Rezension zu "Final Fantasy VII: The Kids are alright: Eine Turks-Nebenquest" von Kazushige Nojima
Monika_GraslIch hab euch ja schon den Kurzgeschichtenband rund um Final Fantasy VII vorgestellt. Heute gibts die Turk Nebenquest, die im Grunde nach der letzten Kurzgeschichte rund um Shinra angesetzt werden kann und teilweise auch das Ende vom Film Advanced Children abdeckt. Die Story spielt jedenfalls nach dem Ausbruch des Lebensstrom und somit nach dem Ende des Games Final Fantasy VII.
Die Hauptfigur ist dabei Evan, ein junger Bursche aus der Oberstadt, welcher durch die Gesamtumstände in den Slums und schließlich in Edge landet.Anfangs ist es zuweilen wirklich anstrengend Evan zu folgen. Er hat einen ziemlich wehleidigen Charakter und steht gern im Mittelpunkt. Allerdings muss man sagen er legt dann doch noch einen Wandel hin. Insbesondere nach dem er den Turks begegnet. Das erste Aufeinandertreffen ist allerdings nicht gerade von großer Freude erfüllt, abgesehen mal von Renos Blickwinkel, der damit allerdings etwas bestimmtes bezweckt. Was wird bereits wenige Seiten später klar und für Evan geht es ab da nur noch im die Frage was aus seiner Mutter eigentlich geworden ist.Die gesamte Story wird von einem unterschwelligem Humor getragen. Das macht es leicht einen Zugang zu den Figuren zu finden. Zugleich trifft man auf einige Nebencharaktere aus dem Spiel, welche nun die Hauptgeschichte erzählen. Manches bleibt dennoch im Dunkeln, was aber auch gut ist, denn so ergibt sich Raum für Spekulation.
Was mich als einziges schon störte war im zweiten Abschnitt des Buches, dass einmal wirklich der Name einfach so vertauscht wurde. Das hätte wirklich nicht sein müssen. Zudem würde das Ende etwas sehr schnell eingeläutet, insbesondere da Evan und seine Freunde nichts davon mitbekommen haben, obwohl sie zu dem Zeitpunkt bereits zurück in Edge waren. Das mindert das Gesamtkonzept dann schon wieder.