Katrin Lankers Der Zauber eines Augenblicks

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Inhaltsangabe zu „Der Zauber eines Augenblicks“ von Katrin Lankers

Burg Eckstein, 1355: Parzival steht zum Verkauf, Johannas Lieblingspferd aus dem Gestüt ihres Vaters! In einem Ritterturnier soll er sich beweisen – und wird verletzt, Johanna selbst übernimmt die Pflege. Während dieser Zeit lernt sie, freiheitsliebend und schüchtern zugleich, das prachtvolle Leben bei Hofe kennen mit seinen herrlichen Roben, Tanz und Spiel. Und sie nimmt die Blicke eines Ritters wahr, die sie zutiefst verunsichern, denn versprochen scheint sie einem anderen … Reihe "Liebe in allen Zeiten" Romantik pur vor historischer Kulisse. Ab 12 Jahren

Süsse und unterhaltsame Geschichte für zwischendurch. Für Mittelalter- und Pferdefans.

— Schokoladenteddy
Schokoladenteddy

Sehr nette Geschichte in mittelalterlicher Atmosphäre :-)

— Federzauber
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Lesevergnügen in allen Zeiten!

— Findabhair
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Eine der guten aber auch kurzen Romane die man gerne liest.

— ShadowGirl1
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    Der Zauber eines Augenblicks
    Findabhair

    Findabhair

    31. March 2016 um 17:10

    "Der Zauber eines Augenblicks" ist nunmehr der dritte Teil aus der Serie historischer Jugendbücher "Liebe in allen Zeiten" von verschiedenen AutorInnen.Das Cover sticht hier erneut mit einer Art samtigen Prägung heraus und auch der Titel besitzt einen direkten Bezug zum Titel.Die Handlung spielt dieses Mal in Deutschland, was für mich einen näheren Bezug bot, da mir die Namen der Menschen und auch der Orte vertrauter waren. So konnte ich mich richtig gut in verschiedene Situationen hineinversetzen, die die Autorin hier so meisterhaft beschrieben hat.Johanna ist für die Verhältnisse des 14. Jahrhunderts ein sehr frei denkendes Mädchen, weswegen sie öfters aneckt und als Wildfang bezeichnet wird. Doch diese Rolle steht ihr als Protagonistin sehr gut und auch ihre Beziehung zu Pferden ist nicht kleinmädchenhaft, sondern sehr ausgereift und erwachsen.Mit viel Spaß und Spannung habe ich einige historische Details erfahren. Ohne Mühe bekam ich "en passant" mit, wie die Menschen damals miteinander umgingen, welches Verhalten und welche Traditionen sie pflegten und dass das weibliche Geschlecht es mehr als schwer hatte und mit Pech in sehr unglücklichen, unverschuldeten Situationen endete.Katrin Lankers erschuf eine zauberhafte Atmosphäre, indem sie verschiedene Elemente, wie Johannas Liebe zu Pferden, ihre Sorgen, das Ritterturnier und noch vieles mehr miteinander verknüpfte. Vor allen Dingen hat sie mich aber gelehrt, dass es manchmal nicht mehr als eines klitzekleinen Augenblicks bedarf, um großes in Gang zu setzen und seine Entscheidungen oder die Zukunft zu verändern und zu beeinflussen.Gleichzeitig beginnt sich eine kleine Liebesgeschichte zwischen Ludwig und Johanna zu entwickeln, so nimmt man jedenfalls zunächst an. Als dann ihr Vater offenbart, dass er selbst wünscht, Johanna möge heiraten und jemand wolle sie bereits zur Frau, führt Katrin Lankers einen erst einmal aufs Glatteis und legt eine weitere, mögliche Spur.Leider konnte ich das Ende erahnen, doch so wie ich vermutete, trat es dann doch nicht ein, weswegen auch in diesem Punkt die Spannung bis zum letzten Satz erhalten blieb.Insgesamt bot mir das historische Jugendbuch "Der Zauber eines Augenblicks" eine Liebesgeschichte, verwebt in historische Aspekte, die an spannende Elemente anlehnen und einige Überraschungen bereithalten.Mein Fazit:Die Schönheit dieses Romans lag für mich vor allen Dingen in seiner Schlichtheit und unkomplizierten Art ihn lesen zu können.Johanna ist ein toller Charakter und ich würde mir wirklich wünschen, dass speziell diese Geschichte fortgeführt wird. Generell gilt aber, dass ich auch auf weitere Teile der "Liebe in allen Zeiten" Reihe erpicht bin.

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  • Rezension zu "Der Zauber eines Augenblicks" von Katrin Lankers

    Der Zauber eines Augenblicks
    Ami Li Misaki

    Ami Li Misaki

    28. March 2012 um 17:55

    Johannas Vater betreibt auf Burg Eckstein eine Pferdezucht. Vom höfischen Leben hat er sich zurück gezogen und auch Johanne ist alles andere als eine feine Dame, die nur an Hofklatsch interessiert ist. Ihre Leidenschaft sind die Pferde. Allen voran der Hengst Parzival, den sie selbst mit aufgezogen hat. Die Menschen auf Burg Eckstein nehmen ihr etwas undamenhaftes Verhalten mit einem Lächeln hin. Doch die 14-jährige muss sich schon bald der Realität stellen. Finanziell geht es ihrer Familie nicht so gut und so entschließt sich ihr Vater die Pferdezucht zu verkleinern und will auch Parzival verkaufen. Johanna wehrt sich mit Händen und Füßen, doch ihr Vater bleibt hart... Die Sprache, bzw. der Erzählstil ist leicht altertümlich angehaucht. So hat der Leser eine vage Vorstellung vom Mittelalter, kann aber trotzdem der Geschichte noch ohne Probleme folgen. Das ist besonders wichtig, denn die Geschichte an sich richtet sich eher an ein jüngeres Publikum. So sind die Wendungen oftmals leicht zu durchschauen, das Geschehen vorhersehbar und der Hauptaugenmerk liegt auf Johannas Leidenschaft zu den Pferden, auf ihrer Freundschaft zur Hofdame Adelhaid und auf ihr im Speziellen. Trotzdem ist es eine schöne Geschichte und man 'lernt' doch einiges über das Mittelalter, die Gesellschaft (z. B. was Kleidung betrifft) und Pferde. Natürlich nicht wie in einem Sachbuch, aber die ein oder anderen Begriffe, die Gepflogenheiten. Die Liebesgeschichte setzt ein bisschen spät ein und war, alles in allem, auch etwas vorhersehbar. Aber ich denke gerade Jüngere finden sie bestimmt spannend und wenn man dann noch eine Schwäche für Pferde hat, ist die Geschichte wirklich perfekt. Den Anfang fand ich ein klein wenig schleppend. Ich mag Pferde, aber aus dem "Pferde-Alter" bin ich wohl heraus. Trotzdem wusste Johanna mit ihrem ungestümen Wesen mich zu überzeugen. Sicherlich ist ihre Figur idealisiert, aber trotz ihrer kleinen Macken mochte ich Johanna und auch die anderen Charaktere. Der Böse geriet etwas flach und zu stereotyp, aber darum ging es im Kern auch nicht. Kurz: Insgesamt war die Geschichte um Johanna und Parzival perfekt für einen Nachmittag. Die Charaktere sind wirklich liebreizend, das Setting hat auch überzeugt, einzig der schwächelnde Bösewicht hat den Lesespaß ein bisschen gemindert.

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