Die Privatermittlerin Liv Jensen wird von einem neuen Klienten beauftragt, Kameras in dessen Haus anzubringen, da bei ihm eingebrochen wurde und er seltsame Drohanrufe erhalten hat. Während sie im Keller arbeitet, wird ihr Auftraggeber in seinem Wohnzimmer erschlagen. Bei ihren Nachforschungen findet Liv heraus, dass es eine Verbindung zu einem vierzig Jahre zurückliegenden Fall gibt, den damals ihr Großvater geleitet hat. Ein junger Mann starb seinerzeit unter ungeklärten Umständen, sein Tod wurde als Selbstmord zu den Akten gelegt. Liv gräbt tiefer und muss feststellen, dass seinerzeit nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist und ihr Großvater näher am Fall war, als gedacht.
Der dritte Fall mit der sympathischen Privatermittlerin Liv Jensen ist für diese der persönlichste und für mich der absolute Höhepunkt der großartigen Reihe, die zusätzlich mit zwei vielschichtigen und interessanten Nebenfiguren glänzt. Wie bereits in den ersten beiden Bänden wechselt die Perspektive zwischen den drei Akteuren und zusätzlich gibt es Rückblicke in die Vergangenheit, die quälend langsam enthüllen, welche Tragödie sich vor vierzig Jahren ereignet und welche Auswirkungen manch eine Handlung auf die heutigen Ereignisse hat. Auch in der Gegenwart gibt es einige Dramen, ob beruflich oder privat, und zusammen mit den überraschenden und zahlreichen Wendungen ergibt sich ein Kriminalroman, der keine Wünsche offen lässt, außer dem einen, dass es hoffentlich weitergeht und nicht bei einer Trilogie bleibt. Die Autorin selbst schließt dies jedenfalls nicht aus. Ich würde ausflippen vor Glück und hoffe darauf!






























