Kay Richter Das GIMP 2.8-Buch

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Inhaltsangabe zu „Das GIMP 2.8-Buch“ von Kay Richter

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  • Tolle Hilfe für GIMP-Anfänger

    Das GIMP 2.8-Buch
    Tintenmeer

    Tintenmeer

    13. April 2013 um 11:58

    Wer sich gern mit der Bearbeitung von Fotos und der Erstellung von eigenen Bildern und Fotomontagen beschäftigt, sich teure Programme wie Photoshop aber nicht leisten kann oder will, für den ist GIMP eine echte Alternative. Ich selbst benutze dieses Programm auch schon recht lange und bin sehr zufrieden. Die Handhabung ist relativ einfach, es bietet durch die Option, weitere Brushes usw. zu installieren, sehr vielfältige Möglichkeiten und ist mittlerweise so verbreitet, dass es massenweise Tutorials für Anfänger gibt. Inzwischen gibt es auch mehrere Handbücher, die das Programm erklären und mit Tipps und Tricks weiterhelfen. Mit Preisen von 25-50 Euro sind diese jedoch nicht unbedingt besonders günstig. Aus diesem Grund lohnt es sich sicherlich auch, das neue Buch aus dem O’REILLY-Verlag einmal anzuschauen. Auf den ersten Blick fällt schon auf, dass das Buch für wirklich blutige Anfänger (!) in der Bildbearbeitung sehr gut geeignet und vorallem auch gedacht ist. Die ersten 50 (!) Seiten befassen sich sehr ausführlich nur damit, wie man GIMP installiert und welche Möglichkeiten es gibt, Bilder in das Programm zu importieren. Einen Pluspunkt gibt es nun auch schon hier, denn dieses Buch ist nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Ausprobieren gedacht: Die Bilder, die hier als Beispiele verwendet werden, stellt der Verlag zum Download zur Verfügung. Im Folgenden gibt der Autor wertvolle Tipps, die sich um das Thema Fotografieren und Bildkomposition drehen. Schnell wird dabei klar, dass es nicht nur darum geht, die einzelnen GIMP-Werkzeuge kennenzulernen, denn auch mit einem Bildbearbeitungsprogramm kann mein keine Wunder wirken, wenn das Ausgangsmaterial – sprich das Foto – entscheidende Mängel enthält. Nach der sehr ausführlichen Erklärung der Grundlagen geht es dann endlich richtig los, wobei sich der Schwierigkeitsgrad langsam und gemächlich steigert. Ich empfehle an dieser Stelle ausdrücklich, sich die Übungsbilder herunterzuladen und zunächst mit diesen zu arbeiten, denn worauf es bei den einzelnen Übungen ankommt, kann man hieran sehr, sehr gut erkennen. Positiv zu bemerken ist auch die Vorgehensweise des Autors. Es heißt nämlich nie einfach nur: Öffnen Sie Bild 1, drücken Sie dieses und jedes und tadaa, jetzt ist das Bild schön. Im Gegenteil. Zunächst erklärt Kay Richter erst einmal, was es mit den Begrifflichkeiten auf sich hat. Was ist ein Weißabgleich? Was ist vielleicht beim Fotografieren falsch gelaufen? Wozu ist eigentlich eine Gradationskurve da und welche Möglichkeiten bietet sie? – Alles Dinge, die man als Anfänger nicht ohne Weiteres weiß. Doch bei den einfachen Grundlagen bleibt das Buch nicht stehen. Vielmehr orientiert es sich an den Problemen, die einem auch als Hobbyfotograf und -bildbearbeiter begegnen werden:  Betonen und Verbessern von Gesichtsdetails auf Fotos, Beschädigungen ausbessern, Perspektivische Verzerrungen ausgleichen und vieles mehr. Fazit Das meiste, was Photoshop kann, kann GIMP natürlich auch und mit diesem Buch von Kay Richter lernen Anfänger in kleinen und einfachen Schritten diese hilfreichen Funktionen kennen und zu verwenden. Vom Einfügen der Bilder in das Programm, über das Bearbeiten, Verbessern, Verändern usw. bis hin zum Ausdrucken und Präsentieren enthält Das GIMP 2.8 Buch  anschauliche Erklärungen und hilfreiche Tipps. Alles was man nun noch braucht, ist ein gutes Auge fürs Detail, denn was der Anwender nicht erkennt, kann auch das Programm nicht allein beheben.

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  • Klasse Einstieg auch für totale Anfänger in der Bildbearbeitung

    Das GIMP 2.8-Buch
    LeseMaus

    LeseMaus

    08. April 2013 um 22:07

    Das Innere: Dieses Buch bietet einen Überblick über die Bildbearbeitungssoftware "GIMP". Einzelne Bearbeitungsschritte der Verbesserung und Bearbeitung digitaler Fotos werden nach und nach in zwölf Kapiteln erläutert und anhand von Beispielen transparent gemacht. Für den Leser besteht dabei die Möglichkeit, jedes einzelne Beispiel anhand herunterladbarer Musterbilder selbst nachzuvollziehen und so von der Theorie direkt in die Praxis zu wechseln. Das Wesentliche: Ich bin ein absoluter Anfänger, wenn es um Bildbearbeitung geht. Und damit meine ich: ich bin ein blutiger Anfänger. Bisher kannte ich nur die Möglichkeit, die Ränder von Fotos zu beschneiden. Und erst vor kurzem hat mir eine Freundin erklärt, wie ich den Weißabgleich mit Hilfe des Microsoft Office Picture Managers mache, um die Fotos meiner Neuzugänge im Blog schöner aussehen zu lassen. Aber das war es dann auch schon! Jegliche Software, die bisher auf meinen Rechnern für Bildbearbeitung vorinstalliert war, habe ich links liegen lassen, und an Photoshop wage ich überhaupt nicht zu denken, ohne Schweißausbrüche zu bekommen. Mit Hilfe dieses Buches habe ich gehofft, endlich den Einstieg in das für mich total schwierige Thema zu finden - und ich kann jetzt sagen, dass ich diesen Einstieg geschafft habe! Zunächst einmal war es notwendig, sich GIMP von einer Homepage herunterzuladen und zu installieren. Das funktionierte recht problemlos, denn jeder einzelne Schritt wurde erklärt. Einzig an der Stelle, an der ich die Dateitypen auswählen sollte, die in Zukunft automatisch mit GIMP geöffnet werden sollten, wusste ich nicht weiter und habe mit "gesundem Menschenverstand" ausgewählt. Man sollte in meinen Augen kein totaler Computer-Neuling sein, damit nicht schon die Erstinstallation von GIMP eine unüberwindbare Hürde ist.  Danach ging es zunächst etwas theoretisch weiter, denn zunächst wurden die Werkzeuge der Bildbearbeitung erklärt. Ich als Laie wusste zu diesem Zeitpunkt aber nicht annähernd etwas damit anzufangen, weswegen ich diese Seiten erst einmal nur überschlagen habe. Spannend wurde es für mich dann erst ab Seite 53: hier konnte es endlich praktisch losgehen! So hatte ich im Laufe der ersten sieben Kapitel, die ich bis heute bereits durchgearbeitet habe, einige Aha-Erlebnisse. Hierzu ein paar Beispiele: GIMP arbeitet mit dem sogenannten "RGB-Modell". Das funktioniert so ähnlich wie der Farbkreis, den ich aus dem Kunst-Unterricht noch kannte. Es gibt die Möglichkeit, bei der Bildbearbeitung zwischen verschiedenen Farbtönen zu wählen, die sich in diesem RGB-Modell genau gegenüber liegen. Wenn man also weniger Grün im Bild will, muss man mehr Magenta hinzufügen und andersherum - super, das war schon mal einleuchtend. Auch die Möglichkeit, einen grauen Himmel mit Hilfe der "Ebenen" blauer zu machen, fand ich genial. Außerdem habe ich gelernt, wie man den Hintergrund eines Fotos unschärfer macht, wenn man z. B. eine Person vor einer Landschaft fotografiert hat - ebenfalls richtig toll. Was das Buch für mich so gut nachvollziehbar gemacht hat, war die Möglichkeit, jede einzelne der vorgestellten Funktionen mit den Original-Fotos nachzustellen. Tatsächlich die Erfolge zu sehen, die alleine mit Hilfe ein paar kleiner Klicks erzielt werden können, hat mich enorm beeindruckt. Ich freue mich schon auf die weiteren Themen, die ich mir als nächstes noch erarbeiten werde, z. B. Portraitaufnahmen schöner zu machen oder schiefe Aufnahmen geradezurücken. Das grenzt für mich noch immer an Zauberei, aber ich bin zuversichtlich, dass ich das mit Hilfe des Buches schon schaffen werde ;-) Ich habe festgestellt, dass man sich einfach mal trauen muss, den ersten Schritt in die Bildbearbeitung zu wagen - und mit Hilfe des vorliegenden Buches ist das auch gar kein Thema mit sieben Siegeln mehr. Sicherlich ist es dem geringen Umfang des Buches geschuldet, dass nicht jede einzelne Funktion bis ins letzte Detail erklärt wird. Für den Einstieg und für die wesentlichsten Schritte reicht es aber allemal aus - und wer danach noch mehr will, kann sich ja immer noch ein Buch für Fortgeschrittene anschaffen. Es ist aber auch so, dass an einigen Stellen Themen erklärt werden, die sich in meinen Augen nicht für Anfänger eignen - zum Beispiel die Bearbeitung von RAW- anstatt JPG-Dateien oder das Herunterladen weiterer Filter von der GIMP-Homepage, um diese nachträglich zur Software auf dem eigenen Rechner hinzuzufügen. Da das Buch aber nicht explizit nur für Anfänger in der Bildbearbeitung ausgelobt wurde, sondern die Bildbearbeitung mit GIMP an sich erklärt, habe ich über diese Bereiche einfach schnell hinweggelesen - vielleicht kehre ich an diese Stellen zurück, wenn ich etwas versierter in Sachen Bildbearbeitung geworden bin. Ich freue mich jetzt auf jeden Fall schon darauf, mir auch den Rest des Buches weiter zu erarbeiten und das Ganze an meinen eigenen Fotos auszuprobieren. Das Fazit: Als absoluter Anfänger in Sachen Fotobearbeitung kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der mit Hilfe einer kostenlosen Software wie GIMP die ersten Schritte in die faszinierende Welt der Bildretusche und darüber hinaus gehen möchte. Es ist auch dafür geeignet, einzelne Funktionen kurz nachzuschlagen, wenn man eine bestimmte Aufgabe der Bildbearbeitung lösen möchte. Leser, die jedoch Angst davor haben, einfach mal ein paar Knöpfe in einem Softwareprogramm zu drücken und Dinge auszuprobieren, sollten aus meiner Sicht aber vielleicht lieber zu einem anderen Buch greifen. Die Bewertung: Vier von fünf Sternen

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