Kazuki Sakuraba

 3,9 Sterne bei 48 Bewertungen
Autorin von Das Haus der roten Töchter, Gosick 01 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Kazuki Sakuraba

Aufstieg in die Topriege japanischer Autoren: Kazuki Sakuraba ist 1971 in Japan geboren. Die Autorin beginnt ihre Schriftstellerkarriere damit, die Romanfassung zu verschiedenen Geschichten zu schreiben. Große Bekanntheit erlangt sie mit der Manga-Reihe „Gosick“, zu der sie die Handlung schreibt. Ihr zunächst nur in kleiner Auflage erschienener erster Roman „Satōgashi no Dangan wa Uchinukenai“ (wörtl. „Kugeln aus Süßigkeiten können nicht treffen“) ist so beliebt, dass er neu herausgegeben wird. Seitdem veröffentlicht sie viele erfolgreiche Romane, 2019 erscheint der erste in deutscher Übersetzung, „Das Haus der roten Töchter“. Das Buch war 2007 für den begehrten Naoki-Preis nominiert, gewonnen hat Sakuraba diesen jedoch erst 2008 mit ihrem Roman „Watashi no Otoko“ (dt. „Mein Mann“).

Alle Bücher von Kazuki Sakuraba

Cover des Buches Gosick  01 (ISBN: 9783865809162)

Gosick 01

 (13)
Erschienen am 24.10.2006
Cover des Buches Das Haus der roten Töchter (ISBN: 9783453422971)

Das Haus der roten Töchter

 (15)
Erschienen am 14.01.2019
Cover des Buches Gosick 05 (ISBN: 9783865809209)

Gosick 05

 (7)
Erschienen am 28.01.2008
Cover des Buches Gosick 04 (ISBN: 9783865809193)

Gosick 04

 (7)
Erschienen am 01.10.2007
Cover des Buches Gosick 06 (ISBN: 9783867195577)

Gosick 06

 (5)
Erschienen am 24.11.2008
Cover des Buches Red Girls (ISBN: 9781421578576)

Red Girls

 (1)
Erschienen am 07.05.2015

Neue Rezensionen zu Kazuki Sakuraba

Cover des Buches Das Haus der roten Töchter (ISBN: 9783453422971)Mary2s avatar

Rezension zu "Das Haus der roten Töchter" von Kazuki Sakuraba

Familien-Saga im Japan des 20. Jahrhunderts
Mary2vor 6 Monaten

Drei Frauen einer Familie stehen im Mittelpunkt dieses Romans: Manyo, Kemari und Toko Akakuchiba. Schauplatz ist eine Küstenstadt in der Provinz Tottori auf der Insel Honshu. Die Familie Akakuchiba zählt mit ihrem Stahlwerk zu den größten Arbeitgebern der Region. Vom Jahr 1953 an bis in die Gegenwart wird die Familiengeschichte aus Sicht der jüngsten Frau – Toko Akakuchiba – erzählt. Dabei kommen die Eheschließungen und Todesfälle der Familie, aber auch die wirtschaftliche Entwicklung in Japan, die Manga-Szene und die sich wandelnden gesellschaftlichen Rollen zur Sprache. 

Ein solches Buch habe ich noch nie gelesen. Bei der Lektüre habe ich außerordentlich viel über japanische Mythen und die japanische Gesellschaft gelernt – mehr als jeder klassische Reiseführer vermitteln kann. Die fremdartige Kultur übt einen ganz speziellen Reiz aus, der mich dazu gebracht hat, die Lektüre auch wirklich zu beenden.

Denn leider ist die Sprache der Autorin nicht herausragend. Den Stil empfinde ich als sehr schlicht. Hier liegt eine Übertragung aus der englischen Übersetzung vor. Ob es dabei möglicherweise Verluste gegeben hat, vermag ich nicht zu beurteilen. Die Autorin ist in Japan mit der Literaturgattung „Light Novel“ sehr bekannt, eine spezielle Prosa-Form, die in dieser Art nur in Japan erfolgreich ist und sich überwiegend an junge Erwachsene richtet. Möglicherweise ist der Erzählstil an diese Leserschaft angepasst.

Die Farbe Rot spielt eine herausragende Rolle im Buch, sei es bei der  Laubfärbung, dem Anstrich des Hauses oder der Farbe der Kleidungsstücke .Ebenso fällt die Namensgebung der Familienmitglieder im Roman auf. Die Auswahl und Bedeutung der Vornamen geben gute Einblicke in die japanische Kultur. Dass dabei von „Buchstaben“ gesprochen wird, hat mich irritiert. Vielmehr hätte ich den Begriff „Zeichen“ erwartet.

Nach der Lektüre bleibt der Eindruck eines tiefen Einblicks in die japanische Gesellschaft des 20. Jahrhunderts – mit vielen fremden und auch befremdlichen Konventionen.

Eine Lese-Empfehlung kann ich nur bedingt abgeben, dafür ist das Werk einfach zu speziell.

Ich bewerte mit 3,5 Sternen, die vor allem diesem Gesamteindruck geschuldet sind.

Weitere Werke der Autorin werde ich eher nicht lesen.

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Cover des Buches Das Haus der roten Töchter (ISBN: 9783453422971)Y

Rezension zu "Das Haus der roten Töchter" von Kazuki Sakuraba

Logik
Yuki_Onnavor einem Jahr

Nicht noch einmal, mir fehlt bei dem ganzen ein Handlungsstrang. Ich habe von der ersten bis zur letzten Seite nichts Verstanden. Irgendwie schweift die Autorin, ständig ab und es fällt schwer ihr zu folgen.

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Cover des Buches Das Haus der roten Töchter (ISBN: 9783453422971)Blacksallys avatar

Rezension zu "Das Haus der roten Töchter" von Kazuki Sakuraba

Das rote Oben
Blacksallyvor 2 Jahren

Meine Meinung:

Das Cover ist wunderschön aufgemacht. Man sieht eine Kimono tragende Frau die auf einer Anhöhe steht. In der Ferne ist ein Haus zu erkennen und gerahmt ist das ganze mit roten Blättern. Das alles machte mir schon einmal große Lust aufs Lesen.


Im Buch lernen wir zuerst die kleine Manyo kennen. Es ist ein Mädchen, das von ihrem Volk verstoßen wurde und am Fuße des Berges in einem Dorf aufwächst. Sie hat Visionen und weiß oft genau was mit den Menschen passieren wird, die sie kennt. 

Ich mochte die kleine Manyo sehr gerne, sie ist ein sehr unschuldiges Mädchen und wir lesen im Buch wie sie zu einer Frau heranwächst und sogar wie sie eine alte Frau wird. 


Da das Buch in 3 Abschnitten aufgeteilt ist geht es dann mit der Tochter von Manyo weiter, die in einer Motorradgang ist und das komplette Gegenteil, der ruhigen Mutter darstellt. Ich mochte sie ebenfalls, vor allem als sie ihre Berufung erkennt.


Als drittes haben wir dann noch den Erzählstrang der Enkelin von Manyo, die unbedingt herausfinden möchte, was ihre Großmutter am Sterbebett erzählt hat. Sie ist sehr sorgfältig in dem was sie tut und man merkt ihr ihre Intelligenz an. Ich glaube, sie mochte ich am meisten. 


Der Schreibstil ist leider eher schleppend und oft passiert wenig. Ich hatte auf einen typisch Japanischen Schreibstil gehofft, diesen aber leider nicht wirklich bekommen. Hier und da blitzt mal etwas durch, aber so ganz konnte er mich nicht überzeugen.

Der Roman war dennoch interessant. Es war schön die 3 Generationen zu erleben und auch vom Leben im früheren Japan zu lesen. 


Das Ende war gut gemacht und hat offene Fragen geklärt. 


Fazit:

Ein Generationen übergreifender Roman, der durchaus überzeugen kann, leider jedoch nicht durch den Schreibstil.


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Zusätzliche Informationen

Kazuki Sakuraba wurde am 26. Juli 1971 in Präfektur Shimane (Japan) geboren.

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in 38 Bibliotheken

auf 5 Wunschzettel

von 2 Lesern aktuell gelesen

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