Kayla Cagan

 3.9 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Piper Perish.

Lebenslauf von Kayla Cagan

Nach ihrem Studium der Theaterwissenschaften arbeitete Kayla Cagan als Social-Media-Beraterin und schrieb Theaterstücke. Mit der Frage, wie ein Mensch Künstler wird, setzt sie sich schon ihr ganzes Leben lang auseinander. »Piper Perish« ist ihre Antwort darauf und ihr Debüt. Kayla Cagan lebt mit ihrem Ehemann in Los Angeles, USA.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Kayla Cagan

Cover des Buches Piper Perish (ISBN: 9783737354417)

Piper Perish

 (14)
Erschienen am 24.08.2017

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Rezension zu "Piper Perish" von Kayla Cagan

Was würde Andy sagen?
fayreadsvor 2 Monaten

New York City. 

Das ist der große Traum von Enzo, Piper und Kit. Sie wollen nach New York, dort Kunst studieren und berühmt werden.
Doch dann läuft alles schief: Enzo, Pipers fester Freund, outet sich als schwul und möchte nicht mehr nach New York, Kit wird am College abgelehnt und Piper steht alleine da. 

Und auch zu Hause wird es nicht besser. Ihre große Schwester ist schwanger und macht ihr das Leben zur Hölle, während ihre Eltern sich nicht durchsetzen können. 

Kann sich Piper ihren großen Traum erfüllen?


Fazit: 

Mir hat das Buch leider nicht gefallen...

Erst einmal lag das an Piper. Sie ist eine sehr egoistische, schon fast egozentrische, Person. Wenn jemand von ihren Freunden ein Problem hat, muss sie dem Leser erst noch einmal alle ihre Probleme erzählen, die man auch schon kannte...

Außerdem hatte sie eine Obsession mit Andy Warhol und wollte immer aussehen, wie er und sagen, was er sagen würde. Es wurde mir etwas viel, besonders weil es am Ende total abrupt zu Ende war und sie andere Künstler viel besser fand. 

Und auch ihre Beziehung zu ihrer Kunstlehrerin war mir zu komisch. Sie hat die arme Frau ständig von ihren Problemen erzählt und sie vollgeheult, aber die Lehrerin konnte auch nichts ändern. Da war sie mir zu aufdringlich. 

Zudem war es mir an manchen Stellen zu unlogisch. Beide Eltern haben einen gut bezahlten Job und dann wurde ständig aufs Geld geguckt, weil sie damit nicht aufs College kommt?! Das hat für mich keinen Sinn gemacht und wirkte so, als ob man ein Problem heraufbeschwören möchte. 

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Rezension zu "Piper Perish" von Kayla Cagan

Piper Perish (Kayla Cagan)
LieLuvor 2 Jahren

Erschienen

24. August 2017

Seitenzahl: 400
Verlag: FISCHER Sauerländer Verlag
Gebunden: 16,99 €
ISBN: 978-3737354417
Hier bei Amazon erhältlich

Die Autorin

Nach ihrem Studium der Theaterwissenschaften arbeitete Kayla Cagan als Social-Media-Beraterin und schrieb Theaterstücke. Mit der Frage, wie ein Mensch Künstler wird, setzt sie sich schon ihr ganzes Leben lang auseinander. »Piper Perish« ist ihre Antwort darauf und ihr Debüt. Kayla Cagan lebt mit ihrem Ehemann in Los Angeles, USA.

Piper Perish

Enzo, Kit und Piper sind ein Team. Sie wollen gemeinsam ihre Träume leben, gegen jede Norm und nach New York ziehen. Gemeinsam wollen sie an die Kunsthochschule gehen und studieren. Doch dann fällt Kit durch die Aufnahmeprüfung und mit den gemeinsamen Träumen scheint es bergab zu gehen. Denn Pipers große Liebe Enzo gesteht ihr zudem, dass er sich in jemand anderen verliebt hat. Für die junge Frau bricht eine Welt zusammen, denn ihre Träume scheinen dahinzufließen und unerfüllbar zu bleiben. Doch sie versucht ihr Chaos zusammen zu halten und an ihrem Traum nach New York zu gehen, festzuhalten. Und das mit allen Mitteln.

Fazit

„Piper Perish“ spricht unglaublich durch sein schlichtes wie buntes Cover an. Macht keinen Sinn? Bei diesem Buch schon, denn obwohl es im Großen und Ganzen ein weißes Cover hat, sind die Buchstaben wunderbar bunt und geben schon einen ersten Ausblick auf den kunterbunten Inhalt. Die Lettern des Titel sind wie mit Pinsel auf Leinwand gezeichnet und auch der Name der Autorin trägt diese Handschrift. Dies lässt bereits auf den kunstvollen Inhalt hoffen.

Die Protagonisten Piper, Enzo und Kit sind unzertrennlich und wollen gemeinsam nach New York an die Kunsthochschule. Piper fand ich von Anfang an sehr ansprechend. Sie will alles andere sein als normal und stellt sich gern gegen die Regeln. Sie will ihr Leben leben, wie sie möchte und ihre eigenen Träume und Ziele verfolgen. Gemeinsam mit ihren beiden Freunden malt sie sich ihr Leben an der Kunsthochschule bunt. Doch dann geht alles schief. An dieser Stelle fand ich es etwas anstrengend, dass Piper scheinbar ohne ihre Freunde nichts machen kann bzw. möchte. Natürlich haben die drei sich das wunderbar vorgestellt, aber nun soll alles vorbei sein? Dazu kommen noch einige familiäre Schwierigkeiten, die es Piper noch schwerer machen ihren Traum zu leben. Angenehm fand ich Enzo, der Piper hin und wieder erdet. Sehr anstrengend fand ich das Verhältnis von Piper zu ihrer Schwester Marli. Ich habe selbst eine Schwester und kann nachvollziehen, wenn es hin und wieder zu Streitigkeiten kommt. In diesem Buch finde ich sie aber zuviel, zumal es ständig darum geht, wer bevorteilt wird etc.

Der Schreib- und Erzählstil des Buches ist angenehm und spannend. Man hat als Leser Lust weiterzulesen und ist mitten im Geschehen. Emotionen fand ich sehr gut ausgearbeitet und umgesetzt, sodass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte. Dazu kam, dass mir die Aufmachung des Buches im Inneren sehr gut gefiel. Zwischendrin fand ich es ein wenig langatmig. Locker könnte diesem Roman noch ein zweiter Band folgen, denn es gab kein wirkliches „Ende“.  Das finde ich immer ein wenig enttäuschend.

Trotzdem fand ich das Thema des Buches und seine bunte Umsetzung sehr gut und kann es gut und gern weiterempfehlen. 

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Rezension zu "Piper Perish" von Kayla Cagan

Kurzweiliges und tiefsinniges Lesevergnügen!
DerMedienbloggervor 2 Jahren

Dieses wunderschöne Cover lachte mir nun schon seit einigen Wochen aus meinem Bücherregal entgegen, deswegen dachte ich mir kurzerhand, dass es nun an der Zeit wäre, es auch zu lesen. Ich war ohnehin zu dieser Zeit in einer Phase, in der ich sehr gerne tiefgründige, kurzweilige und berührende Jugendgeschichten lesen mochte, und in diese Reihe mit „Playlist meiner miesen Entscheidungen“ über „Eine Woche voller Montage“ bis hin zu „Viel näher als zu nah“ reiht sich „Piper Perish“ nahtlos mit ein. Ob es aber auch die jeweilige Qualität der eben genannten Bücher erreichen kann (jeweils sehr gute vier Sterne und somit eine absolute Leseempfehlung), erfahrt ihr in der folgenden Rezension.





Gleich zu Beginn führt die Autorin den Leser kompromisslos in das Geschehen mit ein, und ist für eine kurze Zeit reizüberflutet durch all die Protagonisten, kleinen Handlungssträngen und Beziehungen untereinander, doch fängt man sich nach der anfänglichen Verwirrung schnell wieder und lebt sich gut in dem Umfeld ein, sodass man nach den vierhundert Seiten buchstäblich traurig ist, dass man es wieder verlassen muss.



Ebenfalls verwirrt hat mich zunächst der doch sehr lockere, an vielen Stellen fast schon umgangssprachliche Schreibstil. Ich hatte hier mehr mit einer poetischen, malerischen Erzählweise à la „Ich gebe dir die Sonne“ gerechnet, doch setzt die Autorin hierbei auf Lebendig- und Glaubhaftigkeit, was dem Buch nicht unbedingt schlecht tut, ich bei dieser Art von Geschichte und Thema aber anderes erwartet habe.



Die Protagonisten sind äußerst sympathisch und glaubwürdig beschrieben, sodass man sich gut mit ihnen identifizieren und ihre Handlungen nahezu jederzeit nachvollziehen kann. Jeder übernimmt eine imposante Rolle in diesem Roman und hat seine Daseinsberechtigung. Mit der Hauptfigur bin ich ebenfalls gut zurechtgekommen; nur hätte ich ihr an einigen Stellen mehr Durchsetzungsvermögen einer bestimmten Person gegenüber gewünscht. Ich weiß nicht, ob es einfach nur der große Unterschied zwischen ihrem Typus zu meinem ist, jedoch wirkt sie an einigen Stellen verwirrend schwach, was nicht zu ihrer sonstigen Persönlichkeit passt.



Die Geschichte verläuft sehr fließend und der Spannungsbogen wird klar gesetzt. Dieser weist meiner Meinung nach aber einige Schwächen auf, die das Lesevergnügen schmälern. Zunächst sind, so denke ich, zu viele Wendungen vorhanden, die das Buch an einigen, wenigen Stellen etwas langatmig wirken lassen. Es fühlt sich wie ein ewiges Hin-und-Her an, das nicht hätte sein müssen.



Zudem finde ich, dass das Ende sehr enttäuschend ausgefallen ist, da man die Figuren nun auf einer langen Reise begleitet hat, und es sehr offen ausfällt. Das Ziel, dem die Personen das ganze Buch über entgegenstreben, wird erreicht, dann aber sofort abrupt abgebrochen, was den Leser nicht wirklich zum Weiterdenken anregt, sondern man sich einfach hintergangen fühlt, so war es in meinem Fall.



Dennoch lässt sich natürlich auch genauso viel Gutes über das Buch sagen. Man nimmt der Figur die Leidenschaft zur Kunst ab, und auch nach einiger Zeit, die nun schon seit Beendigung des Buches bis zur Erstellung dieser Rezension verstrichen ist, ist dieser Eindruck hinter blieben. Mir gefällt zudem die humorvolle, lebendige und rasante Weise, mit der die Autorin ihre Figuren durch eine emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle schickt. Es war ein kurzweiliges Lesevergnügen.





Rundum lässt sich sagen, dass „Piper Perish“ ein wunderbar kurzweiliges, tiefsinniges Lesevergnügen ist, dass trotz einiger Schwächen im Gedächtnis bleibt und begeistert. 

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