Kazuo Ishiguro Der Maler der fließenden Welt

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Inhaltsangabe zu „Der Maler der fließenden Welt“ von Kazuo Ishiguro

In den dreißiger Jahren hat der Maler Masuji Ono seine Kunst in den Dienst der japanischen Expansionspolitik gestellt. Jetzt, nach dem Krieg, ist sein damaliger Hurrapatriotismus anrüchig geworden, und als seine Tochter heiraten will, wird seine politische Vergangenheit zur Belastung für die Familie. Seine Lebensbeichte offenbart ein heilloses Geflecht von Schuld und Irrtum und ist ein Läuterungsprozess, nach dem er nicht mehr derselbe sein wird wie zuvor. Kazuo Ishiguros eindringlicher, meisterhaft erzählter Roman über einen Künstler, der mit seiner Vergangenheit ringt, lässt das vom Krieg zerrüttete Japan der Nachkriegszeit wieder aufleben, ein Land im Umbruch, in dem verschiedene Lebensweisen um die Vorherrschaft kämpfen und ein Volk zwischen Tradition und Moderne nach einem neuen Lebenssinn sucht.

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  • Rezension zu "Der Maler der fließenden Welt" von Kazuo Ishiguro

    Der Maler der fließenden Welt
    Anja_Lev

    Anja_Lev

    23. May 2010 um 15:56

    Ishiguro vermittelt in diesem Buch einen sehr interssanten Einblick in die japanische Gesellschaft nach dem 2. Weltkrieg. Besonders über die Beziehung zu älteren Menschen, den gesellschaftlich geforderten Respekt, erfährt man durch die Gespräche und Geschehnisse sehr viel. Der Maler Masuji Ono war in den 30er Jahren in Japan eine Autorität und sehr bekannt für seine patriotischen Werke und Haltung. Jetzt, nach dem Krieg, ist diese Haltung nicht mehr gern gesehen, andere Künstler und Verantwortliche ziehen es sogar vor, Selbstmord zu begehen, ihren Lebenslauf zu beschönigen und alte Gefährten zu verleugnen. Ono jedoch will dies nicht einsehen, erst als er im Zusammenhang mit der Hochzeit seiner Tochter auf Probleme stösst, macht er sich langsam klar, dass die Zeiten sich geändert haben. Das Buch besteht zu einem großen Teil aus den Erinnerungen des Malers an verschiedene Zeiten, in denen er stets darauf bedacht scheint, sich in möglichst gutes Licht zu rücken und dabei doch nur eine tragisch-starrsinnige Figur ab.

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