Das Schokoladenmädchen

von Katryn Berlinger 
3,4 Sterne bei94 Bewertungen
Das Schokoladenmädchen
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Positiv (51):
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Wundervolles Buch, sehr detaillierter Schreibstil, jedoch nicht alle Handlungen nachvollziehbar.

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War mir zu seicht und oberflächlich ...

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Inhaltsangabe zu "Das Schokoladenmädchen"

Ende des 19. Jahrhunderts in Riga: Hierher kommt die junge Madelaine, ehrgeizig und gierig auf das Leben. Der Schweizer Zuckerbäcker Martieli, der überzeugt von ihrem Talent ist, setzt sie als Leiterin seiner florierenden Confiserie ein. Madelaine erweist sich schon bald als seines Vertrauens würdig und erobert mit ihren süßen Kreationen die Stadt im Sturm - und so manches Männerherz. Ihr Herz aber gehört einem ungarischen Adligen, und der soll eine andere heiraten ... Ein Roman, bei dessen Lektüre die Lust auf eine Praline (oder mehr) unwiderstehlich wird!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426639283
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:443 Seiten
Verlag:Droemer Knaur
Erscheinungsdatum:01.11.2007

Rezensionen und Bewertungen

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    Nimithils avatar
    Nimithilvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wundervolles Buch, sehr detaillierter Schreibstil, jedoch nicht alle Handlungen nachvollziehbar.
    Sehr schönes Buch, jedoch manche Handlungen nicht nachvollziehbar.

    Die Geschichte spielt Ende des 19 Jahrhundert. Madelaine möchte mit ihrer Mutter nach Deutschland fliehen, doch leider geht das Schiff unter und sie überlebt als eine der weniger. Herr Martieli nimmt sie unter seine Fittiche und bringt ihr die Confiserie näher. Es warten einige Herausforderungen auf sie.


    Das Cover das Buches finde ich sehr gut gelungen, da es wunderbar zum Inhalt passt. Hunger sollte man beim Lesen auf gar keinen Fall haben, da die Herstellung von Pralinen und anderen tollen Dinge teilweise im Detail beschrieben wird.


    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und teilweise sehr bildhaft. Die Hauptprotagonistin Madelaine ist sympatisch, wenn auch meiner Meinung nach nicht durchweg authentisch. Ihr fällt alles zu, ohne sich teilweise bemühen zu müssen. Dies kann ich mir als Frau in der damaligen Zeit nicht wirklich vorstellen und ich hätte mir gewünscht, dass sie in manchen Situationen mehr kämpfen muss. Dies sorgt auch dafür, dass es wenig Spannung beim Lesen gibt. Weiterhin kann ich manche Handlungen von Madeleine nicht vollkommen nachvollziehen und es hat für mich eher Rätsel aufgeworfen. 


    Nicht nur die Pralinen- und Tortenherstellung wird wunderbar beschrieben, sondern auch das damalige Leben in Riga. Der Leser erhält einen wunderbaren Einblick in Mode oder auch den Änderungen, welche Ende des 19. Jahrhundert waren. 


    Ein wunderschöner Roman, der den Leser dazu einlädt in eine andere Zeit einzutauchen und eine kleine Geschmacksreise zu unternehmen.



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    Dupsis avatar
    Dupsivor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Schokoladenmädchen" von Katryn Berlinger

    Madelaine Gürtler und ihre Mutter kratzen nachdem der Vater sie verlassen hat, ihr letztes Geld zusammen, um sich eine Überfahrt zurück nach Deutschland leisten zu können.
    Doch das Schiff soll sein Ziel nie erreichen. Es versinkt mitten im Ozean und Madelaine ist eine der wenigen, die sich retten können.
    Urs Martielli, ein bekannter Konditor und Chocolatier, nimmt sie unter seine Fittiche und bringt ihr sein Handwerk bei., Schon bald kann sie es mit ihm aufnehmen, übertrifft ihn sogar, sodass er ihr weitgehend freie Hand lässt. Doch dann verliebt sich Madelaine. Nicht in irgendjemanden, nein in einen ungarischen Grafen. Eigentlich aussichtslos. Außerdem ist in Riga, wo sie nach dem Schiffsunglück schließlich landet, eine Revolution am köcheln, die auch an Madelaine nicht vorübergeht…

    „Das Schokoladenmädchen“ ist ein gut geschriebener historischer Roman mit einer starken Frau als Hauptfigur. Madelaine muss viele Höhen und Tiefen erleben, bevor sie endlich ihr Glück finden darf. Kathryn Berlinger zeichnet das Bild einer Zeit, in der viele Umbrüche stattfinden. Sie zeichnet das Bild einer jungen Frau, die trotz aller Widrigkeiten ihren Weg findet. Auch Graf Marzary ist jemand, der sich über Konventionen hinweg setzt, ein Querdenker, der trotz seiner privilegierten Position Verständnis für die hat, die aufbegehren. Ebenso sympathisch sind die anderen Nebencharaktere.

    Mir hat „Das Schokoladenmädchen“ schöne und vor allem auch geschmacksintensive Stunden beschert, denn mehr als einmal hätte ich nur zu gern von Madelaines himmlischen Kreationen gekostet, deren Geschmack ich während des Lesens fast auf der Zunge hatte. Wie gern hätte ich Madelaines Reich betreten und mit ihr zusammen neue Köstlichkeiten kreiert.

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    thiefladyXmysteriousKathas avatar
    thiefladyXmysteriousKathavor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Schokoladenmädchen" von Katryn Berlinger

    Das Schokoladenmädchen
    Ein Roman, bei dessen Lektüre die Lust auf eine Praline unwiderstehlich wird!

    Klappentext
    Ende des 19. Jahrhunderts in Riga: Hierher kommt die junge Madelaine, ehrgeizig und gierig auf das Leben. Der Schweizer Zuckerbäcker Martieli, der überzeugt von ihrem Talent ist, setzt sie als Leiterin seiner florierenden Confiserie ein. Madelaine erweist sich schon bald als seines Vertrauens würdig und erobert mit ihren süßen Kreationen die Stadt im Sturm - und so manches Männerherz. Ihr Herz aber gehört einem ungarischen Adligen, und der soll eine andere heiraten ...

    Inhalt
    19.Jahrhundert: Madelaine ist auf dem Weg von Südamerika zurück nach Hamburg, denn nach dem Tod ihres Vaters gehen sie und ihre Mutter wieder dorthin zurück um ein neues Leben zu starten. Doch das Schiff auf dem Madelaine und ihre Mutter reisen geht unter. Doch Madelaine wird gerettet und kann sich in ein Gasthaus in Frankreich begeben. Dort wird sie gut versorgt und von den Männern umworben. Der Konditor Herr Martieli bietet ihr an sie mit nach Hamburg zu nehmen. Dort wird sie seine Lehrkraft, schnell lernt Madelaine alles über die Kunst des Backens. Doch der Souchef versucht eines Tages sie zu vergewaltigen. Martieli will nun, dass sie mit ihm nach Riga geht und dort eine eigene Konditorei führt. Aufgrund der Vergewaltigung steht schnell fest, dass sie mit geht, denn sie will nur weg von dem Täter. In Riga findet sie schnell Anschluss und die Konditorei blüht schnell auf. MAdelaine wird eine wahre Meisterin und gewinnt schnell an Vermögen. Sie ist eine kluge Frau und investiert auch in Aktien. Sie entdeckt auch viele neue Geschmecker für ihre Torten. Doch eins fehlt ihr, die Liebe. Martieli scheint sie zu lieben doch der hat seine Inessa . Trotzdem kommen sich Madelaine und ihr Chef näher. Doch dann trifft Madelaine ihren Traummann, doch auch der ist einer anderen versprochen. in Riga ist in der Zwischenzeit viel los. Eine Revolution scheint sich zu nähern. Und wer weiß, vielleicht auch Krieg. Ob MAdelaine ihr Glück findet?

    Cover
    Das Cover ist ein berühmtes Gemälde. Ich persönlich finde es sehr schön. Das Cover passt zu einem historischen Roman sehr gut. Ich musste oft das Buch zuschlagen und das Cover betrachten.

    Meinung
    Ich habe mir dieses Buch nicht selbst gekauft sondern geschenkt bekommen. Ich war etwas skeptisch ob es gut sei doch es hat mich begeistert. Ich kam sehr schnell in die Geschichte hinein und mir gefällt der Schreibstil der Autorin wirklich sehr. Außerdem wird das Essen bzw. Madelaines Arbeit mit Torten und Schokolade tolll beschrieben. Man lernt sehr viel über den Beruf Konditor und auch über das Leben der Menschen in Riga zu Madelaines Zeit. Ich denke ich werde auch den zweiten Teil "der Kuss des Schokoladenmädchens" lesen. Madelaine war mir manchmal allerdings nicht ganz sympatisch und ich konnte mich nicht wirklich mit ihr identifizieren. Außerdem fehlt etwas zu 5 Sternen, daher nur 4 Sterne. Ich hatte dennoch sehr viel Spaß mit diesem historischen Roman, da er auch die erste Liebe sehr gefühlsvoll thematisiert.

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    butterflySouls avatar
    butterflySoulvor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Schokoladenmädchen" von Katryn Berlinger

    Da ich das Cover und den Rückentext interessant fand, nahm ich mir dieses Buch zur Hand. Nur leider kam mir das Sprichwort "Mehr Schein als Sein" schon auf der ersten Seite in den Kopf... Ich habe nur ca. 1/4 des Buches geschafft, dann habe ich den Schreibstil der Autorin nicht mehr ertragen. Wahnsinnig abgehackt durch aneinandergereihte, viel zu kurze Sätze und eine fließende Erzählung fehlt völlig!! Schade drum...

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    brenda_wolfs avatar
    brenda_wolfvor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Schokoladenmädchen" von Katryn Berlinger

    Eine Warnung vorneweg. Eine Diät sollte man während des Lesens dieses Romans nicht gerade machen, denn dann wäre ein Scheitern vorprogrammiert. Unvorstellbar, dass man bei der detailliert beschriebenen Herstellung der Schokoladenköstlichkeiten nicht schwach wird. Ich kann nun sagen, da läuft einem beim Lesen das Wasser im Munde zusammen.

    Die Geschichte spielt Ende des 19. Jh. Madelaine Gürtler überlebt ein Schiffsunglück. Bisher war ihr Dasein nicht gerade auf Rosen gebetet, aber nun scheint sich das Schicksal für sie zum Besten zu wenden. Sie lernt den ebenfalls überlebenden Schweizer Zuckerbäcker Urs Martieli kennen und findet in ihm einen Mentor. Martieli betreibt Konditoreien in halb Europa. Er bietet ihr, der mittellosen Waisen, die Chance ihres Lebens an, eine Ausbildung zur Zuckerbäckerin in seiner Hamburger Filiale.

    Madelaine ist ehrgeizig und talentiert. Schon bald erhält sie den Gesellenbrief. Nach einem bösen Zwischenfall mit ihrem Vorgesetzten Kloß folgt sie ihrem Mentor nach Riga und wird zur Geschäftsführerin der dortigen Filiale. Und hier begegnet sie auch ihrer großen Liebe.

    Leider bin ich mit Madelaine nicht ‘warm’ geworden. Ich konnte mich mit der Protagonistin nicht identifizieren. Ihr fällt alles in den Schoß. Schönheit, Talent, ein großzügiger Mentor und später ein waschechter ungarischer Graf, sie steigt gesellschaftlich auf, wird Chefin und gelangt zu Reichtum. Zu schön ... zu süß. Ich hätte mir mehr Kampf gewünscht. Mir lief alles zu glatt.

    Beeindruckend sind der Autorin die Schilderungen der Torten-und Pralienherstellung gelungen, man bekam regelrecht Lust darauf, wieder mal ein neues Kuchenrezept auszuprobieren. Dank fleißiger Recherchearbeit der Autorin erstand ein plastisches Bild des alten Riga. Auch die Mode dieser Zeit ist sehr detailliert beschrieben. Geschichtlich interessierte Leser /innen werden ihren Spaß an gesellschaftlichen und politischen Hintergründen dieser Zeit haben.

    "Das Schokoladenmädchen" ist ein leicht lesbarer und unterhaltsamer historischer Roman. Für meinen Geschmack ist jedoch die Spannung ein bisschen zu kurz gekommen.

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    Klusis avatar
    Klusivor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Schokoladenmädchen" von Katryn Berlinger

    Als im Jahr 1896 ein deutscher Frachtdampfer auf dem Weg in die Heimat sinkt, ist Madeleine Gürtler eine der wenigen Überlebenden. Ein weiterer Geretteter, der wohlhabende Schweizer Konditor Urs Martieli, nimmt sich der mittellosen Waisen an und bietet ihr einen Ausbildungsplatz in seiner Hamburger Confiserie. Dort lernt die ehrgeizige junge Frau alles über das süße Handwerk. Mit ihrer Begabung, der Freude an den verführerischen Kreationen und ihrer Phantasie ist sie die perfekte Konditorin, und Martieli macht sie bald zur Leiterin seiner frisch errichteten Filiale in Riga. In ihrer neuen Heimat genießt sie die Erfolge ihrer selbst entworfenen Torten, das Leben und auch die Schwärmerei der Männer, die der jungen Schönheit zu Füßen liegen. Eines Tages kreuzt ein Ungarischer Graf ihren Weg, und es ist Liebe auf den ersten Blick…

    Dieser Roman ist ein Angriff auf alle Geschmacksnerven. Die Herstellung der verschiedenen Leckereien wird so ausführlich beschrieben, dass man beim Lesen Appetit auf Torte oder Schokolade bekommt und am liebsten sofort selbst anfangen würde zu backen. Für alle, die nun Angst um ihre Figur bekommen, möchte ich mit einem Augenzwinkern einen Rat der Autorin zitieren, nämlich, beim Lesen das Buch so oft wie möglich mit beiden Händen zu halten, dann kann man gar nicht zu Naschwerk greifen. ;-)

    Aber nicht nur die süßen Werke des Schokoladenmädchens sind ausführlich und geradezu plastisch beschrieben, auch das Leben in Riga, die Mode, die lettischen Bräuche, dies alles wird sehr ausführlich und doch kurzweilig geschildert. Sehr schön macht die Autorin Veränderungen deutlich, die sich zur Jahrhundertwende in allen Bereichen des Lebens vollzogen haben und die auch für die Menschen eine große Umstellung bedeuteten.

    Der Roman spricht jedoch nicht nur die süße, leichte Seite des Lebens an, sondern befasst sich auch mit politischen und wirtschaftlichen Problemen, welche die Leute damals beschäftigt haben.

    Madeleine ist eine selbstbewusste und ehrgeizige junge Frau, die in ihrer Art sehr gut in die damalige Welt passt. Sie hat in der Vergangenheit nicht nur süße Aromen geschmeckt, sondern auch erfahren, wie sich das bittere Elend anfühlt, wenn das Geld sauer verdient werden muss, damit die Familie nicht in Armut versinkt, wenn salzige Tränen der Trauer vergossen werden.

    Auch wenn ich nicht alle Handlungen und Reaktionen der Protagonistin nachvollziehen konnte, so hatte ich durchaus großes Verständnis für sie. Wenn sie manchmal etwas schnippisch oder auch egoistisch reagierte, verstehe ich dies als Selbstschutz. In einer Welt, wo Frauen erst am Anfang der Emanzipation standen, hat sie einen Panzer um ihre Gefühle aufgebaut. Nur allzu menschlich und gut zu verstehen war für mich, wenn sie sich dann einfach ab und zu Entspannung und Trost in Form eines übrig gebliebenen Kuchenstückchens oder eines Gläschens Likör gegönnt hat.

    „Das Schokoladenmädchen“ ist ein Roman zum genießen, der für mich zugleich aber auch lehrreich war, denn ich habe viel über eine mir bisher fremde Stadt und ihre Geschichte erfahren.

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    beowulfs avatar
    beowulfvor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Schokoladenmädchen" von Katryn Berlinger

    Es gibt in Deutschland ein paar herausragende Autoren auf dem Gebiet des historischen Romans und darunter eine breite Basis recht guter Vertreter dieses Genres. Zu den ersteren gehört Katryn Berlinger nicht, aber ganz eindeutig zu den zweiteren. Das Buch hat das geliefert, was ich die wesentlichsten Kriterien nenne, die für mich ein Buch erfüllen muß: Es hat mich gut unterhalten, es hat mich zum Denken angeregt und für etwas Neues interessiert.

    Es hat mich dabei nicht vom Hocker gerissen, es enthält Gerüche und Geschmäcker, die die Sinne anregen- keine Sätze die dieses Anspruch erfüllen. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass die Autorin eine der ersten war, die mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts und der Industrialisierung ein neues Kapitel des doch sehr mittelalterfixierten Genres aufgeschlagen hatte. Das Baltikum als solches und Riga im speziellen war für mich ein interessanter Schauplatz, dem ich bisher noch nicht oft begegnet bin. Daher für alle, die nicht nur zehn Bücher im Jahr lesen wollen eine echte Empfehlung.

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    Jeamis avatar
    Jeamivor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Schokoladenmädchen" von Katryn Berlinger

    Das Buch beschreibt das Leben der Zuckerbäckerin Madeleine Ende des 19. Jahrhunderts. Nachdem sie ein Schiffsunglück überlebt hat und bei diesem ihren Lehrherren kennenlernt, der ihr die Ausbildung zur Zuckerbäckerin ermöglicht. Von Hamburg verschlägt es sie nach Riga und dort spielt auch die Handlung.
    Das Buch hebt sich angenehm von diversen Liebeskitschromanen ab, da es sehr viel Hintergundwissen über die damalige Zeit vermittelt. Auch setzt es sich teilweise kritisch mit den sozialen Ungerechtigkeiten dieser Zeit auseinander.
    ........................
    Schlecht: Die Autorin beschreibt sehr detailliert und verführerisch die Herstellung der Torten, des Gebäcks etc., wenn man da nicht aufpasst, erliegt man diversen Fressatacken.
    ........................
    Hinweis für die Jungs: Ich glaub das ist definitiv nix für Euch!

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    Mika2003s avatar
    Mika2003vor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Schokoladenmädchen" von Katryn Berlinger

    Das Schokoladenmädchen kam mir bereits auf den ersten Seiten sehr bekannt vor, ich hatte immer wieder ein Deja-Vu-Erlebnis, ohne es bis jetzt wirklich einordnen zu können. Denn auf meiner Leseliste, die ich seit 2004 führe, fehlt dieses Buch. Der Einstieg in den historischen Roman ist spannend, fast wie ein Thriller – er beginnt mit einem Schiffsunglück, bei dem Madelaine ihre Mutter verliert. Aber … sie hat Glück im Unglück und lernt dabei einen Menschen kennen, der sie auf lange Zeit begleiten wird und ihren einen Start in ein neues Leben ermöglicht. Sie wird Zuckerbäckerin und entwirft die schönsten und leckersten Kreationen an Torten und Schokoladen. Sie macht ihre Ausbildung in Hamburg und folgt dann ihrem Chef nach Riga, wo sie den Aufstieg schafft. Katryn Berlinger gelingt es, die Licht- und Schattenseiten dieser Zeit gut einzufangen, was sicherlich auch an den vielen Stunden in stickigen Biblotheken liegt, in denen sie das Hintergrundwissen für ihren Roman gesammelt hat. Teilweise ist aber das ganze auch nicht nachvollziehbar, geht viel zu schnell. So zum Beispiel reist Madelaine fast mittellos und mit dem Status einer Gesellin nach Riga, kann sich dort aber innerhalb kürzester Zeit teure Dinge leisten und fast verschwenderisch leben. Ihr Selbstbewußtsein steigt ebenso schnell von 0 auf 100. All das mutet zu märchenhaft an. Die Darstellungen der gesellschaftlichen und politischen Gegebenheiten zu der Zeit waren sehr gelungen und gaben dem Buch die entsprechende Tiefe. Am meisten gefallen haben mir die Beschreibungen des Konditoreihandwerkes, die Beschreibungen wie all die Kunstwerke aus Schokolade entstehen. Da hatte ich so manches mal ein „Pfützlein“ auf der Zunge. Der Satz des Buches für mich: „.Ich brauche nicht Glück in der Liebe, sondern Glück im Leben..."

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    Federchens avatar
    Federchenvor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Schokoladenmädchen" von Katryn Berlinger

    „Vielleicht gibt es für manche Menschen eine besondere Aufgabe im Leben, die eine Bürde sein mag, doch den Zweck hat, Gutes zu schaffen.“
    .
    Madelaine ist jung, ehrgeizig, begabt aber auch naiv. Der Zuckerbäcker Urs Martieli rettet sie in vielerlei Hinsicht vor den Gefahren des Lebens. Sie lernt in seiner Konditorei die Backkunst, lernt Vertrauen in sich und ihre Begabung zu haben. Sie folgt ihm nach Riga und weckt dort mit eigenen Kreationen das Interesse der Oberschicht. Ihre Schönheit, Geschäftstüchtigkeit und ihr gutes Herz bringen ihr dabei auch Neid ein. Immer wieder stößt sie an ihre Grenzen, doch sie wird mit jeder neuen Herausforderung fertig. Dann tritt der Mann ihres Lebens in ihre süße Welt…
    .
    Das Schokoladenmädchen von Katryn Berlinger hat einen süßen Geschmack, der leider etwas schnell verfliegt. Madelaine wird mir erst gegen Ende des Romans sympathisch. Auch diverse andere Charaktere haben für mich zu wenig Tiefe. Sehr positiv finde ich die beschriebenen Backszenen, bei denen man Lust auf Schokolade und allerlei Backwerk bekommt. Szenen wie der Verkauf am Bauchladen oder das gutbesuchte Cafe in Riga entstehen vor dem geistigen Auge. Bei den Protagonisten blieb diese schöne Erfahrung aus. Die Geschichte plätschert an manchen Stellen dahin, ohne Spannung zu haben. Aber es gibt auch Szenen, bei denen der Spannungsbogen beinah perfekt gespannt ist. Die Szene mit der Traumtreppe hat mir persönlich am besten gefallen. Alles in allem bin ich etwas unschlüssig, wie ich diesen Roman bewerten soll. Als Backliebhaberin vergebe ich fünf Sterne, als tiefgründige Leserin von Historischen Romanen nur 3 Sterne. Mein Fazit, 4 Sterne für den Mund wässrig machen mit Schokoladenkino.

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