Bluessommer

von Kay Lutter 
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Bluessommer
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Inhaltsangabe zu "Bluessommer"

Es sind die 80er-Jahre, Deutschland ist geteilt in BRD und DDR. In Potsdam lebt der musikverrückte Mike, der zusammen mit seinen Kumpels Floyd und Porni von einer Zukunft als erfolgreicher Musiker und von einem Leben in Freiheit träumt. Mikes Träume scheinen in greifbare Nähe zu rücken, als er die Zulassung für ein Musikstudium in Berlin erhält: Endlich weg aus der Provinz, ein neues Leben in der Metropole und die Musik soll jetzt endlich die Hauptrolle in seinem Leben spielen. Doch bald bekommt Mike zu spüren, was es heißt, als Freigeist im totalitären System der DDR überleben zu müssen. Dazu kommen die erste große Liebe und der Schmerz über ihren Verlust, die unstillbare Sehnsucht nach Freiheit, der Verlust eines guten Freundes, der in die BRD flüchtet, und immer wieder die limitierenden Grenzen der DDR-Bürokratie, die Mike das Leben seines Traumes so schwer machen. Kay Lutter hat einen überwältigenden Coming-of-Age-Roman geschrieben, gespickt mit jeder Menge Details zur DDR-Musikszene und dem Leben als junger Mann in der DDR, das sich in so vieler Hinsicht vom Westen unterschied, aber dennoch dieselben Themen hatte wie überall
auf der Welt: Liebe, Freiheit, Träume.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783957611710
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:700 Seiten
Verlag:Lago
Erscheinungsdatum:08.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    TorstenSiekierkas avatar
    TorstenSiekierkavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mal was anderes!
    Kann man mal gelesen haben

    Bluessommer von Kay Lutter ist kein Buch, was man mal gelesen haben muss. Der Schreibstil ist sehr gut und einfach. Auch inhaltlich kann man gut folgen, was bei über 500 Seiten nicht selbstverständlich ist.
    Kay  Lutter schreibt die Geschichte eines typisch 18-jährigen "DDR-Hippies", der sich nach Freiheit sehnt, und, was jedoch nicht thematisert wird, ein krasses Alkoholproblem hat. Auf jeder Seite wird gesoffen. Egal ob Weinbrand, Bier oder Rotwein. Hauptsache Saufen. Daneben wird viel durch die DDR gereist.
    Das Frauenbild des Hauptakteurs lässt sich gut damit beschreiben, dass Worte wie Fotze usw. zum alltäglichen Sprachgebrauch gehören. Dies lässt das Buch jedoch sehr reell wirken, denn wenn man heute die alten Hippies aus der ehemaligen DDR sieht und hört, kommt genau dieser Sexismus zum Tragen.
    Das Ende  des Buches wirkt im wahrsten Sinne von irgendwo herbeigeschwommen und die Handlung der letzten Kapitel passt kaum zum restlichen Inhalt.

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