Kay Peter Jankrift Henker, Huren, Handelsherren

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Inhaltsangabe zu „Henker, Huren, Handelsherren“ von Kay Peter Jankrift

Kay Peter Jankrift lädt ein zu einer unvergesslichen Begegnung mit reichen Goldschmieden wie zerlumpten Bettlern, unheimlichen Scharfrichtern und weiteren mittelalterlichen Zeitgenossen. Ein spannender Spaziergang durch den städtischen Alltag von der Zeit des Schwarzen Todes bis zum Beginn der Reformation am Beispiel der Stadt Augsburg. Das Gerücht verbreitete sich in Windeseile: Der städtische Wundarzt Ulrich Prunning habe einem Müllerssohn ohne Not das Bein amputiert, raunte man. Die üble Nachrede traf den Augsburger Heilkundigen bis ins Mark. In diesem Herbst des Jahres 1453 hatte er sich gerade um die lukrative Anstellung eines Stadtwundarztes in München bemüht. Plötzlich waren die ausgezeichneten Referenzschreiben das Papier nicht wert, auf dem sie standen. Prunning musste umgehend handeln, um seine Unschuld zu beweisen. Er hegte den Verdacht, dass ein missgünstiger Konkurrent die Verleumdungen gestreut hatte und verklagte den Bader Hans Speyser vor dem Rat. Im Februar 1454 begann der Prozess. Dieser Rechtsstreit ist nur eine von vielen wahren Begebenheiten aus dem Alltag einer spätmittelalterlichen Stadt, von denen Kay Peter Jankrift erzählt. Im Spiegel der alten Handschriften werden die Menschen wieder lebendig, die den Gestank der Gossen und die Wohlgerüche von Bienenwachskerzen kannten, den Lärm bunten Markttreibens und die Stille bei der Bestattung von Pesttoten, die Grauen des Krieges und die Freuden ausgelassener Feste.

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  • Rezension zu "Henker, Huren, Handelsherren" von Kay Peter Jankrift

    Henker, Huren, Handelsherren
    affler

    affler

    26. February 2011 um 11:20

    Der Autor versucht etwas was nur wenigen gelingt. Er versucht anhand alter Überlieferungen den Alltag in einer mittelalterlichen Stadt dem Leser nahe zu bringen. Seine Beschreibungen befassen sich, da der Autor eine sehr enge Beziehung zu der Stadt hat, mit Augsburg. Daher ist diese Stadt auch der Ausgangspunkt für die Grundlagen in seinem Buche. Der Autor belegt das mittelalterliche Stadtleben mit Geschichten und Pointen aus dem Leben vom normalen Bürger bis hin zu Ärzten und Richtern. Der Autor bleibt für meinen Geschmack allerdings zu oft an der Oberfläche. Dennoch ist das Buch ein sehr guter Einstieg um in das Leben in einer mittelalterlichen Stadt einzutauchen. Für Freunde und Fans des Mittelalter-Jargons und für all jenen die sich für das Leben, Handeln und treiben in einer mittelalterlichen Stadt interessieren ist dieses Buch genau der richtige Einstieg. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Geheimnisse. Suchtfaktor garantiert.

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