Ich habe damit angefangen und das halbe Buch nach einem Tag durchgelesen, weil ich wissen wollte wie es weiter geht. Die verschiedenen Personen werden vor Herausforderungen gestellt, die sie aber brillant meistern. Es ist ein Zusammenleben von magischen Wesen die sich unter normalen Umständen nicht getroffen hätten. Sie sind aber alle froh, dass sie es haben. Ich empfehle es allen, die Abenteuer und magische Geschöpfe lieben
Katrin Peiser
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Abenteuer in Mythropiana
Abenteuer in Mythropiana
Neue Rezensionen zu Katrin Peiser
Kurz gesagt: Abenteuer in Mythropiana: Die Legende des Eisdrachen ist nette Fantasy für zwischendurch und richtet sich eher an ein junges Publikum.
Jedenfalls wirkte es auf mich so. Die Autorin ist sehr kreativ in der Ausarbeitung ihrer Protagonisten und auch der Wesen, denen sie begegnen. Da treffen Einhörner auf Federriesen und allerlei Gnomvolk, Feen und und und…. Bekanntes wird mit Neuem gemischt und die Gestaltung der Völker ist schon sehr liebenswert.
Die Geschichte selbst kann man als klassisch bezeichnen: Eine Reise verbunden mit einer Suche.
Jüngere Fantasyliebhaber dürften ihre Freude haben.
Was mir allerdings etwas die Freude am Lesen genommen hat war der Schreibstil. Die Geschichte ist zu geradlinig, es gibt wenig Überraschungen, denn selbst wenn etwas nicht so funktioniert wie es soll wird schnell eine Lösung gefunden, zu schnell, um echte Spannung aufkommen zu lassen. Die Welt ist zu freundlich, selbst Antagonisten nicht wirklich ernst zunehmen. Manchmal vergeht sehr viel Zeit ohne dass das wirklich bewusst gemacht wird und viele Szenen werden sehr schnell abgehandelt. Manchmal hat man das Gefühl dass die Autorin auf viel mehr erzählen will und manchmal mit den Gedanken bereits bei einer anderen Szene ist. Das ist ein bisschen schade, denn manchmal wirkt alles wie Schulaufsatz und manchmal wirklich gut durchdacht und ausgearbeitet. Aber die Mischung passt nicht.
Wer HIGH FANTASY mit epischen Schlachten erwartet wird hier wohl eher Kuschelfantasy mit viel Tee vorfinden.
Irgendwie ganz nett, aber ich gebe zu dass ich das nicht erwartet habe. Das Cover wirkt auf mich „erwachsener“ als der Inhalt.
Für jüngere Fantasyliebhaber die es weniger auf Schlachten und Blut abgesehen haben vielleicht genau das Richtige.
Die drei hinreißend süßen Protagonisten dieses Kinderbuchs sind auf einer wichtigen Mission: Sie müssen einen magischen Trank brauen, um den Eisdrachen am Aufwachen zu hindern.
In einem sehr kindlichen Stil wird die Leserin in eine liebevoll ausgestaltete Welt voller kreativer Figuren gefühlt. Absolut lobenswer ist hier, dass Themen wie non-binäre Figuren eingebaut werden. Leider - und vielleicht bin ich hier zu kritisch - gelingt das nicht immer wirklich.
Die Federriesen sind non-binar, werden aber durch Eigenschaften definiert, sie selbst männlichen und weiblichen Wesen fest zuschreiben. Die Feen sind eine eingeschlechtliche Rasse, aber dennoch Frauen. Die Einhörner sind männlich, ihre Königin jedoch eine bösartige Verführerin.
Hinzu kommt, dass das Heldengespann zwar aus zwei weiblichen und einer männlichen Figur besteht, sämtliche gefährlichen, körperlich oder geistig herausfordernden Aufgaben aber immer der Mann übernimmt. Für Schmeicheleinen und Verhandlungen sind die Frauen dann gut genug. Oh und wenns ums Fliegen geht.
Oft tröpflet die Handlung mehr vor sich hin, als das sich wirklich etwas tut und Spannung kommt nicht recht auf.
Jedoch kann der Schreibstil und die Schönheit der Welt all diese Kritik gut ausgleichen und insgesamt kann man dieses Buch entspannt genießen.
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