Kay Jacobs Das gefälschte Lächeln

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Inhaltsangabe zu „Das gefälschte Lächeln“ von Kay Jacobs

Carl Werner Mackenbach wird tot in seiner Villa aufgefunden, offensichtlich erschlagen mit einer Kopie der "Mona Lisa". Für Kommissar Unger passt etwas nicht ins Bild: Warum hängt in der Sammlung des angesehenen Kunstliebhabers eine Reproduktion? Oder handelt es sich etwa um das Original? Unger und sein Team stoßen bei ihren Ermittlungen unter anderem auf den über 100 Jahre zurückliegenden Raub des Gemäldes aus dem Louvre. Hängt dort etwa seit einem Jahrhundert eine Fälschung?

Ich habe das Buch in einem weg gelesen, sehr flüssig und kurzweilig.

— HEIDIZ
HEIDIZ

Wer hat nun die einzig echte und wahre Mona Lisa?

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Ein interessanter Ausflug in die Welt der Kunstsammler und zurück zum Diebstahl der Mona Lisa im Jahr 1911.

— utaechl
utaechl

Ein interessanter Kriminalroman aus der Kunstszene

— Diana182
Diana182

Ein interessanter und spannender Krimi

— nellsche
nellsche

Viele Klischees, 08/15 wenig authentische Hauptfigur, ein zu konstruierten Mordfall. Kaum etwas Neues zu Mona Lisa oder Kunstsammlermilieu.

— Wedma
Wedma

Ein etwas ruhigerer Krimi mit vielen interessanten Details.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Sehr spannender und interessanter Krimi zum Thema Kunstraub

— Vampir989
Vampir989

Interessantes Thema gut geschrieben und spannend als Krimi umgesetzt: Ist die Mona Lisa echt oder nur eine Kopie? Sehr empfehlenswert!

— Talitha
Talitha

ein faszinierender Krimi um die Mona Lisa

— bri114
bri114

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  • Das Lächeln der Mona Lisa

    Das gefälschte Lächeln
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    04. July 2017 um 19:58

    Der Kunstliebhaber Carl Werner Mackenbach wurde offensichtlich erschlagen - mit einer Reproduktion der „Mona Lisa“. Aber wieso hatte Mackenbach überhaupt eine Reproduktion in seiner Sammlung? Kommissar Unger ist irritiert. Könnte es sich vielleicht um das Original handeln? Aber wie wäre das in den Besitz von Mackenbach gelangt? Eine Menge Fragen, die sich der Kommissar und sein Team stellen müssen. Die Ermittlungen führen sie weit in die Vergangenheit, denn 1911 gab es einen Raub im Louvre. Hängt im Louvre eventuell gar nicht die echte Mona Lisa? Das Buch lässt sich sehr gut lesen und unterteilt sich in einen aktuelle und in einen historischen Handlungsstrang. Aber am besten gefiel mir der Strang aus der Vergangenheit. Vincenzo Peruggia  hat viel Glück, als er 1911 im Auftrag die Mona Lisa aus dem Louvre holt. Das Bild hat einiges erlebt, als es auf einem Londoner Trödel auftaucht und von Mackenbach gekauft wird. Warum aber wurde Carl Werner nun getötet? Es gibt wohl eine Reihe Verdächtiger, die Grund gehabt hätten. Die Personen im Umfeld des Kunstliebhabers sind alle nicht besonders sympathisch. Kommissar Unger könnte ein wenig mehr Profil vertrag, er wirkt zwar sympathisch, aber auch ein wenig wie ein Muttersöhnchen. Da hat seine Mitarbeiterin Monique mehr Pep. Die Geschichte ist spannend und hat einige unverhoffte Wendungen.

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  • Kriminalroman um das wohl bekannteste Lächeln der Welt

    Das gefälschte Lächeln
    HEIDIZ

    HEIDIZ

    04. July 2017 um 11:11

    In seiner Villa findet man Carl Werner Mackenbach tot auf - es scheint, er wurde erschlagen - aber mit was, das ist das Eigenartige - mit der Kopie der "Mona Lisa". Kommissar Unger merkt sofort, dass da etwas nicht stimmt. Der Kunstliebhaber Mackenbach hat sämtlich Originale in seinem Besitz, warum sollte die Mona Lisa unecht sein? Könnte es sein, dass im Louvre die Fälschung hängt ???   Die Ermittlungen ergeben, dass wohl tatsächlich im Louvre die Fälschung hängt. Vor 100 Jahren wurde das Original gestohlen.   Leseprobe: ========   Schreiber blätterte in seinen Unterlagen. "Ein paar Wochen, nachdem Frau Grabowski ihre Stelle antrat." "Und von wann datiert das Testament?" Schreiber blätterte erneut. "Über ein Jahr später." "Also wusste Mackenbach bereits bei der Testamentserrichtung die Wahrheit. Und trotzdem hat er Irene als Erbin eingesetzt." ...   Spekulationen, Spannung, Verstrickungen .... mich hat das Buch von Anfang bis Ende gefangen genommen. Genauso, wie der Autor die Geschichte konstruiert hat, konnte ich sie mir vorstellen, dass sie passiert ist.   1911 wurde sie tatsächlich gestohlen - die fiktive Handlung um diese Tatsache, dass am m 21. August 1911 der 29-jährige italienische Anstreicher Vincenzo Peruggia, das Gemälde folgendermaßen gestohlen hat. "Er hatte sich – in einem Schrank versteckt – über Nacht im Museum einschließen lassen, das Bild aus dem Rahmen gelöst und am Folgetag, vermutlich eingewickelt in seinen Kittel, aus dem Museum geschmuggelt." (Quelle: wikipedia)   Jacobs bedient sich dieser Tatsache und konstruiert darum seine Kriminalroman. Gute Idee, bestens umgesetzt. Jacobs schreibt sehr spannend, nutzt die wörtliche Rede und bildhafte Adjektive, um mich zum einen in die Handlung zu involvieren und sie bildhaft lebendig darzustellen. Ich habe das Buch in einem weg gelesen, sehr flüssig und kurzweilig.  

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  • Der Tod eines Kunstliebhabers und was die "Mona Lisa" damit zu tun hat - 3,5 Sterne

    Das gefälschte Lächeln
    schafswolke

    schafswolke

    08. May 2017 um 09:49

    Carl Werner Mackenbach wird tot in seiner Villa aufgefunden, die Tatwaffe ist die "Mona Lisa", eines der bekanntesten Gemälde der Welt. Doch schnell stellt sich für Komissar Unger die Frage, ist das Gemälde eine Kopie oder etwa das Original? Und wie ist das Bild in den Besitz von Herrn Mackenbach gekommen?In einer anderen Erzählebene wird der Raub der "Mona Lisa" erzählt. Hat dieser Diebstahl aus dem Jahre 1911 etwas mit dem Mord in Hamburg zu tun?Der Krimi lässt sich gut lesen und so war ich schnell damit durch. Den Teil um den Diebstahl der "Mona Lisa" fand ich  interessant und passend für einen historischen Krimi. Den Krimiteil um den Mord von Carl Werner Mackenbach fand ich aber nicht ganz so fesselnd, wie ich gehofft hatte. Die Familie scheint sehr oberflächlich und wenig geheimnisvoll, eher etwas klischeebehaftet.Komissar Unger wird in meinen Augen etwas unfähig dargestellt, dabei fand ich ihn selbst ganz sympathisch, allerdings etwas farblos. Seine Kollegin Monique wirkte da schon etwas frischer. Für mich war es eine gut zu lesende Kriminalgeschichte für zwischendurch, allerdings fehlte mir das gewisse Extra. Ich vergebe dem eher ruhigen Krimi aus Norddeutschland 3,5 Sterne.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 18.08.2017: _Jassi                                           ---  73 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   208,5 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   81 Punkte Bellis-Perennis                          ---  564 Punkte Beust                                          ---   260 Punkte Bibliomania                               ---   184 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  350 Punkte ChattysBuecherblog                --- 210 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   103,5 Punkte Code-between-lines                ---  127 Punkte eilatan123                                 ---   46 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   109 Punkte Frenx51                                     ---  72,5 Punkte glanzente                                  ---   75 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   135 Punkte Hortensia13                             ---   113 Punkte Igelchen                                    ---   21 Punkte Igelmanu66                              ---  151 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    79 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   105 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   77 Punkte Katykate                                  ---   94 Punkte Kerdie                                      ---   190 Punkte Kleine1984                              ---   130 Punkte Kuhni77                                   ---   105 Punkte KymLuca                                  ---   100 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   211 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   190 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   82 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  52 Punkte mistellor                                   ---   149 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  115 Punkte Nelebooks                               ---  183 Punkte niknak                                       ----  268 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   180 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   93 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   48 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 57 PunkteSandkuchen                              ---   172 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   153 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   245 Punkte SomeBody                                ---   157,5 Punkte Sommerleser                           ---   168 Punkte StefanieFreigericht                  ---   190,5 Punkte tlow                                            ---   135 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   34 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   64 Punkte Wolly                                          ---   163 Punkte Yolande                                       --   150 Punkte

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  • "Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist unwahr".

    Das gefälschte Lächeln
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    07. May 2017 um 17:07

    Der Hamburger Patriarch und Kunstsammler Carl Werner Mackenbach wird erschlagen in seiner Villa aufgefunden. Die Tatwaffe: das Bild der Mona Lisa, das eigentlich im Pariser Louvre hängt. Die Polizei, allen voran Ermittler Unger, geht von einer Fälschung aus. Im Zuge der Recherchen stößt Unger auf einige Ungereimtheiten, die mit dem Diebstahl des Bildes im Jahre 1911 in Zusammenhang stehen. Kann es sein, dass im Louvre nur die Fälschung eines der berühmtesten Gemälde der Welt ausgestellt ist? Dass Millionen von Menschen eine Kopie bestaunen?Doch Achtung, der erste Satz dieses Buches lautet:  "Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist unwahr".Der Autor erzählt die Story in zwei Erzählsträngen, wobei mir der historische besser gefallen hat als der in aktuelle.Die Beschreibung des (historischen) Vincenzo Peruggia und seinem (unbekannten) Auftraggeber, die Vorbereitungen, die laxen Sicherheitsvorkehrungen und die Chuzpe des Diebes sind meiner Ansicht nach sehr gut gelungen. Dann verschwindet das Bild, um während des Zweiten Weltkriegs wieder auf zu tauchen und abermals zu verschwinden, bis es auf einem Londoner Trödelmarkt entdeckt und von Mackenbach um einen Pappenstiel gekauft wird.Im zweiten Handlungsstrang lernen wir Mackenbachs Familie kennen, die allesamt nicht allzu sympathisch dargestellt sind. Ein Produkt der reichen Hamburger Gesellschaft, in der nur der Schein zählt? Hier greift der Autor leider (für meinen Geschmack) ein wenig zu tief in die Klischeekiste.Ob nun tatsächlich die echte oder eine falsche Mona Lisa im Louvre hängt? Fazit:Ein netter Krimi für Zwischendurch, aber leider nicht mehr.

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    • 3
  • Leserunde zu "Das gefälschte Lächeln" von Kay Jacobs

    Das gefälschte Lächeln
    kujacobs

    kujacobs

    »Ich wollte mich nur nach der genauen Todesursache erkundigen«, beeilte sich Unger nachzufragen.Elmenthal schaute auf. »Vermutlich Hyperlipidämie.«»Aha ... Und was ist das?«»Eine genetisch bedingte Erhöhung des Cholesterinspiegels im Blut mit relativer Verschiebung der LDL- beziehungsweise VLDL-Fraktion.«»Und daran stirbt man?«»Na ja, natürlich nicht sofort. Hier, schauen Sie ...« Elmenthal rannte zum Gemälde, zog das Tuch zurück und zeigte auf einen gelben Fleck am Augenlid der schönen Lisa. »Eine Fetteinlagerung zwischen Auge und Nase. Und hier, die angeschwollenen Hände. Das ist typisch für Hyperlipidämie. Wenn das nicht behandelt wird, stirbt man mit 40 oder 50 an Herzinfarkt oder Schlaganfall. Wenn die Frau vielleicht Mitte 20 war, als sie gemalt wurde, hatte sie noch etwa ...«»Ja, interessant. Ich meinte eigentlich, woran Mackenbach gestorben ist.« Liebe Lovelybooker, Ihr seid zu einer Leserunde mit meinem neuen Krimi „Das gefälschte Lächeln“ eingeladen. Wie bei den meisten meiner Romane gibt es einen wahren Hintergrund:Carl Werner Mackenbach wird tot in seiner Hamburger Villa aufgefunden, offensichtlich erschlagen mit einer Kopie der "Mona Lisa". Für Kommissar Unger passt etwas nicht ins Bild: Warum hängt in der Sammlung des angesehenen Kunstsammlers eine Reproduktion? Oder handelt es sich etwa um das Original? Unger und der leicht skurrile Gerichtsmediziner Elmenthal stoßen auf einen über 100 Jahre zurückliegenden Raub des Gemäldes aus dem Louvre. Hängt dort seither womöglich eine Fälschung?In erster Linie geht es im Roman um den Mord. Aber auch um den Diebstahl der „Mona Lisa“ von 1911, und zwar in zwei Variationen: Einmal so, wie es sicher nicht war, und zum Schluss so, wie es vielleicht war.Eine Leseprobe findet Ihr hier: https://www.kayjacobs.de/bücher/das-gefälschte-lächeln/leseprobe/Der Gmeiner Verlag stellt 20 Rezensionsexemplare (Taschenbuch oder ePub) zur Verfügung, die unter denjenigen verteilt werden, die sich im Rahmen der Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension auf Lovelybooks (und im Idealfall auch auf anderen Plattformen) schreiben möchten. Neugierig? Dann bewerbt euch bis zum 2. April mit Angabe des gewünschten Formats über den blauen "Jetzt bewerben"-Button.

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    • 255
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    05. May 2017 um 08:21
    Wedma schreibt Aus irgendeinem Grund habe ich mir das Gemälde immer so groß vorgestellt. Aber so riesig ist es gar nicht.

    Da hat die Propaganda das Bild größer gemacht als es ist. (lach) Ich gebe zu, ich war auch überrascht, dass das Bild vom Format her so klein ist.

  • Ein historischer Diebstahl und seine Hamburger Folgen

    Das gefälschte Lächeln
    utaechl

    utaechl

    04. May 2017 um 15:26

    Was wäre, wenn die echte Mona Lisa in Hamburg auftauchen würde? Genau dieser Frage geht man in diesem spannenden Krimi auf den Grund. Ein interessanter Ausflug in die Welt der Kunstsammler und zurück zum Diebstahl der Mona Lisa im Jahr 1911.Inhalt:Der Hamburger Kunstliebhaber Carl Werner Mackenbach wird tot in seiner Villa aufgefunden, die Tatwaffe, eine Kopie der Mona Lisa. Kommissar Unger und sein Team beginnen zu ermittelt und ihre Spur führt sie bis ins Jahr 1911, in dem das Gemälde aus dem Louvre gestohlen wurde. Hängt nun eine Fälschung im Museum, oder ist es doch das Original?Setting und Stil:Der Krimi beginnt im Jahr 1911 und dem spektakulären Kunstraub der Mona Lisa durch Vincenzo Peruggia. Die bekannte Handlung wird durch ein paar Aspekte erweitert und führt so in die Neuzeit nach Hamburg. Als Tatwaffe taucht das Gemälde wieder auf und im Verlauf des Krimis erfahren wir immer mehr über die Irrwege, die das Bild durch die Jahrzehnte zurückgelegt hat.In Hamburg kriegen wir Einblick in die sehr versteckt handelnde Kunstliebhaberszene. Dabei sehen wir vor allem Kommissar Unger über die Schulter und erhalten so Einblick in die komplizierten Ermittlungen im Umkreis der Familie.Charaktere:Kommissar Unger hat mir bis auf einen kleinen Aspekt sehr gut gefallen. Leider hat der ansonsten souverän auftretende Ermittler eine kleine Schwäche, wenn es um seine Mutter geht, die ihm nicht nur die Pausenstulle vorbereitet. Er wird unterstützt von einem immer größer werdenden Team. Dabei hat mir Monique besonders gut gefallen, eine Polizistin, die schon fast ihre eigene Geschichte verdient hätte.Im Zentrum der Ermittlungen stehen die Kinder des Kunstsammlers, sowie dessen Haushälterin und ihre Zwillingsschwester. Eine tolle Mischung an Charakteren, die das Thema Original und Fälschung jeweils auf ihre eigene Art und Weise repräsentieren.Geschichte:Kay Jacobs ist es hervorragend gelungen, die allgemein bekannte Geschichte rund um den Kunstraub Anfang des 20. Jahrhunderts mit neuen Ideen anzureichern. Die Beschreibungen könnten direkt in eine Dokumentation umgewandelt werden. Der Weg durch die Jahrzehnte ist logisch und gut nachvollziehbar, wobei der auf der Rückseite angebrachte Brief normalerweise kaum über die Jahre ungelesen geblieben wäre.Das Schicksal des Bildes als Tatwaffe und die sich daraus ergebenden Ermittlungen sind spannend und bieten dem Leser eine gute Chance mitzurätseln. Dieses Rätseln endet erst auf den letzten Seiten mit einer gelungenen Überraschung.Besonders spannend finde ich das Spiel mit Original und Fälschung, dass sich auf allen Ebenen wiederfindet. Außerdem spielt Phosphor eine bemerkenswerte Rolle, die mir so bisher noch nicht klar war.Fazit:Mir hat es äußerst gut gefallen, wie Kay Jacobs Geschichte und Gegenwart verknüpft hat. Dabei ist ein toller Krimi entstanden, der bis auf einige kleine Ungereimtheiten hervorragend unterhält und fesselt. Ein Buch für historisch Interessierte, für Krimileser, die auf knifflige Personenkonstellationen stehen.

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  • Original und Fälschung

    Das gefälschte Lächeln
    Maddinliest

    Maddinliest

    03. May 2017 um 19:47

    Carl Werner Mackenbach, ein Unternehmer mit Sinn für die Kunst, wird tot in seiner Villa aufgefunden. Er wurde scheinbar mit dem berühmten Gemälde der Mona Lisa erschlagen. Der ermittelnde Kommissar Unger wundert sich aber über die Kopie des bekannten Gemäldes in der wertvollen Sammlung des Opfers. Handelt es sich bei der Tatwaffe wohlmöglich um das Original und im Louvre ist lediglich eine Kopie zu bewundern? Die Ermittlungen gehen somit in die Vergangenheit zurück, um den Hintergrund der Tat ans Licht zu bringen. Dabei tun sich plötzlich viele Verdächtige auf, die durchaus einen Grund gehabt haben können, Carl Werner Mackenbach zu töten... Kay Jacobs verarbeitet in seinen Kriminalromanen sehr gerne historische Gegebenheiten. In "Das gefälschte Lächeln" setzt er sich mit der vermeintlichen Raub des berühmten Gemäldes im Jahre 1911 auseinander und präsentiert um dieses Geschehen eine spannende Kriminalgeschichte. Die Story ist gut konzipiert und gibt dem Leser aufgrund vieler Verdächtiger gute Möglichkeiten Spekulationen bezüglich der Täterschaft anzustellen. Die Spannung wird gut aufgebaut und anhand der durch die Recherchen aufgedeckten Wendungen immer auf einem hohen Niveau gehalten. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und Kay Jacobs gelingt es mit seiner bildreichen Sprache die damalige Zeit greif- und erlebbar zu machen. Sehr gut gelungen ist ihm aus meiner Sicht der Wechsel in den Zeiten, gerade die Rückblenden verleihen dem Roman ihren Charme und eine gute Portion Authentizität. Die historischen Fakten wirken sehr gut recherchiert. Insgesamt hat mir "Das gefälschte Lächeln" gut gefallen und ich habe einen Einblick in die Kunstwelt mit den scheinbar dazugehörigen Fälschungen erlangen können. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und bewerte es mit vier von fünf Sternen.  

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  • Toller Krimi rund um das berühmte Gemälde

    Das gefälschte Lächeln
    Alex1309

    Alex1309

    01. May 2017 um 08:31

    Schon beim Cover ist klar, dass es um das berühmte Gemälde der Mona Lisa geht und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Der Schreibstil ist flüssig, locker und ich wollte an jeder Stelle des Buches wissen wie es weitergeht, da die Spannung von Beginn an kontinuierlich gesteigert wird. Die Ermittler, rund um den Kommissar Unger, waren mir sehr sympathisch und die Dialoge, vor allem die Ironie, zwischen ihnen haben mir gut gefallen. Generell konnte ich mir die handelnden Personen und die Handlungsorte dank der bildhaften Beschreibung, gut vorstellen. Für mich ein sehr gelungener Krimi und eine spannende Unterhaltung.

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  • Das gefälschte Lächeln

    Das gefälschte Lächeln
    Diana182

    Diana182

    26. April 2017 um 10:23

    Das Cover zeigt das wohl bekannteste Gemälde der Kunstszene: Die Mona Lisa. Zusammen mit dem Titel und dem Klappentext wurde ich hier direkt neugierig und musste die enthaltene Geschichte lesen! Die Geschichte ist in mehreren Handlungssträngen erzählt und verknüpft die Rückblicke, welche sich mit dem Diebstahl des Gemäldes befassen und die späteren Ereignisse mit dem letztlichen Mord, sehr gut. Da ich mich in der Kunstszene nur wenig auskenne, konnte ich hier viele interessante Dinge hinzulernen und wissenswertes erfahren. So lernt man beim Lesen direkt noch etwas Neues hinzu. Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil, der sich gut verfolgen lässt. Er zeichnet die Charaktere tief und lässt sich menschlich wirken. Der Kriminalfall lässt sich sehr gut verfolgen, auch wenn man hier und da mal ein wenig auf die falsche Spur gelockt wird. Dies macht die Ermittlungen natürlich umso spannender. Das Ende schließt das Buch für mich sehr gut und umfassend ab. Es bleibt keine Frage offen und man wurde während des Lesens sehr gut unterhalten. Mein Fazit:Ein interessanter Krimi, bei dem ich noch viele Dinge aus der Kunstszene hinzugelernt habe.

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  • Das gefälschte Lächeln

    Das gefälschte Lächeln
    nellsche

    nellsche

    25. April 2017 um 16:51

    Der Kunstliebhaber Carl Werner Mackenbach wird tot in seiner Villa aufgefunden. Er wurde mit dem Gemälde der „Mona Lisa“ erschlagen. Wurde das Bild zufällig als Tatwaffe benutzt? Und wieso hängt zwischen all den Originalen eine Reproduktion der Mona Lisa? Oder handelt es sich etwa um das Original? Kommissar Unger und sein Team nehmen die Ermittlungen auf und stoßen dabei auch auf den Raub des Gemäldes vor mehr als 100 Jahren. Damals wurde die Mona Lisa direkt aus dem Louvre gestohlen, was durch alle Zeitungen ging. Nachdem das Gemälde wieder aufgetaucht ist, hat es erneut seinen Platz im Louvre eingenommen. Doch ist es wirklich das Original oder hängt dort eine Reproduktion?Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen, so dass ich sofort in die Geschichte eintauchen konnte. Ich habe das Buch dann auch sehr rasch fertig gelesen.Zu Beginn gab es einen Rückblick in das Jahr 1911, in dem die Mona Lisa gestohlen wurde. Das fand ich schon sehr interessant und spannend. Dann gab es einen Schwenk in die heutige Zeit zu dem Mord an Carl Werner Mackenbach und den dazugehörigen Ermittlungen durch Unger und sein Team. Wer hätte ein Motiv, Mackenbach zu ermorden? Vielleicht seine Kinder, weil sie vorzeitig an ihr Erbe wollten? Und was hat die Haushälterin zu verbergen? Zwischendurch gab es immer wieder Rückblicke in die frühere Zeit, wodurch der Weg der Mona Lisa nach dem Raub und die Verbindung zu dem heutigen Verbrechen immer klarer wurde.Die Ermittlungsarbeit hat mir sehr gut gefallen. Ich fand sie realistisch und nachvollziehbar beschrieben. Erst nach und nach kamen die Ermittler dem Täter und seinem Motiv auf die Spur. Dabei wurden mehrere Personen ins Spiel gebracht, so dass ich mir als Leser meine Gedanken machen konnte. Allerdings bin ich nicht auf des Rätsels Lösung gekommen, was mir natürlich sehr gut gefiel, denn dadurch wurde die Spannung prima gehalten.Die Ermittler wurden sympathisch und natürlich dargestellt. Zwischen Unger und seiner Kollegin Monique gab es auch den einen oder anderen lockeren Spruch sowie Frotzeleien, was mich zum Grinsen brachte und mir gut gefiel. Überhaupt gefiel mir der dezente und manchmal sehr ironische Witz in dem Buch.Ich wurde bestens unterhalten und vergebe fünf Sterne.

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  • Konnte mich leider nicht so ganz überzeugen.

    Das gefälschte Lächeln
    Wedma

    Wedma

    25. April 2017 um 14:59

    Klappentext beschreibt die Ausgangssituation recht griffig: „Carl Werner Mackenbach wird tot in seiner Villa aufgefunden, offensichtlich erschlagen mit einer Kopie der "Mona Lisa". Für Kommissar Unger passt etwas nicht ins Bild: Warum hängt in der Sammlung des angesehenen Kunstliebhabers eine Reproduktion? Oder handelt es sich etwa um das Original? Unger und sein Team stoßen bei ihren Ermittlungen unter anderem auf den über 100 Jahre zurückliegenden Raub des Gemäldes aus dem Louvre. Hängt dort etwa seit einem Jahrhundert eine Fälschung?“ Die Beschreibung, das sehr gelungene Coverbild und der gut gewählte Titel weckten meine Neugier und verleiteten mich dazu, mir diesen Krimi näher anschauen zu wollen. Alles klang vielversprechend nach spannenden Lesestunden. Leider kam es im Endeffekt doch anders. Anfangs gefiel mir die Geschichte sehr gut, v.a. die Sprache, der Ausdruck. Ich mag auch gerne Krimis, die Künstlermilieu einbeziehen, manch spannende Überlegungen und das Rätseln um einen Mord liefern. Zwei Erzählstränge gibt es: Der eine schildert bildhaft den Raub von Mona Lisa aus dem Louvre im Sommer 1911. Die Vorbereitungen, hier lernt man den Räuber Peruggia recht detailliert, sowie seinen Auftraggeber kennen, der Werbungsprozess, denn der angebliche Hermann Weber musste Peruggia erstmal bearbeiten, die Motive und Absichten der beiden füllen die Seiten. Der Deutsche, gerissen und hinterlistig, manipuliert den einfach gestrickten Italiener. An sich ganz unterhaltsam. Dabei tauchte aber hartnäckig die Frage auf: warum diese Ausführlichkeit? Der Strang setzt dann später, in etwa in der Mitte des Buches, im 2.ten Weltkrieg wieder an und zeigt weitere Abenteuer des Gemäldes durch die Weltgeschichte bis zur heutigen Zeit. Dabei gilt der erste Satz des Romans: „Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist unwahr.“ Der zweite Erzählstrang spielt durchgängig in der Gegenwart in Hamburg. Kommissar Unger ermittelt in der Mordsache an einem älteren Kunstsammler. Und ab hier, recht früh, fing mein Lesevergnügen zu bröckeln an. Unger kam mir zu kontur- und antlitzlos vor, dazu noch wenig authentisch. Als einen echten Norddeutschen, einen Hamburger, konnte ich ihn nicht abnehmen. Der Konflikt mit seiner Mutter, die bei ihm vorübergehend wohnt und ihm die Stullen zur Arbeit mitzugeben pflegt, war mir schlicht zu sehr thinking out of the box. Ungers jüngere Kollegin Monique war schon viel lebendiger, glaubhafter, gewiefter. Weiterer Kollege, Schreiber, hat durchaus Potential, konnte den leider hier nicht so recht entfalten. Im Laufe der Ermittlungen lernte man „ungleiche Zwillinge“ und „ungeliebte Geschwister“ kennen und hier tat sich die Pandorabüchse auf, was Konstruiertheit und als Konsequenz Unglaubwürdigkeit angeht. Noch mehr Klischees kamen dazu. Die Sprache ließ auch nach. Einige vermeidbare Wortwiederholungen und reger Gebrauch von Hilfsverben, insb. „war“, z.B. S. 176-177, seltsamer Satz auf S. 215, letzter Absatz, warfen mich oft genug aus dem Lesefluss. Mein Lesevergnügen war hinüber. Zum Schluss wurde die Bedeutung des Falles ganz schön aufgebauscht, was die schon ohnehin wackelnde Glaubwürdigkeit noch weiter ins Wanken brachte. „Das Bundeskanzleramt hat mit höchster Dringlichkeitsstufe einen Bericht angefordert.“ S. 239. Ja. Und morgen kommt der Papst persönlich im Kommissariat vorbei und sagt, was Sache ist. Es gab aber auch einige interessante Momente. Situativ wurde einem vor Augen geführt, dass man in Deutschland kein Eigentum an der gestohlenen Sache erwerben kann, es sei den... Dieser Mordfall ist ein sehr gutes Beispiel hierfür. Es gibt auch philosophisch angehauchte, zum Nachdenken anregende Überlegungen zum Thema, was Original und was Fälschung sein soll. Eine Anekdote über Sarkozy und Berlusconi mit seiner antiken Uhr auf dem Kaminsims wurde auch ganz nett erzählt. Zum Thema Vergiftung/Verbrennung mit Phosphor erfuhr man einiges, dazu gab es detailreichen Ausführungen. Recht unterhaltsam. Fazit: Es gibt Geschichten, die einen vollends gefangen nehmen und viel Lesevergnügen bereiten. Es gibt aber auch andere. So auch diese. Anfangs viel versprochen und deutlich weniger gehalten. Etwas Neues zu Mona Lisa oder zum Kunstsammlermilieu erfährt man kaum, wenn man sich bereits ein wenig damit beschäftig hat. Dafür gibt es viele Klischees, 08/15 Hauptfigur und einen zu konstruierten Mordfall. „Das gefälschte Lächeln“ konnte mich leider nicht wirklich überzeugen, aber zum Lesen für zwischendurch geht es schon i.O.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
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    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1032
  • Mein Leseeindruck

    Das gefälschte Lächeln
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    24. April 2017 um 12:36

    Das Cover hätte mich in der Buchhandlung wohl nicht angesprochen. Wohl, weil es einfach zuviele Geschichten rund um die Mona Lisa gibt. Und die drei Herren verkörpern eine Epoche, über die ich nur sehr selten Bücher lese. Wohl, weil es sich um eine Epoche handelt, die nicht gerade zu meinen bevorzugten gehört. Es war vielmehr der Titel, der mich angesprochen hat. Klar, dass es sich hierbei auch um das Lächeln der Mona Lisa handelt. Aber dennoch hatte der Titel auch etwas geheimnisvolles. Da der erste Satz (laut Forschung) über Gefallen oder Missfallen entscheidet, möchte ich ihn nicht unerwähnt lassen: Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist unwahr. Kommen wir zum Inhalt: Die Story gliedert sich in zwei Handlungsstränge. Zuerst lernt der Leser Peruggia kennen. Er wirkt ein bisschen schüchtern, lässt sich aber problemlos zu einem großen Coup, nämlich einem Kunstraub anheuern. Und, wie sollte es auch anders sein, tappt dabei in die Falle. Dieser Handlungsstrang spielt in Paris, 1911. Kommen wir zum zweiten Handlungsstrang, der im heutigen Hamburg spielt. Wir treffen hier auf Kriminalhauptkommissar Matthias Unger. Leider war mir die Story um den Kunstraub etwas zu langatmig, so dass ich ständig versucht war, die Seiten zu überblättern um im hier und heute, sprich bei den Ermittlungen von KHK Unger zu landen. Diese Ermittlungen fand ich weitaus spannender und nachvollziehbarer. Allerdings wurde meines Erachtens KHK Unger an manchen Stellen recht dümmlich dargestellt. z.B  auf Seite 54 als er ein Schriftstück betrachten, das ganz offensichtlich auf niederländisch verfasst wurde, er jedoch denkt, dass es ein Legastheniker geschrieben hat. Diese Szene fand ich schon sehr dumm. In seinem Alter sollte er doch schon mal mit Holländern oder deren Sprache in Kontakt gekommen sein. Sei es im Urlaub, im Internet oder Fernsehen. Im Großen und Ganzen hat mir Monique sowieso besser gefallen, obwohl ja Unger eigentlich der Hauptprotagonist ist. Monique scheint mir um eines klüger und gewiefter zu sein, als ihr Kollege. Es gab aber auch sehr lehrreiche Bestandteile in dem Krimi. Zum Einen, die Geschichte rund um Mona Lisa. Wer war sie wirklich? Wen hatte Da Vinci gemalt? Und auch die Sache mit dem Phosphor fand ich sehr interessant und gut recherchiert. Dagegen wirkte die Geschichte mit dem Rollentausch sehr konstruiert und das Verhältnis der Geschwister zu klischeehaft. Fazit: Ein etwas ruhigerer Krimi mit vielen interessanten Details.

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  • Was wäre wenn....

    Das gefälschte Lächeln
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. April 2017 um 23:56

    Inhalt: Carl Werner Mackenbach wird tot in seiner Villa aufgefunden. Tatwaffe war eine Kopie des berühmten Gemäldes der „Mona Lisa“. Kommissar Unger und sein Team übernehmen die Ermittlungen. Hierbei stoßen stoßen sie unter anderem auf den über 100 Jahre zurückliegenden Raub des Gemäldes aus dem Louvre. Meinung: Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen - der Raub der „Mona Lisa“ im Jahre 1911 und der Mord an Mackenbach ein Jahrzehnt später. Der Schreibstil ist flüssig und ich hatte keine Probleme, mich in die Story einzufinden. Ungers Art, wie er an die Ermittlungen ran geht, hat mir sehr gefallen. Auch die anderen Ermittler sind authentisch und werden gut beschrieben. Den Pathologen Elmenthal habe ich gleich in mein Herz geschlossen. Durch seine etwas skurrile Art und wie er immer seinen Fachmännischen Senf dazugegeben hat, fand ich klasse. Sehr interessant fand ich den Kunstraub von 1911 dargestellt. Zur heutigen Zeit wäre es nicht so einfach, ein Bild aus dem Louvre zu stehlen. Ich bin jetzt keine Kunstkennerin, aber diese Geschichte hat mich dazu gebracht, ein Kunstmuseum zu besuchen. Spannung ist von Anfang an gegeben und lässt auch bis zum Schluss nicht nach. Ich muss sagen, dass mich das Buch richtig gefesselt hat und ich es nicht mehr aus den Händen legen konnte. Ein gelungener Krimi, der mir sehr gefallen hat und den ich nur empfehlen kann.

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