Katrin Rodeit Gefährlicher Rausch

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Inhaltsangabe zu „Gefährlicher Rausch“ von Katrin Rodeit

Privatdetektivin Jule Flemming soll ermitteln, wer der Tochter des Bürgermeisteranwärters die Vergewaltigungsdroge GHB ins Getränkt gemischt hat. Doch sie stößt auf eine Mauer des Schweigens. Wer verbirgt was? Nichts scheint zu sein, wie es ist, und Jule wird selbst Opfer eines feigen Anschlages. Was verbirgt der Kriminalkommissar Mark Heilig? Dann verschwindet der Hauptverdächtige. Und plötzlich nimmt alles an Fahrt auf, aber in eine ganz andere Richtung …

Ähnlich spannend wie Bd 1. Bd. 3 liegt schon bereit und ich freue mich darauf.

— Rana_Arenque
Rana_Arenque

Flüssig zu lesendes Buch für zwischendurch über die sympathische Jule Flemming, das auch ohne den ersten Teil leicht verstehen kann!

— JohnnyLuke
JohnnyLuke

Ein sympathischer Hauptcharakter, eine gute Story und ein angenehmer Schreibstil. Dazu eine sympathische Autorin.

— tuesdayblind
tuesdayblind

Ein Krimi für zwischendurch, der noch ein bisschen mehr Spannung gut vertragen hätte.

— trollchen
trollchen

Jule Flemming, die Ulmer Privatdetektivin ermittelt in ihrem zweiten Fall, und stößt auf eine Mauer des Schweigens.

— Cappuccino-Mama
Cappuccino-Mama

Das Buch ist sehr schön geschrieben und leicht verständlich, wenn man den ertsen Band gelesen hat.

— itsbooklover
itsbooklover

Die erste Hälfte des Buches fand ich langweilig. Ich hatte auch schon überlegt abzubrechen . Aber dann fand ich es echt gut.

— 22an08
22an08

Ein recht fesselnder Krimi mit einer sympathischen Protagonistin und interessanten Handlung - nur das Ende enttäuscht ein wenig.

— jess020
jess020

Was für ein spannender Krimi... aber nun weiß ich sicher - Detektiv wäre kein Job für mich ;-)

— Wildpony
Wildpony

Gelungener und unterhaltsam geschriebener Krimi mit sympathischer Protagonistin...hat mir gefallen!

— LinusGeschke
LinusGeschke

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  • Gefährlicher Rausch

    Gefährlicher Rausch
    Crazyb00ks

    Crazyb00ks

    30. November 2015 um 18:31

    Reden wir mal über Dinge, die ein Krimi enthalten sollte: Spannung, logischerweise irgendeinen Kriminalfall, eine unvorhersehbare Handlung und bei Bedarf auch ein bisschen Romantik. Und tatsächlich fand ich, dass das Buch alles hatte. Gerade die Enden von Katrin Rodeit finde ich toll, weil man die wirklich nicht durchschaut. Es nimmt einem meist die Spannung, wenn man von Anfang an weiß, wer der Täter ist, aber bei diesem Buch kam der Täter zwar vor, doch bekannt wurde er erst in den letzten fünfzig Seiten, was ich klasse finde. So kann man länger mitfiebern und selber rätseln, wer denn nun der Kerl ist. Auch die überraschende Wende war gut eingebaut. Außerdem gab sie dem zu Anfang eher langweiligen Fall neue Spannung. Trotz des wirklich nicht sonderlich interessanten Falls war der Anfang spannend, was möglicherweise mit Zickenkriegen (okay, ich übertreibe etwas) und Familienangelegenheiten zusammenhängt. Und auch die Liebelei, die sich im Laufe des ersten Buches schon angebahnt hatte, wurde weitergesponnen, aber nicht zu kitschig.

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  • Rezension: Katrin Rodeit - Gefährlicher Rausch

    Gefährlicher Rausch
    Hikari

    Hikari

    05. August 2015 um 12:13

    Dies ist der zweite Band der Jule-Flemming Reihe von Katrin Rodeit und setzt kurz nach den Geschehnissen des ersten Bands an. Die Geschichten sind zwar in sich abgeschlossen, dennoch wird in dieser hier auf die Ereignisse des ersten Teils zurückgegriffen, ohne sie aber genauer zu erläutern. Daher empfehle ich tatsächlich die Bücher in Reihenfolge zu lesen, das sollte einfacher sein - außer man stört sich daran nicht =) Die Lektüre von Band 1 ist etwas her und am Anfang war es etwas schwierig, wieder reinzukommen. Allerdings muss man sagen, dass es Jule auch wirklich schwer hat die ersten Kapitel lang mit ihrem neuen Fall. Da ist das vielleicht auch kein Wunder. Die 28jährige Privatdetektivin ist noch mitgenommen von den vorherigen Ereignissen, ihren Gefühlen und ihrem Leben und bekommt dann auch noch einen Fall zugetextet, der alles andere als erfreulich beginnt und immer verworrener wird. Dennoch beißt sie sich tapfer durch und findet wieder neue Kraft. Dabei steigt auch die Spannung stätig im Buch - zum einen der Fall, zum anderen auch Jules Privatleben sorgen für einiges Bauchkribbeln. Der Schreibstil von Katrin Rodeit ist angenehm zu lesen und man wird immer mehr in die Geschichte reingezogen. Die Charaktere sind in sich stimmig gestaltet, haben verschiedene Facetten und bereichern dadurch das Buch sehr. "Gefährlicher Rausch" endet mit einem kleinen Cliffhanger (oder einem großen?!) und daher bin ich froh, dass ich Band 3 bereits hier liegen habe ;) Ein spannender und gut gestalteter Krimi, der in Ulm spielt, ein interessantes Setting und gute Charaktere beinhaltet.

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  • Ganz nett für zwischendurch...

    Gefährlicher Rausch
    JohnnyLuke

    JohnnyLuke

    23. July 2015 um 12:47

    Zuerst einmal ist das Cover von "Gefährlicher Rausch" von Katrin Rodeit für meinen Geschmack sehr gut gelungen, allerdings nicht passend zur Handlung des Buches. Diese wiederum War klar strukturiert, leider aber auch ein bisschen zu typisch für einen Krimi. Im weiteren muss ich sagen muss ich sagen, dass ich schon recht früh durchschaut hatte, wer der "Täter" War und nur die kleine Liebesgeschichte des Buches kleine Überraschungen für mich barg. Da aber insgesamt die Charaktere überzeugt haben und Rodeit sehr angenehm zu schreiben weiß, Stufe ich dieses Buch als netten Krimi für zwischendurch ein, den man nachher nicht bereuen wird gelesen zu haben, und gebe dementsprechend 3/5 Sterne ☆☆☆○○

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  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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  • Nichts ist, wie es scheint

    Gefährlicher Rausch
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    In Ulm, um Ulm und um Ulm herum... ist Jule Flemmings Gebiet, in dem sie versucht, Verbrecher zur Strecke zu bringen. Das Cover: Das Buchcover wirkt etwas dunkel, um nicht zu sagen düster – die Farbe des matten Hintergrundes ist dunkelblau, fast schon schwarz. Dennoch verfügt das Cover über einen gewissen Charme. Violette und zartrosa Löwenzahnstängel, die wie die „Fallschirmchen“ der Pusteblume glänzend hervorgehoben sind, verleihen dem Bild etwas Leichtigkeit. Gelbe, roséfarbene und zartgelbe Fallschirmchen steigen schwerelos in die Höhe. Ist es diese Leichtigkeit, die man durch den Konsum von Drogen zu verspüren erhofft, die das Cover darstellt? Oder doch eher das Verlieren des (Rück-)Halts? Wie immer sind es die kleinen, liebevollen Details, die das Buch von dem anderer Verlage unterscheidet. So findet sich das Covermotiv auch bei diesem Buch wieder auf den Innenseiten der Buchdeckel – in Violett und Weiß, das sehr gut mit dem violetten Vorsatzpapier harmoniert. Gewünscht hätte ich mir übrigens auf der Buchrückseite das Cover des ersten Bandes MEIN WIRST DU SEIN – gerne mit dem Hinweis „Jule Flemmings erster Fall“. Ich finde es immer schade, wenn man auf der Rückseite eine ungenutzte Fläche vorfindet. Eventuell wäre gar ein Hinweis angebracht, dass GEFÄHRLICHER RAUSCH der zweite Fall für Jule Flemming ist. Die Handlung: Laura, der siebzehnjährige Tochter des Bürgermeisteranwärters wurde im „Jungle“, einer Disco, die Vergewaltigungsdroge GHB in ihr Getränk gemischt. Jule Flemming, eine junge Privatdetektivin soll ermitteln, wer der Täter war. Doch so recht mag keiner der jungen Frau Auskunft erteilen. Vielmehr scheint es, als wolle man Jule aus dem Weg schaffen, um die Ermittlungen zu verhindern. Hat etwa der Besitzer des „Jungle“ etwas zu verbergen? Schließlich ist er bei der Polizei kein Unbekannter. Aber auch die Belegschaft des „Jungle“ verhält sich verdächtig. Und dann wird aus einem Routinefall ein Mordfall, ein Mann, der zudem der Hauptverdächtige ist, verschwindet und auf Jule wird ein Anschlag verübt. Jule gerät zunehmend in große Gefahr. Und Mark, Kriminalkommmissar und ein ehemaliger Kollege von Jule, möchte sie davon abhalten, weiter zu ermitteln. Dabei kommen sich Jule und Mark näher... Meine Meinung: Bei GEFÄHRLICHER RAUSCH handelt es sich um den zweiten Teil einer Krimireihe. Dennoch gelang es mir auch hier problemlos, auch ohne jegliche Vorkenntnisse in das Buch einzusteigen, was ich auch wichtig finde. Einige Andeutungen an das Vorgängerbuch waren zwar vorhanden, allerdings so sparsam, dass nicht zu viel verraten wurde und man das erste Buch auch noch im Nachhinein lesen kann, ohne dass in diesem zweiten Band die Spannung genommen wurde. Das Personenverzeichnis war hierbei für mich als „Neueinsteiger“ sehr hilfreich, auch wenn ich persönlicher es sinnvoller gefunden hätte, wäre es der Handlung vorangestellt gewesen, oder es hätte sich ein Hinweis auf dieses Verzeichnis vorne im Buch befunden – im Nachhinein gelesen, nutzt das Verzeichnis doch recht wenig. Jule Flemming ist eine sympathische, junge Frau, manchmal stur, mitunter aber auch etwas zickig – stutenbissig nennt man das wohl. Aber dadurch wirkt Jule ja letztendlich auch natürlich und authentisch. Das Verhältnis zu ihrer extravaganten, esoterisch veranlagten Mutter ist etwas problematisch, fühlt Jule sich doch nicht so recht geliebt von ihr. Daher reagiert sie oft auch etwas genervt, wenn ihre Mutter sich mit einer Bitte an sie wendet. Einen Ausgleich zu ihrem Beruf findet Jule im „Jazz-Keller“ von „Lou“, der wirkt, als wäre er eine Mini-Version von Lou Bega. Hier im Jazz-Keller singt die leidenschaftliche und talentierte Sängerin ab und zu. Nach einer kurzen Ehe ist Jule wieder Single. Doch da ist Mark, ein Polizist, der Jules Herz höher schlagen lässt. Sie kennt ihn schon seit langer Zeit, hält ihn aber für einen Macho. Wenn Mark ein Macho ist, dann zumindest ein sehr sympathischer. Welcher Macho verwöhnt schon eine Frau mit einem liebevoll zubereiteten Frühstück!? Vielmehr scheint es der Fall zu sein, als wäre Mark einfach nur besorgt um Jule. Aber Jule mit ihrem Dickkopf will das wohl nicht so ganz wahrhaben. Und wie könnte es anders sein – Jule gerät mehr als nur einmal in eine gefährliche Situation. Aber eins ist Jule auch: Nervenstark! So leicht stoppt man keine Jule Flemming – Ratschläge und Warnungen fallen bei Jule nur selten auf fruchtbaren Boden. Sebastian ist Jules jüngerer Bruder. Wie der Zufall es will, jobbt Sebastian ausgerechnet im „Jungle“, der Disco, in der Laura das Opfer der GHB-Attacke wurde. Verständlich, dass sich Sebastian fühlt, als würde er zwischen zwei Stühlen sitzen – er möchte seinen Job nicht verlieren, würde aber dennoch gerne seiner Schwester behilflich sein. Elisabeth, Jules Mutter, arbeitet als freischaffende Künstlerin. Sie hat zudem einen Hang zum Übernatürlichen.Etwas leid tat es mir, dass Jule ihrer Mutter immer ein wenig abspricht, eine gute Mutter zu sein – ihr in vielen Situationen fast schon feindselig gegenübertritt. Und dann wäre da noch Jules Vater – Fritz Flemming verstarb bereits vor vierzehn Jahren – Jule war damals erst ca. vierzehn Jahre alt. Doch natürlich, wie könnte es anders sein, starb er keines natürlichen Todes, sondern wurde ermordet. Vom Mörder kennt Jule lediglich die Stimme. Noch immer hofft die junge Frau, eines Tages auf den Mörder zu treffen und ihn dingfest zu machen. Nicht zuletzt deshalb ergriff Jule einst den Beruf einer Polizistin. Einen väterlichen Freund findet Jule in ihrem Chef Werner Simon. Eigentlich ist er ein recht gutmütiger Mensch, kann aber auch mal so richtig sauer werden. Aber er vertraut voll und ganz auf Jules Fähigkeiten. Aber da ist auch noch Andreas, der eines Tages im Jazz-Keller auftauchte, von dem man jedoch so gut wie nichts weiß. Ohne Frage ist er ein sehr geheimnisvoller Mann. Und er übt zweifelsohne auch einen gewissen Reiz auf Jule aus, wie ihren körperlichen Reaktionen zu entnehmen ist. Stets an Andreas' Seite ist die Dänische Dogge namens Flocki. Doch nicht nur auf Jule wirkt der schwarzgekleidete Mann geheimnisvoll, auch ich habe mich gefragt, wer dieser Andreas nun eigentlich ist, hat er etwas auf dem Kerbholz, gehört er zu den Guten, oder gar zu den Bösen? Cosima ist ebenfalls Sängerin im „Jazz-Keller“. Mit Jule verbindet sie eine leidenschaftliche Feindschaft – und Jule ist nicht die Einzige, die den singenden Vamp ablehnt. Ich bin ja gespannt, worin Cosimas kleines, wohlgehütetes Geheimnis besteht. Conny ist die gleichaltrige Freundin von Jule. Gegensätzlicher könnten die beiden Frauen nicht sein. Während Jule Single ist, ist Conny glücklich verheiratet und zweifache Mutter. Doch manchmal wünscht Conny sich ein Leben wie Jule es führt – unabhängig und frei, während sich Jule nach der Geborgenheit einer Familie sehnt, die Conny tagtäglich an der Seite ihres Mannes genießen darf. Der achtjährige Leon wohnt mit seiner Mutter im gleichen Haus wie Jule. Gerne wäre auch Leon ein erfolgreicher Detektiv – Spürsinn besitzt Leon jedenfalls zuhauf. Und bei Jule fühlt er sich so richtig daheim. Plötzlich hat auch der kleine Leon seinen allerersten Fall, den es zu lösen gilt und Leon merkt, Detektiv zu sein ist gar nicht so einfach. Der recht arrogant wirkende Bürgermeisteranwärter Harald Becker hinterließ bereits von Anfang an einen schlechten Eindruck – und das nicht nur bei mir, sondern auch bei Jule selbst. Ganz offensichtlich sprach er Jule ihre Fähigkeiten ab - eine Frau als Wählerin ist ihm willkommen, aber ermitteln soll dann doch besser ein Mann! Becker fordert unauffällige Ermittlungen, denn schließlich steht eine für ihn wichtige Wahl an, und er hat einen tadellosen Ruf zu verlieren – ein Grund, weshalb er nicht die Polizei einschaltet, sondern das Detektivbüro. Laura Becker wurde im „Jungle“ das Opfer eines Anschlags mit K.O.-Tropfen. Doch das Mädchen verhält sich Jule gegenüber etwas abweisend und sonderbar - Jule stößt auf eine Mauer des Schweigens. Und auch Fabian Weiner, Lauras Freund und Sohn eines Spediteurs, wirkt Jule gegenüber zuerst zwar recht höflich, doch dann zeigt er sich von einer ganz anderen Seite. Wie ich es aus anderen Krimis bereits kenne, wurden auch hier die Kapitel nach Wochentagen benannt. So weiß man immer, dass mit dem Ende des Kapitels ein weiterer Tag zu Ende geht. Das Buch hat die süddeutsche Stadt Ulm als Handlungsort, doch Lokalkolorit ist nur sparsam eingesetzt. Das finde ich allerdings in diesem Fall nicht tragisch, weil auf dem Buchcover selbst kein Hinweis auf den Ort zu finden ist. Insofern handelt es sich in meinen Augen auch um keinen (typischen) Regionalkrimi – bei einem solchen hätte ich dann deutlich mehr Bezug auf die Schauplätze erwartet. Sehr angenehm zu lesen fand ich den Schreibstil der Autorin – ungekünstelt und authentisch wirkend – erzählt wird aus Sicht von Jule und so schreibt Katrin Rodeit auch so die Gedanken von Jule nieder, wie dieser der Schnabel gewachsen ist – ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen – ehrlich, schonungslos und gerade heraus. Aber auch die Schriftgröße ist sehr angenehm zu lesen – sehr augenfreundlich und der Text selbst ist gut gegliedert. Ich liebe es, wenn sich in einem Buch einige Extras befinden. Dieses Buch wartet mit einer ganzen Reihe davon auf. Direkt im Anschluss an den Krimi findet man eine Danksagung, danach die Rezepte zu den Gerichten, die in der Handlung erwähnt wurden – von Spaghetti à la Bolognese, über Cantuccini-Tiramisu, bis hin zum Jamaica Juicer, finden kochbegeisterte Leser hier fünf Rezepte zum Zubereiten, Nachkochen und Mixen. Es folgt ein Personenverzeichnis, in welchem die Hauptpersonen vorgestellt werden. Diese Steckbriefe fand ich sehr nützlich, da ich den ersten Krimi noch nicht gelesen habe. Und die Neugier wird ebenfalls geweckt, tragen doch einige Personen das ein oder andere Geheimnis mit sich herum. Leseproben gibt es hin und wieder im Anhang der Bücher. Hier jedoch findet man sogar einen ganzen Kurzkrimi, den Katrin Rodeit zusammen mit ihrem Autorenkollegen Thomas Erle. Bei TOD AUF DER BUCHMESSE lassen beide unter dem Motto „Kaltenbach meets Flemming“ ihre beiden Ermittler gemeinsam den ersten Fall lösen – und das auf ganzen 13 Seiten. Auch wenn dieses Buch nicht als Krimi, sondern „nur“ als Roman deklariert ist, so handelt es sich in meinen Augen dennoch um einen waschechten Krimi – schließlich wird ermittelt, es gilt, einen Fall zu lösen. Doch das Buch beinhaltet auch eine kleine Liebesgeschichte, stets mit einer Portion Humor gespickt – bei Jule und Mark trifft die Redensart „Was sich liebt, das neckt sich“ durchaus zu. Die ein oder andere Situation erschien mir nicht ganz so realistisch, aber das fällt wohl unter die schriftstellerische Freiheit und ist daher vollkommen in Ordnung. Mit meinen Vermutungen tappte ich recht lange im Dunkeln. Schön, dass Jule so menschlich wirkt, mit ihren Launen, aber auch dadurch, dass sie gerne mal einen Blick auf männliche, knackige Hintern riskiert. Ich hoffe nur, dass sich Jules Verhältnis zu ihrer Mutter noch bessert, und dass sie den Mann ihres Herzens finden wird – ob der nun Mark, oder auch Andreas heißen wird. Und dann endet das Buch mit einem echten Cliffhanger – das nächste Buch verspricht also schonmal spannend zu werden... Fazit: Jule, eine Detektivin mit Fehl und Tadel – mitunter etwas launisch, manchmal ungerecht und auch unvernünftig und starrsinnig, die aber auch ihre liebenswerten Seiten hat – eben eine ganz normale Frau. Um einen Hardcore-Krimi handelt es sich bei diesem Roman auf keinen Fall, die Handlung ist nicht besonders „blutig“. Dennoch unterhält das Buch, was nicht zuletzt auch daran liegt, dass neben der eigentlichen Handlung noch weitere Geheimnisse im Buch zur Sprache kommen, die darauf warten, gelüftet zu werden. Von mir erhält das Buch eine Leseempfehlung, sowie 5 Sterne.

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    • 2
  • Ein guter Krimi mit sympathischen Charakteren

    Gefährlicher Rausch
    tuesdayblind

    tuesdayblind

    11. December 2014 um 19:57

    » Jule Flemming befindet sich eigentlich gerade im wohl verdienten Urlaub, als ihr Chef sie zurück ins Büro beordert. Er möchte ihr den neusten Fall anvertrauen, selbst wenn der Kunde anscheinend ein Problem damit hat, mit Frauen zusammen zu arbeiten. Er gibt sich jedoch geschlagen, denn die Sache ist briant: die Tochter des Bürgermeisterkandidaten, Laura, wurde während eines Club-Besuchs außer Gefecht gesetzt – höchstwahrscheinlich mit K.O.-Tropfen. Aus Angst vor der Presse ist der werte Herr jedoch weder zur Polizei gegangen, noch hat er seine Tochter von einem Arzt durch checken lassen. Und die Ermittlungen werden nicht einfacher, denn niemand scheint Jule helfen zu wollen, sie stößt an jeder Stelle auf Widerstand. Der Fall nimmt eine Wendung, als sie heraus finden kann, dass in dem Club, in dem sich der Vorfall ereignet hat, mit Drogen gedealt wird – angeblich von Lauras Freund. Doch Jule hat noch einen anderen Verdächtigen – warum sollte Fabian auch seine eigene Freundin gefügig machen wollen? -, nur doof, dass der kurz darauf vor ihren Augen erschossen wird. So langsam wird ihr der klar, dass der Fall dramatischer und gefährlicher sein könnte, als sie zu Anfang gedacht hat. » “Gefährlicher Rausch” war mein erster Roman von Katrin Rodeit, ich bin also völlig unvoreingenommen an die Sache heran gegangen. Gelesen habe ich das Buch im Rahmen einer Leserunde bei Büchertreff.de, an der auch die Autorin selber teilgenommen hat. Das hat das Lesen sehr interessant gemacht, denn man stand im direkten Dialog mit ihr und hat auch auf Fragen sofort eine Antwort bekommen. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht; Katrin ist sehr sympathisch und stand der Kritik der Leser offen gegenüber. Nach meiner ersten Leserunde bei LovelyBooks, die sehr enttäuschend war, war das eine schöne Erfahrung. Aber zum Buch. Der Schreibstil von Katrin Rodeit ist sehr locker und lässt sich fließend lesen. Er ist modern, ohne aber allzu viel Umgangssprache zu benutzen. Mir gefiel er unheimlich gut, vor allem, nachdem ich vorher Untervörde gelesen habe, wo ich mich teilweise regelrecht durch quälen musste. Die Protagonistin Jule ist mir weitestgehend sympathisch. Sie ist eine starke, junge Frau, die auch schon mal sagt, wenn ihr etwas gegen den Strich geht. Leider gibt es einige Szenen, in denen ich ihr Verhalten etwas übertrieben und zickig finde, aber die meiste Zeit war es nachvollziehbar. Was mir sehr gut gefällt, ist, dass sie auch Schwächen hat und keine Superwoman ist. Im ersten Band der Reihe (“Mein wirst du sein”) musste sie Schreckliches durchleben und daran knabbert sie heute noch, was sie sehr menschlich macht. Es gibt ja nichts Schlimmeres als Charaktere, die nach ein paar Seiten alles vergessen und verarbeitet haben. Jule hat aber immer noch Alpträume und denkt sogar darüber nach, einen Therapeuten aufzusuchen. » “Die Geschichte fängt eigentlich relativ harmlos an: Jule soll heraus finden, warum Laura etwas in ihr Getränk gemixt wurde. Allerdings entwickelt sich alles in eine komplett andere Richtung, es kommen Drogen und Dealer ins Spiel und ehe sie es sich versieht, ist ihr Leben in Gefahr. Es scheint, als wenn fast alle Menschen, denen die Detektivin während ihrer Ermittlungen über den Weg laufen, in die Sache verwickelt sind. Eine große Rolle spielt das Jungle, der Club, in dem der Vorfall statt fand und seine Angestellten, unter denen sich leider auch Jules Bruder befindet. Viel mehr kann ich auch leider gar nicht dazu sagen, denn sonst würde zu viel verraten werden. Aber ich finde, dass die Entwicklung durchaus logisch und nicht an den Haaren herbei gezogen wirkt. Neben der Hauptstory um Jules Fall, wird auch ein großer Einblick in ihr Privatleben geworfen. Zum einen geht es um ihre Freunde und ihre zwei Heimat, dem Jazz Club, in dem sie eigentlich immer zu finden ist, wenn sie nicht arbeitet oder in ihrer Wohnung den Nachbarsjungen mit Schokoküssen füttert. So erfährt man auch, dass das Singen ihr großes Hobby ist, was sie zudem auch ziemlich gut beherrscht, was sie am Ende des Buches auf einem Sommerfest unter Beweis stellen soll. Das zweite Thema ist, wie sollte es anders sein, “Männer” oder besser: ein Mann – Marc. Ihre Geschichte begann bereits im ersten Band und seitdem bekommt Jule den Polizisten nicht mehr aus dem Kopf. Während der Ermittlungen treffen die beiden sich nun wieder und es lässt sich nicht leugnen, dass zwischen den beiden etwas ist. Wie dieser Eiertanz endet, möchte ich aber nicht verraten ;) » Schlusswort Mit Jule Flemming hat Katrin Rodeit eine starke, wenn auch manchmal etwas hitzköpfige Protagonistin geschaffen, die mir auf den ersten Blick sympathisch war; Schreibstil und Geschichte gefallen mir ebenfalls gut. Auch wenn ich nicht ans Buch gefesselt wurde, hat das Lesen doch sehr viel Spaß gemacht, was nicht zuletzt an der super sympathischen Autorin lag. Fans von modernen Krimis sollten sich diese Buchreihe auf jeden Fall einmal ansehen.

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  • Leserunde zu "Gefährlicher Rausch: Roman" von Katrin Rodeit

    Gefährlicher Rausch
    Katrin_Rodeit

    Katrin_Rodeit

    Hallo zusammen! Tödlicher Rausch. Privatdetektivin Jule Flemming soll ermitteln, wer der Tochter des Bürgermeisteranwärters die Vergewaltigungsdroge GHB ins Getränk gemischt hat. Doch sie stößt auf eine Mauer des Schweigens. Wer verbirgt was? Nichts scheint zu sein, wie es ist, und Jule wird selbst Opfer eines feigen Anschlages. Was verbirgt der Kriminalkommissar Mark Heilig? Dann verschwindet der Hauptverdächtige. Und plötzlich nimmt alles an Fahrt auf, aber in eine ganz andere Richtung … Das ist der Klappentext von „Gefährlicher Rausch“, dem zweiten Fall der Ulmer Privatdetektivin Jule Flemming. => zur Leseprobe Zusammen mit dem Gmeiner-Verlag stelle ich für eine Leserunde unter allen Bewerbern 20 Leseexemplare zur Verfügung. Wenn ihr Euch bewerben wollt, beantwortet mir bitte bis zum 13.07.14 folgende Frage: Welches putzige Tierchen gilt als Wahrzeichen Ulms? Start ist am 28.07.14. Ich freue mich, Euch zur Leserunde begrüßen zu dürfen!

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  • Gefährlicher Rausch

    Gefährlicher Rausch
    Blaustern

    Blaustern

    02. December 2014 um 16:27

    Jule Flemming ist Privatdetektivin und gerade aus ihrem Urlaub in die Detektei zurückgekehrt. Schon wird sie mit dem nächsten Fall betraut. Der Tochter des Bürgermeisteranwärters wurde bei einer Party die Vergewaltigungsdroge GBH ins Getränk gemischt, und Jule soll herausfinden, wer dahinter steckt. Doch das erweist sich als äußerst schwierig, denn niemand will mit dem organisierten Verbrechen in Verbindung gebracht werden, und schließlich hat man es auch auf Jule abgesehen. „Gefährlicher Rausch“ ist bereits der zweite Krimi mit der Kommissarin Jule Flemming, aber auch dieser ist wieder in sich abgeschlossen. Da es hier aber neben dem Ermittlungen auch viel um das Privatleben von Jule geht, werden immer wieder kleine interessante Ausflüge in den ersten Band unternommen, sodass man auch auf diesen neugierig wird, sollte man ihn noch nicht kennen. Jule ist eine sympathische Protagonistin, die uns hier in ihrer Erzählung in der Ich-Form gut unterhält. Sie ist unverblümt und herzlich und in ihrer beschwingten Art reißt sie jeden mit. Dazu ist sie auch ausnehmend ehrgeizig. Was sie sich in den Kopf gesetzt hat, zieht sie durch, selbst wenn es für sie äußerst gefährlich dabei wird. Spannung wird aufgebaut, aber nicht durchgehend gehalten. Doch die steht auch nicht nur im Vordergrund; denn durch weitere Themen wird es nicht langweilig, zumal auch immer wieder der Humor durchblitzt. Überraschende Wendungen sind vorhanden, und der Schreibstil liest sich leicht und locker. Sehr schön ist auch das Personenverzeichnung am Anfang des Buches und eine super Idee die Rezepte zum Nachkochen am Ende des Buches.

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  • sympathische Protagonistin, die mit viel Chaos ihr Leben meistern will

    Gefährlicher Rausch
    trollchen

    trollchen

    19. October 2014 um 09:39

    Gefährlicher Rausch Cover: Ein blau-lila schimmerndes cover mit ein paar Blüten von der Pusteblume drauf. Sehr schön in Szene gesetzt. Passt gut zum Inhalt des Buches. Herausgeber ist Gmeiner, A; Auflage: 1 (2. Juli 2014) und es hat 313 Seiten. Kurzinhalt: Privatdetektivin Jule Flemming soll ermitteln, wer der Tochter des Bürgermeisteranwärters die Vergewaltigungsdroge GHB ins Getränkt gemischt hat. Doch sie stößt auf eine Mauer des Schweigens. Wer verbirgt was? Nichts scheint zu sein, wie es ist, und Jule wird selbst Opfer eines feigen Anschlages. Was verbirgt der Kriminalkommissar Mark Heilig? Dann verschwindet der Hauptverdächtige. Und plötzlich nimmt alles an Fahrt auf, aber in eine ganz andere Richtung … Meine Meinung: Es ging im Hintergrund schon um die Aufklärung des Drogenmissbrauchs, aber es ging auch sehr stark um die privaten Probleme der Ermittlerin Jule. Der Schreibstil ist sehr flüssig, man kann das Buch sehr gut lesen und die Autorin versucht auch, die Spannung aufzubauen und zu halten. Aber manchmal gelingt es nicht  und man liest wieder sehr viel uninteressantes. Denn Jule ist ja sehr vielseitig, hat Probleme mit dem anderen Geschlecht und hat ein großes Hobby, das Singen, was sie sehr pflegt. Die Autorin hatte mich am Anfang auf eine vollkommen andere Fährte geschickt, aber zum Ende hin hat die Autorin auch sehr stank an Spannung verloren, leider. Sicher bestimmt die Protagonistin des Falles das Buch und sie hat auch ein Menge Gefühl, Spass und auch eine gewisse Durchsetzungskraft, aber sie schafft es nicht, für mich immer so präsent zu bleiben. Was ich sehr gut fand, war das Personenverzeichnis am Anfang des Buches, dies hat den Einstieg in das Buch sehr gut vereinfacht. Auch die hinteren seiten weisen ein Extra auf, nämlich 5 Gerichte, die Jule im Buch gekocht hat, werden hier vorgestellt zum nachkochen, nicht schlecht, werde ich auf jeden Fall mal probieren. Auch am Ende des Buches noch ein ganzer Kurzkrimi auf 13 Seiten, das bietet nicht jedes Buch. Mein Fazit: Ein Krimi für zwischendurch, der noch ein bisschen mehr Spannung gut vertragen hätte. Aber es punktet hoch, durch die vielen, kleinen Extras im Buch, welches das Buch wieder sehr gut machen. Aber eine sympathische Protagonistin, die mit viel Chaos ihr Leben meistern will.

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  • Super für Zwischendurch

    Gefährlicher Rausch
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    21. September 2014 um 19:58

    Jule Flemming ist Privatdetektivin und gerade erst aus ihrem Urlaub zurück gekommen, soll sie schon wieder ermitteln. Der Tochter des Bürgermeisters ist bei einem Besuch in der Disco mit der Vergewaltigungsdroge GHB in Kontakt gekommen, welche ihr ins Getränk gemischt worden sein soll. Jule soll ermitteln und stößt anfangs doch auf eine Mauer des Schweigens. Niemand scheint ihr Auskunft über das Geschehene geben zu sollen und selbst der Kriminalkommissar Mark Heilig rät ihr, die Finger von dem Fall lösen zu lassen.Als Jule Opfer eines Anschlags wird und auch der Hauptverdächtige verschwindet, beginnt Jule sich zu fragen, in was sie da wirklich hineingeraten ist, ob es wirklich richtig war, den Fall zu übernehmen. Dieser Band ist der zweite Teil mit Privatdetektivin Jule Flemming und obwohl ich selbst den ersten nicht kennt, habe ich gut in das Buch hinein gefunden.Der Schreibstil ist flüssig und die Autorin versteht es, ein gewisses Mass an Spannung aufzubauen. Ich muss ehrlich gestehen, dass sie mich anfangs durchaus auf eine falsche Fährte geführt hat und ich nicht richtig wusste, wer wirklich der Täter hätte sein können. Jule ist eine Protagonistin, welche mit viel Mut, Zielstrebigkeit, aber auch mit einer Menge Herz an ihre Fälle geht und auch den einen oder anderen Blick in ihr Privatleben gewährt, in welchem es auch nicht immer unbedingt rosig verläuft. Was ich besonders toll fand, war die Einbringung von Jules Hobby, welches sie neben dem Berufsalltag pflegt, so gut es geht: Dem Singen. Ich hätte mir am Ende zwar noch immer ein wenig mehr Spannung gewünscht, ein wenig mehr Tiefe, aber alles in allem hat sich dieses Buch für zwischendurch bestens geeignet und ich werde wie gesagt, die Autorin und auch den Verlag genauer unter die Lupe nehmen. Wer gute Unterhaltung mit dem gewissen Mass an Spannung, Herz und jeder Menge Mut haben möchte, ist mit diesem Buch bestens versorgt und sollte sich zusammen mit Jule in ihrem Berufs - und Privatleben bewähren. 

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  • seufz....schon wieder ein Krimi mit Rezepten....

    Gefährlicher Rausch
    abuelita

    abuelita

    08. September 2014 um 18:54

    Privatdetektivin Jule Flemming soll ermitteln, wer der Tochter des Bürgermeisteranwärters die Vergewaltigungsdroge GHB ins Getränkt gemischt hat. Doch sie stößt auf eine Mauer des Schweigens. Wer verbirgt was? Nichts scheint zu sein, wie es ist, und Jule wird selbst Opfer eines feigen Anschlages. Was verbirgt der Kriminalkommissar Mark Heilig? Dann verschwindet der Hauptverdächtige. Und plötzlich nimmt alles an Fahrt auf, aber in eine ganz andere Richtung … Auch hier – wie bereits im 1. Fall - begibt sich Jule wieder willkürlich in Gefahr…..muss man das verstehen? Was will diese Protagonistin denn DAMIT beweisen? Dass sie mutig und vor allem eigensinnig ist? Liegt es an ihrer verkorksten Kindheit? Wir werden sehen…denn sicher war das nicht der letzte Band….*g* Ich mag es normalerweise sehr, wenn auch ein Krimi ausführlich vom Privatleben der Hauptpersonen berichtet; aber hier war das selbst mir ein bisschen zu viel. Man kann es auch nicht unbedingt als Krimi bezeichnen – dazu fehlt einfach die Spannung. Dafür ist der Schreibstil einfach, locker und gut zu lesen – kurz, ein unterhaltsames Buch, das wieder mit einem Cliffhanger endet… UND natürlich mit Rezepten….das nimmt in den „Regionalkrimis“ wirklich überhand…..

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
  • Fesselnde Spannung

    Gefährlicher Rausch
    PinkBookLady

    PinkBookLady

    Der Tochter des Bürgermeisters wurde in einem Club die Vergewaltigungsdroge GHB ins Getränkt gemischt. Jule Flemming von Beruf Privatdetektivin soll nun ermitteln, aber sie stößt dabei auf eine große Wand des Schweigens bis ein Mord passiert und sie dann plötzlich Opfer eines Anschlages wird. Wer steckt hinter all dem? Wird es Jule gelingen diesen Fall zu lösen? Wenn ihr nun wissen wollt, wer der Täter ist, sollte sich das Buch schnappen und es selber "ermitteln". Dies ist der 2. Teil der "Jule" Reihe von Autorin Katrin Rodeit. Da aber alle Bände ineinander abgeschlossen sind, kann man den zweiten Teil auch lesen, ohne den ersten zu kennen. Kleine Anmerkung am Rande *g* Die Autorin versteht es auch in diesem Fall um Jule Flemming viel Spannung, Dramatik und Gefühl einfließen zu lassen. So wusste ich lange Zeit nicht, wer der Täter sein könnte. Hatte ich eine Vermutung, so wurde ich auf eine andere Spur gebracht. Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen verschlungen, weil ich einfach so gepackt und gefesselt wurde und immer wissen wollte, wer nun der Täter ist. Wir erleben die Protagonistin Jule Flemming mutig, zielstrebig, gewissenhaft und mit einer Portion Herz die ihren Fall gut machen möchte, aber auf ziemlichen Widerstand der Beteiligten stößt. Was ich auch toll fand, das man etwas mehr Einblicke in Jules Privatleben bekam. Die nervende Mutter zum Beispiel oder aber auch ihr Bruder Sebastian. Jule zeigt in diesem Teil auch, das in ihr eine gute Sängerin schlummert und so darf sie im Jazz Keller die Bühne rocken, was sie sehr gut meistert. Hier ist der Autorin der gute Mix zwischen Jules beruflicher Tätigkeit und ihrem Privatleben gelungen. Die Befreiung am Ende von diesem Polizisten hätte meiner Meinung nach noch spannender und packender sowie dramatischer von statt sein können, war so leider ziemlich  spektakulär gewesen. auch das es kleinere Andeutungen zum ersten Teil gab, verwirrten mich ziemlich. Wer da jetzt den ersten teil nicht kennt, wäre noch verwirrter als jemand der ihn kennt. Fazit: Wer gute und spannende Unterhalt sucht, der ist hier genau richtig und sollte sich schnellstens ein Exemplar sicher. Und ich hibbel schön sehnsüchtig Teil 3 entgegen, der aber leider erst im Juli 2015 erscheinen wird.

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    • 2
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    28. August 2014 um 11:44
  • Rezension zu „Gefährlicher Rausch“ von Katrin Rodeit

    Gefährlicher Rausch
    dorli

    dorli

    Ulm. Privatdetektivin Jule Flemming muss ihren Urlaub für einen heiklen Fall abbrechen. Der Tochter von Bürgermeisterkandidat Harald Becker wurde die Vergewaltigungsdroge GHB ins Getränk gemischt. Becker befürchtet, dass diese Geschichte sich negativ auf seinen Wahlkampf auswirken könnte, wenn die Öffentlichkeit davon erfährt und möchte daher die Polizei nicht einschalten. Er verhält sich auch Jule gegenüber sehr distanziert, so dass die Privatdetektivin ohne hilfreiche Hinweise ihre Spurensuche beginnen muss… „Gefährlicher Rausch“ ist bereits der zweite Fall für Jule Flemming - für mich dies der erste Einsatz, den ich mit der sympathischen Privatdetektivin erleben durfte. Auch wenn es einige Bezüge und Anspielungen auf den ersten Band gibt und es sicherlich sehr interessant ist, die Vorgeschichte zu diesem Krimi zu kennen, hatte ich nicht das Gefühl, dass mir für das Verständnis dieses Jule-Flemming-Abenteuers Informationen fehlten. Schnell war ich mittendrin im Geschehen und dank des angehängten Glossars ruckzuck mit den handelnden Figuren vertraut. Es hat mir sehr gut gefallen, dass Katrin Rodeit für diesen Krimi die Ich-Perspektive gewählt hat. So erlebt man die Geschehnisse aus Jules Sicht und kann ihren Gedanken und Überlegungen prima folgen und ihre Gefühle bestens nachvollziehen. Die Ermittlungen gestalten sich für Jule als überaus knifflig, denn sie stößt überall auf wenig auskunftsfreudige Menschen. Gemeinsam mit Jule tappt man als Leser lange im Dunklen, so dass man prima miträtseln und mitgrübeln kann. Mit den kleinen Schritten, die Jule bei ihren Nachforschungen vorankommt, muss sie jemandem gewaltig auf die Füße getreten sein, denn plötzlich überschlagen sich die Ereignisse, ein Mord geschieht und auch Jule selbst gerät in das Visier des Täters. Neben der spannenden Spurensuche nimmt man auch sehr ausgiebig an Jules turbulenten Privatleben teil. Jules Mutter nervt sie, ihr Bruder Sebastian hat Probleme, im „Jazz-Keller“ ist Jule für einen größeren Auftritt als Sängerin eingeplant, der kleine Nachbarsjunge Leon will selbst Detektiv werden und hat viele Fragen und mit Kriminalkommissar Mark Heilig kommt auch ein wenig Romantik ins Spiel. Für meinen Geschmack rückt der private Part etwas zu intensiv in den Vordergrund der Geschichte, auch wenn es Katrin Rodeit sehr gut gelungen ist, ein paar Verbindungen zwischen Jules beruflichen und persönlichen Bereich zu schaffen. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es hat Spaß gemacht, gemeinsam mit Jule auf Verbrecherjagd zu gehen.

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    • 3
    Arun

    Arun

    24. August 2014 um 13:43
  • Gefährlicher Rausch - der zweite Fall für Privatdetektivin Jule Flemming

    Gefährlicher Rausch
    daneegold

    daneegold

    21. August 2014 um 10:59

    Auch in ihrem zweiten Fall hat es Privatdetektivin Jule Flemming aus Ulm nicht leicht. Verschwiegenheit scheint das Gebot der Stunde zu sein und zwar sowohl beim Opfer als auch bei Betroffenen und Verdächtigen gleichermaßen. Selbst der Auftraggeber verlangt, die Ermittlungen in aller Stille stattfinden zu lassen. Das scheint Jule jedoch nur noch mehr anzuspornen, der Wahrheit näher zu kommen. Selbst persönliche Drohungen halten Jule nicht davon ab, weiter zu ermitteln. Mit ihrer gewohnt eigenwilligen, manchmal auch waghalsigen Art zu ermitteln, schafft sie es jedoch, auch diesen Fall zu lösen. Etliche falsche Fährten machen die Geschichte äußerst spannend, das Finale sorgt für ordentlich Herzklopfen und war leider, und das gibt den einzigen kleinen Punktabzug, viel zu schnell vorbei. Der Leser erhält in diesem Buch weitere Einblicke in Jules Leben und außerdem treffen wir viele Bekannte aus Band 1 wieder und lernen diese besser kennen. Band 1 muss jedoch nicht vorher gelesen werden um Band 2 folgen zu können. Die Abwechslung im Buch zwischen Jules Privat- und Berufsleben finde ich sehr gut gelungen. Ich liebe den trockenen Humor der Autorin, der mich bei der Lektüre so manches Mal hat laut auflachen lassen. Außerdem wieder toll: die Rezepte im Anhang zum Buch – ein Gedicht :) Der clevere Schluss sorgt bei mir bereits jetzt für Hibbelfieber auf Band 3 – ich kann es kaum erwarten!!!!

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