Das gefälschte Lächeln

von Kay Jacobs 
4,2 Sterne bei17 Bewertungen
Das gefälschte Lächeln
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Ladybella911s avatar

Spannende Ermittlungen, ein sympathisches Team und ein weltberühmtes Bild

HEIDIZs avatar

Ich habe das Buch in einem weg gelesen, sehr flüssig und kurzweilig.

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Inhaltsangabe zu "Das gefälschte Lächeln"

Carl Werner Mackenbach wird tot in seiner Villa aufgefunden, offensichtlich erschlagen mit einer Kopie der "Mona Lisa". Für Kommissar Unger passt etwas nicht ins Bild: Warum hängt in der Sammlung des angesehenen Kunstliebhabers eine Reproduktion? Oder handelt es sich etwa um das Original? Unger und sein Team stoßen bei ihren Ermittlungen unter anderem auf den über 100 Jahre zurückliegenden Raub des Gemäldes aus dem Louvre. Hängt dort etwa seit einem Jahrhundert eine Fälschung?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839220313
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:313 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:08.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannende Ermittlungen, ein sympathisches Team und ein weltberühmtes Bild
    Krimi um das wohl berühmteste Lächeln der Welt

    Es ist eine ungewöhnliche Tatwaffe, mit der es Kommissar Unger und sein Team in ihrem neuesten Fall zu tun haben: Es handelt sich um das Bild Mona Lisa von Leonardo da Vinci und wohl das berühmteste und geheimnisvollste Lächeln der Welt.

    Erschlagen damit wurde der Hamburger  Kunstliebhaber Carl Werner Mackenbach den man tot in seiner Villa findet.

    Die Ermittler folgen einer Spur die bis ins Jahr 1911 zurückführt, einem spektakulären Kunstraub aus dem Louvre, wobei man angeblich genau eben jenes Bild gestohlen hat. Die Frage die sich den Ermittlern nun stellt: Ist es das Original, das man inmitten all der anderen gesammelten Bilder auffand, oder handelt es sich um eine Fälschung. Könnte es sein, dass im Louvre nicht das Original hängt, sondern eine außergewöhnlich gelungene Fälschung?

    Der Autor bietet sehr interessante Anhaltspunkte für verschiedene Varianten, und man kann sich sowohl der einen, wie der anderen vorstellbaren Tatsache nicht entziehen. Ein sympathischer Kommissar mit einer kleinen, aber durchaus verzeihbaren Schwäche, und ein kompetentes Team, allen voran Monique, bereiten dem Leser Spaß, zumal die Dialoge des Öfteren mit feiner Ironie gewürzt sind.

    Hinzu kommt ein lockerer Schreibstil und eine gelungene Darstellung der Charaktere, die sehr authentisch erscheinen. Eine interessante Idee, das Ganze auf zwei Zeitebenen spielen zu lassen, die meiner Meinung nach gut umgesetzt wurde.

    Dennoch würde ich mir wünschen, sollte es einen weiteren Fall geben, dass Unger etwas mehr Persönlichkeit bekommt, denn mir geht bei seiner Darstellung als Quasi-Muttersöhnchen ein wenig der Respekt vor seiner Kompetenz verloren.

    Nichtsdestotrotz ein unterhaltsamer Krimi der etwas ruhigeren Art, den ich sehr gerne weiter empfehle.


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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor einem Jahr
    Das Lächeln der Mona Lisa

    Der Kunstliebhaber Carl Werner Mackenbach wurde offensichtlich erschlagen - mit einer Reproduktion der „Mona Lisa“. Aber wieso hatte Mackenbach überhaupt eine Reproduktion in seiner Sammlung? Kommissar Unger ist irritiert. Könnte es sich vielleicht um das Original handeln? Aber wie wäre das in den Besitz von Mackenbach gelangt? Eine Menge Fragen, die sich der Kommissar und sein Team stellen müssen. Die Ermittlungen führen sie weit in die Vergangenheit, denn 1911 gab es einen Raub im Louvre. Hängt im Louvre eventuell gar nicht die echte Mona Lisa?

    Das Buch lässt sich sehr gut lesen und unterteilt sich in einen aktuelle und in einen historischen Handlungsstrang. Aber am besten gefiel mir der Strang aus der Vergangenheit.

    Vincenzo Peruggia  hat viel Glück, als er 1911 im Auftrag die Mona Lisa aus dem Louvre holt. Das Bild hat einiges erlebt, als es auf einem Londoner Trödel auftaucht und von Mackenbach gekauft wird.

    Warum aber wurde Carl Werner nun getötet? Es gibt wohl eine Reihe Verdächtiger, die Grund gehabt hätten. Die Personen im Umfeld des Kunstliebhabers sind alle nicht besonders sympathisch.

    Kommissar Unger könnte ein wenig mehr Profil vertrag, er wirkt zwar sympathisch, aber auch ein wenig wie ein Muttersöhnchen. Da hat seine Mitarbeiterin Monique mehr Pep.

    Die Geschichte ist spannend und hat einige unverhoffte Wendungen.

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    HEIDIZs avatar
    HEIDIZvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich habe das Buch in einem weg gelesen, sehr flüssig und kurzweilig.
    Kriminalroman um das wohl bekannteste Lächeln der Welt

    In seiner Villa findet man Carl Werner Mackenbach tot auf - es scheint, er wurde erschlagen - aber mit was, das ist das Eigenartige - mit der Kopie der "Mona Lisa". Kommissar Unger merkt sofort, dass da etwas nicht stimmt. Der Kunstliebhaber Mackenbach hat sämtlich Originale in seinem Besitz, warum sollte die Mona Lisa unecht sein? Könnte es sein, dass im Louvre die Fälschung hängt ???

     

    Die Ermittlungen ergeben, dass wohl tatsächlich im Louvre die Fälschung hängt. Vor 100 Jahren wurde das Original gestohlen.

     

    Leseprobe:
    ========

     

    Schreiber blätterte in seinen Unterlagen. "Ein paar Wochen, nachdem Frau Grabowski ihre Stelle antrat." "Und von wann datiert das Testament?" Schreiber blätterte erneut. "Über ein Jahr später." "Also wusste Mackenbach bereits bei der Testamentserrichtung die Wahrheit. Und trotzdem hat er Irene als Erbin eingesetzt." ...

     

    Spekulationen, Spannung, Verstrickungen .... mich hat das Buch von Anfang bis Ende gefangen genommen. Genauso, wie der Autor die Geschichte konstruiert hat, konnte ich sie mir vorstellen, dass sie passiert ist.

     

    1911 wurde sie tatsächlich gestohlen - die fiktive Handlung um diese Tatsache, dass am m 21. August 1911 der 29-jährige italienische Anstreicher Vincenzo Peruggia, das Gemälde folgendermaßen gestohlen hat. "Er hatte sich – in einem Schrank versteckt – über Nacht im Museum einschließen lassen, das Bild aus dem Rahmen gelöst und am Folgetag, vermutlich eingewickelt in seinen Kittel, aus dem Museum geschmuggelt." (Quelle: wikipedia)

     

    Jacobs bedient sich dieser Tatsache und konstruiert darum seine Kriminalroman. Gute Idee, bestens umgesetzt.

    Jacobs schreibt sehr spannend, nutzt die wörtliche Rede und bildhafte Adjektive, um mich zum einen in die Handlung zu involvieren und sie bildhaft lebendig darzustellen. Ich habe das Buch in einem weg gelesen, sehr flüssig und kurzweilig.  

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    schafswolkes avatar
    schafswolkevor einem Jahr
    Der Tod eines Kunstliebhabers und was die "Mona Lisa" damit zu tun hat - 3,5 Sterne

    Carl Werner Mackenbach wird tot in seiner Villa aufgefunden, die Tatwaffe ist die "Mona Lisa", eines der bekanntesten Gemälde der Welt. Doch schnell stellt sich für Komissar Unger die Frage, ist das Gemälde eine Kopie oder etwa das Original? Und wie ist das Bild in den Besitz von Herrn Mackenbach gekommen?

    In einer anderen Erzählebene wird der Raub der "Mona Lisa" erzählt. Hat dieser Diebstahl aus dem Jahre 1911 etwas mit dem Mord in Hamburg zu tun?

    Der Krimi lässt sich gut lesen und so war ich schnell damit durch.
    Den Teil um den Diebstahl der "Mona Lisa" fand ich  interessant und passend für einen historischen Krimi.
    Den Krimiteil um den Mord von Carl Werner Mackenbach fand ich aber nicht ganz so fesselnd, wie ich gehofft hatte. Die Familie scheint sehr oberflächlich und wenig geheimnisvoll, eher etwas klischeebehaftet.
    Komissar Unger wird in meinen Augen etwas unfähig dargestellt, dabei fand ich ihn selbst ganz sympathisch, allerdings etwas farblos. Seine Kollegin Monique wirkte da schon etwas frischer.

    Für mich war es eine gut zu lesende Kriminalgeschichte für zwischendurch, allerdings fehlte mir das gewisse Extra.

    Ich vergebe dem eher ruhigen Krimi aus Norddeutschland 3,5 Sterne.

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wer hat nun die einzig echte und wahre Mona Lisa?
    "Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist unwahr".

    Der Hamburger Patriarch und Kunstsammler Carl Werner Mackenbach wird erschlagen in seiner Villa aufgefunden. Die Tatwaffe: das Bild der Mona Lisa, das eigentlich im Pariser Louvre hängt.
    Die Polizei, allen voran Ermittler Unger, geht von einer Fälschung aus. Im Zuge der Recherchen stößt Unger auf einige Ungereimtheiten, die mit dem Diebstahl des Bildes im Jahre 1911 in Zusammenhang stehen.
    Kann es sein, dass im Louvre nur die Fälschung eines der berühmtesten Gemälde der Welt ausgestellt ist? Dass Millionen von Menschen eine Kopie bestaunen?

    Doch Achtung, der erste Satz dieses Buches lautet:  "Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist unwahr".

    Der Autor erzählt die Story in zwei Erzählsträngen, wobei mir der historische besser gefallen hat als der in aktuelle.
    Die Beschreibung des (historischen) Vincenzo Peruggia und seinem (unbekannten) Auftraggeber, die Vorbereitungen, die laxen Sicherheitsvorkehrungen und die Chuzpe des Diebes sind meiner Ansicht nach sehr gut gelungen. Dann verschwindet das Bild, um während des Zweiten Weltkriegs wieder auf zu tauchen und abermals zu verschwinden, bis es auf einem Londoner Trödelmarkt entdeckt und von Mackenbach um einen Pappenstiel gekauft wird.

    Im zweiten Handlungsstrang lernen wir Mackenbachs Familie kennen, die allesamt nicht allzu sympathisch dargestellt sind. Ein Produkt der reichen Hamburger Gesellschaft, in der nur der Schein zählt? Hier greift der Autor leider (für meinen Geschmack) ein wenig zu tief in die Klischeekiste.


    Ob nun tatsächlich die echte oder eine falsche Mona Lisa im Louvre hängt? 

    Fazit:

    Ein netter Krimi für Zwischendurch, aber leider nicht mehr.



    Kommentare: 2
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    utaechls avatar
    utaechlvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein interessanter Ausflug in die Welt der Kunstsammler und zurück zum Diebstahl der Mona Lisa im Jahr 1911.
    Ein historischer Diebstahl und seine Hamburger Folgen


    Was wäre, wenn die echte Mona Lisa in Hamburg auftauchen würde? Genau dieser Frage geht man in diesem spannenden Krimi auf den Grund. Ein interessanter Ausflug in die Welt der Kunstsammler und zurück zum Diebstahl der Mona Lisa im Jahr 1911.


    Inhalt:
    Der Hamburger Kunstliebhaber Carl Werner Mackenbach wird tot in seiner Villa aufgefunden, die Tatwaffe, eine Kopie der Mona Lisa. Kommissar Unger und sein Team beginnen zu ermittelt und ihre Spur führt sie bis ins Jahr 1911, in dem das Gemälde aus dem Louvre gestohlen wurde. Hängt nun eine Fälschung im Museum, oder ist es doch das Original?


    Setting und Stil:
    Der Krimi beginnt im Jahr 1911 und dem spektakulären Kunstraub der Mona Lisa durch Vincenzo Peruggia. Die bekannte Handlung wird durch ein paar Aspekte erweitert und führt so in die Neuzeit nach Hamburg. Als Tatwaffe taucht das Gemälde wieder auf und im Verlauf des Krimis erfahren wir immer mehr über die Irrwege, die das Bild durch die Jahrzehnte zurückgelegt hat.
    In Hamburg kriegen wir Einblick in die sehr versteckt handelnde Kunstliebhaberszene. Dabei sehen wir vor allem Kommissar Unger über die Schulter und erhalten so Einblick in die komplizierten Ermittlungen im Umkreis der Familie.


    Charaktere:
    Kommissar Unger hat mir bis auf einen kleinen Aspekt sehr gut gefallen. Leider hat der ansonsten souverän auftretende Ermittler eine kleine Schwäche, wenn es um seine Mutter geht, die ihm nicht nur die Pausenstulle vorbereitet. Er wird unterstützt von einem immer größer werdenden Team. Dabei hat mir Monique besonders gut gefallen, eine Polizistin, die schon fast ihre eigene Geschichte verdient hätte.
    Im Zentrum der Ermittlungen stehen die Kinder des Kunstsammlers, sowie dessen Haushälterin und ihre Zwillingsschwester. Eine tolle Mischung an Charakteren, die das Thema Original und Fälschung jeweils auf ihre eigene Art und Weise repräsentieren.


    Geschichte:
    Kay Jacobs ist es hervorragend gelungen, die allgemein bekannte Geschichte rund um den Kunstraub Anfang des 20. Jahrhunderts mit neuen Ideen anzureichern. Die Beschreibungen könnten direkt in eine Dokumentation umgewandelt werden. Der Weg durch die Jahrzehnte ist logisch und gut nachvollziehbar, wobei der auf der Rückseite angebrachte Brief normalerweise kaum über die Jahre ungelesen geblieben wäre.
    Das Schicksal des Bildes als Tatwaffe und die sich daraus ergebenden Ermittlungen sind spannend und bieten dem Leser eine gute Chance mitzurätseln. Dieses Rätseln endet erst auf den letzten Seiten mit einer gelungenen Überraschung.
    Besonders spannend finde ich das Spiel mit Original und Fälschung, dass sich auf allen Ebenen wiederfindet. Außerdem spielt Phosphor eine bemerkenswerte Rolle, die mir so bisher noch nicht klar war.


    Fazit:
    Mir hat es äußerst gut gefallen, wie Kay Jacobs Geschichte und Gegenwart verknüpft hat. Dabei ist ein toller Krimi entstanden, der bis auf einige kleine Ungereimtheiten hervorragend unterhält und fesselt. Ein Buch für historisch Interessierte, für Krimileser, die auf knifflige Personenkonstellationen stehen.

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    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor einem Jahr
    Original und Fälschung

    Carl Werner Mackenbach, ein Unternehmer mit Sinn für die Kunst, wird tot in seiner Villa aufgefunden. Er wurde scheinbar mit dem berühmten Gemälde der Mona Lisa erschlagen. Der ermittelnde Kommissar Unger wundert sich aber über die Kopie des bekannten Gemäldes in der wertvollen Sammlung des Opfers. Handelt es sich bei der Tatwaffe wohlmöglich um das Original und im Louvre ist lediglich eine Kopie zu bewundern? Die Ermittlungen gehen somit in die Vergangenheit zurück, um den Hintergrund der Tat ans Licht zu bringen. Dabei tun sich plötzlich viele Verdächtige auf, die durchaus einen Grund gehabt haben können, Carl Werner Mackenbach zu töten...

    Kay Jacobs verarbeitet in seinen Kriminalromanen sehr gerne historische Gegebenheiten. In "Das gefälschte Lächeln" setzt er sich mit der vermeintlichen Raub des berühmten Gemäldes im Jahre 1911 auseinander und präsentiert um dieses Geschehen eine spannende Kriminalgeschichte. Die Story ist gut konzipiert und gibt dem Leser aufgrund vieler Verdächtiger gute Möglichkeiten Spekulationen bezüglich der Täterschaft anzustellen. Die Spannung wird gut aufgebaut und anhand der durch die Recherchen aufgedeckten Wendungen immer auf einem hohen Niveau gehalten. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und Kay Jacobs gelingt es mit seiner bildreichen Sprache die damalige Zeit greif- und erlebbar zu machen. Sehr gut gelungen ist ihm aus meiner Sicht der Wechsel in den Zeiten, gerade die Rückblenden verleihen dem Roman ihren Charme und eine gute Portion Authentizität. Die historischen Fakten wirken sehr gut recherchiert.

    Insgesamt hat mir "Das gefälschte Lächeln" gut gefallen und ich habe einen Einblick in die Kunstwelt mit den scheinbar dazugehörigen Fälschungen erlangen können. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und bewerte es mit vier von fünf Sternen.

     

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    Alex1309s avatar
    Alex1309vor einem Jahr
    Toller Krimi rund um das berühmte Gemälde

    Schon beim Cover ist klar, dass es um das berühmte Gemälde der Mona Lisa geht und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Der Schreibstil ist flüssig, locker und ich wollte an jeder Stelle des Buches wissen wie es weitergeht, da die Spannung von Beginn an kontinuierlich gesteigert wird. Die Ermittler, rund um den Kommissar Unger, waren mir sehr sympathisch und die Dialoge, vor allem die Ironie, zwischen ihnen haben mir gut gefallen. Generell konnte ich mir die handelnden Personen und die Handlungsorte dank der bildhaften Beschreibung, gut vorstellen.


    Für mich ein sehr gelungener Krimi und eine spannende Unterhaltung.

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    Diana182s avatar
    Diana182vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein interessanter Kriminalroman aus der Kunstszene
    Das gefälschte Lächeln

    Das Cover zeigt das wohl bekannteste Gemälde der Kunstszene: Die Mona Lisa. Zusammen mit dem Titel und dem Klappentext wurde ich hier direkt neugierig und musste die enthaltene Geschichte lesen!


    Die Geschichte ist in mehreren Handlungssträngen erzählt und verknüpft die Rückblicke, welche sich mit dem Diebstahl des Gemäldes befassen und die späteren Ereignisse mit dem letztlichen Mord, sehr gut.


    Da ich mich in der Kunstszene nur wenig auskenne, konnte ich hier viele interessante Dinge hinzulernen und wissenswertes erfahren. So lernt man beim Lesen direkt noch etwas Neues hinzu.


    Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil, der sich gut verfolgen lässt. Er zeichnet die Charaktere tief und lässt sich menschlich wirken. Der Kriminalfall lässt sich sehr gut verfolgen, auch wenn man hier und da mal ein wenig auf die falsche Spur gelockt wird. Dies macht die Ermittlungen natürlich umso spannender.


    Das Ende schließt das Buch für mich sehr gut und umfassend ab. Es bleibt keine Frage offen und man wurde während des Lesens sehr gut unterhalten.


    Mein Fazit:
    Ein interessanter Krimi, bei dem ich noch viele Dinge aus der Kunstszene hinzugelernt habe.

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    nellsches avatar
    nellschevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein interessanter und spannender Krimi
    Das gefälschte Lächeln

    Der Kunstliebhaber Carl Werner Mackenbach wird tot in seiner Villa aufgefunden. Er wurde mit dem Gemälde der „Mona Lisa“ erschlagen. Wurde das Bild zufällig als Tatwaffe benutzt? Und wieso hängt zwischen all den Originalen eine Reproduktion der Mona Lisa? Oder handelt es sich etwa um das Original? Kommissar Unger und sein Team nehmen die Ermittlungen auf und stoßen dabei auch auf den Raub des Gemäldes vor mehr als 100 Jahren. Damals wurde die Mona Lisa direkt aus dem Louvre gestohlen, was durch alle Zeitungen ging. Nachdem das Gemälde wieder aufgetaucht ist, hat es erneut seinen Platz im Louvre eingenommen. Doch ist es wirklich das Original oder hängt dort eine Reproduktion?

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen, so dass ich sofort in die Geschichte eintauchen konnte. Ich habe das Buch dann auch sehr rasch fertig gelesen.
    Zu Beginn gab es einen Rückblick in das Jahr 1911, in dem die Mona Lisa gestohlen wurde. Das fand ich schon sehr interessant und spannend. Dann gab es einen Schwenk in die heutige Zeit zu dem Mord an Carl Werner Mackenbach und den dazugehörigen Ermittlungen durch Unger und sein Team. Wer hätte ein Motiv, Mackenbach zu ermorden? Vielleicht seine Kinder, weil sie vorzeitig an ihr Erbe wollten? Und was hat die Haushälterin zu verbergen? Zwischendurch gab es immer wieder Rückblicke in die frühere Zeit, wodurch der Weg der Mona Lisa nach dem Raub und die Verbindung zu dem heutigen Verbrechen immer klarer wurde.
    Die Ermittlungsarbeit hat mir sehr gut gefallen. Ich fand sie realistisch und nachvollziehbar beschrieben. Erst nach und nach kamen die Ermittler dem Täter und seinem Motiv auf die Spur. Dabei wurden mehrere Personen ins Spiel gebracht, so dass ich mir als Leser meine Gedanken machen konnte. Allerdings bin ich nicht auf des Rätsels Lösung gekommen, was mir natürlich sehr gut gefiel, denn dadurch wurde die Spannung prima gehalten.
    Die Ermittler wurden sympathisch und natürlich dargestellt. Zwischen Unger und seiner Kollegin Monique gab es auch den einen oder anderen lockeren Spruch sowie Frotzeleien, was mich zum Grinsen brachte und mir gut gefiel. Überhaupt gefiel mir der dezente und manchmal sehr ironische Witz in dem Buch.

    Ich wurde bestens unterhalten und vergebe fünf Sterne.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    kujacobss avatar

    »Ich wollte mich nur nach der genauen Todesursache erkundigen«, beeilte sich Unger nachzufragen.
    Elmenthal schaute auf. »Vermutlich Hyperlipidämie.«
    »Aha ... Und was ist das?«
    »Eine genetisch bedingte Erhöhung des Cholesterinspiegels im Blut mit relativer Verschiebung der LDL- beziehungsweise VLDL-Fraktion.«
    »Und daran stirbt man?«
    »Na ja, natürlich nicht sofort. Hier, schauen Sie ...« Elmenthal rannte zum Gemälde, zog das Tuch zurück und zeigte auf einen gelben Fleck am Augenlid der schönen Lisa. »Eine Fetteinlagerung zwischen Auge und Nase. Und hier, die angeschwollenen Hände. Das ist typisch für Hyperlipidämie. Wenn das nicht behandelt wird, stirbt man mit 40 oder 50 an Herzinfarkt oder Schlaganfall. Wenn die Frau vielleicht Mitte 20 war, als sie gemalt wurde, hatte sie noch etwa ...«
    »Ja, interessant. Ich meinte eigentlich, woran Mackenbach gestorben ist.«


    Liebe Lovelybooker,

    Ihr seid zu einer Leserunde mit meinem neuen Krimi „Das gefälschte Lächeln“ eingeladen. Wie bei den meisten meiner Romane gibt es einen wahren Hintergrund:

    Carl Werner Mackenbach wird tot in seiner Hamburger Villa aufgefunden, offensichtlich erschlagen mit einer Kopie der "Mona Lisa". Für Kommissar Unger passt etwas nicht ins Bild: Warum hängt in der Sammlung des angesehenen Kunstsammlers eine Reproduktion? Oder handelt es sich etwa um das Original? Unger und der leicht skurrile Gerichtsmediziner Elmenthal stoßen auf einen über 100 Jahre zurückliegenden Raub des Gemäldes aus dem Louvre. Hängt dort seither womöglich eine Fälschung?
    In erster Linie geht es im Roman um den Mord. Aber auch um den Diebstahl der „Mona Lisa“ von 1911, und zwar in zwei Variationen: Einmal so, wie es sicher nicht war, und zum Schluss so, wie es vielleicht war.

    Eine Leseprobe findet Ihr hier: 
    https://www.kayjacobs.de/bücher/das-gefälschte-lächeln/leseprobe/

    Der Gmeiner Verlag stellt 20 Rezensionsexemplare (Taschenbuch oder ePub) zur Verfügung, die unter denjenigen verteilt werden, die sich im Rahmen der Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension auf Lovelybooks (und im Idealfall auch auf anderen Plattformen) schreiben möchten.

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