Katrin Rohnstock und Astrid Landero In Zwischenzeiten

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Inhaltsangabe zu „In Zwischenzeiten“ von Katrin Rohnstock und Astrid Landero

DDR aus einer anderen Sicht.

— aba
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  • Rezension zu "In Zwischenzeiten" von Katrin Rohnstock und Astrid Landero

    In Zwischenzeiten

    aba

    23. July 2011 um 20:54

    Leben im Umbruch Esther und Gesine, zwei ostdeutsche Frauen, treffen sich zum ersten Mal kurz nach dem Mauerfall. Sie werden Freundinnen. Auch wenn ihr Leben in der DDR unterschiedlich verlaufen ist, entdecken sie ihre Gemeinsamkeiten nach der Wende. Das Buch "In Zwischenzeiten - Zwei Ost-Frauen, die Politik, die Männer und das Leben überhaupt" von Katrin Rohnstock und Astrid Landero ist Erzählung und Bericht zugleich. Man könnte meinen, dieses Buch ist ein Loblied auf die Frau in Ost-Deutschland. Während Esther und Gesine über die Erinnerungen ihrer Kindheit, Jugend und Studium berichten, kommt viel vom Alltag in DDR-Zeiten zum Vorschein. Das fand ich am Besten. Alltagsberichte finde ich faszinierend, teilweise wegen ihrer Einfachkeit. Ohne die DDR zu dämonisieren (aber auch ohne zu glorifizieren) vermitteln sie ein Bild von einem Land, das nicht mehr existiert, und das für viele normalen Menschen nicht zwingend schlecht war. Es hat mir gut gefallen, dieses Buch zu lesen. Nachdem ich so viel über die DDR und den Bau der Berliner Mauer gelesen habe, fand ich es äusserst interessant, auch darüber zu lesen, wie das Leben von vielen DDR-Bürger ins Wanken geraten ist, als die DDR selber ins Wanken geriet. In diesem Buch kommen diese zwei Frauen zu Wort und lassen uns an ihr Leben teilnehmen. Mal erzählt die eine, mal die andere, und in manchen Kapiteln liest man ihre Gedanken als Dialog zwischen den Beiden. Mein Kritikpunkt: Ich hätte mir etwas mehr Struktur in dem chronologischen Aufbau der Kapitel gewünscht. Gerne würde ich etwas wissen: Sind die Namen Esther und Gesine die Autorinnen selber? Und... was ist aus Esther und Gesine geworden? Haben sie sich mit dem Verlust "ihrer" DDR abgefunden? Was würde sie uns heute, fast zwanzig Jahren später, sagen? Empfehlenswerte Lektüre für alle, die die DDR von einer anderen Seite sehen möchten und durch die Augen zweier intellektuellen engagierten Frauen.

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  • Leserunde zu "Fluchthelfer: Die Gruppe um Wolfgang Fuchs" von Klaus-M. von Keussler

    Fluchthelfer

    BerlinStoryVerlag

    10 Testleser gesucht! Bitte bis zum 28. Juni einen kurzen Kommentar im Unterthema "Bewerbung Fluchthelfer" posten. Findet ihr das Thema auch 50 Jahre nach dem Mauerbau noch aktuell? Die Gewinner werden hier bekannt gegeben. Die Leserunde startet sobald alle ihre Bücher haben. Mitdiskutieren kann jeder. Zum Buch: Klaus von Keussler und Peter Schulenburg sind erst 23 Jahre alt, als sie ihren ersten Tunnel graben. Sie wollen ihren Kommilitonen zur Flucht in den Westen verhelfen. Später folgen auch deren Freunde und Familienangehörige. Als Mitglieder der Fluchthelfergruppe um Wolfgang Fuchs gelingt ihnen ihr spektakulärstes Vorhaben 1964. Unter den Schüssen der DDR-Grenzer ermöglichen sie 57 Menschen die Flucht von Deutschland nach Deutschland. Klaus und Peter sind keine Profis. Sie wollen Menschen helfen. Dafür setzen sie ihr Leben und ihre Freiheit aufs Spiel. Mittels Tagebüchern und Zeitzeugengesprächen zeichnen die Autoren ein authentisches Bild der Zeit nach dem Mauerbau, ergänzt durch zahlreiche Fotos der dramatischen Fluchtaktionen.

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    • 188

    aba

    20. July 2011 um 19:59
    BerlinStoryVerlag schreibt Wir haben vor einer Weile ein paar Auszüge der Leserunde gebloggt. http://www.berlinstory.de/3503/3503 Wenn alle fertig sind, würden wir auch die Rezensionen gern bloggen. An dieser Stelle schon ...

    Oh!!! Danke Danke!!! Übrigens habe ich vor zwei Jahren ein Buch gekauft, das schon etwas älter ist. Das Buch hatte zwischendurch ich vergessen und jetzt lese ich es, weil es gut zum Thema passt. ...

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