Kayla Fleming Wind in den Tamarinden

(8)

Lovelybooks Bewertung

  • 10 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(3)
(1)
(2)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Wind in den Tamarinden“ von Kayla Fleming

Hamburg 1902: Nora Hendriksen, eine spontane und leidenschaftliche junge Frau, fühlt sich in ihrem Leben als behütete Bankiersgattin wie in einem goldenen Käfig gefangen. Als sie den schwärmerischen Dichter Rainer Offergelt kennenlernt, bricht sie aus und folgt ihm nach Deutsch-Südwestafrika, um dort als Farmerin ein neues Leben zu beginnen. Doch Offergelt erweist sich als zu schwach für das harte Dasein fernab der Zivilisation. Erst bei einem Offizier der Schutztruppen findet Nora eine erfüllende, aber großen Gefahren ausgesetzte Liebe. Denn der zur selben Zeit ausbrechende Herero-Aufstand führt das Land in einen grausamen Krieg

Ein Buch voller poetischer Schönheit...

— Nachtfalter89
Nachtfalter89

Stöbern in Romane

Drei Tage und ein Leben

Ein beklemmendes Buch, stellenweise schwer zu verdauen. Negativ: unerträglicher Protagonist.

Lovely_Lila

Zeit der Schwalben

Eine spannende und berührende Familiengeschichte

SarahV

Die Schlange von Essex

Von der Handlung her hätte ich mir gern mehr Tiefe gewünscht, aber von der Versinnbildlichung bin ich mehr als begeistert.

herrzett

Mein dunkles Herz

Super schönes Cover, aber vom Inhalt bin ich leider nicht überzeugt.

Janinezachariae

Töte mich

großártig wieder eine echte nothomb

mirin

In einem anderen Licht

Wie viel gutes muss man tun, um Vergangenes wieder gut zu machen? - Eine bewegende Geschichte über Verrat und Trauer

lillylena

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Keine leichte Kost

    Wind in den Tamarinden
    Nachtfalter89

    Nachtfalter89

    21. January 2014 um 19:51

    Dieses wundervolle Buch habe ich im Wühltisch gefunden, das Cover hat mich sofort angesprochen und außerdem ist auf der letzten Seite des Buches sogar noch eine Postkarte zum verschicken dabei, was ich ganz toll finde. Meine Meinung zum Buch: Eine wundervolle, spannende und poetische Lektüre mit vielen hoch`s und tief`s von der Geschichte her wie auch beim Lesen. Teilweise musste ich mehrere Lesepausen einlegen, da einige Beschreibungen etwas lang waren, was ich nicht negativ werte, denn die geschrieben Worte waren sehr schön. Es hat sich gelohnt. Die Autorin hat einen beeindruckenden Schreibstil und einige Fremdworte habe ich auch dazugelernt. Ich hoffe sehr das Kayla Fleming in Zukunft weitere Werke verfasst.

    Mehr
  • Rezension zu "Wind in den Tamarinden" von Kayla Fleming

    Wind in den Tamarinden
    leseratte69

    leseratte69

    05. February 2013 um 18:14

    Wind in den Tamarinden Das Buch ------------------ Deutschland 1902.Die aufgeschlossene und leidenschaftliche Nora , kommt sich in der Ehe mit dem reichen Bankier Ludwig Hendrikse, wie in einem goldenen Käfig vor. Nach außen soll sie die glückliche Ehefrau und Bankiersgattin spielen, im inneren fühlt sie sich von ihrem Mann völlig ungeliebt und missverstanden. Als Nora dann dem jungen Dichter Rainer Offergeld kennen und schätzen lernt, und dieser sich in Nora verliebt ,bietet dieser ihr an mit ihm nach Deutsch Südwest Afrika kommen, um dort ein neues Leben zu beginnen. Nora willigt schließlich ein. Beide beschließen dort Land zu erwerben und eine Farm auf zu bauen. Nora möchte aber nur Freundschaft und nicht mehr, denn sie ist immer noch eine verheiratete Frau. Ihr Mann und auch ihre Schwester sind über ihre Pläne zwar empört, doch sie möchte endlich mal an sich denken. Und so treten Beide die lange Reise übers Meer an, ohne zu wissen was auf sie zu kommt. Auf der Reise erkrankt Rainer schwer und muss ,als sie ihr Ziel erreicht haben , noch einige Zeit in einem Lazarett verbringen. Deshalb muss sich Nora alleine um den Kauf von Vieh und Land kümmern. Und alles für ihre weiterreise dorthin vorbereiten. Als Rainer genesen ist , treten sie die die letzte Etappe ihrer Reise an . Die wiederum für Beide eine große Herausforderung ist. Denn das Land ist wild und rau. Nora merkt jetzt das sich ihre Gefühle für ihn verändert haben ,dass sie anfängt ihn zu lieben. In dem Moment als Nora zum ersten Mal ihr Land , auf dem ihr neues Heim entstehen soll erblickt, wird Nora erst bewusst wie viel Arbeit und Strapazen noch auf sie zu kommen. Nora schafft es mit all ihrem Mut und ihrer Kraft, ein Heim für sich zu erschaffen. Und immer wieder kommen herbe Rückschläge. Doch davon lässt sie sich nicht aufhalten. Umso mehr Nora aufblüht, scheint Rainer zu vergehen. Er scheint nicht die Kraft für dieses Land zu besitzen. In dem Moment als Nora glaubt es geschafft zu haben, ihr Haus steht ihr Grund und Boden ist bestellt und sie erwartet sogar ein Kind, bricht die Welt erneut für sie zusammen. Denn bevor sie Rainer sagen kann das sie schwanger ist, offenbart dieser ihr ,dass er fortgeht. Für ihn sind diesen ständigen Herausforderungen und Strapazen nichts. Er will wieder zurück nach Deutschland. Und so ist Nora wieder auf sich alleine gestellt. Sie beschließt alleine weiter zu kämpfen, für das was sie aufgebaut hat. Wird sie es schaffen, ganz alleine mit dem Kind? Denn die Zeiten werden nicht besser. Es scheint ein Krieg auf zu ziehen, zwischen den unterdrückten Einheimischen und den weißen Siedlern. Meine Meinung ---------------------------- Ein sehr bewegendes Buch. Hätte nicht gedacht, dass diese Buch so tiefgründig ist und einen so mitreißt. Wind in den Tamarinden ist nicht irgendein Afrika Roman. Ich habe schon viele Romane dieses Genres gelesen , aber selten hat mich ein Buch so nachhaltig berührt. Die Geschichte ist teilweise sehr traurig. Wenn man sieht, was für Hürden und Schicksalsschläge die Protagonistin Nora erleiden muss, aber immer wieder aufsteht und weiter kämpft. Es ist einfach unfassbar. Teilweise sind auch grausame Szenarien darunter , die aber leider der Realität entsprechen. Und somit in dem Buch auch nicht fehlen dürften. Mich hat dieses Buch so positiv überrascht, dass hätte ich nicht für möglich gehalten. Es ist zwar nicht so leicht und zügig zu lesen wie manch anderer Afrika Roman, aber das macht dieses Buch gerade zu etwas Besonderem. Ich habe immer darauf gefiebert weiter zu lese. Und nicht bereut dieses Buch gelesen zu haben. Kann es nur sehr empfehlen.

    Mehr
  • Rezension zu "Wind in den Tamarinden" von Kayla Fleming

    Wind in den Tamarinden
    Elwe

    Elwe

    05. June 2011 um 23:53

    'Wind in den Tamarinden' ist ein ganz außergewöhnlicher Roman, den man nach der Lektüre nicht zur Seite legt und vergißt, sondern der noch lange in der Seele nachhallt, weil er so berührend, so tragisch, so poetisch und einfach so überwältigend ist, und noch dazu so überragend schön geschrieben, dass es stellenweise fast weh tut, ihn zu lesen. Die Seiten strotzen vor wunderbaren Bildern, die alles Sinnliche beim Lesen zum Leben erwecken. Es ist Trotz und Leidenschaft, Malerei und Wortmagie, manchmal störrisch, immer fesselnd, verzaubert und entführt an einen fernen Ort am anderen Ende der Welt. . Das Buch wird aus der Sicht von Nora erzählt, einer schwierigen Frau, die zunächst wie eine Traumtänzerin erscheint, flatterhaft und ohne Verständnis für die pragmatischen Seiten des Lebens, die sich dann aber unter Extrembedingungen eine große innere Stärke entwickelt, die inspiriert und mitreißt - nicht nur die Männer, denen sie in dieser Geschichte begegnet. Nora ist mit einem Hamburger Bankier verheiratet und lebt ein Leben im goldenen Käfig. Sie hat alles, nur keine Romantik. Und ihrem Mann bringt sie keine Liebe entgegen, obwohl der sie wertschätzt, auf seine hilflos-geschäftliche Art. Aus einem romantischen Affekt heraus begleitet sie den Dichter Rainer Offergelt in die deutschen Kolonien in Südwest Afrika, um mit ihm eine Farm aufzubauen, vollkommen ahnungslos, was das eigentlich bedeutet. Rainer ist heillos verliebt in Nora, sie dagegen benötigt Zeit, um ihre Gefühle reifen zu lassen. Als sie ankommen, entpuppt sich das verklärt-gelobte Paradies als staubiges und gefährliches Steppenland, das seinen Siedlern harte Arbeit und einen langen Atem abverlangt. Nora verliebt sich in seine Weite, Rainer zerbricht daran... und dann gibt es noch einen Captain der Herero, einen westlich gebildeten Stammesführer, der ihr zeigt, was Größe wirklich bedeutet - überschattet von Unruhen, die bald in einen furchtbaren Krieg und schließlich Völkermord an den Herero münden. . Es ist nicht immer leicht, dieses Buch zu lesen, man muss es sich erarbeiten, denn es plätschert nicht nur so dahin. Es glüht in einer Intensität, die man aushalten können muss. Gerade im ersten Drittel hat es auch ein paar Längen, schwelgt in Beschreibungen, die wundervoll sind, aber in ihrer Langsamkeit die Geduld des Lesers auf die Probe stellen. Doch sich da durchzubeißen, ist es unbedingt wert. Selten habe ich mich zum Ende eines Buches hin den Figuren so nahe gefühlt, so intensiv mit ihnen gehofft und gelitten, so atemlos auf die nächste Wende gehofft. . 'Wind in den Tamarinden' ist ein episches Leseerlebnis, das ich unbedingt weiterempfehlen kann - selbst für solche, die das Genre normalerweise nicht lesen.

    Mehr
  • Frage zu "Wind in den Tamarinden" von Kayla Fleming

    Wind in den Tamarinden
    Elwe

    Elwe

    Weiß jemand, ob Kayla Fleming (Wind unter den Tamarinden) unter anderem Pseudonym noch weitere Bücher geschrieben hat? Ich finde ihren Schreibstil so wahnsinnig toll, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, dass das ihr erstes und einziges Buch sein soll ... und würde gern mehr von ihr lesen :)
    Freue mich über sachdienstliche Hinweise!
    LG, Elena

    • 3