Kay Monroe ... und dann kam Titus

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Inhaltsangabe zu „... und dann kam Titus“ von Kay Monroe

Niclas hat Schlimmes erlebt. Um zumindest räumlichen Abstand zu dem schrecklichen Ereignis zu erlangen, ziehen er und sein Vater aus Bayern in eine hessische Kleinstadt. Doch der Stachel der Enttäuschung sitzt tief und Niclas hat sich fest vorgenommen, niemals mehr einen Menschen so nahe an sich heranzulassen, dass er erneut verletzt werden könnte. In der ersten Woche an der neuen Schule gelingt ihm dies auch ganz gut. Mehr als eine oberflächliche Bekanntschaft zu drei Klassenkameraden lässt er nicht zu. Doch dann stolpert Titus in sein Leben. Ohne es zu wollen, reißt der schnuckelige Tollpatsch im Eiltempo Niclas' sorgsam errichtete Mauern ein. Auch Titus fühlt sich zu dem Neuen hingezogen und wehrt sich mit aller Macht gegen die Empfindungen, die der gutaussehende Bursche in ihm wach ruft. Er ist ohnehin schon das erklärte Opfer einiger Mitschüler. Sich jetzt als schwul zu outen wäre für seine Peiniger ein gefundenes Fressen. Aber lange schaffen es die beiden Jungs nicht, einander zu widerstehen und Niclas lernt langsam, wieder Nähe zuzulassen und Vertrauen zu fassen. Als Nics Dämonen aus der Vergangenheit plötzlich im Hier und Jetzt auftauchen, muss sich zeigen, ob es den Beiden gelingen wird, diese ein für alle Mal zu bezwingen. Achtung: M/M Das Buch enthält explizit beschriebene Szenen, die Lesern nicht unter 18 Jahren vorbehalten sein sollten. Ca. 43.000 Wörter Als Taschenbuch hätte diese Geschichte (bei angepasstem kleinerem Schrifttyp) einen Umfang von etwa 145 Seiten

Die romantische Liebesgeschichte von Nic und Titus, die in die dramatischen Ereignisse eingebettet ist, hat wirklich Tiefgang und Erotik.

— RicardoEff
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  • Nic und Titus - ich "schmelze" dahin - unbedingt lesen!

    ... und dann kam Titus

    RicardoEff

    22. August 2016 um 12:00

    Als Niclas dabei ist seine ersten schwulen Liebeserfahrungen zu machen, wird er brutal zusammengeschlagen und verbringt ein halbes Jahr in Kliniken. Um das traumatische Erlebnis zu verabeiten wechselt er mit seinem Vater Wohnort und Schule. Niclas Strategie, nach außen hart und taff sein, allenfalls oberflächliche Freundschaften zulassen, um nicht mehr verletzt werden zu können, hält er genau eine Woche durch. Denn da sieht er den tolpatschigen Titus, der sich beim Versuch sein Rad an einen manipulierten Fahradständer anzuketten verletzt. Nic will seine Gefühle für Titus im ersten Augenblick nicht zulassen, doch er kann ihn nicht ignorieren, da er in der Schulklasse ausgerechnet neben ihm sitzt. Und so sucht er die Nähe und den Kontakt zu Titus. Der kann sein Glück kaum fassen. Und so nimmt das Schicksal seinen wunderschönen Lauf. Ich gebe eine klare Leseempfehlung. Die Figuren der Geschichte sind so authentisch und feinfühlig gezeichnet, wie sie in der Realität auch sein könnten. Auf mich wirkten sie glaubhaft und ehrlich. Sehr schön waren auch die Personen, die sich unerwartet um Andere sehr bemühen. Einige der Charaktere erfahren im Laufe des Romas sehr positive Entwicklungen, so dass sogar Freundschaften fürs Leben entstehen. Kay Monroe hat ihre Story in einem angenehm zu lesenden Stil geschrieben. Flüssig, lebhaft und einfühlsam schildert sie die Erlebnisse von Nic und Titus, ohne den Ernst des Grundthemas aus den Augen zu verlieren. So gelingt es ihr eine realitische Geschichte zu erzählen, die tatsächlich so abgelaufen sein könnte. Neben der romantischen Liebe der beide Jungen hat mich Niclas Weg von seinem traumatischen Erlebnis bis zur Gerichtsverhandlung sehr beeindruckt. Er spürt sehr klar, dass er ohne seinen Titus und beider Eltern sowie seiner neunen Freunde alles wohl kaum verkraften könnte. Diese mitreißende Kurzgeschichte ist spannend und packend zugleich. Ich habe sie daher in kaum einem Tag gelesen. Mich hat er jedenfalls emotional sehr berührt. Die romantische Liebesgeschichte von Nic und Titus, die in die dramatischen Ereignisse eingebettet ist, hat wirklich Tiefgang. Auch für Erotik, die die Handlung unterstützt, ist noch Platz. Und am Ende gibt es ein sehr schönes Happy Ende. Wunderschön und ohne Kitsch.

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