Kay Peter Jankrift Artus ohne Tafelrunde

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Inhaltsangabe zu „Artus ohne Tafelrunde“ von Kay Peter Jankrift

Was ist dran an den Geschichten, die nicht nur zu Heldensagen, sondern immer wieder auch zu historischen Romanen und Hollywoodfilmen inspirierten? Beriet sich König Artus wirklich einmütig mit seinen Rittern an der Tafelrunde? Gilt Karl der Große zu Recht als Sachsenschlächter oder stimmt gar die These, dass es ihn nie gegeben hat? In diesem spannenden Buch nimmt der Autor die bekanntesten Herrscher des Mittelalters unter die Lupe und fördert dabei Überraschendes zu Tage: Er enthüllt zahlreiche vermeintliche Tatsachen als reine Erfindungen - und findet gleichzeitig für die märchenhaftesten Begebenheiten einen realen Kern.

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  • Rezension zu "Artus ohne Tafelrunde" von Kay Peter Jankrift

    Artus ohne Tafelrunde
    LadyMacbeth

    LadyMacbeth

    24. September 2011 um 07:54

    Hat die Nibelungensage reale Vorbilder? Warum wurde Karl der Große von den Nationalsozialisten zunächst als Sachsenschlächter bezeichnet und dann nur wenige Jahre später gefeiert? Wo liegt Avalon? Reiht sich Friedrich der II. ein in eine Reihe skurriler Figuren wie Dr. Frankenstein? Es sind unter anderem diese Fragen, denen Kay Peter Jankrift, ein Historiker, in seinem Buch “Artus ohne Tafelrunde” nachgeht. Dass er dabei die ausgewählten Legenden und Sagen nur oberflächlich und in Kürze behandeln kann, ist überaus bedauerlich, denn er versteht es angenehm zu schreiben und für mich als (angehende) Historikerin und Germanistin offenbarte dieses Buch aufgrund seiner Kürze nur wenig Neues. Für einen knappen Überblick ist “Artus ohne Tafelrunde” aber sicher gut geeignet und darüber hinaus auch noch sehr unterhaltsam. Jankrift gibt zu jeder Legende zunächst deren Inhalt grob an und untersucht hinterher kurz, wie die Legendenbildung sich im Verlauf der Geschichte wohl entwickelt haben mag. Dabei beruft er sich auf Quellen, die in der Bibliographie selbstverständlich angegeben sind und einem interessierten Leser eine erste weiterführende Einarbeitung in das Thema ermöglichen, ohne selbst stundenlang Bibliothekskataloge wälzen zu müssen. Mit dem Inhalt seiner Aussagen stimme ich weitestgehend überein – etwas Mühe habe ich mit seiner Bemerkung zur Friedelehe – und auch die Auswahl der Aspekte, die Grundlage des Buches bilden, halte ich für gut gelungen. Im Bezug auf das Nibelungenlied wären mir ein paar Sätze über Brunhild lieber gewesen, als drei oder vier Seiten “Drachen-Theorie” (wobei das überaus interessant war!) – und das Kapitel über Richard Löwenherz ist meiner Meinung nach eindeutig zu kurz geraten. Fazit Das Buch “Artus ohne Tafelrunde” von Kay Peter Jankrift weist minimale Schwächen auf, die aber der Kürze des Werks geschuldet sein dürften. Auf 192 Seiten kann man so viele Sagen und Legenden nur oberflächlich behandeln und letzten Endes ist das für ein Sachbuch ja auch völlig in Ordnung.

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