Piper Perish

von Kayla Cagan 
4,0 Sterne bei13 Bewertungen
Piper Perish
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Positiv (9):
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Kurzweilig, packend, witziges, ergreifendes, tiefgründiges Lesevergnügen, das trotz einiger Schwächen begeistern kann!

Kritisch (1):
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Hat mir Leider gar nicht gefallen

Alle 13 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Piper Perish"

'Wir werden leuchten wie Sterne.'

Piper, ihr Freund Enzo und ihre beste Freundin Kit haben keine Lust, normal zu sein. Sie wollen das Leben fühlen, ihren Träumen folgen, sich von nichts aufhalten lassen. Und sie wollen nach New York, wo all das möglich scheint. Doch kurz bevor die Schule endlich vorbei ist, geht alles schief: Kit fällt durch die Aufnahmeprüfung für die Kunsthochschule, Piper wird zwar angenommen, aber ihre Eltern können die Studiengebühren nicht aufbringen. Und Pipers große Liebe Enzo gesteht ihr, dass er sich verliebt hat – in einen Jungen.

Alle Träume zerplatzen, Pipers Pläne sind plötzlich nur noch Chaos und Zweifel, aber dickköpfig hält sie daran fest. Denn WENIGER, KLEINER, VERNÜNFTIGER oder EINFACH ist für Piper keine Option. Sie will leuchten.

Das Tagebuch einer Träumerin!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783737354417
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:FISCHER Sauerländer
Erscheinungsdatum:24.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    LieLuvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Der Schreib- und Erzählstil des Buches ist angenehm und spannend.
    Piper Perish (Kayla Cagan)

    Erschienen

    24. August 2017

    Seitenzahl: 400
    Verlag: FISCHER Sauerländer Verlag
    Gebunden: 16,99 €
    ISBN: 978-3737354417
    Hier bei Amazon erhältlich

    Die Autorin

    Nach ihrem Studium der Theaterwissenschaften arbeitete Kayla Cagan als Social-Media-Beraterin und schrieb Theaterstücke. Mit der Frage, wie ein Mensch Künstler wird, setzt sie sich schon ihr ganzes Leben lang auseinander. »Piper Perish« ist ihre Antwort darauf und ihr Debüt. Kayla Cagan lebt mit ihrem Ehemann in Los Angeles, USA.

    Piper Perish

    Enzo, Kit und Piper sind ein Team. Sie wollen gemeinsam ihre Träume leben, gegen jede Norm und nach New York ziehen. Gemeinsam wollen sie an die Kunsthochschule gehen und studieren. Doch dann fällt Kit durch die Aufnahmeprüfung und mit den gemeinsamen Träumen scheint es bergab zu gehen. Denn Pipers große Liebe Enzo gesteht ihr zudem, dass er sich in jemand anderen verliebt hat. Für die junge Frau bricht eine Welt zusammen, denn ihre Träume scheinen dahinzufließen und unerfüllbar zu bleiben. Doch sie versucht ihr Chaos zusammen zu halten und an ihrem Traum nach New York zu gehen, festzuhalten. Und das mit allen Mitteln.

    Fazit

    „Piper Perish“ spricht unglaublich durch sein schlichtes wie buntes Cover an. Macht keinen Sinn? Bei diesem Buch schon, denn obwohl es im Großen und Ganzen ein weißes Cover hat, sind die Buchstaben wunderbar bunt und geben schon einen ersten Ausblick auf den kunterbunten Inhalt. Die Lettern des Titel sind wie mit Pinsel auf Leinwand gezeichnet und auch der Name der Autorin trägt diese Handschrift. Dies lässt bereits auf den kunstvollen Inhalt hoffen.

    Die Protagonisten Piper, Enzo und Kit sind unzertrennlich und wollen gemeinsam nach New York an die Kunsthochschule. Piper fand ich von Anfang an sehr ansprechend. Sie will alles andere sein als normal und stellt sich gern gegen die Regeln. Sie will ihr Leben leben, wie sie möchte und ihre eigenen Träume und Ziele verfolgen. Gemeinsam mit ihren beiden Freunden malt sie sich ihr Leben an der Kunsthochschule bunt. Doch dann geht alles schief. An dieser Stelle fand ich es etwas anstrengend, dass Piper scheinbar ohne ihre Freunde nichts machen kann bzw. möchte. Natürlich haben die drei sich das wunderbar vorgestellt, aber nun soll alles vorbei sein? Dazu kommen noch einige familiäre Schwierigkeiten, die es Piper noch schwerer machen ihren Traum zu leben. Angenehm fand ich Enzo, der Piper hin und wieder erdet. Sehr anstrengend fand ich das Verhältnis von Piper zu ihrer Schwester Marli. Ich habe selbst eine Schwester und kann nachvollziehen, wenn es hin und wieder zu Streitigkeiten kommt. In diesem Buch finde ich sie aber zuviel, zumal es ständig darum geht, wer bevorteilt wird etc.

    Der Schreib- und Erzählstil des Buches ist angenehm und spannend. Man hat als Leser Lust weiterzulesen und ist mitten im Geschehen. Emotionen fand ich sehr gut ausgearbeitet und umgesetzt, sodass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte. Dazu kam, dass mir die Aufmachung des Buches im Inneren sehr gut gefiel. Zwischendrin fand ich es ein wenig langatmig. Locker könnte diesem Roman noch ein zweiter Band folgen, denn es gab kein wirkliches „Ende“.  Das finde ich immer ein wenig enttäuschend.

    Trotzdem fand ich das Thema des Buches und seine bunte Umsetzung sehr gut und kann es gut und gern weiterempfehlen. 

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    Hellomymedias avatar
    Hellomymediavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweilig, packend, witziges, ergreifendes, tiefgründiges Lesevergnügen, das trotz einiger Schwächen begeistern kann!
    Kurzweiliges und tiefsinniges Lesevergnügen!

    Dieses wunderschöne Cover lachte mir nun schon seit einigen Wochen aus meinem Bücherregal entgegen, deswegen dachte ich mir kurzerhand, dass es nun an der Zeit wäre, es auch zu lesen. Ich war ohnehin zu dieser Zeit in einer Phase, in der ich sehr gerne tiefgründige, kurzweilige und berührende Jugendgeschichten lesen mochte, und in diese Reihe mit „Playlist meiner miesen Entscheidungen“ über „Eine Woche voller Montage“ bis hin zu „Viel näher als zu nah“ reiht sich „Piper Perish“ nahtlos mit ein. Ob es aber auch die jeweilige Qualität der eben genannten Bücher erreichen kann (jeweils sehr gute vier Sterne und somit eine absolute Leseempfehlung), erfahrt ihr in der folgenden Rezension.





    Gleich zu Beginn führt die Autorin den Leser kompromisslos in das Geschehen mit ein, und ist für eine kurze Zeit reizüberflutet durch all die Protagonisten, kleinen Handlungssträngen und Beziehungen untereinander, doch fängt man sich nach der anfänglichen Verwirrung schnell wieder und lebt sich gut in dem Umfeld ein, sodass man nach den vierhundert Seiten buchstäblich traurig ist, dass man es wieder verlassen muss.



    Ebenfalls verwirrt hat mich zunächst der doch sehr lockere, an vielen Stellen fast schon umgangssprachliche Schreibstil. Ich hatte hier mehr mit einer poetischen, malerischen Erzählweise à la „Ich gebe dir die Sonne“ gerechnet, doch setzt die Autorin hierbei auf Lebendig- und Glaubhaftigkeit, was dem Buch nicht unbedingt schlecht tut, ich bei dieser Art von Geschichte und Thema aber anderes erwartet habe.



    Die Protagonisten sind äußerst sympathisch und glaubwürdig beschrieben, sodass man sich gut mit ihnen identifizieren und ihre Handlungen nahezu jederzeit nachvollziehen kann. Jeder übernimmt eine imposante Rolle in diesem Roman und hat seine Daseinsberechtigung. Mit der Hauptfigur bin ich ebenfalls gut zurechtgekommen; nur hätte ich ihr an einigen Stellen mehr Durchsetzungsvermögen einer bestimmten Person gegenüber gewünscht. Ich weiß nicht, ob es einfach nur der große Unterschied zwischen ihrem Typus zu meinem ist, jedoch wirkt sie an einigen Stellen verwirrend schwach, was nicht zu ihrer sonstigen Persönlichkeit passt.



    Die Geschichte verläuft sehr fließend und der Spannungsbogen wird klar gesetzt. Dieser weist meiner Meinung nach aber einige Schwächen auf, die das Lesevergnügen schmälern. Zunächst sind, so denke ich, zu viele Wendungen vorhanden, die das Buch an einigen, wenigen Stellen etwas langatmig wirken lassen. Es fühlt sich wie ein ewiges Hin-und-Her an, das nicht hätte sein müssen.



    Zudem finde ich, dass das Ende sehr enttäuschend ausgefallen ist, da man die Figuren nun auf einer langen Reise begleitet hat, und es sehr offen ausfällt. Das Ziel, dem die Personen das ganze Buch über entgegenstreben, wird erreicht, dann aber sofort abrupt abgebrochen, was den Leser nicht wirklich zum Weiterdenken anregt, sondern man sich einfach hintergangen fühlt, so war es in meinem Fall.



    Dennoch lässt sich natürlich auch genauso viel Gutes über das Buch sagen. Man nimmt der Figur die Leidenschaft zur Kunst ab, und auch nach einiger Zeit, die nun schon seit Beendigung des Buches bis zur Erstellung dieser Rezension verstrichen ist, ist dieser Eindruck hinter blieben. Mir gefällt zudem die humorvolle, lebendige und rasante Weise, mit der die Autorin ihre Figuren durch eine emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle schickt. Es war ein kurzweiliges Lesevergnügen.





    Rundum lässt sich sagen, dass „Piper Perish“ ein wunderbar kurzweiliges, tiefsinniges Lesevergnügen ist, dass trotz einiger Schwächen im Gedächtnis bleibt und begeistert. 

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    vivreavecdeslivress avatar
    vivreavecdeslivresvor 8 Monaten
    Piper Perish | Buchbesprechung


    Ich glaube ziemlich fest daran, dass dies ein polarisierendes Buch ist. Ihr kennt es - entweder, man liebt es, oder man kann es gar nicht ab. Lustigerweise sage ich das, obwohl ich es ganz okay fand. Angenehme Abwechslung, aber nichts unglaublich tolles. Das liegt natürlich einerseits daran, dass ich mich in letzter Zeit ziemlich von Jugendliteratur abgewendet habe und mich mit anderem beschäftige. Aber der Aspekt der Kunsthochschule konnte mich dann wieder für das Buch gewinnen. Das Konzept scheint erfrischend anders und neu - altbekannte Abstecher in Jugendbuchklischees sind zwar hin und wieder vorgekommen, aber nicht der Fokus. Der liegt auf der 18jährigen Piper, die ein bisschen anders als die typische Heldin ist. Liebenswürdig durch die Trotteligkeit, aber auch ein bisschen nervig. Erwachsen, in vielen Aspekten aber etwas unreif. Ich kann verstehen, wenn nicht alle mit ihr klarkommen. Aber auf mich wirkte sie ziemlich authentisch - in eigenen Problemen verschachtelt und ohne Welterfahrung, die man in diesem Alter einfach noch nicht hat. Dafür aber in sich selbst sehr vielfältig und differenziert. Sie beschäftigt sich viel mit Kunst und Andy Warhol, mit Literatur und Zitaten, mit Mode und Gesellschaftlichem und ist mir deshalb auch sehr sympathisch. Ein bisschen nervig ist die ganze Krise, die sie hat, ausgelöst durch ihre Schwester. Diese war wiederum das Gegenteil eines liebenswürdigen Charakter. Ja, Geschwister streiten sich wohl oft, aber diese unverhohlene Agressivität war wirklich in keinster Weise nachvollziehbar und regt mich auch immer wieder ganz schön auf. Durch die Tagebuchform kriegen wir Pipers Gefühle und Gedanken natürlich auf intimste Weise mit, und das ist irgendwie hier ganz schön gelöst. Denn es wird mir an keiner Stelle zu pathetisch oder zu kitschig, nie artet es irgendwie allzu sehr aus - was eigentlich völlig okay wäre. Aber die Geschichte bewegt sich in einem kontinuerlichen Strahl vorwärts (trotz Holpersteine), und das liess es mich ziemlich schnell fertiglesen. Mit einigen Figuren und ihren Schicksälen habe ich wirklich mitgefiebert, und das war eine schöne Erfahrung. Protagonist*innen in meinem Alter, die echt und mit Fehlern gezeichnet sind, aber das Beste aus der Situation machen. Ein bisschen wie gute Bekannte, die man mag und mit denen man hin und wieder austauscht. Dennoch glaube ich, dass viele die Figuren nicht vertragen und vor allem mit Pipers Schwester ihre Probleme haben werden. Wem unsympathische Nebencharaktere aber nichts ausmachen (ich persönlich finde ja, dass die eigentlich ganz okay sind und oft dazugehören - wer hat denn niemanden im Leben, der immer wieder mal nervt?) - auch wenn dieses Exemplar sehr heftig ist -, der kann sich ruhig an dieses Buch wagen und wird mit einer Geschichte für Jugendliche belohnt, die das Beste aus diesem Genre zieht und ein spannendes und kurzweiliges Buch zaubert. Auf eine ganz eigene Weise.
    https://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2017/09/piper-perish-kayla-cagan.html

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    LESETANTE_CAROvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Es machte mir viel Spaß Piper Perish ein Stück ihres Lebens zu begleiten und mit ihr gemeinsam zu hoffen, dass ihr Traum endlich wahr wird.
    Die Geschichte ist genauso bunt wie Piper Perish! Vollste Empfehlung :-)

    Für Piper Perish ist die Kunst das wichtigste im Leben. Sie liebt das Malen über alles und kann sich ganz in der Welt von Pinsel und Farben verlieren. Ihre beste Freundin Kit ist künstlerisch ähnlich begabt und gemeinsam mit Enzo, Pipers Freund, wollen sie in New York an einer renommierten Kunsthochschule studieren. Die Pläne sind geschmiedet, aber wie so häufig kommt es anders als man denkt. Erst trennt sich Enzo von Piper und dann erhält Kit auch noch eine Absage vom College. Piper Perish hat das Gefühl, dass ihr Leben den Bach runter geht, denn auch ihr Studium ist in höchster Gefahr und alles um sie herum versinkt im Chaos. Aber Piper wäre nicht Piper, wenn sie nicht für alles eine Lösung parat hat und bereit ist für ihre Träume zu kämpfen.

    Piper Perish ist eine Person für sich. Sie ist auf eine Art toll, kreativ und einzigartig. Auf der anderen Seite lebt sie in ihrer eigenen verqueren Welt, trägt Vintage-Klamotten, sticht aus der Masse heraus und mag sich den anderen nicht wirklich anpassen. Ihre Eltern sind finanziell nicht so gut aufgestellt, obwohl es allen nicht schlecht geht. Als Pipers ältere Schwester auch noch zurück nach Hause kommt, weil sie schwanger ist, geht der Ärger erst richtig los. Denn Marli ist gemein zu Piper, zu den Eltern und ätzend zur gesamten Menschheit. Dass sich Piper da in ihre eigene, kreative Welt zurückzieht und um sich einen kleinen Kokon gebaut hat, kann ich sehr gut verstehen.

    Pipers Schwester Marli, war auch der Grund, der mir teilweise den Spaß am Lesen verhagelt hat. Sie ist so ein anstrengender, egoistischer, narzisstischer und aggressiver Charakter. Wäre sie meine Schwester, wäre wahrscheinlich öfters Blut geflossen. Mann ey! Nicht auszuhalten. Piper hingegen ist der Sonnenschein der Familie. Mit ihren bunten Klamotten spaltet sie sich innerlich und äußerlich ein wenig von ihren Verwandten ab und ihre Liebe zur Kunst ist ganz besonders sympathisch. Und ehrlich gesagt, kann ich da ihre Eltern nicht verstehen, die ihrer ältesten Tochter den Hintern pudern in vielen Dingen und Piper beinahe die Zukunft verbaut hätten.

    Ich mochte die Geschichte von Piper Perish sehr gerne. Der Aufbau als Tagebuch ließ mich durch das Buch fliegen und auch der Erzählstil trug dazu bei. Die Autorin Kayla Cagan hat mir Pipers Worte in den Kopf gepflanzt und dabei eine Menge Kopfkino erzeugt. Besonders die verschiedenen Bilder und ihre allgemeine kreative Ader, die sich auch in ihrer Kleidung wiederspiegelt fand ich sehr erfrischend.

    Die Geschichte ist genauso bunt, wie es Piper Perish selbst ist. Es gibt viele Aufs und eine Menge Abs, durch die sich das 18-jährige Mädchen durchboxen muss. New York ruft und dieser Schmelztiegel aus Kunst, Kulturen und verrückten Leuten, will erobert werden. Piper Perish ist bereit und tut alles dafür, ihren Traum zu erfüllen. Die Autorin hat diesen Weg sehr gut darbringen können. Auch wenn Piper über ihren eigenen Schatten springen muss - es ist den Kampf definitiv wert. So wie dieses Buch des Lesens wert ist. Es machte mir viel Spaß Piper Perish ein Stück ihres Lebens zu begleiten und mit ihr gemeinsam zu hoffen, dass ihr Traum endlich wahr wird. Sie hat es einfach verdient und sie wird es genießen!

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 9 Monaten
    Piper Perish

    Lesegrund: 

    Auf dieses Buch bin ich durch das tolle, bunte Cover aufmerksam geworden. Ich finde es passt auch super zum Inhalt, um die Kunststudentin Piper. 

     

    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Piper. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Kit und ihrem Freund Enzo will sie nach New York an die Kunsthochschule und das Leben ihrer Träume führen. Doch kurz vor ihrem Schulabschluss geht alles schief. Kit schafft die Aufnahmeprüfung der Kunsthochschule nicht und Piper wird zwar angenommen, aber ihre Eltern können die Gebühren nicht aufbringen. Und als wäre das alles noch nicht schlimm genug gesteht Enzo Piper, dass er sich in einen Jungen verliebt hat. 

    Doch egal wie schlimm es jetzt auch aussieht, bei einem ist sich Piper sicher: Aufgeben kommt für sie nicht in Frage.


    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Kayla Cagan hat mir gut gefallen. Die Autorin erzählt die Geschichte in Form von Tagebucheinträgen, aus der Sicht der Protagonistin Piper. Dadurch wirkt die Geschichte frisch und lebensnah, was ich toll fand. 


    Charaktere: 

    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. Dadurch, dass die Geschichte aus der Sicht von Piper erzählt wird, steht sie natürlich als Protagonistin im Vordergrund, aber auch von den anderen Charakteren habe ich einen recht guten Eindruck bekommen. Piper ist eine jugendliche Protagonistin mit einem klaren Ziel und das hat die Autorin sehr gut dargestellt.

     

    Spannung: 

    Der Spannungsbogen befindet sich bei dieser Geschichte eher im niedrigen bis mittleren Bereich. Das hat mir bei diesem Buch aber gereicht, da anderen Punkte, wie die Emotionen und Themen, wie zum Beispiel eigene Ziele im Leben, im Mittelpunkt stehen und auch ohne große Spannung stets unterhaltsam sind.

     

    Emotionen:  

    Die Emotionen hat Kayla Cagan, besonders durch die gewählte Erzählform schön rübergebracht. Ich konnte zwar nicht alles nachvollziehen, was Piper gemacht hat, aber die Emotionen und Gedanken kamen authentisch rüber und wirkten greifbar auf mich.  

     

    "Piper Perish" ist eine schöne Geschichte, mit einer besonderen und starken Protagonistin, die mir ein paar tolle Lesestunden beschert hat!

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    BeautyBookss avatar
    BeautyBooksvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Für mich war dies eine nette Geschichte für zwischendurch. Die Geschichte plätschert so dahin. Der Höhepunkt blieb für mich leider aus.
    Eine nette Geschichte für junge Leser ab 14 Jahren!

    Man sollte sich nur mit geschlossenen Augen verlieben. - Seite 22
     
    Piper, ihr Freund Enzo und ihre beste Freundin Kit haben keine Lust, normal zu sein. Sie wollen das Leben fühlen, ihren Träumen folgen, sich von nichts aufhalten lassen. Und sie wollen nach New York, wo all das möglich scheint. Doch kurz bevor die Schule endlich vorbei ist, geht alles schief: Kit fällt durch die Aufnahmeprüfung für die Kunsthochschule, Piper wird zwar angenommen, aber ihre Eltern können die Studiengebühren nicht aufbringen. Und Pipers große Liebe Enzo gesteht ihr, dass er sich verliebt hat – in einen Jungen.
    Alle Träume zerplatzen, Pipers Pläne sind plötzlich nur noch Chaos und Zweifel, aber dickköpfig hält sie daran fest. Denn weniger, kleiner, vernünftiger oder einfach ist für Piper keine Option. Sie will leuchten.

    Man kann doch nicht jahrelang jemanden lieben und ihn dann aus einer verrückten Laune heraus verlassen! Aber die Liebe ist verrückt, und die Menschen sind noch verrückter. - Seite 24

    Meine persönliche Meinung:
    Dieses Buch ist mir sofort wegen dem auffallenden Cover ins Auge gefallen. Auch ich wollte Piper Perish kennenlernen und sie auf ihrem Weg begleiten. Sie möchte nicht normal sein. Sie will richtig leben und ihre Ziele verfolgen. Sie will ihre Träume verwirklichen und dafür würde sie alles tun. 

    Piper Perish möchte nach New York, mit ihren besten Freunden. Sie möchte ihren Traum leben und diesen Traum mit Enzo und Kit verwirklichen. Alle drei haben sich für die Kunsthochschule angemeldet. Alle haben diesen einen Traum und doch kommt alles anders.

    Liebe heißt, Fehler machen und sie hinter sich lassen. - Seite 33
     
    Enzo ist Pipers Exfreund, der sich nun in einen Jungen verliebt hat. Sie verstehen sich trotz alldem noch unglaublich gut, vertrauen sich Geheimnisse an und teilen ihre Gefühle und Gedanken miteinander. Kit ist Pipers beste Freundin, mit der sie durch dick und dünn geht. Die drei halten stets zusammen. Eine wahre und schöne Freundschaft, die mir sehr viel Freude bereitet hat.

    Ein Jugendbuch, dass definitiv einen leichten Schreibstil hat und sehr einfach zu lesen ist. Ich muss gestehen, dass ich mir ein bisschen mehr von diesem Buch erwartet habe. Mir hat die Geschichte gut gefallen und doch war sie mir ein wenig zu einfach. Der Funken sprang bei mir einfach nicht über. Ich hab Piper Perish gerne gelesen, war aber auch nicht traurig, als ich dem Ende immer näher kam. Ich denke, dass dieses Buch perfekt für jüngere Leser ist. Diese Geschichte ist unterteilt in vielen Tagebucheinträgen von Piper Perish. Man begleitet sie auf ihren Weg, darf an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Enzo's und Kit's Wege ändern sich und Piper muss nun ganz auf sich alleine schauen. Sie hat Sorgen, da sich ihr Vorhaben nicht so entwickelt, wie sie es sich erhofft hatte. 

    Schlechte Kunst kann verbessert oder verändert werden. Aber schlechte Menschen? Schlechte Entscheidungen? Mit denen muss man sich wohl abfinden. - Seite 71

    Dank der Tagebucheinträge kann man sich sehr gut in Piper hineinversetzen. Ich mochte Piper auf Anhieb. Sie ist ein selbstbewusstes und aufgewecktes Mädchen. Sie besitzt eine unglaublich große Willensstärke, die ich sehr bewundert habe. Außerdem hat mir richtig gut gefallen, dass man in dem Buch stets ein paar Zeichungen und Kritzeleien von Piper zu sehen bekommt. Piper ist äußerst kreativ und begabt in dem was sie tut. Sie ist stark und lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Mit ihrer Schwester hat sie große Probleme und ich muss gestehen, dass ich diese absolut nicht leiden konnte. Sie würde mich tagtäglich zur Weißglut bringen, aber Piper hat selbst diese schwierigen Situationen sehr gut gemeistert. Pipers Eltern waren mir ebenfalls nicht wirklich sympathisch. Sie lassen ihrer älteren Tochter Marli einfach viel zu viel durchgehen und können meiner Meinung nach absolut nicht mit ihr und ihren Umständen umgehen. 

    Ein Buch, dass ich allen ab 14 Jahren empfehlen würde. Für mich war dies eine nette Geschichte für zwischendurch. Ich habe Piper und ihre Freunde sehr gerne begleitet, aber trotzdem hätte ich mir ein wenig mehr von dem Buch erhofft. Dank der Tagebucheinträge kommt man Piper Perish sehr nahe und trotzdem hat sie es nicht geschafft, mich zu berühren oder gar mein Leserherz zu erobern. Die Geschichte plätschert so dahin. Der Höhepunkt blieb für mich aus. In diesem Buch wird dem Leser gezeigt, dass man für seine Träume kämpfen soll. Aufgeben ist für Piper Perish nämlich ein Fremdwort.

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    weinlachgummis avatar
    weinlachgummivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hat mir Leider gar nicht gefallen
    Piper Perish

    Aufmerksam auf das Buch wurde ich aufgrund des Covers, dann habe ich den Klappentext gelesen und fand er hat sich echt gut angehört. Drei Jugendliche die keine Lust darauf haben normal zu sein, die zusammen nach New York wollen. Doch dann kommt raus, dass ihr Freund schwul ist und ihre beste Freundin durch die Aufnahmeprüfung fällt. Aber trotzdem geht Piper ihren Weg.

    So hatte ich vom Klappentext her eine völlig falsche Erwartung an das Buch. Ich dachte zumindest ein Teil der Handlung würde in New York spielen und man würde Piper dabei begleiten, wie sie reift und alleine ihren Weg in NY geht. Wie sie so manche Schwierigkeiten überwinden muss, aber letztendlich merkt, dass sie all dies auch alleine schaffen kann, da ihre Freunde ja nicht mit kommen können.

    Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Eine negative Rezension zu schreiben fällt mir echt nicht so leicht. Aber mich hat so einiges an dem Buch gestört. Fangen wir mit Piper an. Sie kommt mir manchmal vor wie eine 10 Jährige. Gerade zu Beginn fängt sie andauern Sätze an mit, Andy hat gesagt. Sie ist ein großer Fan von Andy Warhol, was ja völlig in Ordnung ist. Aber ich hatte das Gefühl sie entwickelt keine eigene Persönlichkeit, sonder macht einfach nur was er machen würde oder was ihre Kunstlehrerin ihr sagt. Oder was irgendjemand anderes sagt. Aber nicht, dass sie wirklich eine eigene Persönlichkeit hat. Und dabei dachte ich, genau darum würde es hauptsächlich in dem Buch gehen.

    Dann der nächste Punkt. Ich lese gerne Bücher, die in Form von Tagesbucheinträgen geschrieben sind. Doch auch hier hatte ich das Gefühl, die Einträge würden von einem Kind stammen. So oft werden Banalitäten geschrieben, was sie eingekauft hat und einfach etwas was nicht mal ich früher in mein Tagebuch geschrieben hätte, weil ich es als uninteressant empfunden hätte. Man kann wohl sagen, ich kam mit Piper einfach überhaupt nicht zurecht.

    Auch die anderen Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Ihre Schwester fand ich wirklich schrecklich und auch ihre Eltern habe ich nicht verstanden. Ihre beste Freundin und ihr Ex Freund reihen sich da ein. Es gab nicht einen Charakter, den ich mochte.

    Zu der Geschichte. Es geht viel um Kunst, irgendwie, den so wirklich greifbar war das Thema trotzdem nicht für mich. Die Probleme im Buch waren für mich auch nicht wirklich Probleme, oder eher gesagt wirkten sie auf mich so erzwungen. Beide Eltern haben einen guten Job, trotzdem muss gerechnet werden was das College angeht und ach es ist kein Geld da. Da musste ich dann an all die Teenager denken, die aufs College gehen möchte und keine zwei Berufstätigen Eltern haben, nicht in einer guten Gegend und in einem Haus wohnen, die keine selbst gekochten Mahlzeiten bekommen. Zum Teil wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht und ich habe mich einige Male geärgert.

    Fazit:
    Ich habe auf eine spezielle Geschichte gehofft, mit Charakteren, die etwas besonders sind.
    Die Geschichte, wie ein Mädchen ihren eigenen Weg geht und in New York landet.
    Doch letztendlich habe ich mich über die Charaktere geärgert.
    Leider fand ich Piper sehr unreif und allgemein die meisten Charaktere undankbar.
    Tagesbucheinträge an sich lese ich gerne, doch hier kamen mir zu viele Banalitäten drin war.

    Ich würde das Buch eher jüngeren Leserinnen empfehlen.


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    CorniHolmess avatar
    CorniHolmesvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Dieses Buch ist absolut zu empfehlen! Pipers Geschichte zeigt wunderschön, dass es sich lohnt für seine Träume zu kämpfen.
    Ein ganz wundervolles Buch! Humorvoll, berührend und wunderschön!

    Als ich das Buch das erste Mal sah, war ich sofort ganz begeistert von dem Cover. Obwohl es eher schlicht ist, da es hauptsächlich weiß ist und nur der Titel farbenfroh, hat es meine Neugier sofort geweckt. Ich liebe einfach diesen bunten Titel, durch das Weiß kommt dieser auch noch viel besser zur Geltung. Als ich mir dann den Klappentext durchgelesen hatte, stand für mich fest: Piper Perish wollte ich unbedingt kennenlernen“

    Piper möchte nicht normal sein, nicht so gewöhnlich langweilig wie alle anderen Leute. Sie will ihr Leben richtig leben, ihre Ziele verfolgen und ihre Träume verwirklichen. Daher möchte sie nach der Schule unbedingt nach New York, die Stadt, in der das alles möglich ist. Piper möchte dort Kunst studieren, zusammen mit ihren beiden besten Freunden Enzo und Kit. Die drei haben sich ihr Leben in New York schon so schön ausgemalt, doch dann kommt alles anders: Enzo, vor kurzem noch Pipers Freund, nun ihr Ex-Freund, verliebt sich in einen Jungen und möchte auf einmal nicht mehr nach New York. Kit wird an der Kunsthochschule gar nicht erst angenommen und Piper erhält zwar die Zulassung, nur steht sie vor einem neuen großen Problem: die Studiengebühren. Diese sind entsetzlich hoch und ihre Eltern können diese hohe Summe einfach nicht aufbringen. Piper aber gibt nicht auf! Sie möchte unbedingt weg aus Texas, weg aus ihrem chaotischen Elternhaus, weg von ihrer verrückten Familie. Für New York ist Piper bereit zu kämpfen! Ob es ihr gelingen wird, ihren großen Traum verwirklichen zu können?

    Es handelt sich hier um das Tagebuch von Piper. Ich liebe ja Bücher, die in Tagebuchform geschrieben sind, da man so die Protagonisten viel besser kennenlernen kann und es einem viel leichter fällt, sich in diese hineinzuversetzen.

    So fiel es mir auch hier überhaupt nicht schwer, Pipers Gefühle und Gedanken nachvollziehen und sie zu verstehen. Ich mochte Piper auf Anhieb! Sie ist witzig, lebhaft, selbstbewusst und lässt sich von niemanden vorschreiben wie sie zu sein hat. Sie ist bereit für ihre Ziele zu kämpfen und für ihre Willensstärke habe ich sehr bewundert. Ich bin auf jeden Fall ein ganz anderer Typ als Piper, trotzdem konnte ich mich wunderbar mit ihr identifizieren und habe mit ihr mitgelitten, mich mit ihr gefreut und mit ihr gelacht.

    Die komplette Aufmachung des Buches ist einfach klasse! Da es sich um Pipers Tagebuch handelt, gibt es keine Kapitel, nur größere Monatsabschnitte. Dafür ist jeder neuer Eintrag mit Datum und Uhrzeit versehen; auch der Ort wird von Piper oft dazu geschrieben.

    Da Piper künstlerisch sehr begabt ist und viel malt, befinden sich auch in dem Buch einige Zeichnungen und Kritzeleien von ihr. Diese sind zwar alle in schwarz-weiß und leider nicht so schön knallig bunt wie der Schriftzug auf dem Cover – dennoch haben mir die kleinen Zeichnungen sehr gut gefallen, da sie für mich diese besondere Tagebuchform perfekt gemacht haben.

    Der Schreibstil ist wirklich super! Genau so, wie ich es mir für ein Buch in Tagebuchform wünsche. Alles wirkt sehr authentisch und viele Schilderungen und Erlebnisse von Piper haben mich ungemein berührt. Auch hat mich das Buch sehr nachdenklich gestimmt. Denn Piper wird mit vielen Problemen konfrontiert, bei denen ich persönlich ja recht schnell aufgeben hätte.

    So ist Pipers große Schwester Marli ein sehr schwieriger Mensch. Ich muss gestehen, ich konnte sie überhaupt nicht leiden. Bei Pipers Erzählungen habe ich mich ja gefragt, wie sie es nur mit Marli und deren gehässigen Bemerkungen aushält. Auch meine Sympathie gegenüber den Eltern war nicht immer groß, da sie ihre älteste Tochter meiner Meinung viel zu viel durchgehen lassen und immer Piper nachgeben muss. Dass Piper von zu Hause weg will, konnte ich wirklich nur zu gut verstehen.

    Als dann auf einmal alles anders kommt und ihr großer Traum: Kunststudium in New York, plötzlich weit weg zu sein scheint, habe ich richtig großes Mitleid mit der armen Piper verspürt. Ihr Ex-Freund Enzo lässt sie im Stich und möchte nicht mehr nach New York und Kit erhält keine Zusage, obwohl sie doch so talentiert ist.

    Pipers Freunde haben mir ja auch sehr gut gefallen. Manchmal konnte ich mich zwar sehr über ihr Verhalten aufregen; sie zeigen aber auch, was sie für tolle Freunde sind und helfen und unterstützen Piper wo sie nur können.

    Mir hat die gesamte Idee dieses Buches und deren Umsetzung echt richtig gut gefallen! Das Buch liest sich so schön, die Charaktere wurden so super von der Autorin herausgearbeitet und das ganze drumherum wie Cover und Innengestaltung plus die mitreißende und bewegende Handlung, konnten mich hellauf begeistern. Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz; ich habe ja an so manchen Stellen sehr schmunzeln müssen.

    Ich habe erst vor kurzem ein anderes, wirklich sehr schönes Buch gelesen, von welchem ich dachte, dass es ganz bestimmt mein Monats-Highlight wird. Nun aber, nach dem Lesen von Piper Perish bin ich mir da nicht mehr so sicher. Die Wahl wird mir in diesem Monat echt schwer fallen. Schließlich haben wir ja erst Mitte September, da können noch so einige tolle Bücher dazu kommen. Piper Perish hat auf jeden Fall eine sehr große Chance, mein Buch-Highlight dieses Monats zu werden.

    Dieser Satz kommt daher vermutlich nicht sehr überraschend: Ich kann Piper Perish jedem sehr ans Herz legen und es absolut empfehlen! Es handelt sich um den Debütroman von Kayla Cagan und ich hoffe sehr, dass wir noch weitere so großartige Bücher von ihr zu lesen bekommen werden!

    Fazit: Ein Buch, das zeigt, dass man seine Träume nie aufgeben darf und es sich lohnt für diese zu kämpfen! Ich bin hellauf begeistert von Piper Perish und kann es jedem wärmstens empfehlen. Die Story ist mitreißend, berührend und humorvoll. Der Schreibstil ist klasse und die Charaktere sehr authentisch und sympathisch. Zumindest die meisten. Ich hatte hier jede Menge Spaß beim Lesen und gebe dem Buch volle 5 von 5 Sternen! 

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    Samy86s avatar
    Samy86vor einem Jahr
    Das Tagebuch einer Träumerin! - Einfach wunderbar!

    Inhalt:

    Normal sein ist langweilig - Um aufzufallen muss man leuchten wie Sterne am Himmel - Funkeln und auffallen mit dem was man tut und was man ist! - Dies ist das Motto von Piper, Enzo & Kit. Das Leben ist zu kurz um es einfach dahinsiechen zu lassen, denn man muss es spüren um es ausschöpfen zu können und seinen Träumen folgen um sie sich erfüllen zu können!

    Ihr Traum ist es an der berühmten Kunsthochschule in New York angenommen zu werden, der Ort an dem sie so sein können wie sie sind - Anders! Doch ihr gemeinsamer Traum droht zu zerplatzen und Pipers Welt steht urplötzlich auf dem Kopf, denn Enzo ist unsterblich verliebt, nicht in Piper, die seit langem noch Gefühle hegt, sondern in einen Jungen und Kit wird erst gar nicht an der Kunsthochschule angenommen…

    Für Piper hingegen soll der Traum ihres Lebens in Erfüllung gehen - Sie wird angenommen, doch dafür stehen andere Probleme ihr im Weg, die Studiengebühren sind enorm und ihre Familie verfügt nicht über dermaßen viel Geld.

    Um ihren Traum zu erfüllen ist Piper zu allem bereit und lässt sich bestimmt nicht so schnell bremsen. Um aus ihrem alten Leben zu entfliehen ist ihr jedes Mittel recht! Doch wird der Wille allein ausreichen um in New York neu beginnen zu können?

    Meine Meinung:

    Erinnerungen an die eigene Jungendzeit werden wach, wenn man beginnt sind in das Buch fallen zu lassen und Piper ihren Weg bestreitet. Interessant ist das Buch vor allem aus dem Grund, wie es dem Leser präsentiert wird und der etwas außergewöhnliche Erzählstil.

    Aus der Sicht von Piper berichtet, wie sie Lebt, Liebt und Denkt, an Hand von Auszügen ihres Tagebuches, wirkt das Gelesene viel intensiver und lebendiger. Man lernt so die Hauptprotagonistin viel besser kennen und kann sich mit ihr sehr gut auseinandersetzen. Erst machte musste ich mich damit anfreunden, aber danach war es ein unwahrscheinlich gefühlvolles und sehr überzeugendes Leseerlebnis, dass man einfach nur weiterempfehlen kann, denn man sollte es sich wahrlich nicht entgehen lassen!

    Die Idee hinter dem Buch ist wundervoll und demnach auch genial umgesetzt. Nach wenigen Tagebucheinträgen war ich von der flippigen, charakterstarken und lebhaften Piper total angetan.

    Sie ist sehr sympathisch und ihre Art und Weise das Leben zu bestreiten ist total ansteckend. Ihr Hang zur Kunst und deren Leidenschaft dahinter bekommt man auf bildgewaltige Art präsentiert, denn zwischen all den Tagebucheinträgen findet man auch kleinere Kritzeleien, die ihren Traum zum Vorschein bringen lassen. Auch ihre Art mit Worten und Gefühlen umzugehen ist wunderbar. Sie wirkt durch die Wahl der Erzählperspektive sehr lebendig und authentisch. Man muss sie einfach lieben!

    Fazit:

    Ein malerisches und sehr wortgewaltiges Buch, dass durch die Art wie es das Leben von Piper Persih darstellt ein wundervolles und sehr lebendiges Leseerlebnis beinhaltet.

    Ich kann es wahrlich nur weiterempfehlen - Lasst Euch von Piper und ihrem Leben und ihren Träumen anstecken!

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    szebrabookss avatar
    szebrabooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Echt empfehlenswert
    ich fand es super

    In diesem Buch geht es um Piper, die eine Künstlerin ist und gerade ihre letzten Monate an der Schule erlebt. Natürlich stehen die ganzen Abschlussprüfungen an, aber viel wichtiger ist das Kunstprojekt, welches Pipers Abschlussnote in Kunst ausmacht. Denn schließlich muss alles perfekt werden, denn immerhin will Piper zusammen mit ihren Freunden Kit und Enzo nach New York an die berühmte Kunsthochschule. Aber es läuft nicht alles so wie sie wollen: Enzo, Pipers Freund bzw. Ex-Freund, hat sich in einen Jungen verliebt und will nicht mehr nach New York, Kit wird erst gar nicht angenommen und obwohl Piper angenommen wird, hat sie ein großes Problem, denn ihre Familie hat zu wenig Geld, um die Studiengebühren zu bezahlen. Piper gibt jedoch nicht so schnell auf, denn immerhin ist New York ihr großer Traum und außerdem auch noch eine Möglichkeit ihrer verrückten Familie - vor allem ihrer Schwester - zu entkommen...

    Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben und man liest, was Piper erzählt und berichtet. Das gab für mich schon einen riesen Pluspunkt, denn ich liebe Bücher, die wie ein Tagebuch geschrieben sind und der Schreibstil der Autorin hat es möglich gemacht, dass man wirklich geglaubt hat, dass man hier das Tagebuch einer Person liest. Die Aufmachung des Buch passt auch zu einem Tagebuch, denn es steht immer ein Datum und eine Uhrzeit über jedem großen Abschnitt, der sozusagen einen Tag darstellt. Zwischendurch findet man sogar Zeichnungen und Kritzeleien, was vor allem Pipers Leidenschaft - die Kunst - wieder spiegelt. Außerdem fand ich es super, dass die Einträge alle verschieden lang waren und die Kapitel sind die Monate die vergehen.
    Wenn ich schon mal bei der Aufmachung bin: ich finde das Cover toll. Das hat mich erst auf das Buch aufmerksam gemacht. Ich finde es echt schön, dass der Hintergrund weiß ist und der Titel in einer Pinseloptik in bunt drauf geschrieben ist. Dadurch passt es einfach so gut zum Inhalt genauso wie der Titel an sich. Denn immerhin ist es ja die Geschichte von Piper Perish. (Und ja, so heißt die Protagonistin wirklich.)
    Apropos Protagonistin: ich fand Piper gleich von Anfang an sympathisch. Ihre Art und Weise wie sie ihre Gefühle und Gedanken zu Wort bringt fand ich echt super. Außerdem hat mir die Tatsache, dass sie Künstlerin ist sehr gefallen und irgendwie passt sie in das Bild Künstlerin perfekt rein, da sie sich anders kleidet und andauernd über Kunst redet und schreibt. Die anderen Charaktere fand auch toll, da sie alle individuell gestaltet sind und ich finde es einfach toll, dass die Autorin es geschafft hat so verschiedene Charaktere zu gestalten und ihnen dennoch eine Gemeinsamkeit zu geben.
    Was mir auch sehr gefallen hat waren die Zitate von Künstlern, die immer wieder aufgetaucht sind. Einerseits tauchten für mich bekannte Künstler auf und auf der anderen Seite habe ich auch neue Künstler kennen gelernt, was ich echt toll fand. Denn ich liebe es, wenn man bei einem Buch auch einen Lerneffekt hat. Außerdem hat mich das Buch auch wieder angeregt selbst künstlerisch aktiv zu werden. In meiner Schulzeit hab ich das immer wieder gemacht, aber seit das Studium begonnen hat, hatte ich nicht wirklich Zeit dafür. Aber durch das Buch habe ich wieder extrem Lust bekommen irgendwas zu malen und ich habe beschlossen, dass ich mir in Zukunft unbedingt Zeit dafür nehmen muss.
    Fazit: Das Buch ist echt toll und ich freue mich schon mehr von der Autorin zu lesen. Irgendwann werde ich dieses Buch auf jeden Fall wieder lesen, da ich jetzt schon weiß, dass es mir beim zweiten Mal lesen genauso gut gefallen wird.

    Ich gebe "Piper Perish" von Kayla Cagan insgesamt 5 von 5 möglichen Sternen und ich kann es nur weiter empfehlen, vor allem wenn ihr gerne Bücher in Tagebuch Form lest.

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    Piper Perish ist ein besonderes Buch mit ungewöhnlichen, liebenswerten Figuren, das mich unheimlich gut unterhalten hat.

    Pipers Kunst und ihre Denkweise haben mich inspiriert. [.] Das Buch ist eine schöne Abwechslung und bringt Kreativität und Schwung in euer Leben.

    Ein malerisches und sehr wortgewaltiges Buch, dass durch die Art, wie es das Leben von Piper Perish darstellt, ein wundervolles und sehr lebendiges Leseerlebnis beinhaltet.

    Eine Geschichte, die die Hürden des Erwachsenwerdens auf sehr realistische Art darstellt und dabei die unperfekten, wilden, wunderschönen Momente betont.

    Ein herausragendes Jugendbuch, das die Suche nach der eigenen Identität so gut erzählt, dass man meint, Piper persönlich zu kennen.

    Durch den Schreibstil lässt die Autorin Pipers Gefühle ganz offen dastehen, es ist authentisch und nicht romantisiert, […].

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