Kealan Patrick Burke Herr der Moore

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Inhaltsangabe zu „Herr der Moore“ von Kealan Patrick Burke

Die sechzehnjährige Kate Mansfield und ihr blinder Bruder Neil leben auf einem Anwesen am Rande der Sümpfe bei Brent Prior. Gescheiterte und enttäuschte Existenzen bevölkern dieses Dorf, und die Jugend hegt verzweifelte Träume, endlich fortzukommen. Kate denkt genauso, doch eines Nachts holt sie die finstere Vergangenheit ein. Unaussprechliche Gräueltaten. Lange schon liegt ihr geliebter Vater deshalb mit einer seltsamen Krankheit danieder; lange schon unterstehen Kate und ihr Bruder der Obhut der Hausangestellten. Dann zieht Nebel auf – fast so, als zeichne die Natur die Tristheit heraus, die auf dem Hause liegt. Menschen verschwinden, flinke Schatten huschen durch den undurchsichtigen Wust – und ein entstellter Mann taucht in Brent Prior auf. Ein Mann, der zurückgekommen ist, um eine alte Rechnung zu begleichen. Ein Mann, der sich selbst Herr der Moore nennt.

Für Liebhaber der klassischen Grusel-/Horrorgeschichten mit düsterem Setting, toller Sprache, Spannung und großartiger Atmosphäre.

— chuma
chuma

Düstere Gruselgeschichte im Moor...

— Virginy
Virginy

"Old school Grusel" von denen ich bereits mehr als genug gelesen habe, daher nichts besonderes. Düster, ja! Aber sonst ...

— Sommerleser
Sommerleser

Düstere und beklemmende Atmospähre! Sehr lesenswert!

— Nenatie
Nenatie

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    Herr der Moore
    chuma

    chuma

    04. September 2016 um 12:57

    Brent Prior - Dartmoor, England 1888: Eine Frau irrt blindlings durchs Moor, sie friert und fürchtet sich. Vor wem oder was läuft sie davon? Kurz darauf bricht eine Gruppe Männer auf, um sie zu suchen. Doch im Moor lauert etwas Böses und Gefährliches. 16 Jahre später: Die junge Kate und ihr blinder Bruder Neil leben auf dem Mansfield-Anwesen. Der Herr des Hauses ist einer der Männer, die an der Suche im Moor beteiligt waren. Seither siecht er im Koma dahin. Die beiden älteren Angestellten Mrs. Fletcher und Grady kümmern sich um das Haus, den kranken Master und die beiden Kinder. Doch dann taucht ein seltsamer Unbekannter im Ort auf und als das alljährliche Herbstfest zu Halloween vor der Tür steht, holt die Vergangenheit die Bewohner Brent Priors erneut ein. Dunkle Schatten erheben sich aus dem Moor. Leseeindruck "Sie weint. Der Mond ruht kalt auf einem Kissen aus Nebel und starrt auf sie hinab." Kealan Patrick Burke versteht es sehr gut, atmosphärisch dicht zu schreiben. Man liest seine Geschichten nicht nur, sondern fühlt und erlebt sie förmlich mit. Sein Schreibstil ist einnehmend, intensiv und fesselnd. Starke Bilder und Metaphern lösen stets ein wahres (Kopf)Kino aus. "Herr der Moore" bildet da keine Ausnahme. Dieser Roman zeichnet sich durch eine düstere Stimmung, die altertümliche Sprache und ein perfekt gewähltes Setting aus. Hat man sich erst einmal an die Sprache gewöhnt, trägt sie einen durch die fesselnde Geschichte, die an die klassischen Werke von Poe erinnert. Die Charaktere sind vielschichtig und größtenteils gut ausgebaut. Wie im realen Leben gibt es bei ihnen Schattenseiten, die oft im Verborgenen bleiben. Damit sind sie authentisch. Burke nutzt typische Elemente einer Grusel-/Horrorstory: Ein Moor, eine stürmische Halloween-Nacht, ein großes Anwesen mit Bediensteten und einen versehrten Unbekannten, der unheilverkündend aus dem Nichts auftaucht. Und obwohl er das Rad sicher nicht neu erfindet, so schlägt Burkes Geschichte den Leser in seinen Bann. Mittels verschiedener Elemente aus dem Bereich Horror, Grusel und Mystik erzeugt der Autor eine interessante Mischung; setzt Cliffhanger an den Kapitelenden, wechselt geschickt die Perspektiven und steigert damit die Spannung zusätzlich. Gerade im letzten Drittel des Buches zieht der Autor das Tempo rasant an und geizt auch nicht mit blutigen Szenen. Generell muss man sagen, dass "Herr der Moore" aber eher einer klassischen Gruselgeschichte gleichkommt. Vieles überlässt Burke der Fantasie des Lesers und verzichtet darauf, allzu Offensichtliches detailliert zu erläutern. Ich mag das sehr und fühlte mich deshalb sehr wohl in dieser Geschichte. Noch ein abschließender Tipp: Die Sprache ist (wie bereits erwähnt) etwas gewöhnungsbedürftig in ihrer Altertümlichkeit. Wer sich hier nicht sicher ist, sollte zunächst eine Leseprobe testen. Fazit Wer klassische Grusel-/Horrorgeschichten mit einem düsteren Setting, einer tollen Sprache, viel Spannung und großartiger Atmosphäre mag, der wird an "Herr der Moore" seine Freude haben. Die herbstlichen Leseabende bei Kerzenschein können kommen.

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  • Ein Ausflug ins Moor...

    Herr der Moore
    Virginy

    Virginy

    20. August 2016 um 01:55

    1888: Mitten in der Nacht führt der Diener Grady Besuch zu seinem Herrn Mansfield, Callows vermisst seine Frau und vermutet, dass sie sich im Moor verirrt hat.Sofort wird ein Suchtrupp zusammengestellt und man macht sich auf den Weg.Das Unglück beginnt, als einer der M;änner von einem Pferd an den Kopf getreten wird und er bleibt nicht der einzige Tote...1904: Grady arbeitet immer noch auf dem Mansfield-Anwesen, doch sein Herr liegt schon sehr lange krank im Bett, niemand weiß, woran er leidet und der Doktor des kleinen Örtchens gibt ihm nicht mehr viel Zeit.Zusammen mit Mrs. Fletcher kümmert sich Grady um das Gut und Mansfields Kinder, die 16-jährige Kate und den blinden, ein Jahr jüngeren Neil.Ein Fremder ist im Dorf aufgetaucht, verunstaltet, mit verbundenem Gesicht, Grady schwant böses, zumal im Moor wieder diese seltsamen Kreaturen auftauchen und sich immer mehr in die Nähe der Bewohner wagen.Trotz aufkeimender Angst und einem starken Gewitter bringt er die Kinder zum bevorstehenden Herbstfest, ein großer Fehler, wie sich herausstellt, denn der Fremde scheint ein Auge auf Neil geworfen zu haben...Kealan Patrick Burkes "Herr der Moore" spielt in einem kleinen Örtchen mitten im Moor, an sich schon ein gruseliger Schauplatz und dann soll es noch eine Bestie da draußen geben, die sich die Unvorsichtigen holt.Doch als Grady Kate von jener Nacht im Jahre 1888 erzählt, geraten beide in einen wahren Albtraum und mit ihnen das ganze Dorf.Für Burkes Gruselmär gibts von mir 4 von 5 Sternen...

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  • Horror vom Finsten

    Herr der Moore
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    29. August 2015 um 19:41

    Am Rande der Sümpfe bei Brent Prior leben die  sechzehnjährige Kate Mansfield und ihr blinder Bruder Neil zusammen mit dem kranken  Vater und zwei Bediensteten.Im Ort wird der blinde  Neil von den jungen Leuten gehänselt .An Halloween zieht Nebel auf und ein  unbekannter Mann erscheint im Dorf. Und nach und nach verschwinden  Leute ,besonders die  ,die vor Jahren mit dem alten Mansfield im Sumpf waren und  das schreckliche Unglück von damals überlebt haben. Wer ist dieser unbekannte Mann und was will er im Dorf? Dort leben doch eh nur gestrandete Existenzen und  Säufer. Warum warnt man  die Jugend immer wieder davor ins Moor hinaus zu gehen ? Als Neil wieder   schickaniert wird  entgleitet die Situation und das Böse hät Einzug ins Dorf.Wer kann ihm entkommen ?  Ein Horrorbuch ,das so subtil mit der Angst des Lesers spielt, man sollte es nicht  lesen wenn man abends alleine ist ,denn  der Gruselfaktor ist hoch .Und doch kann man es kaum aus der Hand legen,denn man will den Dingen auf den Grund gehen.Dem Autor gelingt es  die düstere Stimmung des englischen Moors am Abend vor Halloween   ein zufangen und  sie dem Leser bildlich   darzustellen.

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  • Leserunde zu "Herr der Moore" von Kealan P. Burke

    Herr der Moore
    VOODOO_PRESS

    VOODOO_PRESS

    Voodoo Press lädt euch ganz herzlich zu einer gruseligen Leserunde des Romans HERR DER MOORE von KEALAN PATRICK BURKE ein. Inhaltsangabe: Die sechzehnjährige Kate Mansfield und ihr blinder Bruder Neil leben auf einem Anwesen am Rande der Sümpfe bei Brent Prior. Gescheiterte und enttäuschte Existenzen bevölkern dieses Dorf, und die Jugend hegt verzweifelte Träume, endlich fortzukommen. Kate denkt genauso, doch eines Nachts holt sie die finstere Vergangenheit ein. Unaussprechliche Gräueltaten. Lange schon liegt ihr geliebter Vater deshalb mit einer seltsamen Krankheit danieder; lange schon unterstehen Kate und ihr Bruder der Obhut der Hausangestellten. Dann zieht Nebel auf – fast so, als zeichne die Natur die Tristheit heraus, die auf dem Hause liegt. Menschen verschwinden, flinke Schatten huschen durch den undurchsichtigen Wust – und ein entstellter Mann taucht in Brent Prior auf. Ein Mann, der zurückgekommen ist, um eine alte Rechnung zu begleichen. Ein Mann, der sich selbst Herr der Moore nennt. … “Herr der Moore” von Kealan Patrick Burke ist sehr düsterer, stimmungsintensiver und hochspannender old school Horror, dessen Schwere sich beim Lesen im ganzen Raum ausbreitet … HORROR AND MORE Infos und Leseprobe findet ihr hier: http://www.voodoo-press.com/produkt/herr-der-moore/ Zur Leserunde verlosen wir 10 Printausgaben und 10 eBooks. Jeder der das Buch so erwirbt, darf selbstverständlich ebenfalls an der Leserunde teilnehmen! Wir sind gespannt und freuen uns auf eure Bewerbungen und Beiträge! Euer Voodoo Press Team

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    • 146
  • Herr der Moore

    Herr der Moore
    Blaustern

    Blaustern

    11. June 2014 um 16:49

    Die Umgegend des Dorfes Brent Prior besteht aus Moor und Sümpfen. In diesem Dorf gibt es nur gescheiterte und enttäuschte Existenzen. Jeder will nur eines, dieses Dorf auf dem schnellsten Wege verlassen. So auch die 16jährige Kate und ihr blinder Bruder Neil. Doch ihr Vater liegt mit einer schweren und ungewöhnlichen Krankheit ans Bett gefesselt, und ihre Familie besteht mehr oder weniger nur aus ihren Hausangestellten. Eines Tages, als das Wetter sich wieder von der kalten und schlechten Seite zeigt, steigt Nebel durch die Gassen, und ein verunstalteter Mann wird sichtbar. Er tötet Menschen, und alte Legenden erwachen wieder zum Leben. Seine offene Rechnung macht auch nicht vor Kate und Neil halt. Der Horror spielt sich am Ende des 19. Jahrhunderts im Moor von England ab, und wird durch die stetige düstere Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch zieht, geprägt. Der Gruselfaktor war jetzt nicht so hoch, dass einem die Knie vor Angst schlottern, vielmehr macht es diese Atmosphäre und die Ausweglosigkeit der Situation, wobei man mit den Protagonisten auf jeder Seite mitfühlt. Man spürt förmlich ihre Verzweiflung, und so manches Mal ist man fassungslos. Die Spannung lässt zwar zwischendurch etwas nach, jedoch ist es vom Stil her so gut geschrieben, dass man es zügig weglesen kann und alles nachvollziehbar und wunderbar vorstellbar ist.

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  • Toller Gruselspaß!!!

    Herr der Moore
    SLovesBooks

    SLovesBooks

    11. May 2014 um 15:48

    Beschreibung: Die sechzehnjährige Kate Mansfield und ihr blinder Bruder Neil leben auf einem Anwesen am Rande der Sümpfe bei Brent Prior. Gescheiterte und enttäuschte Existenzen bevölkern dieses Dorf, und die Jugend hegt verzweifelte Träume, endlich fortzukommen. Kate denkt genauso, doch eines Nachts holt sie die finstere Vergangenheit ein. Unaussprechliche Gräueltaten. Lange schon liegt ihr geliebter Vater deshalb mit einer seltsamen Krankheit danieder; lange schon unterstehen Kate und ihr Bruder der Obhut der Hausangestellten. Dann zieht Nebel auf – fast so, als zeichne die Natur die Tristheit heraus, die auf dem Hause liegt. Menschen verschwinden, flinke Schatten huschen durch den undurchsichtigen Wust – und ein entstellter Mann taucht in Brent Prior auf. Ein Mann, der zurückgekommen ist, um eine alte Rechnung zu begleichen. Ein Mann, der sich selbst Herr der Moore nennt. Meine Meinung: Ich hatte auch keine Schwierigkeiten in die Geschichte des Buches hineinzukommen. Habe mich direkt wohl gefühlt. Die Handlung finde ich spannend, interessant und nachvollziehbar. Eine wirklich sehr gelungene Geschichte mit Tiefgang. Ich hatte zunächst mit etwas mehr Gruselfaktor gerechnet aber das ist hier auf keinen Fall negativ zu bezeichnen. Der Gruselfaktor der Geschichte baut sich nämlich langsam auf, bis es, wenn die Geschichte auf das Ende zuläuft gar nicht mehr aufhört. Ein sehr gelungenes Detail ist genau diese langsam fortschreitende Steigerung, die es dem Leser erlaubt sich so richtig in die Storyline einzufühlen.   Die Schauplätze sind einfach perfekt in Szene gesetzt und ich kann es mir dank der tollen Sprache des Autors einfach fantastisch gut vorstellen. Das Buch hat einen angenehmen Schreibstil, der sich zügig und flüssig lesen lässt. Die Charaktere gefallen mir gut. Sie sind teilweise undurchschaubar und mysteriös. Wirklich gut ausgearbeitet. Insgesamt ein toller Roman, den ich jedem Freund von etwas Gruseln und Horror in Verbindung mit einer wirklich tollen Geschichte wärmstens empfehlen kann.

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  • Die Bestie von Brent Prior

    Herr der Moore
    Shunya

    Shunya

    01. May 2014 um 13:33

    Ich habe schon ewig keine Schauergeschichte mehr gelesen und diese hier hat mich sehr überzeugt. Die kleine Ortschaft Brent Prior, die vor dem Moor liegt, wirkt sehr düster und nicht gerade einladend, mal abgesehen vom Moor selbst. Der Autor hat die Handlung sehr atmosphärisch beschrieben und auch sein Schreibstil lässt sich angenehm lesen. Die Geschichte rund um die Bestie von Brent Prior beginnt bereits am Anfang sehr schaurig und fordert erste Opfer. Die Handlung hat mich beim Lesen sehr unterhalten, vor allem ab der Mitte als es erst richtig los geht, aber die ganze Zeit vorher spürt man beim Lesen, dass da etwas Ungutes auf einen zukommt. Die Charaktere waren mir von Anfang an sympathisch. Kate, die etwas überfürsorglich gegenüber ihrem Vater und vor allem ihrem Bruder ist. Neil, der blinde Junge, der durch seinen kaltschnäuzigen Charakter versucht seine Unsicherheit zu verbergen. Grady, der Hausdiener, der bereits damals bei der Suche nach der verschwundenen Frau gemerkt hat, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht und Mrs. Fletcher, die ebenfalls für Mansfields arbeitet und mehr auf dem Kasten hat als man zu Anfang annimmt. Es gibt noch viele weitere Charaktere, aber nicht so viele als dass es unüberschaubar wird. Der Spannungsaufbau ist sehr gelungen. Gerade der Anfang reißt einen beim Lesen mit und je näher sich Halloween nähert, desto mehr nimmt auch die Spannung zu. Es gibt einige interessante und überraschende Wendungen, die die gesamte Handlung in ein neues Licht werfen. Die Kämpfe haben mir sehr gefallen und waren prima nachzuvollziehen. Der Autor ist sehr gut auf die Ängste und Zweifel der Figuren eingegangen. Das Ende hat mir ebenfalls gefallen, auch wenn es relativ offen war und man am liebsten noch ewig weitergelesen hätte. So im Gesamteindruck bin ich begeistert von der Geschichte und den Ideen die der Autor darin untergebracht hat. Ich habe das E-Book meist Vormittags bzw. Nachmittags gelesen, ich denke wenn man es Abends mit wenig Licht vor dem Schlafengehen liest ist es noch eine ganze Spur unheimlicher. Wer Schauergeschichten mag sollte sich dieses Werk auf keinen Fall entgehen lassen! Die Geschichte hält einige Überraschungen parat und ist sehr unterhaltsam. Mein Tipp: Abends lesen!

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  • Das Biest von Brent Prior

    Herr der Moore
    progue

    progue

    Rings um Brent Prior, diesem Dorf gescheiterter Existenzen, erstrecken sich nur Moor und Sümpfe. Jeder träumt davon, das Dorf zu verlassen, auch die 16jährige Kate und ihr Bruder, doch wo sollten sie hin? Außerdem müssen sie sich um ihren Vater kümmern, der seit langer Zeit in einer Art Koma liegt. Familiäre Bindung haben sie fast nur zu ihren Hausangestellten Grady und Mrs Fletcher, die resolute Tagelöhnerin. Die Tage vergehen eintönig, und die einzige Abwechslung in dem immer gleichen Trott verspricht ein Tanzabend im Dorf. Trotz des schlechten Wetters, der Kälte, des hämmernden Regens, wollen sie sich auf den Weg dorthin machen. Doch sie sind nicht allein im Moor; düstere Legenden ranken sich um eine Bestie, welche sich dort herumtreibt und Menschen tötet. Was Kate und Neil nicht wissen, ist, dass diese Legenden einen wahren Kern haben, und dass die Vergangenheit nicht nur einige Dörfler einholen wird, sondern sich auch mit ihnen befassen wird. Und der Herr der Moore wird nicht die einzige Schreckensgestalt sein, die Brent Prior heimsuchen wird. Das Buch ist kein Horror in dem Sinne, das es Angst macht und es einem vor lauter Zittern nicht mehr gelingen will, weiterzulesen. Es wartet mit einer düsteren Athmosphäre der klassischen Schauermärchen im Stile eines E. A. Poe auf und entführt in das England des sehr späten 19. und sehr zeitigen 20. Jahrhunderts. Die Resignation und Verzweiflung ist teilweise nahezu greifbar. Die Alptraumgestalten, die auftauchen, wurden relativ neu interpretiert; sie sind weder Vampire noch Werwölfe, jedoch nicht weniger bösartig. Was mich ein wenig enttäuscht hat, war das sofortige Umkippen einer als ansonsten stark beschriebenen Person. Die Spannung konnte nicht durchweg gehalten werden, auch kam mir der Twist am Ende nicht unbedingt glaubwürdig vor. Trotzdem hat mir das Buch allgemein gut gefallen. Fazit: Schöne, düstere Atmosphäre, nicht durchgehend gehalten.

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    • 2
    lord-byron

    lord-byron

    25. April 2014 um 21:59
  • Spannend, düster und zum gruseln gut!

    Herr der Moore
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. April 2014 um 20:33

    Rückentext: Die sechzehnjärige Kate Mansfield und ihr blinder Bruder Neil leben auf einem Anwesen am Rande der Sümpfe bei Brent Prior. Gescheiterte und enttäuschte Existenzen bevölkern dieses Dorf, und die Jugend hegt Träume, endlich fortzukommen. Kate denkt genauso, doch eines Nachts holt sie die Finstere Vergangenheit ein. Unaussprechliche Gräueltaten. Lange schon liegt ihr geliebter Vater deshalb mit einer seltsamen Krankheit danieder. Dann zieht Nebel auf – fast so, als zeichne die Natur Tristheit heraus, die auf dem Hause liegt. Menschen verschwinden, flinke Schatten huschen durch den undurchsichtigen Wust – und ein entstellter Mann taucht in Brent Prior auf. Ein Mann, der zurückgekommen ist, um eine alte Rechnung zu begleichen. Ein Mann, der sich selbst Herr der Moore nennt. Meinung: Dieser Roman spielt Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Einleitung einige Jahre zuvor. Hier wird dem Leser bereits ein gruseliger Vorgeschmack auf das Buch gegeben. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, sodass man gleich in dieser Zeit und Geschichte drin ist. Das Moor und die Gegend sind sehr bildhaft und mystisch-schön beschrieben. Die Charaktere sind facettenreich und gut herausgearbeitet. Die Spannung war von Anfang an gegeben. Zwischendrin gab es einige nicht so spannende Kapitel, die aber der Gesamtspannung nichts anhaben konnten. Das Ende kam etwas zu schnell und es blieben noch einige Fragen für den Leser offen. Fazit: Mir hat das Buch einige schöne Gruselstunden beschert und kann es jedem empfehlen, der dieses Genre mag.

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  • Das Genre Horror als Buch ist nicht so leicht, aber hier ist es sehr gut umgesetzt und gelungen!

    Herr der Moore
    Floh

    Floh

    13. April 2014 um 06:35

    Horror-Autor Kealan P. Burke versucht sich mit "Herr der Moore" im Genre Horror, eine Herausforderung, da dieses Genre nicht leicht zu bedienen ist. Er präsentiert hier einen Horrormix aus Mystery, Historik und Thrill, der es richtig spektakulär aufnimmt und das Geschehen sehr eindringlich und bildhaft widergibt! Zum Inhalt: "Die sechzehnjährige Kate Mansfield und ihr blinder Bruder Neil leben auf einem Anwesen am Rande der Sümpfe bei Brent Prior. Gescheiterte und enttäuschte Existenzen bevölkern dieses Dorf, und die Jugend hegt verzweifelte Träume, endlich fortzukommen. Kate denkt genauso, doch eines Nachts holt sie die finstere Vergangenheit ein. Unaussprechliche Gräueltaten. Lange schon liegt ihr geliebter Vater deshalb mit einer seltsamen Krankheit danieder; lange schon unterstehen Kate und ihr Bruder der Obhut der Hausangestellten. Dann zieht Nebel auf – fast so, als zeichne die Natur die Tristheit heraus, die auf dem Hause liegt. Menschen verschwinden, flinke Schatten huschen durch den undurchsichtigen Wust – und ein entstellter Mann taucht in Brent Prior auf. Ein Mann, der zurückgekommen ist, um eine alte Rechnung zu begleichen. Ein Mann, der sich selbst Herr der Moore nennt." Schreibstil: Der Autor Burke zögert nicht lange und legt gleich direkt los. Er hamstert sich gleich zu Beginn durch seinen verworrenen Prolog alle Gänsehautsympathiepunkte ein. Er wirft Fragen auf, läd zu Mutmaßungen ein, verwirrt, verwinkelt und zeigt zu dem ganzen Entsetzen das normale alltägliche Leben. Im Laufe der Story überzeugt Burke dann weiter und punktet erneut, er besitzt einen sehr fesselnden und spannenden Schreibstil, dass er gleich den Leser an die folgenden Seiten bindet. Er nutzt unter anderem den typischen Schreibstil für einen gelungenen Horror, denn er verschleiert, verdeckt, nutzt großes Kopfkino, bindet Unfassbares ein und sorgt für Schauer und Anspannung.  Er bedient den Horrorliebhaber mit Altbewährten und bietet ihm seinem gewünschten Angstmoment, der alle Kriterien erfüllt. Sehr gut gemacht und toll präsentiert. Das Buch liest sich flüssig und unterhält, es gibt unheimlich viel Spannung und Überraschungsmomente, bis zum Finale tappt der Leser mit den Geschehen im Trüben. Er schreibt flott, flüssig, düster und trifft den Nerv der Zeit und lässt das Nervenkostum zucken, er erschüttert, schockt und hält die Spannung gekonnt aufrecht. Leider haben mich die Zeitsprünge sehr verwirrt und der Lesefluss gerät dadurch ins Stocken. Hierfür der Sternabzug, da ich noch immer nicht ganz aufgeklärt bin. Charaktere: Viel Herzblut beweist der Autor Burke bei der Auswahl der Charaktere. Gerade im Genre Horror sind die Charaktere und Figuren das wichtigste überhaupt. Diese hat der Autor gekonnt geformt und gibt die Atmosphäre ungefiltert an den Leser weiter. Neil und Kate bilden das Zentrum der Story und werden den Leser absolut fesseln und nicht mehr loslassen. Alle Protagonisten scheinen zunächst aus dem Leben gegriffen, nehmen aber bestimmte Wendungen an. Einige wird es im großen Finale gar nicht mehr so geben wie angenommen oder auch schon tod sein. Zudem treffen wir auf sympathische und unsympathische Figuren und dürfen so manchen Überraschungsmoment erleben. Autor Burke hat es durch seine Protagonisten geschafft, das Genre zu bedienen! Sehr lobenswert und gekonnt! Er bringt die vielen Rollen und Nebenrollen in Einklang und lässt den Leser somit erschaudern und leiden. Meinung: Das Treiben rund um den Herr der Moore, die Vergangenheit, die düsteren Sequenzen, die Ermittlungen, die Morde, die Todesfälle, das Unfassbare, das Unmögliche und mystische.... sind äußerst irr und wirr aber mehr als komplex und stimmig dargestellt. Ich war von Beginn bis zum Ende mehr als begeistert und gefesselt, da mir die Professionalität sehr gefallen hat. Weil mich dieser Horror absolut durch seine Charaktere, die Story, die Umstände, die ganzen Ideen, die Dialoge und vor allem die verschrobenen Konstellationen absolut überzeugt und unterhalten hat, bekommt er großes Lob und Begeisterung mit Gänsehautgarantie. Der Autor reizt den Leser zum Schubladendenken und lässt diesen gekonnt damit auflaufen. Immer neue Abgründe tun sich auf, schlimme Vergangenheit, neue Erkenntnisse, bittere Wahrheit, schlimme Flüche und Mordlust, psychische Störungen, Lug und Betrug, Neid und Missgunst...Schließlich bringt es viel Potential für einen Horror mit Entsetzen und Angst. Leider gibt es nicht auf alle Fragen eine Antwort und ich fühlte mich durch die Epochen etwas irritiert. Daher der einzige Sternabzug. Der bildhafte Schreibstil ist enorm gelungen. Hier herrscht nicht nur der Herr der Moore sondern großes Kopfkino! Cover: Ein Cover ist dunkel, verworren und verschleirt. Passt stimmig zum Inhalt. Mystisch und dunkel. Der Autor: "Genannt "einer der klügsten und originellsten Talente in der zeitgenössischen Horror" (BOOKLIST) ist Kealan Patrick Burke die Bram Stoker Award-Winning Autor von fünf Romanen (MASTER OF THE MOORS, CURRENCY OF SOULS, THE LIVING, KIN und NEMESIS) , neun Novellen (einschließlich der Timmy Quinn Serie), über hundert Kurzgeschichten und sechs Sammlungen. Er bearbeitet die gefeierten Anthologien: TAVERNS OF THE DEAD, QUIETLY NOW, BRIMSTONE TURNPIKE und TALES FROM THE GOREZONE. Ein irischer Auswanderer, er wohnt derzeit in Ohio. Besuchen Sie ihn im Internet unter http://www.kealanpatrickburke.com oder finden ihn auf Facebook unter facebook.com / kealan.burke " Der Verlag: Voodoo Press, der unabhängige Spezialverlag für für Horror, Mystery, Thriller, Fantasy, Sci-Fi & Bizarro Fiction, wurde 2009 mit dem Ziel gegründet, seinen Lesern hohen Unterhaltungswert abseits des Mainstreams zu bieten. Neben einigen Newcomern und Neuentdeckungen erscheinen bei Voodoo Press auch Bestsellerautoren wie Bentley Little, Ronald Malfi, Jeff Strand und viele mehr in Deutscher Erstveröffentlichung. Fazit: Ein sehr gelungener Horror. Horror der das Genre bedient. Findet man nicht oft. Hier gibt es einen Treffer!

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  • Düster. Neblig. Schaurig

    Herr der Moore
    Zeliba

    Zeliba

    12. April 2014 um 10:48

    Cover Das Cover hat für mich selbst seinen ganz eigenen Reiz. Eben gerade weil es einmal nicht so digital ist, sondern wie gemalt wirkt. Wie ein altes Porträt das ich mir gut in einem staubigem Gasthaus oder altem Schloss vorstellen könnte. Es vermittelt den Eindruck von alter und Düsternis. Dazu das Abbild des Mannes. Sein Gesicht ist verbunden. Warum? Man fragt es sich unwillkürlich, während weitere Einzelheiten nach uns nach ins Bild huschen. Die Steine im Hintergrund. Die drei schwarzen Hunde.... Handlung Ein Tag wie jeder andere im kleinem Dorf Brent Prior. Die Seelen die hier leben, sind ähnlich und doch anders. Niemand hier hatte Glück, hier am Randes des Moores. Gescheiterte Existenzen. Unglückliche Leben...Doch an diesem Morgen ist etwas anders. Als jemand verschwindet, begibt sich ein Suchtrupp ins Moor. Doch was sie finden liegt weit zurück in der Vergangenheit … Charaktere Das tolle an den Einwohnern von Brent Prior war, das jeder selbst seine eigenen Geschichte besaß. Gerade das passte dadurch wunderbar in die schummrige Gesamtatmosphäre. Schreibstil Die düstere Stimmung, welche das Cover mit gedeckten Farben und der bloßen Motivwahl verspricht, wird von der Autorin herrlich und Wortgewandt aufgegriffen und ins Buch gepackt. Nie reißt diese Düsternis auf. Es ist ein ständiger Begleiter durchs gesamte Buch und lässt den Leser nicht einmal die Sonne sehen. Meinung Das Buch hat mich besonders durch diese düstere, neblige Atmosphäre begeistert. Deutlich konnte man sich das Dorf am Rande eines Moores vorstellen. Der Nebel... wunderbar. Dazu hielt der Autor die Spannung durch das ganze Buch hinweg fast gänzlich aufrecht. Nur hier und da hätte ich mir eine Szene etwas kürzer Gewünscht. Als Horror kann ich es dennoch nicht wirklich einordnen. Mir fehlte da der Grusel einfach. Man ist gut drin in der Geschichte, aber vor Angst zittern tat ich dann doch nicht ;) Da geht es eher in die Richtung Historisches Schauermärchen. Alles in allem aber ein gutes Buch das nicht enttäuscht!

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  • Das Grauen wohnt im Moor

    Herr der Moore
    Nenatie

    Nenatie

    Inhalt: Brent Prior ist ein kleines, trostloses Dorf am Rande des Moors. Es wird von gescheiterten Existenzen bewohnt. Eines Morgens begeben sich einige Bewohner ins Moor, um eine vermisste Person zu suchen. Doch sie sind nicht alleine im Moor, eine schreckliche Gestalt lebt hier. Jahre später scheint der Vorfall vergessen. Kate und ihr blinder Bruder wollen den Herbsttanz besuchen, eine der wenigen Abwechslungen im immer gleichen Alltag. Auch die anderen Dorfbewohner sind dort. Doch die Vergangenheit holt das Dorf ein und das Wesen aus dem Moor macht das Dorf unsicher. Meinung: "Der Herr der Moore" ist eine schaurige Geschichte. Der Autor schafft es, die Atmospähre des neblingen und kalten Moores sehr gut einzufangen und schafft allein schon dadurch ein Gänsehaut. Die Stimmung ist durchweg sehr beklemmt und düster und hat mir gut gefallen. Den Schreibstil finde ich wunderbar. Er ist sehr wortgewannt und bildlich und untermalt die Atmospähre sehr gut. Auch die Eigenheiten der Zeit in der das Buch spielt wurden sehr gut eingearbeitet, ich kam mir wirklich vor im im England des späten 19.bzw. Anfang 20Jahrhundert. Die Charaktere fand ich duchweg interessant. Jeder hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Probleme, die auch gut zur ganzen Atmospähre passen. Einzig Neil hat mich doch etwas enttäuscht. Am Ende war ich sehr überrascht wie die einzelnen Geschichten und Schicksale verkmüpft sind. Wer gerne schaurige Geschichte liest und düstere Atmosphären mag, sollte dieses Buch lesen. Ich vergebe 5 Sterne, weil die das Buch einfach eine tolle Atmospähre bietet und die Geschichte durchweg interessant war.

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    • 2
    lord-byron

    lord-byron

    08. April 2014 um 21:15
  • Düster und Wortgewaltig

    Herr der Moore
    lord-byron

    lord-byron

    Kate Mansfield lebt mit ihrem blinden Bruder Neil, den beiden Bediensteten Mrs. Flechter und Grady und ihrem Vater in einem kleinen Dorf mitten im Moor. Der Vater vegetiert seit einem schrecklichen Erlebnis im Moor nur noch vor sich hin. Ist mehr tot als lebendig. Immer wieder zieht undurchdringlicher Nebel im Moor auf und die Gerüchte über die Bestie von Brent Prior verstummen niemals, werden sogar immer lauter, als ein unbekannter mit schrecklichen Verbrennungen im Dorf auftaucht. Immer bedrohlicher wird das Moor und immer wieder verschwinden Menschen. Hat das etwas mit dem Fremden zu tun? Und was sind das für Wesen, die da durchs Moor huschen? Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass das Buch und ich am Anfang einige Schwierigkeiten miteinander hatten und es einige Zeit dauerte, bis wir miteinander warm wurden. Aber dann konnte ich es kaum noch aus der Hand legen. "Herr der Moore" erzählt eine düstere Geschichte mit einer bedrückenden Atmosphäre, die einem in die Knochen kriecht wie der Nebel über das Moor. Der Autor hat es geschafft Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen, mich mitzunehmen nach Brent Prior und mit den Dorfbewohnern vor Angst zu schlottern. Am Meisten beeindruckt hat mich die Wortgewalt von Kealan Patrick Burke. "Dunkle Wolken waren hinter den Bergen her aufgezogen - wie Hände, die Wasser schöpften. Gleich Fingern, die sich spreizten, breiteten sie sich aus, während lautlos blauweiße Adern aufblitzen: Ein Sturm braute sich zusammen". (Seite 117) Die düstere Stimmung zieht sich durchs gesamte Buch und die Spannung wird gegen Ende fast unerträglich. Dem Ende nach könnte es sogar vielleicht noch eine Fortsetzung geben, was ich sehr begrüßen würde. Die Charaktere blieben etwas blass, was mich aber bei diesem Buch nicht im mindesten gestört hat, denn dafür war die Geschichte sehr komplex und gut ausgearbeitet. Ich vergebe 4 von 5 Punkten für einen etwas schwierigen Anfang und die vielen Fremdwörter, die den Lesefluss doch etwas störten.

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    • 2
  • Herr der Moore

    Herr der Moore
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    08. April 2014 um 16:52

    Das Cover finde ich okay, den Titel gut. Die Kapitellängen sind sehr angenehm. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Der Autor verschafft dem Leser eine gute Atmosphäre des neblig kalten Moores. Überrascht war ich erst mal, dass wir uns in der Vergangenheit befinden. Dies hat sich über das Buch hinweg als sehr positiv entwickelt und einzelne "alte" Eigenarten wurden gut in den Schreibstil eingebettet. So habe ich mich wirklich im England des späten 19./anfangs 20Jhr. gefühlt! Am Besten hat mir die unheimlich beklemmende Stimmung gefallen, die in mir als Leser aufgekommen ist. Ich habe mir viele Gedanken über die Entwicklung im Moor gemacht und ich finde, es hat sehr spaß gemacht zu rätseln und überlegen. Die Entwicklung ist spannend, aber ich würde das Buch nicht in das Genre Horror einordnen. Die Figuren sind gut gelungen, einzig von Neil war ich gegen Ende ein bisschen enttäuscht. Sehr gut fand ich die Auflösung, wie alle Figuren zueinander stehen. Das Ende war mir persönlich ein bisschen mit zu viel Action beladen, die "Verwandlung" war jetzt auch nicht ganz meins, aer die letzten 2 Seiten waren aber wieder sehr gut.

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  • Das Grauen hält Einzug in die Sümpfe von Brent Prior !!

    Herr der Moore
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Inhalt: Kate Mansfield lebt mit ihrem blinden Bruder Neil in einer düsteren Moorlandschaft ,bei Brent Prior . Ihr Vater vegetiert stumm und ohne jegliche Regung vor sich hin , doch was hinter seinem Zustand steckt können alle nur erahnen . Ist daran ein schreckliches Ereignis aus der Vergangenheit schuld ? Und wenn ja , was könnte so schlimm gewesen sein ? Doch als eines Abends ein undurchdringlicher Nebel in das kleine Dorf zieht , ahnt keiner der Bewohner , was ihnen bevorsteht . Doch die Schauergeschichten von und über Brent Prior nehmen kein Ende . Und schon bald , als ein durch Brandnarben völlig entstellter Unbekannter in das Dorf einzieht , müssen die Dorfbewohner einsehen , dass die Gerüchte über die Moorbestie , vielleicht keine sind . Sondern grausame , erschreckende und tödliche Realität ! Denn in der Moorlandschaft Brent Prior . hält das grauen Einzug , Menschen verschwinden , doch was hat der Fremde damit zu tun ! Meinung : Der Anfang dieses Buches , war wohl eines der atmosphärisch eindrucksvollsten, die ich jemals gelesen habe ! Denn hier wird die Spannung so direkt und eindrucksvoll auf den Leser übertragen , dass sich dieser die Sümpfe und das kleine düstere Dorf , fast bildlich vorstellen kann . Und genau hier liegt die Stärke dieses Buches ! Denn die Schreibqualität des Autors ,am Anfang des Buches , ist an atmosphärischer Grundstimmung und gruseligen und erschaudernden Passagen kaum zu überbieten . Der Autor schafft es einen eindrucksvollen und sprachgewaltigen Anfang zu gestalten , sodass der Leser von Anfang an , in der Düsternis und den Geheimnissen , der Dorfgemeinschaft gefangen ist . Denn hier schafft er Kopfkino vom feinsten !Man sieht schon den Nebel über die Sümpfe ziehen und spürt die düstere und finstere Atmosphäre hautnah und kann sich der geheimnisvollen , fesselnden Geschichte nicht mehr entziehen ! Doch leider ließ diese Spannung und die beeindruckende düstere Atmosphäre im Mittelteil deutlich nach !Auch die Spannung und der Ekelfaktor , wollte bei mir nur sehr schwerlich einsetzen . Gerade weil eben diese herausragende Stimmung im Mittelteil fast gänzlich fehlte . Außerdem muss ich anmerken , dass mich dieses Buch emotional und auf der Spannungsebene nicht ganz so begeistern und fesseln konnte , wie erhofft . Denn die am Anfang beginnende Spannung , hält nicht lange an!Da der Autor sein Augenmerk dann auf zu viele Gedankengänge und Erzählungen der Protagonisten legt . Und hier fehlt die zuvor angesprochene Grundstimmung komplett ,hier kam bei mir fast ein wenig Langeweile auf . Doch das Ende übertraf wieder alle Erwartungen , die man sich als Leser so vorstellte . Hier packt der Autor all sein Talent und sein Können in das spektakuläre Ende , was wohl blutiger , ekliger und überraschender nicht sein konnte . Für absolute Horrorfans , erfüllt dieser Showdown wohl alle Wünsche , denn der Ekelfaktor kommt sicherlich nicht zu kurz ! Fazit : Ein grundsätzlich gutes und durch die beeindruckende Atmosphäre einnehmendes Buch , was dennoch seine kleinen Schwächen hat . Wer sich dauerhaften und auf den Punkt gebrachten Horror wünscht , wird hier nicht ganz überzeugt sein . Ein herausragender Anfang , ein deutlich schwächerer und langatmiger Mittelteil und ein Ende was Horrorfans begeistern wird . Mich konnte dieses Buch leider nicht komplett überzeugen . Da für mich zu einem Gruselfaktor und Spannung , doch noch etwas mehr dazu gehört als am Ende, so viel Blut zu vergießen . Ein Buch was Horrorfans gefallen wird , bei mir dennoch nicht alle Wünsche und Erwartungen erfüllte . Ich vergebe 4 Sterne , aus subjektiver Sicht 3,5 . Da ich mich auf keiner der 299 Seiten ansatzweise bedroht oder geängstigt gefühlt habe ! Eine klassische Horrorgeschichte , die durchaus für wahre Fans zu empfehlen ist !

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    • 2
    lord-byron

    lord-byron

    05. April 2014 um 15:46