielte sich in mein Herz mit der Ehrlichkeit und Natürlichkeit, die diese Geschichte mit sich brachte.

Autor: Katrin Koppold
Buch: Zeit für Eisblumen
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