Katrin Stehle

 3.6 Sterne bei 74 Bewertungen
Autor von Zu jung für dich?, Die Stille danach und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Katrin Stehle

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Katrin StehleZu jung für dich?
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Zu jung für dich?
Zu jung für dich?
 (17)
Erschienen am 18.01.2010
Katrin StehleDie Stille danach
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Die Stille danach
Die Stille danach
 (15)
Erschienen am 21.01.2009
Katrin StehleKalte Augen
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Kalte Augen
Kalte Augen
 (13)
Erschienen am 01.03.2010
Katrin StehleSpenderkind
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Spenderkind
Spenderkind
 (4)
Erschienen am 22.03.2012
Katrin StehleNur ein Teil von mir
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Nur ein Teil von mir
Nur ein Teil von mir
 (4)
Erschienen am 02.09.2013
Katrin StehlePasswort in dein Leben
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Passwort in dein Leben
Passwort in dein Leben
 (3)
Erschienen am 01.06.2013
Katrin StehleZwischen Traum und morgen
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Zwischen Traum und morgen
Zwischen Traum und morgen
 (2)
Erschienen am 01.06.2007
Katrin StehleDas Gegenteil von fröhlich
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Das Gegenteil von fröhlich
Das Gegenteil von fröhlich
 (2)
Erschienen am 19.01.2011

Neue Rezensionen zu Katrin Stehle

Neu
Hermine96s avatar

Rezension zu "Passwort in dein Leben" von Katrin Stehle

Ganz in Ordnung!
Hermine96vor einem Jahr


Inhalt:
Über "Facebook" erfährt Sofie, dass ihr Freund David auf einer Wochenendfahrt mit ihrer Freundin Julia rumknutscht. Um ihren Schmerz und ihre Enttäuschung zu verbergen, erfindet sie einen neuen Freund – Marco. Für Marco richtet sie einen Facebookaccount ein und postet Liebessprüche auf ihrer und auf Marcos Seite. Sofies Freunde glauben ihr die Geschichte, denn ihre Freunde würden nicht auf die Idee kommen, die Identität von Marco anzuzweifeln. Doch plötzlich postet Marco "von sich aus" Dinge.
Er postet Dinge die nicht von Sofie stammen. Er postet schreckliche und private Videos über Sofies Clique. Sofort richtet sich die ganze Schule gegen Sofie. 
Als ihre ehemalige beste Freundin Clara von einer halbjährigen Auslandstour wiederkommt, wollen die beiden den Verrückten finden, der Sofie das antut.


Meine Meinung:
Mir hat das Buch gut gefallen. Jedoch hatte ich mir den Inhalt etwas spannender vorgestellt. Keine Frage, das Buch ist interessant, jedoch wird zum Schluss hin die Spannung nicht gesteigert, sondern der Spannungsbogen bleibt gerade. Trotz alledem kann man das Buch gut lesen.


Cover:
Das Cover ist generell ganz hübsch gestaltet, jedoch verbinde ich den Inhalt nicht direkt mit dem Cover.

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wordworlds avatar

Rezension zu "Kalte Augen" von Katrin Stehle

Ein spannender Anfang - eine groteske Auflösung
wordworldvor einem Jahr

Allgemeines:

Titel: Kalte Augen
Autor: Katrin Stehle
Genre: Thriller
ISBN-10: 3423782382
ISBN-13: 978-3423782388
Preis: 5,99€ (Kindle-Edition)
7,95€ (Taschenbuch)

 
Inhalt:

Vertraue niemandem. Es könnte der Falsche sein...

Nachts allein in Berlin – Kira, eigentlich auf Klassenfahrt, hat sich verlaufen. Zum Glück kommt Hilfe. Gunnar scheint ein Seelenverwandter zu sein. Seine romantischen E-Mails sind wunderschön. Dass er auch sehr besitzergreifend sein kann, merkt Kira erst langsam. Als sie endlich beschließt, sich aus dieser verstörenden Beziehung zu lösen, ist es zu spät: Plötzlich ist sie in einen Mordfall verstrickt und ihr Leben ist in Gunnars Hand...


Bewertung:

Vor kurzem bin ich mal wieder über ein Buch gestolpert, das ich vor einem Jahr schon einmal gelesen habe und hatte plötzlich irgendwie das Bedürfnis, meine Meinung dazu los zu werden, denn diese ist eher durchwachsen. Das ist jetzt das Ergebnis... ;-)


Erster Satz: "Die Bäume leuchten seltsam hellgrün im funzelig-gelben Licht der Straßenlaterne."


 
Das Cover finde ich sehr passend. Man sieht eine dunkle Silhouette eines Menschen, der seine Hände und sein Gesicht gegen eine Milchglasscheibe drückt wie um hindurch zu sehen. Das passt meiner Meinung sehr gut, da es unter anderem um Stalking geht und Kira bis zum Ende nicht genau weiß, wer Gunnar eigentlich wirklich ist. Auch der Titel passt super, da Kira am Ende seine "kalten Augen" auffallen, welche dann wie eine Art Metapher benutzt werden.

Alles beginnt mit einer Mutprobe. Die sechzehnjährige Kira möchte den älteren Lara und Jenna beweisen, dass sie cool und furchtlos ist und traut sich ganz alleine nachts in einen Berliner Park. Doch die beiden „Freundinnen“ folgen ihr nicht, wie versprochen, sondern lassen sie im Stich. Plötzlich ist Kira verloren in der Großstadt und weiß nicht, wo sich die Jugendherberge befindet. Sie irrt durch die Nacht, bis sie plötzlich von einem Jungen namens Gunnar angesprochen wird, der sie dann zurück zur Jugendherberge begleitet. Als sie sich unterwegs unterhalten, stellen sie fest, dass sie erstaunlich viele Gemeinsamkeiten haben. Beide lieben sie die Farbe Grün, mögen Frösche, glauben an Liebe auf den ersten Blick. Und genau die ist es wohl, die bewirkt, dass sie weiterhin in Kontakt bleiben, telefonieren und einander lange Emails schreiben. Doch obwohl Kira total verliebt in Gunnar ist, kommt ihr sein Verhalten doch hin und wieder merkwürdig vor. So macht er zum Beispiel ab und zu ganz plötzlich einen Rückzieher und verhält sich kalt und abweisend, dann wieder schickt er ihr Liebesgedichte und schreibt, sie seien für einander bestimmt. Und als Gunnar dann ganz plötzlich mitten in Kiras Schule im Allgäu auftaucht, nur um sie zu besuchen, fragt sich Kira ernsthaft, was mit ihm los ist. Und schon bald wird sich herausstellen, dass Gunnar nicht der ist, für den sie ihn hält...

"Kalte Augen“ wurde von vielen Lesern in die Kategorie "Psychothriller" eingeordnet, was meiner Meinung nach nicht ganz passt. Katrin Stehle erzählt ihre Geschichte auf einem jugendfreundlichen Niveau und bleibt noch recht auf dem Boden. An der einen oder anderen Stelle, wenn Kira etwas merkwürdig vorkommt an Gunnar, hätte dies ruhig noch mehr heraus gestellt werden können. Über sehr lange Zeit - über zwei Drittel der Geschichte - lernen wir Gunnar und Kira kennen und werden in ihre "Beziehung" eingeführt, wodurch der Roman größtenteils eher ruhig und unaufgeregt erscheint. Natürlich brodelt es unter der Oberfläche und es baut sich immer mehr Spannung auf, doch unter einem Psychothriller verstehe ich etwas anderes. Die Mischung aus Stalking und Verfolgungswahn, gepaart mit den Möglichkeiten über das Internet schnell die Identität eines anderen zu erforschen, ist ja eine ganz aktuelle Problematik und hier auch interessant dargestellt.
Kira als Person mochte ich nicht besonders, da sie so blind in ihr Verderben rennt und oft sehr unreif reagiert und damit auf die Dauer nervt. Sympathie zu den Hauptpersonen ist ja aber bei Thrillern oft nicht entscheidend. Denn eigentlich ist es der Autorin recht gut gelungen, ihre Gedanken, Gefühle, ihr Lebensumfeld, ihre Wertvorstellungen gut zu gestalten.

Durch den einfachen aber bildhaften Schreibstil und dem erzählen aus der Ich-Perspektive sind wir Kira als Leser recht nah, was gegen Ende wirklich hart wird. Im atemlosen Stakkato Ton schildert die Autorin Kiras stürmische Gefühlswelt, die sich entgegen aller Vernunft zunehmend in eine unheilvolle Beziehung verstrickt. Das Wechselbad zwischen absoluter Nähe und schroffer Zurückweisung, das Kira aushalte muss, ist auch als Leser schwer zu ertragen, ebenso wie die Zuspitzung des Geschehenes in packenden Bildern, durch die eine wirkliche Sogwirkung ausgeübt wird. Es entsteht eine bedrohliche und unheilvolle Atmosphäre, die mich daran hinderte, das Buch einfach beiseite zu legen, als das Ende wirklich schlecht wurde.

Doch fast wichtiger als Kira ist hier in diesem Buch Gunnar. Leider fand ich ihn absolut gar nicht gut dargestellt. Man durchschaut ihn sofort und er bildet eigentlich nie einen wirklichen Charakter abseits von "hach, die Liebe meines Lebens" und "Omg ein völliger Psycho will mich killen" aus. Das nimmt der Geschichte Spannung und lässt ihn verblassen. Gegen Ende wird dann das ganze Repertoire an Ekelhaftigkeit und Skurrilität ausgepackt und der Topf, in dem die Spannung schön vor sich hin gekocht hatte, kocht abrupt über, bis nur noch eine Suppe lauwarmes Wasser da ist.

Dass die Beziehung zwischen den beiden entartet, wusste man ja, doch das ist auf unerträgliche Weise dargestellt, bei der ständig Grenzen nicht der seelischen Intimität übertreten werden.
Alles wird hektisch zu irgendeinem Ende geführt, von der Ruhe und Spannung zuvor ist nichts mehr zu spüren. Die Auflösung schlussendlich ist recht klischeehaft und etwas ungerecht den Menschen gegenüber, die unter so einer Erkrankung leiden. Zudem habe ich mich immer mehr über Kira aufgeregt, dass sie einfach immer noch nichts merkt, Gunnars Selbstverstümmelungen nicht merkwürdig findet, dass ihr nicht auffällt, dass zu viele Zufälle im Spiel sind. Kira weiß, dass Gunnar gelogen hat und geht doch wieder zu ihm, erträgt seine Stimmungsschwankungen, die immer extremer werden, ignoriert, dass er über Leichen geht und nimmt selbst Misshandlungen hin. Das ist dann absolut nicht mehr angenehm zu lesen!
Schade eigentlich!


Fazit:

Ein spannender Anfang - eine groteske Auflösung.
Als Gesamtes betrachtet leider nur ein Thriller für seeeehr lange Winter, da das Buch immer mehr an Spannung und an Logik verliert und schließlich schlichtweg abstoßend endet.

Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei:

www.w0rdw0rld.blogspot.com

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SophiasBookplanets avatar

Rezension zu "Die Stille danach" von Katrin Stehle

Leider kam nach dem ganz gutem Start ein miserabler Mittelteil, der das Buch nach unten zog.
SophiasBookplanetvor 4 Jahren

Den Anfang des Buches fand ich gut. Der Prolog war ziemlich krass, sehr kreativ gestaltet, irgendwie auch traurig und hat den Leser einfach so in das Geschehen reingeschmissen. Das erste Kapitel blieb dann auch weiterhin sehr traurig. Sophia schien noch nicht so richtig zu verstehen, wie sich diese krasse Veränderung auf ihr Leben auswirken wird.

Sophia hat mir zuerst recht gut gefallen. Ihre Beziehung zu Anne war sehr unterhaltsam und immer recht lustig. Jedoch war Sophia das ganze Buch über total bockig und ließ niemanden an sich ran. Ihre komplette Famile scheint das Thema totschweigen zu wollen, nur Herman versucht, eine Konversation zum Laufen zu bringen, wofür er in meiner Charakterskala dieses Buches auf Platz 1 gerutscht ist. Dort wird es auch das ganze Buch über nicht verdrängt.
Sophia hat bei mir sehr großes Mitleid geweckt, jedoch hatte sie das nach einer Weile nicht mehr verdient. Sie hat sich durch Ulis Tod total verändert. Ein Mal hat sie in der Gegenwart sogar mal mit ihm gesprochen, was ich höhst eigenartig fand, da er immerhin tot ist. In der Hälfte des Buches fängt sie auf einmal an mit Rauchen und Kiffen, wofür jedoch keine Erklärung geliefert wird. Ich glaube, in ihrer Trauer um Uli wollte sie immer mehr wie er sein, was ich total bescheuert von ihr fand.
Ich finde, es war auch wirklich sehr eigenartig, dass niemand außer Anne auffällt, dass Sophia sich die Haare kürzer schneiden lassen hat und sehr auffällig geschminkt wurde.

Anne und Mark, die eigentlich Sophias beste Freunde sind, haben mir beide richtig gut gefallen. Anne wollte immer für dieses traurige Mädchen da sein, jedoch hat diese sie nie an sich rangelassen. Auch Mark versuchte einige Male, Sophia zu einer Tasse Kaffee zu überreden, damit sie sich mal etwas anderes durch den Kopf gehen lässt. Doch Sophia blieb einfach total stur, was einfach irgendwann nervig wurde, da man keinen Grund für ihr Verhalten finden konnte. Natürlich ist sie irgendwie traurig, wovon ich jedoch nur sehr selten etwas mitbekommen habe.

Das Buch wurde insgesamt sehr jugendlich geschrieben, was das Geschehen etwas realistischer wirken ließ, da man ja aus Sophias Perspektive die Geschichte erlebt, die immerhin noch ein Teenager ist.
Totel verwirrend war jedoch, dass die Geschichte manchmal in der Vergangenheit und dann wieder im der Gegenwart spielte und man die Übergänge nicht so richtig mitbekam. So ging es mir zumindest einige Male.
Einige Dinge haben mich außerdem auch noch etwas verwirrt: Wie ist Herman jetzt mit Sophia verwandt? Oder Heidi? Die Familienverhältnisse waren für mich sehr rätselhaft, wodurch ich während des Lesens immer wieder ins Grübeln geraten bin.
Manche Szenen in diesem Buch wurden einfach viel zu schnell und viel zu knapp erzählt, sodass ich nicht so richtig folgen konnte. Diese Szenen hätte man bestimmt noch etwas mehr ausschmücken können.

Das Ende war dann nach dem guten Start und dem recht schwachen Mittelteil wieder richtig gut gelungen. Jedoch reicht dieser Höhepunkt ganz am Ende nicht wirklich, um ein Buch als "gut" zu benennen.
Um nicht zu viel zu verraten, höre ich jetzt hier mal auf und spoiler euch nicht mit den Schlussfakten zu.



Fazit: Leider kam nach dem ganz gutem Start ein miserabler Mittelteil, der das Buch ziemlich nach unten gezogen hat. Ich fand es schade, wie sich Sophia verändert hat, ohne das vernünftige Gründe genannt wurden. Für mich wirkte die Geschichte an manchen Stellen einfach etwas unrealistisch und Sophias Verhalten dämlich.

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