Kazuo Ishiguro Bei Anbruch der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Bei Anbruch der Nacht“ von Kazuo Ishiguro

Eine Liebeserklärung an die Musik und wie sie es vermag, Menschen zueinander zu führen, Enttäuschungen zu überwinden und menschliche Schwächen zu verzeihen. Ein betörender Erzählzyklus, der auf eindrucksvolle Weise die Schicksale seiner Figuren mit ihrer Liebe zur Musik verknüpft.

War leider absolut nicht meins.. fand es sehr zäh und sehr uninteressant. schade

— alina_kunterbunt

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  • Eine Liebeserklärung an die Musik

    Bei Anbruch der Nacht

    fin_fish

    25. January 2017 um 10:13

    Fünf Erzählungen darüber, wie die Musik imstande ist,Menschen zusammenzubringen, die sich sonst niebegegnet wären : den berühmten Crooner und den Kaffeehausgitarristen, die Karrierefrau undden Tagedieb, das abgeklärte Unterhaltungsduound den selbstverliebten Singer.Songwriter,den erfolglosen Saxofonisten und die alternde Diva,die amerikanische Cellistin und den ungarischenNachwuchsmusiker.Wie gleich zu Beginn aufgezeigt wird handelt es sich nicht um eineGeschichte, sondern um fünf die sich um das Thema "Musik" drehen.Als begeisterte Japan Liebhaberin steht Kazuo Ishiguro ganz obenbei mir auf der Liste der zu lesenden japanischen Autoren. In jeder Geschichte begegnen wir anderen Charakteren, jeder ist auf seine Art einzigartig. Doch was alle vereint ist ihre Liebe zur Musik.Jeder von den Protagonisten trägt sie auf eine andere Art im Herzen.Kazuo Ishiguro hat eine Zauberhafte Art zu schreiben, leicht und dennoch kräftig. Es sind keine gigantischen Aufhänger nötig, odergar reißerische Ausdrücke. Die Geschichten sind leise und ganz unaufgeregt, Fragmente aus den Leben von Menschen.Es gibt weder eine Vorgeschichte noch einen Hinweis darauf wiedie Geschichten nach dem kurzen Intermettzzo weiter geht. Das einzige was bleibt, ist unsere Fantasie die für uns den Weg den die Figuren bestreiten weiter geht.

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  • Eine Entdeckung

    Bei Anbruch der Nacht

    rumble-bee

    23. January 2015 um 09:25

    Ich finde Kazuo Ishiguro immer wieder erstaunlich. Vor allem in der Wahl seiner Themen weiß er oft zu überraschen. In seinen ersten beiden Büchern war es noch seine alte Heimat Japan, die den Hintergrund abgab. Aber schon mit seinem ersten preisgekrönten werk, "The Remains of the Day", hat er geradezu ein Paradebeispiel von britischem Understatement abegliefert. Später folgten postmoderne Experimente; auch ein Buch über Organhandel war dabei. Und nun? Wieder eine völlige Kehrtwende! Kurzgeschichten sind bei ihm nun völlig neu. Und noch dazu die Wahl der Musik als Bezugspunkt! Mich hat erstaunt und berührt, wie gut dieser Hintergrund gelungen ist. Die Geschichten werden erzählt aus der Sicht von zumeist relativ erfolglosen, männlichen Musikern jüngeren bis mittleren Alters. Durch ihre Musik werden sie jeweils in komplizierte bis abstruse Beziehungsgeschichten verwickelt. Und meist gehen diese Geschichten nicht gut aus, oder bleiben in einer trüben, ungeklärten Schwebe stecken. Da ist zum Beispiel ein venezianischer Straßenmusiker, der zusammen mit einem alternden Schlagersänger dessen Frau von einer Gondel aus ein Abschiedsständchen bringen soll. Oder der tagträumende Songwriter im ländlichen England, der einem Schweizer Ehepaar zur Trennung verhilft. Oder ein musikalischer Taugenichts, der mitten in die Beziehungskrise eines befreundeten Paares hineingezogen wird, und die Wohnung hüten soll... An manchen Stellen habe ich sogar gelacht! Die Situationen sind zwar keine ausgewiesenen "Schenkelklopfer", aber sie sprühen doch vor einem unterdrückten, sehr britischen, schrägen Charme, dem ich mich nur schwer entziehen konnte. Eine Siegertrophäe in einem gefüllten Truthahn! Ein alter Schuh in einem Kochtopf!! In der Tat ist dieses humoristische Element für mich sogar die größte Neuerung bei Ishiguro. Man musste allerdings sehr genau "hinlesen", um die Feinheiten bei diesem Buch zu entdecken. Es ist sehr dialoglastig, und viele Gespräche zwischen den Protagonisten erscheinen ungewohnt flapsig bis umgangssprachlich. Hier hätte ich gerne einmal das Original vorliegen, weil mir Ishiguro eigentlich als feinster Sprachstilist geläufig ist. Er schreibt eines der reinsten "Englische", die ich kenne! Toll fand ich aber die Vernetzung der Geschichten untereinander! Es schließt sich am Ende ein Kreis. Manche Personen aus früheren Geschichten tauchen später wieder auf. Und: das Buch beginnt auf einer "Piazza", und endet dort auch wieder. Es ist also bei weitem nicht so beliebig und nichtssagend, wie man zuerst, bei flüchtiger Lektüre, gedacht hätte. Ich bin allerdings ein wenig zwiegespalten, wem ich das Buch empfehlen würde. Einem ausgewiesenen Fan von Ishiguro unbedingt! Einem Liebhaber von Kurzgeschichten auch. Allen anderen - unter Vorbehalt. Weil man eben zu viel leicht "überliest".

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  • Rezension zu "Bei Anbruch der Nacht" von Kazuo Ishiguro

    Bei Anbruch der Nacht

    beowulf

    06. December 2011 um 21:44

    Fünf Erzählungen über Begegenungen und Musik, kurz und eher nichtssagend. Muß man nicht gelesen haben.

  • Rezension zu "Bei Anbruch der Nacht" von Kazuo Ishiguro

    Bei Anbruch der Nacht

    lesemaus

    23. May 2010 um 19:33

    Lesen und genießen....

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