Wicker King

von Kayla Ancrum 
4,0 Sterne bei35 Bewertungen
Wicker King
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Positiv (24):
Cirillas avatar

Ich hab's bisher nur auf englisch gelesen, will es aber unbedingt auf deutsch im Regal stehen haben. So ein tolles Buch.

Kritisch (1):
steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar

Wichtiges Thema, tolle Aufmachung, aber die Umsetzung war nicht meins...

Alle 35 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Wicker King"

Lass dich mitnehmen in die Welt von Jack und August! Aber gibt es sie wirklich?
Ein Brand in einer alten Lagerhalle. Am Tatort zwei Siebzehnjährige, einer davon (der vermutliche Brandstifter) mit Verbrennungen, die beide in die Psychiatrie eingeliefert werden. Einige Monate zuvor: In der Schule hängen August und Jack mit völlig verschiedenen Typen rum, privat verbindet die beiden aber seit Langem eine intensive Freundschaft. Doch Jack, Vorzeigeschüler, Spitzensportler, Mädchenschwarm, entwickelt immer stärkere Halluzinationen und driftet mehr und mehr in eine Fantasiewelt ab. In dieser ist er der König, der »Wicker King«, und August ist sein Ritter. Um Jack nah zu bleiben und zu verhindern, dass dieser sich endgültig in seiner Scheinwelt verliert, lässt sich August auf das Spiel ein: Er begibt sich gemeinsam mit Jack in dessen Fantasiewelt hinein und steuert sie beide damit genau auf die Katastrophe zu, die er verhindern wollte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423762335
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:21.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    FrauNightingales avatar
    FrauNightingalevor 19 Stunden
    Kurzmeinung: Ungewöhnliche Bücher mag ich sehr. Der »Wicker King« polarisiert definitiv, nur fehlte mir genügend Vorstellungskraft.
    Eine düstere, mutig erzählte Geschichte mit ungewöhnlichem Design und leider ein paar Schwächen

    Meine Meinung
    THE WICKER KING ist eine äußerst schwerfällige und komplexe Geschichte über zwei Jungen und den zunehmend schlechteren Zustand ihrer psychischen Verfassung, sowie ihrer bizarren Co-Abhängigkeit voneinander. Die Aufmachung des Buches ist das größte Highlight an dieser ungewöhnlichen Geschichte. Das Design ist großartig und man bekommt schnell vermittelt, wofür die immer dunkler werdenden Buchseiten stehen. Ohne jeden Zweifel war dies eine fantastische Art, die Bedrohlichkeit welcher Jack und August ausgesetzt sind, hervorzuheben.

    Die Beziehung zwischen August und Jack ist zugleich verstörend und faszinierend. Kayla Ancrums Erzählform in sehr kurzen Kapitelabschnitten ist grob und roh, und verleiht dadurch der Erzählung eine düstere Stimmung.

    So sehr ich mich auch in das allgemeine Konzept und den Verlauf der Geschichte verliebt habe, konnte ich mich in die Geschehnisse einfach nicht einfühlen. Es fiel mir auch zunehmend schwerer August und Jacks Gedankenstränge zu verstehen. Das Bild wurde immer verzerrter, was sicher auch Sinn und Zweck für die Autorin war, um die Krankheit darzustellen. Die bereits erwähnten kurzen Kapitel/Momenten geben dem Handlungsverlauf auf der einen Seite das gewisse Etwas, auf der andere Seite hatte ich persönlich das Gefühl, dass genau diese Form der Grund für mein Verbindungsproblem mit den Figuren war. Mir war die Charakterzeichnung der Beiden zu sehr auf das Krankheitsbild ausgerichtet. Eine Person, mit mentaler/psychischer Störung sollte niemals nur über sein Krankheitsbild definiert werden.

    Das abrupte Ende ließ mich dann leider auch etwas enttäuscht zurück, da es mir keinen ‚aha-Moment‘ bot. Hier hätte die Autorin gerne ein paar Seiten mehr investieren können.

    Zum Ende meiner Besprechung möchte ich hervorheben, dass ich bei THE WICKER KING mit meiner abschließenden Meinung und Bewertung eher in der Minderheit der Blogger-Community zu sein scheine. Die drei Sterne Bewertung bedeutet nicht, dass ich Kayla Ancrums Debüt nicht mochte. Die Idee, gepaart mit der Aufmachung des Buches ist außergewöhnlich. An der Ausarbeitung der Figuren haperte es jedoch.

    Ungewöhnliche Bücher mag ich sehr. Der »Wicker King« polarisiert definitiv, nur fehlte mir genügend Vorstellungskraft.


    Fazit

    Insgesamt betrachtet bietet Kayla Ancrum mit THE WICKER KING eine überaus dunkle Lektüre. Sie ist mutig und hat eine Richtung eingeschlagen, die ich mir mehr im YA-Bereich wünschen würde. Ich liebte das Design und das Konzept des Buches, konnte mich aber aufgrund der zu groben Charakterzeichnungen nicht so wirklich auf Jack und August einlassen.

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    Drakonia007s avatar
    Drakonia007vor 4 Tagen
    Wicker King

    Als erstes fällt bei diesem Buch natürlich das Cover und der Buchschnitt, der immer dunkler wird, auf. Optisch ein totaler Hingucker. An den Aufbau und den Erzählstil muss man sich etwas gewöhnen. Die Kapitel sind teilweise sehr kurz und man denkt zunächst, dass alles keinen Zusammenhang hat. Immer wieder sind die Seiten mit Notizen, Berichten etc. Gefüllt. Wie gesagt, der optische Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen. Zuerst sind es weiße Buchseiten mit immer mal wieder weiteren Informationen und kleinen Kritzeleien, doch je weiter man liest, desto dunkler werden die Seiten.


    Der Schreibstil ist einfach und in Jugendsprache. Mit dieser hatte ich kein Problem, da die Protagonisten Jugendliche sind und das Buch für ab 14 Jährige empfohlen wird, fand ich das passend.


    Dennoch hat mich das Buch verwirrt zurückgelassen und weiß nicht so genau, was ich davon halten soll. Ich habe es mir spannender vorgestellt. Das große Thema ist eine psychische Erkrankung, gepaart mit einer innigen Freundschaft und Vernachlässigung. Themen die wichtig sind. Dennoch konnte es mich irgendwie nicht berühren und packen.



    Fazit

    Ungewöhnlich mit interessanter Grundidee. Nur die Umsetzung war dürftig.

    2,5 von 5 Büchern

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    merle88s avatar
    merle88vor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Nach holperigem Start entwickelt das Buch einen ungemeinen Lesesog
    Nach holperigem Start entwickelt das Buch einen ungemeinen Lesesog

    Inhalt:
    Ein Brand in einer alten Lagerhalle. Am Tatort zwei Siebzehnjährige, einer davon (der vermutliche Brandstifter) mit Verbrennungen, die beide in die Psychiatrie eingeliefert werden. Einige Monate zuvor: In der Schule hängen August und Jack mit völlig verschiedenen Typen rum, privat verbindet die beiden aber seit Langem eine intensive Freundschaft. Doch Jack, Vorzeigeschüler, Spitzensportler, Mädchenschwarm, entwickelt immer stärkere Halluzinationen und driftet mehr und mehr in eine Fantasiewelt ab. In dieser ist er der König, der »Wicker King«, und August ist sein Ritter. Um Jack nah zu bleiben und zu verhindern, dass dieser sich endgültig in seiner Scheinwelt verliert, lässt sich August auf das Spiel ein: Er begibt sich gemeinsam mit Jack in dessen Fantasiewelt hinein und steuert sie beide damit genau auf die Katastrophe zu, die er verhindern wollte.

    Meinung:
    Jack und August kennen sich schon seit vielen Jahren. Dennoch treffen sie sich nur heimlich in ihrer Freizeit, denn in der Schule liegen Welten zwischen den Beiden. Jack ist Sportler, sehr beliebt bei den Mädchen und zudem ein guter Schüler. August ist Drogendealer und eher das Gegenteil des beliebten Jacks. Dennoch verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft. Als Jack auf einmal anfängt Dinge zu sehen, die niemand anders sehen kann, ist es an August seinem Freund zur Seite zu stehen.

    Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn so meine Probleme mit der Geschichte hatte. Der manchmal etwas abgehackt wirkende Schreibstil und die zusammenhanglose Geschichte ließen mich zweifeln, ob dieses Buch etwas für mich ist.
    Nach und nach legten sich dann aber meine Bedenken. Zwar bleibt der kurz angebundene und knackige Schreibstil erhalten, dennoch gewöhnte ich mich relativ schnell an ihn.
    Auch die auf den ersten Blick etwas zusammenhanglos wirkende Geschichte ordnete sich in meinen Augen und fing an Spaß zu machen.

    Das Thema in diesem Buch ist allerdings alles andere als leichte Kost. Es ist spannend mitzuverfolgen, wie Jack sich immer mehr und mehr in seiner Fantasiewelt verliert und wie August versucht ihm zur Seite zu stehen. Damit nicht genug haben beide Jungs mit einem schwierigen Elternhaus zu kämpfen.

    Ab einem gewissen Punkt entwickelt das Buch eine gewisse Sogwirkung, da man einfach erfahren möchte, was hinter all dem steckt und wie alles enden wird. Man leidet mit den beiden Protagonisten und begibt sich auf eine Berg- und Talfahrt der Gefühle.

    Besonders gut gefallen hat mir die Buchgestaltung. Von außen sieht Wicker King schon sehr ansprechend aus, von innen ist es aber noch viel toller! Buchnotizen, Vernehmungsprotokolle, Liederlisten und Fotos werden in die Geschichte eingebaut. Auch die Seiten werden immer dunkler und dunkler. Sodass der Leser auch optisch merkt, wie Jack sich immer tiefer in der Fantasiewelt verliert.

    Nach dem Ende des Buches schaffte es Kayla Ancrum noch einmal mich emotional sehr mitzunehmen. Ihr Nachwort ist berührend und lässt darauf schließen, dass Kaylas Jugend alles andere als einfach war. Es gibt den Jugendlichen aber auch ganz viel Mut ihr Leben in die Hand zu nehmen und Dinge zu verändern.

    Fazit:
    Ein holpriger Start in das Buch sorgt bei mir dafür, dass "Wicker King" nicht die volle Punktzahl bekommt. Denn ansonsten war das Buch absolut grandios, sehr emotional und teilweise beängstigend. Es hat mich zum Grübeln und Nachdenken gebracht und am Ende mit einem schwer zu beschreibenden Gefühl zurückgelassen. Man muss dieses Buch einfach selbst gelesen haben, um die Welt des Wicker King zu verstehen.
    Sehr, sehr gute 4 von 5 Hörnchen.

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    steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Wichtiges Thema, tolle Aufmachung, aber die Umsetzung war nicht meins...
    Wichtiges Thema, tolle Aufmachung, aber die Umsetzung war nicht meins...

    Kurzbeschreibung:
    Ein Brand in einer alten Lagerhalle. Am Tatort zwei Siebzehnjährige, einer davon (der vermutliche Brandstifter) mit Verbrennungen, die beide in die Psychiatrie eingeliefert werden. Einige Monate zuvor: In der Schule hängen August und Jack mit völlig verschiedenen Typen rum, privat verbindet die beiden aber seit Langem eine intensive Freundschaft. Doch Jack, Vorzeigeschüler, Spitzensportler, Mädchenschwarm, entwickelt immer stärkere Halluzinationen und driftet mehr und mehr in eine Fantasiewelt ab. In dieser ist er der König, der »Wicker King«, und August ist sein Ritter. Um Jack nah zu bleiben und zu verhindern, dass dieser sich endgültig in seiner Scheinwelt verliert, lässt sich August auf das Spiel ein: Er begibt sich gemeinsam mit Jack in dessen Fantasiewelt hinein und steuert sie beide damit genau auf die Katastrophe zu, die er verhindern wollte.

    Meinung:
    Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Buch anfangs gar nicht in der näheren Auswahl hatte. Jedoch hab ich es ja als Überraschungspost erhalten und der äußere Eindruck und die Kurzbeschreibung haben mich auf jeden Fall neugierig gemacht.

    Die Aufmachung des Buches finde ich echt total toll. Nicht nur das gold-schwarze Cover mit den vielen Schnörkeln, sondern vor allem das Innenleben ist mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Zum einen weisen die Buchseiten einen Farbverlauf auf. Sind sie anfangs noch weiß, werden sie mit der Zeit immer dunkler, bis sie am Ende tiefschwarz sind. Diese Veränderung spiegelt den Inhalt der Geschichte gut wieder, denn je dunkler die Seiten sind, desto schlechter steht es um Jack. Zusätzlich gibt es auch während der Geschichte viele Bilder, Kritzeleien, Briefe und ähnliches, die das Buch sehr plastisch und lebendig machen.

    Und auch das Thema an sich finde ich sehr wichtig und spannend. Ich arbeite selbst mit psychisch kranken Erwachsenen und habe schon einige akute Psychosen erlebt, deshalb war ich sehr gespannt, wie die Autorin dieses Thema umsetzten würde und vor allem, wie sie dieses schwierige Verhalten für den Leser greifbar machen würde.

    Und genau daran ist „Wicker King“ für mich persönlich leider gescheitert.

    Ich verstehe, wieso die Autorin diesen Weg gewählt hat, ihre Geschichte zu erzählen. Mit extrem kurzen und lange Zeit unzusammenhängenden Kapiteln, in denen oft überhaupt nichts passiert und die völlig aus den Kontext gerissen wirken und damit einfach verwirren. Diese Art der Darstellung stellt nämlich das abstrakte einer Psychose dar, aber dennoch bin ich damit überhaupt nicht warm geworden.

    Ich fand es einfach nichtssagend, ja sogar lange Zeit einfach langweilig, weshalb ich auch mal ein paar Seiten übersprungen und gefühlt nichts verpasst habe. Wenn sich mal etwas anbahnen würde, dann ist das Kapitel vorbei und man bleibt seinen eigenen Gedanken oder Andeutungen dazu überlassen. Die verwendete Jugendsprache fand ich hier schon passend, aber der Schreibstil konnte mich einfach nicht einfangen.

    Das gleiche gilt für die Charaktere. Sie bleiben einfach total flach und unnahbar. Ich konnte Jacks Veränderung zwar mit dem Kopf verstehen, aber nicht im Geringsten nachfühlen. Bei Augusts Umgang mit Jacks Erkrankung war es eher das Gegenteil. Ich konnte es zu einem gewissen Teil nachfühlen, aber finde es doch schlimm, wie weit er es hat laufen lassen, auch trotz ihrer großen Freundschaft. Die Co-Abhängigkeit, auf die Autorin hinaus will und die sie im Nachwort extra nochmal hervorhebt, ist definitiv deutlich geworden, aber zum Großteil schon echt auf eine sehr gefährliche Art beschrieben, die ich von der Massage her nicht ganz gut finde, vor allem eben für die Zielgruppe der Jugendlichen.

    Fazit:
    Ein interessantes und wichtiges Thema und eine tolle und detailreiche Aufmachung des Buches, aber leider war die Umsetzung der Geschichte nicht meins. Ich kann die Intention der Autorin verstehen, bin aber mit der besonderen, so verworrenen und langweiligen Erzählweise überhaupt nicht klar gekommen, konnte keine Verbindung zu den Figuren aufbauen und finde es teilweise nicht gut, wie in „Wicker King“ mit dem Thema der Psychosen umgegangen wird. Deshalb kann ich am Ende nicht mehr als solide 2 Sterne vergeben.

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    haensbaenss avatar
    haensbaensvor 15 Tagen
    Kurzmeinung: Wicker King ist einzigartig in jeder Hinsicht und für mich eines derjenigen Bücher, weshalb ich überhaupt lese.
    Ein ungewöhnliches Highlight - bedrückend und polarisierend

    Vollständige Rezension: queerbuch.wordpress.com

    Kurzbeschreibung Inhalt

    August und Jack sind seit ihrer Kindheit tief verbunden, auch wenn sie in der Schule völlig gegensätzlichen Kreisen angehören. Als Jack beginnt, Dinge und Wesen zu sehen, die es nicht geben dürfte, sollte ihn August eigentlich darin bestärken, sich ärztliche Unterstützung zu suchen. Die Wesen wollen etwas von Jack, er ist ihr Wicker King, der sie retten soll, mit August als Ritter an seiner Seite. Doch August lässt sich auf dieses Spiel ein und treibt mit Jack immer weiter auf den Abgrund zu…

    Meine Meinung

    Ich gebe es zu – allein diese Kurzbeschreibung klingt wirr. Und das ist dieses Buch auch, trotz seiner eigentlich klaren Struktur. Die Seiten beginnen weiß und werden mit Verlauf der Geschichte immer dunkler, bis sie schließlich komplett schwarz sind. Je schlechter es um Jack steht, desto dunkler die Seiten.

    Kayla Ancrum erzeugt mit wenigen, wohlüberlegten Worten eine absolut bedrückende Stimmung. Die Kapitel sind selten länger als eine Seite. Die Charakterisierung der Personen wird durch Playlists unterstützt und Bilder offizieller Dokumente oder Notizen schaffen ein klareres Bild, ohne viel erzählen zu müssen. Es ist kein Buch zum Durchfliegen. Oft musste ich mir nach einem halbseitigen Kapitel kurz Zeit nehmen, um das Gelesene wirken zu lassen und zu verarbeiten.

    Auch die Gefühle zwischen August und Jack werden nie explizit ausgesprochen. Wir erleben sie in wenigen versteckten Gesten. In Handlungen. In Empfindungen, die kurz angerissen werden. Sexualität zu benennen spielt in dieser Geschichte absolut keine Rolle, und das finde ich wunderschön.

    Als ich beim Lesen in diese Welt hineingezogen wurde, hatte ich immer mehr Angst vor dem Ende. Davor, dass die Auflösung nicht zufriedenstellend sein und mir die ganze Leseerfahrung verderben würde. Doch das ist nicht passiert. Ich hätte mir keinen passenderen und versöhnlicheren Schluss vorstellen können.

    Fazit

    Wicker King ist ein Buch, das ich wahnsinnig zu schätzen weiß. Es verspricht durch wenige, aber exakt ausgewählte Worte ein unglaublich bedrückendes und intensives Leseerlebnis. Es ist kein Buch, das zu Sturzbächen geführt hat, mich aber doch gegen Ende ein paar Tränchen hat verdücken lassen; spätestens bei Kayla Ancrums Nachwort. Dieses Buch wird nicht jedem gefallen. Es ist einzigartig in jeder Hinsicht und für mich eines derjenigen Bücher, weshalb ich überhaupt lese.

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    Shiro_91s avatar
    Shiro_91vor 16 Tagen
    Wicker King

    Wicker King ist ein nicht ganz so einfaches Buch. Untypisch, etwas außergewöhnlich und keines das man einfach mal so nebenbei lesen sollte. Erschreckend realistisch und irgendwie verwirrend. Wicker King erzählt eine tiefe Freundschaft zwischen zwei Jungen die sich bereits seit Kindertagen kennen und mit den Jahren unzertrennlich wurden. Es erzählt die Geschichte von August und Jack. Davon wie sich alles was sie kennen plötzlich verändern und Jack sich in ihrer erdachten Fantasie-Welt verliert und sie für ihn mehr und mehr realer wird. August ihm um jeden Preis helfen möchte und wie beide letztlich mit dieser Situation umgehen.

    Vollkommen überraschend hat mich Wicker King aus dem dtv Verlag erreicht. Zum einen hat mich zunächst einmal das Cover umgehauen, denn es ist genauso interessant wie der Inhalt selbst, obwohl es mich letztlich etwas zwiegespalten zurücklässt. Einerseits konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, genauso wiederum hat es mich schockiert mit jeder weiteren verstreichenden Seite. Wicker King ist ein nicht ganz so glückliche Geschichte, ebenso wenig wie eine Fantasy-Story, was man zunächst bei diesem Titel meinen könnte. Vielmehr erzählt es den Weg eines Jungen dessen Fantasie mehr und mehr zur Realität wird, wodurch dies ausgelöst wird, erfährt man erst später. Trotzdem kann man es sich doch irgendwie nach und nach zusammenreimen und das führte bei mir zu einem Schockmoment, denn mit dieser Erkenntnis hätte ich nicht gerechnet, obwohl schon vieles daraufhin deutet. 

    Wicker King ist keine zusammenhängende Geschichte. Als Leser bekommen wir kurze Augenblicke im Leben von August und Jack in Kapiteln aufgezeigt, wie sie mit verschiedenen Situationen fertig werden und wie ihr Umfeld auf sie reagieren, besonders mit Jack. Man lernt beide kennen, genauso wie ihre Gedanken und Gefühle, sieht sie streiten und sich wieder vertragen, wie sie neue Menschen treffen, wie sie im Schul- und dem normalen Alltag zurechtkommen. Dabei haben sowohl Jack als auch August kein sonderlich schönes Elternhaus. Beide werden von ihren Eltern auf unterschiedlichste Weise vernachlässigt, doch geben sich gegenseitig halt. 

    Ich gebe es zu, es hat mich doch etwas geängstigt das Buch zu beenden, da ich nicht wusste wie es letztlich ausgehen würde, welche Entscheidungen bis dahin noch getroffen werden und wie beide Charakter ,sowohl Jack als auch August, dies überstehen. Verstärkt wurde dies dann noch zusätzlich mit der farblichen Gestaltung der Seiten, denn je schwärzer die Seiten, desto betrübter wurde der Storyverlauf. Ein sowohl verstörendes wie interessantes Buch. Es bleibt definitiv im Gedächtnis und regt zum Nachdenken an und man weiß anfangs nicht auf was man sich einlässt. Unnachgiebig, schockierend und absolut real, zeigt Wicker King den Weg einer Freundschaft, so selbstzerstörerisch diese auch sein mag, welche von einer psychischen Erkrankungen geprägt ist.

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    Soley-Laleys avatar
    Soley-Laleyvor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Wicker Kings ist ein Buch der besonderen Art!!
    Wicker King

    Meinung
    Als ich Wicker King in meinem Briefkasten vorgefunden habe, war ich kurz etwas überrascht, überrascht weil die Aufmachung super interessant aussieht. Am Buchschnitt sieht man, dass die Seiten immer dunkler werden und die letzten Seiten sind komplett schwarz. Was also hat es mit dieser Gestaltung auf sich, warum werden die Seiten immer dunkler?

    Begierig habe ich mich auf das Buch gestürzt und bin blind in die Story gesprungen. Was ich vorgefunden habe, waren zwei Jungs, die von ihrem Umfeld und ihren Eltern vernachlässigt wurden. Beide gehen mit der Situation anders um. Jack ist der Rebell und gleichzeitig lebt er in seiner eigenen phantasievollen Welt. August ist sehr ernst und zurückhaltend, er übernimmt die Erwachsenen Rolle und kümmert sich darum , dass Jack auch immer etwas zu essen hat. Sie sind ein Duo, das zusammenhält, was auch immer geschieht. 

    Aber Jacks verträumte Art wird immer seltsamer und irgendwann kann er nicht mehr erkennen, was Realität ist und was eben nicht. August weiß, dass er eigentlich um Hilfe bitten sollte, aber Jack ist sein Freund und sie beide stehen immer alles zusammen durch. Sie schlagen einen gefährlichen Weg ein und werden in einen Strudel gezogen, indem sie sich immer mehr und mehr ihrem Spiel aus Lügen ergeben.

    Der Einstieg in die Handlung ist etwas holprig da die Kapitel sehr kurzgehalten werden. Außerdem wird man regelrecht ohne viel Info in die Story geworfen, sodass man sich erst Orientieren muss. Aber ist man einmal im geschehen drin, ist man gefangen und muss immer weiter und weiterlesen. Ich habe das Buch an einem Abend gelesen und war überwältigt wie die Autorin es geschafft hat, mich in demselben sog zu ziehen wie Jack und August. Und obwohl die Story nicht wirklich viel Spannung und Aktion bietet, hatte ich nicht das Gefühl es passiert nichts. 

    Vielmehr lebte das Buch von dem besonderen Schreibstil der Autorin. Sie hat eine einzigartige Art die Welt zu beschreiben, Gefühle zu verbildlichen und Charaktere zu erschaffen die sehr real sind aber wiederum auch skurril. Trotzdem, oder gerade deswegen, fand ich die Handlung temporeich. Unterstütz wird dies durch viele grafische Elemente, unter anderem durch Playlisten und Zeichnungen.

    Fazit
    Wicker Kings ist ein Buch der besonderen Art, und ich kann mir gut vorstellen das es nicht jedermanns Geschmack entspricht.  Aber mir hat es sehr gut gefallen, ich habe es geliebt die Informationen zu sammeln und die Puzzelteile langsam zusammenzusetzen. Und am Ende wusste ich doch nichts, aber das war gut so, weil es das Buch gut wiederspiegelt.

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    weinlachgummis avatar
    weinlachgummivor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Intensiv, besonders und ungewöhnlich, ich fand es klasse
    Wicker King

    Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch die schöne Gestaltung in der Vorschau des Verlages. Da die Bewertungen auf Goodreads auch gut klangen, wollte ich es lesen. Eine gute Entscheidung. Ich dachte fälschlicherweise, es würde sich um ein Fantasy Buch handeln, dem ist aber nicht so.

    Zunächst war ich von den kurzen Kapiteln irritiert, sie gehen selten länger wie eine Seite und zeichnen sich nicht durch Ausschmückungen aus, sondern durch kurze und prägnante Sätze. Oft verweilt man nicht lange in einer Szene, sondern wird von der Autorin sofort in die nächste befördert. So empfand ich ihren Stil als eigen und speziell, doch nach einer kurzen Eingewöhnung konnte mich die Geschichte fesseln.

    Zu Beginn erfährt man von einem Brand und den größten Teil des Buches fragt man sich dann, wie es dazu kam.So weiß man als Leser, es wird etwas passieren und die Atmosphäre wird immer bedrückender. Dies wird auch visuell untermauert, so werden die Seiten immer dunkler. Dies finde ich wirklich ein geniales Detail. Es gibt auch hin und wieder Bilder in dem Buch z.B. von einem Mixtape. Ich mag so was immer sehr.

    Würdest du für mich brennen?
    Du weißt doch längst, dass ich es tun werde.
    Du weißt es doch.
    Du weißt es, verdammt.
    Seite 250

    Man merkt als Leser schnell, die Freundschaft zwischen August und Jack ist besonders. Sie brauchen einander, doch tun sie sich auch gut? Sie haben mich an manche Pflanzen erinnert, die eine Verbindung eingehen, sich voneinander nähren, bis eine von beiden verendet, aufgezehrt von der anderen. Doch war die Freundschaft zwischen den beiden so intensiv, dass sie mich an manchen Stellen sehr gerührt hat. Beide Jungs werden von ihren Eltern vernachlässigt und geben sich gegenseitig, was sie brauchen. Jack braucht jemanden, der sich um ihn kümmert und August, braucht das Gefühl sich um jemanden zu kümmern und die Verantwortung für eigene Entscheidungen ablegen zu können. So geht er darin auf, Jack zu folgen, egal wohin.

    Langsam merkt August, dass das alte Spiel über den Wicker King für Jack mehr als nur ein Spiel ist. Das Spiel, welches sie schon als Kinder gespielt haben. Jack der mächtige Wicker King und August sein treuer Untertan und Held. Doch für Jack verschwimmt die Realität zusehends mit seinen Halluzinationen und die Welt scheint in Gefahr.

    Gegen Ende hin, als die Seiten dann schwarz waren, empfand ich die Geschichte als sehr bedrückend. Ich habe so manche Träne über die Situation vergossen und konnte die Ohnmacht und Hilflosigkeit der Charaktere so gut fühlen. Die Autorin hat es geschafft diese Gefühle sehr gut zu übermitteln und ich habe mir so sehr ein Happy End gewünscht. Für August und Jack, für sie selbst, aber auch für ihre Freundschaft, die an so vielen Stellen ungesund war, aber doch auch lebensnotwendig für die beiden und auch für die zarten Gefühle, die sich langsam anbahnen.


    Fazit:
    Wicker King hat mich sehr berührt.
    Von der Vorstellung ein Fanatsybuch zu lesen musste ich mich schnell verabschieden.
    Es geht um Freundschaft, ungesunde Beziehungen, psychische Probleme, Vernachlässigung, davon eine Last zu tragen, bis man unter ihr zerbricht, und das man sich Hilfe holen sollte, wenn man sie nicht mehr alleine tragen kann.
    Müsste ich Wicker King mit wenigen Worten beschreiben, wäre es intensiv und besonders.
    Für mich ein ungewöhnliches und emotionales Highlight.

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    Sarunas avatar
    Sarunavor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Fazit: Surreal! Gewöhnungsbedürftiger Schreibstil aber gute Story!
    Fazit: Surreal! Gewöhnungsbedürftiger Schreibstil aber gute Story!

    Persönliche Meinung
    Ich weiss gar nicht, was ich bei diesem Buch erwartet habe. Der Klappentext hörte sich gut an, verriet aber irgendwie doch nicht so ganz, was einem zu erwarten hat.
     
    Zuerst war ich irritiert, die Kapitel sind extrem kurz (höchstens zwei Seiten) und der Erzählstil sehr gewöhnungsbedürftig. Sehr oft wusste ich nun nicht wer Jack und wer August war und konnte sie anfangs nicht auseinanderhalten. Ich musste echt etwa die Hälfte lesen, bis ich mich mit dem Schreibstil angefreundet habe. Aber je länger ich las, desto mehr kam ich in den Sog der düsteren Story. Und düster und bedrückend das war es auf jeden Fall. Durch die superkurzen Kapitel kommt man auch schnell voran und ehe man sich versieht, ist das Buch zu ende und man sitzt da und denkt: wars das jetzt?
     
    Ausserdem ist es total cool gestalten, mit vielen Illustrationen, „Fotos“ und immer dunkler werdenden Seiten.
     
    «“Hast du vergessen, was du damals gesagt hast?“
    „Was ich gesagt hab? Wovon redest du überhaupt, August?“ Jack rieb sich das Kinn,
    „Du hast gesagt, dass ich dir gehöre!“ schrie August. „Du hast meinen Arm gepackt und gesagt, ich gehör dir. Vielleicht hast du’s ja vergessen, aber ich nicht. Ich kann das nicht vergessen.»
     
    Wow war das intensiv und ich weiss noch gar nicht so genau, wie ich dieses Buch jetzt in Worte fassen soll. Es war so ganz anders, als ich es vermutet habe. Jack und August will man einfach nur in den arm nehmen und liebe geben.
     
    Ich habe zwar nicht immer ganz verstanden, wieso gewisse Personen gehandelt haben, wie sie es eben taten. Die ganzen Beziehungen untereinander waren so schräg und allgemein war alles einfach total surreal.
     
    «“Ich hatte solche Angst“ flüssterte Jack.
    „Ich weiss.“ Er wischte eine Träne von Jacks Wange und beschmierte dabei das Gesicht mit Asche.
    „Verlass mich nicht.“
    August schloss die Augen. „Niemals.“»
     
    Die Geschichte folgt August, wodurch man von ihm mehr weiss und erfährt als von Jack und stellenweise habe ich mich echt gefragt: wie abgefuckt kann dieses Buch noch werden?
     
    Fazit: Surreal! Gewöhnungsbedürftiger Schreibstil aber gute Story!


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    KiddoSevens avatar
    KiddoSevenvor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Ein bewegendes und verwirrendes Buch über zwei Teenager, die nur einander haben, während die Welt um sie herum immer dunkler wird.
    Eine verzweifelnde Geschichte...

    Diese Rezension und viele weitere findet ihr auf meinem Blog :)
    Lasst gerne einen Kommentar da, damit ich auch bei euch vorbeischaun kann :)

    *Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom dtv Verlag zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wird dadurch nicht beeinflusst* ❤

      Dieses Buch ist denen gewidmet, auf deren Schultern zu viel lastet, die aber versuchen, dies alles zu tragen. Ich sehe euch und bin stolz, dass ihr es versucht.

    Das Cover
    Das Cover passt so gut zum Inhalt von "Wicker King". Es sieht sehr aufwendig gestaltet aus und hat mein Interesse sofort wecken können. Das Cover ist sehr dunkel gehalten, mit goldenen gekritzelten Akzenten. Die kleinen Kritzeleien werden im Buch wieder aufgegriffen, da sie wichtiger Bestandteil der Geschichte sind. 
    Das Cover gefällt mir insgesamt richtig gut!

    Meine Meinung
    Als erstes möchte ich direkt noch über die gigantische Gestaltung von "Wicker King" reden.
    Das Design und die innere Gestaltung spiegeln den Verlauf der Geschichte perfekt wieder und ziehen den Leser in seinen Bann. 
    Am Buchschnitt sieht man gleich, dass die Seiten gegen Ende immer dunkler werden. Dies spiegelt Jacks Gesundheit wider, denn je mehr er sich in seiner Fantasiewelt verliert, desto dunkler werden die Seiten. 
    Zu Beginn ist auf den Seiten nur Gekritzel, dass mit der Zeit immer mehr wird, bis die Seiten vollkommen schwarz werden. Mich konnte das richtig begeistert, da es die Geschichte und den Inhalt so gut aufgreift. Im ganzen Buch finden wir dazu auch noch Fotos, Dokumente und Illustrationen. Richtig toll gemacht.

    Die Charaktere Jack und August fand ich persönlich sehr authentisch und faszinierend. Die beiden geben sich in der Öffentlichkeit nicht miteinander ab, Jack ist ein sehr beliebter Sportler und August der unscheinbare Außenseiter. Privat sind die beiden jedoch super abhängig voneinander, so sehr, dass es schon gefährliche Züge annimmt. Im Verlauf wird auch sehr schnell klar, wer der dominierende Part dieser intensiven Freundschaft ist. 
    Jack und August sind Teenager, die viel zu wenig Aufmerksamkeit von ihren Eltern bekommen.
    Niemand interessiert sich  wirklich dafür, was sie machen und somit fällt auch niemandem auf, in welchen Schwierigkeiten sie stecken.
    Jacks Eltern sind oft abwesend, da sie geschäftlich viel unterwegs sind. Augusts Mutter ist zwar körperlich anwesend, jedoch steckt sie in einer tiefen Depression und verbringt ihren Alltag abgeschottet, weshalb August früh für sich selber sorgen musste. Er verkauft an seiner Schule Drogen, um zusätzliches Geld zu verdienen, damit er und seine Mutter über die Runden kommen. Besonders Augusts Schicksal hat mich sehr bewegt. Seine ganze Person und die Art und Weise, wie er sich für Jack verantwortlich fühlt fand ich zugleich schön und sehr bedrückend. 

    Jack wird im Laufe der Geschichte immer mehr von Halluzinationen geplagt. Er ist davon überzeugt, dass eine Parallelwelt existiert und er ist Teil von ihr. Seine Halluzinationen sind oft sehr verwirrend, nicht nur für ihn, sondern auch für den Leser. Man wird automatisch in diese Parallelwelt mitgezogen und weiß mittendrin irgendwann selber nicht mehr ob es sich hierbei um Fiktion oder Realität handelt. 

    Jeder Abschnitt oder jedes Kapitel beginnt mit einer Überschrift. Die machten für mich zum Teil aber absolut keinen Sinn, jedoch werde ich das Gefühl nicht los, dass diese Überschriften in irgendeiner Art wichtig sind. Jedenfalls erwecken sie auf mich den Eindruck, auch wenn ich keinen Sinn darin finden konnte und dadurch nur noch verwirrter war.
    So ging es mir auch mit einigen Illustrationen z.B. Musiklisten oder auf welches Medium eine Playlist gespeichert wurde. Ich hatte während dem Lesen oft das Gefühl ich müsste hier und dort mehr sehen, mehr erkennen, als ich es in dem Moment tat.

    Zum Inhalt möchte ich wie immer nicht zu viel verraten, jedoch denke ich dass viele in diesem Buch mehr finden könnten, als ich es getan habe. Der Schreibstil ist klasse, keine Frage, jedoch gab es für mich viele Stellen, die einfach nur verwirrend waren. Mir hat eventuell einfach der Bezug gefehlt um zum Beispiel mehr aus einem Gedicht herauszulesen zu können.

    Fazit
    In "Wicker King" finden wir eine verzweifelnde Geschichte zweier Teenager, die auf den Leser sehr bedrückend und teils verwirrend wirkt. So war es jedenfalls bei mir. Ich schwanke heute noch leicht zwischen 3 und 4 Sternen, verstehe aber auch total Leser, die dem Buch 5 Sterne geben konnten. 
    Hier muss wirklich jeder selber sehen, was er aus diesem Buch mitnehmen wird.

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    Aydas avatar
    Aydavor einem Monat
    Die Inhaltsbeschreibung hat mich gleich gepackt und eine Psychiatrie und Fantasywelt als Setting ist meins ;)
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    MissTalchens avatar
    MissTalchenvor 2 Monaten
    Ich habe gehört, dass Buch soll sehr intesiv eine Beziehung beschreiben, die geprägt ist von emotionaler Abhängigkeit, Kontrolle und Missbrauch. Ich finde, das klingt sehr interessant und vor allem mal nach etwas anderem.
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