Kay Monroe Ein Hugo zuviel

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Inhaltsangabe zu „Ein Hugo zuviel“ von Kay Monroe

Manfred ist 25, ernsthaft, ordnungsliebend … und langweilig. Hugo ist 22 … und das Gegenteil! Dass die beiden ungleichen Männer dennoch seit Jahren eine funktionierende Wohngemeinschaft führen, liegt an ihrer gemeinsamen Vergangenheit, die sie fest zusammen geschweißt hat und wie Brüder füreinander empfinden lässt. Weder Manni noch Hugo rechnen damit, dass sich an diesem Zustand jemals etwas ändern wird. Allerdings ist Liebe nicht berechenbar und beide Männer sind fortan damit beschäftigt, den anderen nicht hinter die einstudierte Fassade blicken zu lassen. Zeit für den Auftritt von Lady Loretta! Die zwei Meter große schillernde Dragqueen ist nicht länger willens, tatenlos mit anzusehen, wie die Freunde umeinander herum schleichen und nicht den Mut aufbringen, sich ihre offensichtlichen Gefühle füreinander einzugestehen … nun, zumindest für Lady Loretta liegt es auf der Hand, dass Hugo und Manfred geradezu füreinander geschaffen sind. Sie schreitet zur Tat und schnappt sich den unscheinbaren Manni, um ihn 'ein wenig' aufzupeppen. Ob ihre Typveränderung von Erfolg gekrönt sein wird? Achtung: M/M Das Buch enthält explizit beschriebene Szenen, die Lesern nicht unter 18 Jahren vorbehalten sein sollten. Ca. 41.500 Wörter Als Taschenbuch hätte diese Geschichte (bei angepasstem kleinerem Schriftbild) einen Umfang von etwa 140 Seiten.

Das Buch erreicht zwar nicht ganz "Und dannn kam Titus", aber ich habe diesen Kurzroman als sehr schöne und kurzweilige Lektüre empfunden.

— RicardoEff
RicardoEff
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  • Zuckersüße Liebesgeschichte von Hugo und Manni

    Ein Hugo zuviel
    RicardoEff

    RicardoEff

    13. November 2016 um 15:17

    Der 25jährige Manfred ist angehender Lehrer und ernst, ordentlich und eher langweilig. Er trägt schwarze Kleidung, Rollkragenpullover und Hosen mit Bügelfalte. Hugo ist 22 und das krasse Gegenteil. Er entwirft glitzernden, flippige Kleidung, die er selbst näht und ist eine echte Dramaqueen. Dennoch teilen sich die beiden Jungs seit Jahren eine Wohnung. Nach dem Tod ihrer Eltern auf einer Busreise vor zehn Jahren wuchsen sie nämlich zusammen bei Manfreds Oma auf. Diese schwere Zeit hat sie fest zusammen geschweißt und sie sehen sich wie Brüder. Weder Manni noch Hugo rechneten damit, dass sich das mal ändern würde. Hugo ist offen schwul und hat sich längst in seinen Manfred verguckt, aber er fühlt sich nicht ebenbürtig und gesteht Manni seine Liebe daher nicht. Manni wiederum hat ebensolche Gefühle für Hugo entdeckt und will aus Angst vor einer Ablenhung und davor ihr gutes Verhältnis zu zerstören, eine Fassade einstudiert, mit der er Hugo täuscht. Beide Jungs sind nun damit beschäftigt, den anderen nicht hinter das Geheimnis kommen zu lassen. Hugo arbeitet in einem Nachtclub, um sich sein Studium zu finanzieren. Sein Arbeitgeber ist Lady Loretta. Die zwei Meter große schillernde Dragqueen erkennt was bei den Beiden los ist und ist nicht länger willens, tatenlos mit anzusehen, wie die Freunde umeinander herum schleichen und nicht den Mut aufbringen, sich ihre offensichtlichen Gefühle füreinander einzugestehen. Denn sie findet, dass Hugo und Manfred geradezu füreinander geschaffen sind. Sie, oder besser Otto, der hinter der Kunstfigur steckt, schreitet zur Tat und schnappt sich den unscheinbaren Manni, um ihn ein wenig aufzupeppen. Ob ihre Typveränderung von Erfolg gekrönt sein wird? Kay Monroe hat eine süße, absolut liebenswerte und gut geschriebene Liebesgeschichte zu Paprier gebracht. Ich habe Hugo und Manni sehr sympathisch, sehr lieb und nett gefunden. Gott sei dank gibt es Otto, alias Lady Loretta, der den Amor mimt und beide zusammen bringt. Gewürzt wird die Story mit einer ganz kleinen Kriminalgeschichte. Alles ist ist natürlich ziemlich lieb und zuckersüß. Die Geschichte ist flüssig und ohne Kitsch geschrieben. Zwar erreicht das Buch nicht ganz Kay Monroes "Oh boy - sweet as candy" oder "Und dannn kam Titus", aber ich habe diesen Kurzroman als sehr schöne und kurzweilige Lektüre für einen Nachmittag empfunden. Die Geschichte kann ich jedem daher gerne empfehlen.

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