Schöne, originelle Liebesromanze. Frech-fröhlich, tiefgreifend-emotional, eben typisch Hoover.
Wer mit der quasi Dreiecksbeziehung unglücklich ist, sollte unbedingt auch "Maybe Now" lesen, den dritten und letzten Teil der Reihe. Dieser beleuchtet die Beweggründe besser, wie es dazu kommen konnte, und versöhnt mit einem harmonischen Happy End.
Was mich persönlich wesentlich mehr störte, als die offenen Fragen, war ich fehlende Übersetzung der zahlreichen Liedtexte. Sie spiegeln jeweils die Gefühlslage des Paars in Versform wider und sind somit ein nicht unwesentlicher Teil des Romans. Ich lese Romane nicht ohne Grund auf Deutsch. Es stört meinen Lesefluss, wenn ich mir die Texte mühsam übersetzen muss und eventuell Nuancen verlorengehen.
Kattrin Stier
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Kattrin Stier
Thua und ihr Elefant
Skandinavien
Jakob will stark sein
Neue Rezensionen zu Kattrin Stier
Ich stehe ja total auf gute Survival-Geschichten, daher hatte ich mir auch von Mindy McGinnis "Lost - In der Wildnis hört dich niemand" so einiges versprochen...
Aber kommen wir zuerst einmal zum Inhalt: Es sollte ein Zelt-Trip mit Freunden werden – Jungs und Mädchen, Bier und Lagerfeuer, mitten in der Natur. Was konnte schon passieren? Als Ashley in den Smoky Mountains verloren geht, weiß sie, dass sie ganz auf sich allein gestellt ist. Dass sie immer weitergehen muss, wenn sie jemals hier rauskommen will. Doch dann verletzt sie sich. Und ihre Kräfte schwinden.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig, leicht zu lesen und gut strukturiert, sodass man schnell in die Geschichte hineinfindet. Für mich ist das schon mal ein nennenswerter Pluspunkt.
Die Hauptprotagonistin Ashley war für mich im Gegensatz dazu allerdings eine echte Herausforderung. Sympathisch? Leider nein. Mehr als einmal hätte ich sie am liebsten am Kragen gepackt und ordentlich durchgeschüttelt! Besonders bei einer ganz bestimmten Szene kochte mein Gemüt regelrecht über, ich hätte am liebsten einfach nur eingegriffen, um den Verlauf der Ereignisse irgendwie zu stoppen... Und trotzdem muss man ihr eines lassen: Ihr eiserner Überlebenswille ist bemerkenswert! Viele Menschen hätten in einer solchen Extremsituation nämlich schon längst aufgegeben.
Für mich wirkte es zugegebenermaßen jedoch etwas unrealistisch und stark konstruiert, wie Ashley überhaupt in diese lebensbedrohliche Situation geraten konnte. Gerade sie – die eigentlich bestens mit den Regeln des Überlebens vertraut ist – stolpert fast zwangsläufig von einer Katastrophe in die nächste. Solch ein Widerspruch bringt mich bei solchen Geschichten dann immer ziemlich ins Grübeln.
Was Mindy McGinnis wiederum äußerst gut gelingt, ist die Darstellung der Wildnis selbst. Die dichte, unerbittliche Natur der Smoky Mountains wird in all ihrer Schönheit, aber auch tödlichen Grausamkeit eingefangen. Man spürt die feuchte Kälte, das bedrohliche Rascheln im Unterholz und das ungute Gefühl, ganz auf sich allein gestellt zu sein. Die Autorin versteht es, mit den Urängsten zu spielen, die wir alle kennen, wie beispielsweise dem Ausgeliefertsein oder der Dunkelheit...
Wer sich in der Wildnis behaupten will, findet zwischen den Zeilen sogar ein paar lehrreiche Momente, auch wenn Ashley nicht immer die besten Entscheidungen trifft. Es lassen sich ein paar zentrale Lektionen mitnehmen, die für jedes Überleben in der Wildnis von Bedeutung sind, wie zum Beispiel: Wasser ist Leben – das ist wohl die wichtigste Erkenntnis. Wer in der Natur auf sich allein gestellt ist, sollte immer zuerst nach einer sicheren Wasserquelle suchen oder, wenn keine auffindbar ist, Regenwasser sammeln, um den Körper mit Flüssigkeit zu versorgen. Ebenso entscheidend ist es, ruhig zu bleiben, denn Panik kann oft gefährlicher sein als Kälte oder Hunger. Überleben beginnt im Kopf, und nur ein klarer Geist ermöglicht kluge Entscheidungen. Außerdem gilt: Energie sparen. Statt hektisch umherzuirren, ist es besser, sich langsam und bedacht zu bewegen, um die Kräfte zu schonen und keine unnötigen Risiken einzugehen.
Auch wenn nicht alles glaubwürdig wirkt, war "Lost - In der Wildnis hört dich niemand" für mich jetzt kein langweiliges Buch, sondern eher eine Geschichte, die zwischen Beklemmung und Hoffnung pendelt, mit einer widersprüchlichen, aber kämpferischen Protagonistin. Ich fand es zur Abwechslung mal ganz interessant, an die eigenen Grenzen erinnert zu werden.
Manchmal sind es ganz unscheinbare Bücher, die meinen Kindern und mir besonders gut gefallen. Diesmal war es die Geschichte „Thua und ihr Elefant“ von Randal P. Harris, die uns richtig gut gefallen hat.
Thua ist ein junges Mädchen, das beobachtet, wie zwei Männer einen Elefanten quälen und gleichzeitig auch noch gemein zu armen Menschen sind. Kurzerhand beschließt sie, den Elefanten zu befreien. So beginnt eine kleine Reise durch Chiang Mai und die Umgebung, bei dem Thua und ihr Elefant auf viele verschiedene Menschen trifft, die ihnen meist helfen.
Es gibt viele witzige Szenen, wenn Thua und ihr Elefant vor den beiden Männern abhauen, aber auch bewegende und spannende Momente. Durch einige thailändische Aussprüche und Szenen, in denen die thailändische Kultur eine Rolle spielt, spürt man beim Lesen sehr gut, dass die Geschichte in einem anderen Land spielt. Das hat uns wirklich sehr gefallen.
Die Geschichte spricht auch durchaus ernste Themen wie die Situation von Elefanten in Thailand oder arme Kinder und Schulbildung an. Dabei bleibt es allerdings kindgerecht, sodass man das Buch sehr gut auch schon jüngeren Kindern im Grundschulalter vorlesen kann.
Gespräche aus der Community
Hallöchen zusammen,
morgen, der 03. Mai 2017, ist ein ganz besonderer Tag - wir feiern unser einjähriges Blogjubiläum: genau heute vor einem Jahr ging unser erster Post online. Das macht uns natürlich tierisch stolz, da wir nicht zu träumen gewagt hätten, dass wir durch dieses Hobby so viele liebe Menschen kennenlernen, spannende Bücher lesen durften und frei unsere Leidenschaft für Bücher und Musik leben konnten!!!
Und weil wir das alles nicht geschafft hätten ohne eure unglaubliche Leseliebe, euer Interesse und eure liebe Unterstützung, wollen wir ein kleines Gewinnspiel für euch veranstalten.
Der Gewinn
Gewinnen könnt ihr ein Printexemplar der Folgenovelle "Maybe Not" zu "Maybe Someday" von Colleen Hoover.
- Colleen Hoovers neue heiße Achterbahnfahrt der Gefühle: -
Ein Mädchen als Mitbewohnerin in der WG? Nichts lieber als das, denkt Warren. Vor allem, wenn besagte Mitbewohnerin so überaus attraktiv und sexy ist wie Bridgette.
Doch Warren gegenüber verhält sich Bridgette kaltschnäuzig und abweisend. Offensichtlich hasst sie ihn aufs Blut … oder doch nicht? Was, wenn die Leidenschaft, mit der sie ihn verabscheut, eine ganz andere Leidenschaft verbirgt? Genau die plant Warren aus ihr herauszukitzeln. Ein gefährliches Spiel beginnt, bei dem Warren Gefahr läuft, sein Herz zu verlieren …
Was ihr dafür tun müsst?
1. Seid Follower auf unserem Blog, da wir uns mit diesem Gewinnspiel bei unseren Abonnenten bedanken wollen.
Link: www.w0rdw0rld.blogspot.com
2. Schreibt in einem kurzen Kommentar unter den Post (auf Lovelybooks oder auf unserem Blog), warum ihr das Buch unbedingt haben wollt.
Teilnahmebedingungen:
- Minderjährige dürfen nur mit Erlaubnis der Eltern teilnehmen
- Nur Teilnehmer aus Deutschland sind zugelassen
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
- Für den Versand übernehmen wir keine Haftung
- Dieses Gewinnspiel steht in keinerlei Verbindung zu Facebook, Instagram, Blogger etc.
Viel Glück
Eure Magda und Sophia
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