Kay Jacobs

 4.1 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Das gefälschte Lächeln, Kieler Schatten und weiteren Büchern.
Kay Jacobs

Lebenslauf von Kay Jacobs

Kay Jacobs, Jahrgang 1961, studierte Jura, Philosophie und Volkswirtschaft in Tübingen und Kiel. Er promovierte über Unternehmensmitbestimmung und behauptet hartnäckig, nicht abgeschrieben zu haben. Später war er viele Jahre in unterschiedlichen Kanzleien als Rechtsanwalt tätig. Heute lebt er mit seiner Familie in Norddeutschland und schreibt über all das, was er als Anwalt erlebt hat oder hätte erlebt haben können.

Alle Bücher von Kay Jacobs

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Das gefälschte Lächeln

Das gefälschte Lächeln

 (17)
Erschienen am 08.03.2017
Kieler Schatten

Kieler Schatten

 (2)
Erschienen am 04.02.2015
Kieler Helden

Kieler Helden

 (1)
Erschienen am 05.07.2017
Combo: Roman (German Edition)

Combo: Roman (German Edition)

 (1)
Erschienen am 31.08.2015
Kieler Dämmerung

Kieler Dämmerung

 (0)
Erschienen am 03.02.2016
Begründete Zweifel: Justizthriller

Begründete Zweifel: Justizthriller

 (0)
Erschienen am 04.11.2014
Begründete Zweifel

Begründete Zweifel

 (0)
Erschienen am 10.11.2014

Neue Rezensionen zu Kay Jacobs

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ManuelaBes avatar

Rezension zu "Kieler Helden" von Kay Jacobs

Kieler Helden
ManuelaBevor 4 Monaten


Kieler Helden ist ein historischer Kriminalroman des Autors Kay Jacobs, der die Leser in das Jahr 1916 entführt. Nicht zum ersten Mal lässt er seinen Protagonisten Josef Rosenbaum agieren, aber die Geschichte ist so aufgebaut, dass man den Roman gut lesen kann ohne die Vorbände zu kennen.


An einem Fähranleger wird eine Leiche gefunden, es handelt sich um Dr. Althoff der Oberarzt der

Akademischen Nervenklinik ist. Mysteriös sind die Umstände seiner Tötung, doch als eine weitere Leiche auftaucht ergeben sich für Kriminalkommissar Rosenbaum und seine Assistentin Hedi Spuren welche die Ermittlungen voranbringen.


Der Schreibstil der Autors ist eher ruhig und gleichmäßig, es ist kein nervenzerfetzender Thriller sondern ein gut aufgebauter Krimi der durch die verschiedenen Handlungsstränge den Leser neugierig hält. Der Täter offenbart sich dem Leser zwar früh, aber dennoch wollte ich unbedingt wissen warum diese Taten erfolgten und wie sie zusammen hängen. Die Charaktere und das Zeitgeschehen wirken stimmig und vermitteln ein gutes Bild der damaligen Zeit. Der Krieg dringt in alle Bereiche immer mehr vor und hinterlässt überall seine Spuren. Das Grauen an der Front hat der Autor geschickt durch Feldpostbriefe eingebunden und auch die damaligen Behandlungsmethoden werden erläutert. Insgesamt ein Krimi der mir gut gefallen hat und der auf keiner Seite gelangweilt hat oder langatmig war.

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Ladybella911s avatar

Rezension zu "Das gefälschte Lächeln" von Kay Jacobs

Krimi um das wohl berühmteste Lächeln der Welt
Ladybella911vor einem Jahr

Es ist eine ungewöhnliche Tatwaffe, mit der es Kommissar Unger und sein Team in ihrem neuesten Fall zu tun haben: Es handelt sich um das Bild Mona Lisa von Leonardo da Vinci und wohl das berühmteste und geheimnisvollste Lächeln der Welt.

Erschlagen damit wurde der Hamburger  Kunstliebhaber Carl Werner Mackenbach den man tot in seiner Villa findet.

Die Ermittler folgen einer Spur die bis ins Jahr 1911 zurückführt, einem spektakulären Kunstraub aus dem Louvre, wobei man angeblich genau eben jenes Bild gestohlen hat. Die Frage die sich den Ermittlern nun stellt: Ist es das Original, das man inmitten all der anderen gesammelten Bilder auffand, oder handelt es sich um eine Fälschung. Könnte es sein, dass im Louvre nicht das Original hängt, sondern eine außergewöhnlich gelungene Fälschung?

Der Autor bietet sehr interessante Anhaltspunkte für verschiedene Varianten, und man kann sich sowohl der einen, wie der anderen vorstellbaren Tatsache nicht entziehen. Ein sympathischer Kommissar mit einer kleinen, aber durchaus verzeihbaren Schwäche, und ein kompetentes Team, allen voran Monique, bereiten dem Leser Spaß, zumal die Dialoge des Öfteren mit feiner Ironie gewürzt sind.

Hinzu kommt ein lockerer Schreibstil und eine gelungene Darstellung der Charaktere, die sehr authentisch erscheinen. Eine interessante Idee, das Ganze auf zwei Zeitebenen spielen zu lassen, die meiner Meinung nach gut umgesetzt wurde.

Dennoch würde ich mir wünschen, sollte es einen weiteren Fall geben, dass Unger etwas mehr Persönlichkeit bekommt, denn mir geht bei seiner Darstellung als Quasi-Muttersöhnchen ein wenig der Respekt vor seiner Kompetenz verloren.

Nichtsdestotrotz ein unterhaltsamer Krimi der etwas ruhigeren Art, den ich sehr gerne weiter empfehle.


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buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Das gefälschte Lächeln" von Kay Jacobs

Das Lächeln der Mona Lisa
buecherwurm1310vor einem Jahr

Der Kunstliebhaber Carl Werner Mackenbach wurde offensichtlich erschlagen - mit einer Reproduktion der „Mona Lisa“. Aber wieso hatte Mackenbach überhaupt eine Reproduktion in seiner Sammlung? Kommissar Unger ist irritiert. Könnte es sich vielleicht um das Original handeln? Aber wie wäre das in den Besitz von Mackenbach gelangt? Eine Menge Fragen, die sich der Kommissar und sein Team stellen müssen. Die Ermittlungen führen sie weit in die Vergangenheit, denn 1911 gab es einen Raub im Louvre. Hängt im Louvre eventuell gar nicht die echte Mona Lisa?

Das Buch lässt sich sehr gut lesen und unterteilt sich in einen aktuelle und in einen historischen Handlungsstrang. Aber am besten gefiel mir der Strang aus der Vergangenheit.

Vincenzo Peruggia  hat viel Glück, als er 1911 im Auftrag die Mona Lisa aus dem Louvre holt. Das Bild hat einiges erlebt, als es auf einem Londoner Trödel auftaucht und von Mackenbach gekauft wird.

Warum aber wurde Carl Werner nun getötet? Es gibt wohl eine Reihe Verdächtiger, die Grund gehabt hätten. Die Personen im Umfeld des Kunstliebhabers sind alle nicht besonders sympathisch.

Kommissar Unger könnte ein wenig mehr Profil vertrag, er wirkt zwar sympathisch, aber auch ein wenig wie ein Muttersöhnchen. Da hat seine Mitarbeiterin Monique mehr Pep.

Die Geschichte ist spannend und hat einige unverhoffte Wendungen.

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Gespräche aus der Community

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kujacobss avatar

»Ich wollte mich nur nach der genauen Todesursache erkundigen«, beeilte sich Unger nachzufragen.
Elmenthal schaute auf. »Vermutlich Hyperlipidämie.«
»Aha ... Und was ist das?«
»Eine genetisch bedingte Erhöhung des Cholesterinspiegels im Blut mit relativer Verschiebung der LDL- beziehungsweise VLDL-Fraktion.«
»Und daran stirbt man?«
»Na ja, natürlich nicht sofort. Hier, schauen Sie ...« Elmenthal rannte zum Gemälde, zog das Tuch zurück und zeigte auf einen gelben Fleck am Augenlid der schönen Lisa. »Eine Fetteinlagerung zwischen Auge und Nase. Und hier, die angeschwollenen Hände. Das ist typisch für Hyperlipidämie. Wenn das nicht behandelt wird, stirbt man mit 40 oder 50 an Herzinfarkt oder Schlaganfall. Wenn die Frau vielleicht Mitte 20 war, als sie gemalt wurde, hatte sie noch etwa ...«
»Ja, interessant. Ich meinte eigentlich, woran Mackenbach gestorben ist.«


Liebe Lovelybooker,

Ihr seid zu einer Leserunde mit meinem neuen Krimi „Das gefälschte Lächeln“ eingeladen. Wie bei den meisten meiner Romane gibt es einen wahren Hintergrund:

Carl Werner Mackenbach wird tot in seiner Hamburger Villa aufgefunden, offensichtlich erschlagen mit einer Kopie der "Mona Lisa". Für Kommissar Unger passt etwas nicht ins Bild: Warum hängt in der Sammlung des angesehenen Kunstsammlers eine Reproduktion? Oder handelt es sich etwa um das Original? Unger und der leicht skurrile Gerichtsmediziner Elmenthal stoßen auf einen über 100 Jahre zurückliegenden Raub des Gemäldes aus dem Louvre. Hängt dort seither womöglich eine Fälschung?
In erster Linie geht es im Roman um den Mord. Aber auch um den Diebstahl der „Mona Lisa“ von 1911, und zwar in zwei Variationen: Einmal so, wie es sicher nicht war, und zum Schluss so, wie es vielleicht war.

Eine Leseprobe findet Ihr hier: 
https://www.kayjacobs.de/bücher/das-gefälschte-lächeln/leseprobe/

Der Gmeiner Verlag stellt 20 Rezensionsexemplare (Taschenbuch oder ePub) zur Verfügung, die unter denjenigen verteilt werden, die sich im Rahmen der Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension auf Lovelybooks (und im Idealfall auch auf anderen Plattformen) schreiben möchten.

Neugierig? Dann bewerbt euch bis zum 2. April mit Angabe des gewünschten Formats über den blauen "Jetzt bewerben"-Button.
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auf 2 Wunschlisten

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