Katrin Lachmann Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz

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Inhaltsangabe zu „Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz“ von Katrin Lachmann

Marco Petzold erhält von einem Londoner Anwalt namens Wilson einen Brief, in dem der ihm eröffnet, der Alleinerberbe von Mrs. Abigail Smith zu sein. Er mag es nicht glauben. Je mehr er sich aber mit dem Erbe beschäftigt, umso mehr festigt sich seine Erkenntnis, dass es sich bei dem Erbe um Unterlagen handelt, die mit dem ungelösten Fall „Jack the Ripper“ im direkten Zusammenhang stehen. Seine Neugier ist geweckt und er begibt sich zusammen mit Carolin, der Assistentin seines Görlitzer Rechtsanwaltes nach London, um dort wie in seiner Heimatstadt in Sachen Erbschaft zu ermitteln.

Spannender Krimi, mit guter Recherche und interessantem Thema

— SillyT

Ein spannender Krimi mit überraschenden Wendungen.

— kleeblatt2012

Absolut spannend und temporeich!

— Monika58097

Spannend und mit erfrischender Leichtigkeit geschrieben. Ein schönes Lesevergnügen für Krimifans!

— JuergenEdelmayer

Wer sich lieber dem Grusel des unbekannten Verfolgers hingibt als sich im Blut zu wälzen, ist bei diesem Krimi sehr gut aufgehoben!

— gst

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  • Der etwas andere Krimi

    Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz

    Katjes

    30. November 2017 um 09:27


  • Ein Erbe und die Folgen

    Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz

    dia78

    22. October 2017 um 16:25

    Das Buch "Jack the ripper und der Erbe in Görlitz" wurde von Katrin Lachmann verfasst und erschien 2016 bei Edition Oberkassel Verlag Detlef Knut.Marco Petzold ist Fahrradkurier in Görlitz, als er einen Brief einer Anwaltskanzlei in London erhält, der ihn zum Alleinerben einer  gewissen Mrs. Abigail Smith ernennt. Gemeinsam mit der Rechtsanwaltsgehilfin seines Rechtsanwalts begibt er sich nach London und gerät in ein Abenteuer.Der Autorin gelingt es einen Fall zu konstruieren, der durch historische Fakten und Fiktion ein großes Ganzes ergeben. Die Geschichte umfasst Themenbereiche, wie das normale Leben, Sterben, Mord, Totschlag und auch Betrug, Eifersucht und Liebe. Die Protagonisten sind sehr gut umschrieben und gezeichnet, sodass man sich in ihre Lebenssituationen gut einlesen kann und mit ihnen einen kleinen Stück ihres Lebens miterleben kann.Marco erscheint zunächst eher als nicht sehr zielstrebiger Typ, jedoch macht ihn das Erbe und die wilde Jagd nach dem Erbe immer draufgängischer und man kann ihn fast mutig und einfallsreich nennen.Die Wortwahl und Sprachstil sind der Geschichte sehr zuträglich, auch wenn ich einige Male einen kleinen Hänger hatte beim Lesen. Aber die Geschichte und der Spannungsbogen ist bis zum Schluss sehr gut aufgebaut und man kann der Geschichte sehr gut folgen.Jeder, der gerne Krimis liest, sollte auch dieses Buch zur Hand nehmen, da er eine neue Art und neuen Blickwinkel auf manche Geschichte wirft, auch wenn manche historische Tatsache nicht ganz der Wahrheit entspricht und der Geschichte angepasst wurde.

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  • Gelungen

    Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz

    SillyT

    30. June 2017 um 15:48

     Gerade hat Marco Petzold, ein Fahrradkurier aus Görlitz, mit seinem Kollegen über reiche Erbtanten oder Lottogewinne gescherzt, als er einen Brief eines Anwalts aus London erhält. In diesem Brief wird er von einem Anwalt namens Wilson in Kenntnis gesetzt, der Alleinerbe einer gewissen Abigail Smith zu sein. Doch Marco kennt niemanden mit diesem Namen. Kurzentschlossen bitten er einen befreundeten Anwalt, einmal über diesen Brief zu schauen, aber auch dieser stellt nichts unrechtmäßes am Schreiben fest. Marco beschließt der Sache auf den Grund zu gehen und soll in Begleitung der jungen Anwaltsgehilfin Carolin nach London reisen. Dort erhält Marco dann tatsächlich sein Erbe, welches unter anderem ein Kästchen enthält, dessen Inhalt für einige Verwirrung bei Marco und Carolin sorgt. Gemeinsam beginnen die Beiden zu forschen und geraten dabei in einige Schwierigkeiten.Meine Meinung:Jack the Ripper und Görlitz? Klingt absolut unpassend, aber desto gespannter war ich hier, was das ganze denn soll und ging mehr als nur ein bisschen neugierig an die Geschichte. Schon der Einstieg ist absolut gelungen, denn in ihrem Prolog lässt die Autorin Katrin Lachmann eine ganz besondere Atmosphäre entstehen, die dem Leser schon die erste kleine Gänsehaut bereitet. Der Schreibstil im allgemeinen ist sehr flüssig, klar und gut verständlich und schnell ist man mitten in der Geschichte.Die Geschichte rund um Jack the Ripper ist wohl den meisten bekannt und auch ich muss zugeben, dass mich dieser alte Fall überaus fasziniert. Dieser Mensch, der andere aufs grausamste gequält und ermordet hat und damit der damaligen Polizei Londons vor großen Rätseln stellte, lässt auch heute noch ganz viel Raum für Spekulationen. Wer war er? War er wirklich ein Arzt? Oder doch eher aus dem Adel? Genau damit spielt auch die Autorin und beginnt langsam, aber ganz geschickt, die Spannung immer mehr zu steigern. Während man zu Beginn noch ein wenig Zeit bekommt, die Charaktere kennenzulernen, wird es dann aber auch gleich beim Antritt des Erbes in London immer geheimnisvoller. Die Geschichte entwickelte einen Sog, da man immer wieder mit über die aktuellen Ereignisse rund um Marco rätselte, aber auch immer wieder über die Vergangenheit nachdachte. Dabei gibt es dann noch ein paar Wendungen, mit denen ich durchaus überrascht wurde und die wiederum die Spannung ansteigen ließen.Was mir hier ganz besonders gut gefallen hat, sind die lebendig werdenden Settings. Hier konnte man durchaus feststellen, wieviel Mühe die Autorin in ihre Recherche gesteckt hat, denn ich konnte mir die Orte sehr gut vorstellen.Erzählt wird das Buch zum großen Teil aus Marco Petzolds Perspektive, dabei gibt es auch immer wieder kleinere Rückblenden in die Zeit des Jack the Rippers, die die Geschicht wiederum etwas geheimnisvoller machten.Mit Marco Petzold hat die Auorin einen Charakter lebendig werden lassen, der mir am Anfang zwar nicht unsympathisch war, den ich aber zunächst nicht ganz ernst genommen habe. Er ist schon ein kleiner Lebenskünstler, der erst jetzt im Erwachsenenalter merkt, dass er wohl doch mehr machen muss, um seine Ziele zu erreichen. Dementsprechen war seine Wandlung innerhalb der Geschichte sehr interessant und hat mir gefallen, da er hier dann doch an seiner Aufgabe wächst. Neben Marco gibt es noch den ein oder anderen recht interessanten Charakter, vor allem Carolin, die mit Marco nach London reist. Sie wirkte wie das genaue Gegenteil zu ihm und gemeinsam waren sie dann die richtige Mischung. Mein Fazit:Ein gut recherchierter Krimi, der mit viel Spannung und vor allem einen sehr interessanten Thema daher kommt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und schafft immer wieder die passende Atmosphäre zur Geschichte. Von mir gibt es hier eine Leseempfehlung.

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    • 2
  • Eine gelungene Reise durch meine Geburtsstadt

    Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz

    Kerstin66

    17. May 2017 um 18:50

    Ich wurde in Görlitz geboren und habe den Großteil meines bisherigen Lebens dort gelebt, daher war es für mich ein absolutes MUSS, dieses Buch direkt bei der Autorin zu kaufen - signiert selbstverständlich. Natürlich war ich auch neugierig, was Jack the Ripper mit Görlitz zu tun hat.Obwohl ich kein Krimifan bin, habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Es hat mich sozusagen von der ersten Seite an gefesselt. Die Figuren waren  glaubwürdig und größtenteils sympathisch, die Beschreibungen der Umgebung (von Görlitz) für mich nachvollziehbar, aber sicher hätte man hier noch ein bisschen mehr auf die schönen Details eingehen können. Mir hat ein wenig dieses besondere Flair gefehlt, was man sowohl in Görlitz als auch in London spürt. Die Geschichte um die Erbschaft war wirklich spannend aufgebaut und ich wollte wissen, was es damit auf sich hat. Sehr gut haben mir die Blenden in die Vergangenheit gefallen, das hat die Geschichte noch ein Stück  lebendiger gemacht und Spannung erzeugt. Die kleine Liebesgeschichte, die sich anbahnte, fand ich persönlich passend, ab und an recht amüsant und keinesfalls störend. Das Buch war kurzweilig, was nicht zuletzt am schönen Schreibstil der Autorin liegt. Schön hätte ich gefunden, wenn Fotos von den Schauplätzen in der Görlitzer Altstadt oder auch der Muschelminna und dem Neptunbrunnen eingefügt worden wären, aber das ist nur meiner persönlichen Liebe zu Görlitz zuzuschreiben. Das Ende war okay, doch es hat mich irgendwie unbefriedigt zurückgelassen - hier fehlte mir etwas, daher gibt es auch (nur) 4 Sterne. Dennoch, alles in allem ein gutes Buch, für welches ich eine klare Kaufempfehlung ausspreche.

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  • Ich bin begeistert

    Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz

    Sunangel

    15. March 2017 um 12:26

    Mir hat der Einstieg in die Geschichte gut gefallen, denn erstmal lernt man Marco etwas kennen. Er ist recht chaotisch und überlässt gerne mal den anderen die Führung. Manchmal ist er auch etwas naiv und tollpatschig, aber trotzdem fand ich ihn sehr sympathisch. Seine Willenskraft wird im Laufe der Geschichte immer größer und man merkt deutlich, wie er selber alles aufklären möchte.Die weiteren Protagonisten waren ganz nach meinem Geschmack. Man lernt sie zwar kennen und dennoch bleiben sie geheimnisvoll und ich konnte meine Fantasie ausleben. So stelle ich mir einen Krimi vor, keine Namen oder sonstige Auskünfte.Der Schreibstil ist recht einfach gehalten und dennoch sehr fesselnd. Was mir besonders gut gefallen hat, waren die Rückblicke auf die Vergangenheit. So setzen sich die einzelnen Puzzleteile zusammen und ich muss sagen, dass ich zum Teil wirklich Gänsehaut hatte. Wie kann ein einzelner Mensch so grausame Taten durchführen? Es wurde alles detailliert beschrieben und das hat mich richtig in den Bann gezogen. Meiner Meinung nach hat die Autorin wunderbar recherchiert und nichts im unklaren gelassen. Auch die überraschenden Wendungen waren fabelhaft. Bei einigen Dingen ist man gar nicht darauf vorbereitet und fiebert dann umso mehr mit.Die Umgebungsbeschreibungen konnten mich auf ganzer Linie überzeugen und ich hatte das Gefühl vor Ort zu sein. Ob es jetzt London war oder Deutschland, alles wirkte real und gut durchdacht. 

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  • Rezension zu "Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz"

    Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz

    Zsadista

    09. March 2017 um 11:35

    Marco Petzold ist ein abgebranntet Fahrradkurier in Görlitz. Er kann sich gerade noch so über Wasser halten. Dann bekommt er einen Brief von einem Anwalt aus London. Eine ihm unbekannte Frau hat ihn als Alleinerben eingesetzt. Als erstes macht er einen Termin bei einem Anwalt, ob dieser Brief überhaupt echt sein kann. Zusammen mit der Anwaltsgehilfin macht er sich dann auf den Weg nach London um der Sache auf den Grund zu gehen. Doch außer eine gemietetes Appartement, ein paar Briefe und ein bisschen Geld, scheint Marco erst einmal nichts geerbt zu haben. Doch dann erscheinen merkwürdige Gestalten und machen Jagd auf ihn. „Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz“ ist ein Krimi aus der Feder der Autorin Katrin Lachmann. Die Inhaltsangabe hört sich hier wirklich spannend an, geheimnisvoll und rasant. Leider fand ich den Krimi alles andere als spannend, geheimnisvoll und rasant. Marco ist der typische Sohn, der nur Geld verprasst hat und anschließend von seinem Vater aus dem Haus geworfen wurde. Er ist selbstverliebt, selbstüberschätzt und der Macho schlechthin, der sich auch noch für unwiderstehlich und humorvoll hält. Er ist die Art Mensch, die ich nicht ausstehen kann. Die Anwaltsgehilfin ist natürlich das Dummchen, das sich gleich in diesen Typen verliebt und ihn, trotz seiner Art, anhimmelt und mit ihm ins Bett hüpft. Den Inhalt selbst, empfand ich nicht als Krimi. Es waren einfach Ereignisse aneinander gereiht und dazwischen Abschnitte aus der Vergangenheit in denen Jack the Ripper sein Unwesen trieb. Ich weiß nicht, ob ich das so als Krimi sehen kann. Darüber lässt sich allerdings dann auch streiten. Auch die Story an sich, lies einfach zu viele Fragen offen. Es passierten Dinge und Ereignisse, die keiner hinterfragt hat. Jeder normale Mensch hätte da zumindest die ein oder andere Frage gestellt. Und dann musste natürlich auch noch der Aktion Teil hinein geschneidert werden. Ich fand den kompletten Roman nicht zusammenpassend. Das Buch hätte recht gut sein können. Die Stellen mit Jack the Ripper sind natürlich spannend geschrieben, aber hier wurde das Rad, ganz klar, auch nicht neu erfunden. Die Auflösung am Ende war schon überraschend, das gebe ich zu. Wurde jedoch vom Handeln Marcos total überflüssig. Soll mal jemand diese Reaktion verstehen, ich habe sie zumindest nicht verstanden. Ich wurde am Ende weder mit den Figuren, noch mit dem Inhalt warm. Der geneigte Leser sollte hier wirklich selbst entscheiden, ob er zu dem Werk greift oder nicht. Mit viel Augen zudrücken vergebe ich hier noch 2 Sterne für die Grundidee und die Jack Abschnitte. 

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  • ein spannender Krimi mit überraschenden Wendungen

    Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz

    kleeblatt2012

    26. February 2017 um 21:37

    Marco Petzold lebt als Fahrradkurier mehr schlecht als recht. Doch hat er sein Leben einigermaßen im Griff. Bis ihn ein Brief von einem Anwalt erreicht, in welchem ihm mitgeteilt wird, dass er nach London kommen soll, um ein Erbe anzutreten. Zusammen mit der Anwaltsgehilfin Carolin macht sich Marco auf nach England. Dort werden ihm Unterlagen übergeben, mit denen sich Marco und Carolin näher beschäftigen. Immer wieder taucht der Name Jack the Ripper auf. Je näher Marco in die Materie eintaucht, merkt er, dass er dabei ist, das Geheimnis zu lösen, welches sich um den Mörder rankt. Doch nicht nur Marco will Gewissheit, auch andere machen Jagd auf die Unterlagen. Und auf Marco. Ich gebe zu, ich bin zu Anfang sehr skeptisch an das Buch herangegangen. Doch mit jeder Seite, die ich las, bin ich mehr in den Bann gezogen worden, habe ich mich auf die Geschichte einlassen können und mit Begeisterung am Rätselraten teilgenommen. Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren und die Autorin hat dies mit Bravour geschafft.  Da ich das Buch zusammen mit der Autorin in einer Leserunde gelesen habe, hatte ich auch noch das Glück, diverse Fragen zu den Hintergründen stellen zu können, die mir auch sehr ausführlich beantwortet wurden. So hatte ich natürlich den Vorteil, hinter die Kulissen schauen zu dürfen und die Beweggründe der Autorin auch nachvollziehen zu können. Die Geschichte fängt schon spannend an, in dem ein Rückblick ins Jahr 1890 gewährt wird. Hier wird durch eine geheimnisvolle Frau im roten Kleid gleich ein Spannungsbogen geschaffen, der sich durch das ganze Buch zieht. Denn die Autorin gibt immer wieder kleine Rückblicke in die Vergangenheit, die sich auf Jack the Ripper beziehen. Die Opfer bekommen einen Platz eingeräumt, aber auch andere Personen wie Ärzte oder Kommissare. So ergibt sich eine gute Mischung aus historischen Hintergründen und aktuellem Gegenwartsgeschehen. Marco hat mir zwar teilweise in seinem Handeln nicht gefallen, aber - nach Nachfrage bei der Autorin - konnte ich dann verstehen, dass er ebenso Ecken und Kanten hat, wie die anderen Protagonisten.  Natürlich gibt es dann auch die Gegenseite, diejenigen, die unbedingt selbst herausfinden wollen, wer denn Jack the Ripper war. Und der auch jedes Mittel recht ist. So ergibt sich ein guter Gegenpart und das Wettrennen kann seinen Lauf nehmen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig lesbar. So fliegt man durch die Geschichte. Leider ist das Buch nur 208 Seiten stark. Ich hätte gerne noch länger gelesen und mich mit Marco zusammen am Rätselraten beteiligt. Die Autorin gab aber - wenn auch nur kleinen - Lichtblick, dass es vielleicht mal eine Fortsetzung geben könnte.  Sehr schön fand ich, dass die Autorin immer wieder kleine Architekturhinweise miteingebaut hat. Gerade, da die Geschichte in Görlitz spielt. Hier scheint es viele wunderschöne Ecken zu geben, die ich gerne mal live sehen würde. Auch die verschiedenen Wendungen und Überraschungen, die die Autorin eingebaut hat, trugen dazu bei, dass man das Buch am Liebsten nicht aus der Hand legen möchte. Fazit: Ein spannender Krimi mit vielen überraschenden Wendungen. 

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  • Absolut spannend und temporeich!

    Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz

    Monika58097

    08. February 2017 um 16:47

    Der Fahrradkurier Marco Petzold schlägt sich so durchs Leben. Eines Tages bekommt er von einem Londoner Anwalt einen Brief. Marco hat geerbt. Er ist sogar der Alleinerbe einer gewissen Mrs Abigail Smith. Die Frau ist Marco gänzlich unbekannt. Sein Erbe bekommt er nur, wenn er persönlich in London vorspricht. So macht sich Marco mit der Assistentin seines Görlitzer Anwaltes auf den Weg nach London. Dort fühlen sich die beiden immer wieder beobachtet. Was geht hier vor? Bilden sich die beiden nur ein, dass sie verfolgt werden oder ist da tatsächlich jemand? Marco wird eine seltsame Kiste ausgehändigt, für die ihm zwei Männer viel Geld bieten. Der Inhalt der Kiste scheint mit Jack the Ripper im Zusammenhang zu stehen, doch wie passt Marco in dieses Bild? „Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz“ - allein der Titel hat mich schon neugierig gemacht. Und ich als eingefleischte Nicht-Krimi-Leserin konnte diesen Roman nicht mehr aus der Hand legen! Katrin Lachmann schafft es, den Leser neugierig zu machen, ihn in den Bann zu ziehen. Als Marco die ausgehändigten Unterlagen liest, driftet nicht nur er in die Vergangenheit ab. Der Leser ist direkt mit dabei. Ob in London oder in Görlitz, man hat das Gefühl, Marco direkt zu begleiten. Es scheint einem alles vertraut zu sein. Katrin Lachmann gelingt der Aufbau eines enormen Spannungsbogens. Die Geschichte ist temporeich, originell und äußerst spannend. Wer Krimis ohne großartiges Gemetzel bevorzugt, ist hier bestens aufgehoben!

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  • Alle Zutaten, die ein guter Krimi braucht

    Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz

    JuergenEdelmayer

    10. January 2017 um 17:58

    Inhalt Dem Görlitzer Fahrradkurier Marco Petzold wird eine geheimnisvolle Erbschaft zuteil. Um sie anzutreten, muss er sich zunächst zu einem Londoner Notar begeben. Dabei begleitet ihn die Anwaltsgehilfin Carolin Lobner. Bald muss das ungleiche Paar erkennen, dass mit der mysteriösen Erbschaft erhebliche Risiken für Leib und Leben aller Beteiligten verbunden sind. Gibt es gar einen Zusammenhang mit dem legendären Serienmörder Jack the Ripper? Meinung Als mir Katrin Lachmanns Krimi: „Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz unterkam“, war ich zunächst skeptisch. Noch ein Buch über einen (wenn nicht den) berüchtigsten Serienkiller der Kriminalgeschichte, und dann noch eins, das teilweise in Deutschland spielt? Kann das gut gehen? Um es gleich zu sagen: Ja, es kann. Meine Zweifel waren bereits nach wenigen Seiten verflogen. Ich brauchte nicht lange, um in die Handlung einzutauchen. Innerhalb kurzer Zeit hatte sie mich in ihren Bann gezogen. Daran hat gewiss der erfreulich frische Schreibstil von Katrin Lachmann einen gehörigen Anteil. Großes Kompliment an die Autorin, das sie sich möglicherweise mit dem Verlagslektor Klaus Söhnel teilen muss. Die Geschichte um den Erben des Serienmörders wird mit einer Leichtigkeit präsentiert, die mich tatsächlich von Beginn an gefangen nahm. Etwas, das mir schon seit längerem nicht mehr bei einem Krimi passiert ist. Fazit „Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz“ ist ein Kriminalroman, bei dem alles stimmt. Er verfügt über glaubhafte Charaktere, eine spannende Handlung, eine Prise Romantik und attraktive Beschreibungen einzelner Schauplätze. Hier merkt man Katrin Lachmann die Zuneigung zu ihrer alten Heimatstadt Görlitz an. Die Autorin bietet den Leser*innen nicht nur einen schnellen Einstieg, sondern schafft es auch, das Tempo im letzten Viertel des Buches noch einmal kräftig anzuziehen. Ein rundum feines Buch, in dem zwar viel gemordet, dabei jedoch weitgehend auf abschreckende Beschreibungen brutaler Details verzichtet wird. Die braucht es auch nicht, denn „Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz“ ist schon so spannend genug. Diese Rezension habe ich auch auf meinem Blog unter http://autoreninfo.over-blog.de/2017/01/buchbesprechung-zu-jack-the-ripper-und-der-erbe-in-gorlitz-von-katrin-lachmann.html veröffentlicht.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931

    kubine

    07. January 2017 um 17:53
  • Auf den Spuren von Jack the Ripper

    Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz

    gaby2707

    21. December 2016 um 10:44

    Der junge Görlitzer Fahrradkurier Marco Petzold bekommt von einem Londoner Rechtsanwalt ein Schreiben, das ihn als Alleinerben einer gewissen Mrs. Abigail Smith ausweist. Mit der Assistentin seines Görlitzer Rechtsanwaltes Carolin Lobner macht er sich auf den Weg nach London und auf in ein turbulentes Abenteuer... Katrin Lachmann nimmt mich mit auf die Spuren von Jack the Ripper von 1887 bis 1890. Aber nicht er ist in diesem Krimi die Hauptperson, sondern Marco und Carolin. Sie begeben sich auf die Suche nach den Hintergründen zu Marcos Erbe. Eine leichte Spannung liegt während der gesamten Erzählung in der Luft. Obwohl es immer wieder Tote gibt, habe ich den Krimi als sehr leicht und undramatisch empfunden. Trotzdem hat er mich total gefesselt. Die sich anbahnende Liebesbeziehung zwischen den beiden Hauptprotagonisten lockert die Geschichte auf und stört die Krimihandlung nicht. Besonders fasziniert haben mich die Beschreibungen der Örtlichkeiten. Seien es die Straße von London oder der Highgate Cemetery oder die kleinen Beschreibungen von Görlitz. Immer fühle ich mich gleich mittendrin und gut aufgehoben. Vorallem haben sie mich neugierig gemacht. Wer Krimis mag, die nicht so ganz der heutigen Norm entsprechen; eine Geschichte sucht, die gut recherchiert und solide ausgearbeitet ist und wer nicht in Blut schwimmen will – der ist hier genau richtig. Ich hoffe, bald mehr Spannendes von Katrin Lachmann, die mich mit ihrem Schreibstil in ihren Bann gezogen hat, lesen zu können.

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    • 2
  • Erben kann so schwer sein

    Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz

    gst

    30. November 2016 um 17:01

    Ein gelungener Einstieg macht von Anfang an neugierig auf diesen Krimi, der entgegen des Titels „Jack the Ripper“ gar nicht so blutig daher kommt. Natürlich fließt bei diesem Namen auch Blut, das lässt sich ja gar nicht vermeiden. Aber der spannende Handlungsverlauf kommt ohne viele „Rötungen“ aus. Nachdem sich der Leser von der unwirklichen Szene des Beginns erholt hat, führt ihn die Autorin nach Görlitz. In dieser sympathischen, von vielen Filmteams als historische Kulisse auserkorenen Stadt kennt sie sich aus, das merkt man gleich. Liebevoll malt sie das Lokalkolorit und achtet dabei besonders auf Kleinigkeiten: „Ein Organist probte, und als er innehielt und die Orgel verklang, piepste irgendwo eine Meise, die sich offenbar in den Kircheninnenraum verirrt hatte. Ihr Zwitschern hallte genauso nach wie die Orgel selbst. Man hätte meinen können, dass sie miteinander wetteiferten.“ In Görlitz lebt der Fahrradkurier Marco Petzold. Erstaunt erfährt er, dass er nach London reisen soll, um dort ein Erbe anzutreten. Zusammen mit Carolin, der englisch steifen, in London aufgewachsenen Bürokraft seines Görlitzer Anwalts und Freundes begibt er sich auf die Reise. Die verläuft nicht ganz so unproblematisch, wie Marco sich das in seinem jugendlichen Leichtsinn ausgemalt hat … Real befindet er sich im London der Jetztzeit, doch gedanklich driftet er immer wieder in die Zeit von Jack the Ripper ab. Das verursachen (sehr gekonnt!) begehrte Dokumente, die ihm das Leben erschweren. Spannung, Beschreibungen und Liebe halten sich bei diesem Krimi die Waage und lassen das Buch rund wirken. Nur die Handlung auf den letzten Seiten verwirrten mich etwas. Fazit: Wer weiß, dass Blut rot ist und nicht ständig darauf hingewiesen werden will, sondern den Grusel des unbekannten Verfolgers bevorzugt, ist bei diesem Krimi gut aufgehoben.

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