Kealan Patrick Burke Seelenhandel

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Inhaltsangabe zu „Seelenhandel“ von Kealan Patrick Burke

Ein Roman von Bram-Stoker-Award-Gewinner Kealan Patrick Burke! Willkommen in Eddies Taverne, dem einzigen funktionieren Wasserloch in der Nähe einer toten Stadt. Und dies sind die Menschen, die Sie heute Abend hier antreffen können: Tom, der Milestone Geister-Cop, der im Schatten des Todes wandelt. Gracie, die Bardame, eine Möchtegern-Schauspielerin, dazu verdammt, ihre Lebenszeit im Fegefeuer der Bar ihres Vaters zu verbringen. Flo, eine stadtbekannte Straßenschwalbe, die ihren Mann ermordet haben könnte - oder aber auch nicht. Wen interessiert das schon? Cobb, ein Nudist, der seit langer Zeit auf eine Entschuldigung der Gemeinde wartet, die ihn aber viel lieber loswerden würde. Wintry, ein stummer Riese, dessen seltsame Geschichte man nur zwischen den Schlagzeilen der Zeitungen finden kann. Kyle, der Junge, der ständig eine geladene Waffe unterm Tisch bereit hält. Und Cadaver, der wie eine Leiche aussieht, aber immer gut riecht, und seine Zeit mit dem Stapeln und Zählen von Pennys totschlägt. Und dann gibt es da noch Reverend Hill, der täglich eine Stunde vor Mitternacht erscheint, so pünktlich wie ein Uhrwerk, um ihnen zu sagen, wer sterben wird und wer wieder gehen darf. Willkommen im Eddie’s - wo heute Abend zum ersten Mal seit 3 Jahren nichts nach Plan laufen wird.

Horror, Psycho und Humor

— MichaelaDD
MichaelaDD

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  • Eine abgedrehte Geschichte

    Seelenhandel
    MichaelaDD

    MichaelaDD

    05. March 2017 um 14:10

    Seelenhandel ist verdammt abgedreht aber genau das macht das Buch so unterhaltsam. Tatsächlich ist es schwer hier einen passenden Vergleich zu einer anderen Lektüre zu finden, denn diese Geschichte gibt es nur Einmal.Die Geschichte um die verschiedenen Protagonisten, die jede Nacht auf Reverend Hill in einer Bar warten, nimmt einen von Anfang an gefangen. Burke schafft es durch seine bildhafte Sprache, die Bilder und Geschehen direkt in den Kopf zu projizieren.Ich finde auch seinen durchaus äußerst schwarzen Humor sehr reizvoll. Alles in Allem ein Buch, dass man nicht weglegen mag.Von mir gibt es deswegen 5 Sterne.

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  • Gibt es noch freie Seelen in einer Stadt, die stirbt, weil ihre Einwohner sie töten?

    Seelenhandel
    chuma

    chuma

    01. July 2015 um 18:04

    Worum geht's? Es ist Samstagabend in der verfluchten Stadt Milestone und es sind die üblichen sieben Leute in Eddie´s Taverne, einer heruntergekommenen Spelunke, versammelt: Da ist die hübsche Gracie, die die Bar von ihrem Daddy geerbt hat, und für keinen, nicht mal für sich selbst Liebe übrig hat. Cobb, der Nudist, der seit drei Jahren auf immer demselben Barhocker sitzt, Witze reißt und eine seltene Gabe besitzt. Der geheimnisvolle Riese "Wintry" McCabe, der nicht spricht aber dennoch gern zuhört. Florence Bright, eine bezaubernde Schönheit, die von ihrem Mann misshandelt wurde und von der niemand sagen kann, ob sie ihn schließlich ermordet hat oder nicht. Kyle Turner, ein junger Mann, der stets mit einer gezogenen Waffe am Tisch sitzt und auf Tom, den Sheriff zielt. Und zu guter Letzt noch Kadaver, der seinen üblen Geruch mit teurem Rasierwasser überdeckt, in derselben dunklen Ecke kauert und seine Pennys stapelt. Sie alle trinken und warten – bis pünktlich eine Stunde vor Mitternacht Reverend Hill durch die Tür tritt und einen von ihnen auswählt, um einem anderen Menschen den Tod zu bringen. Doch an diesem Abend stürmt ein junges Paar in die Bar – Carla ist schwerverletzt, ihr Freund James Brody mit einem Revolver bewaffnet und plötzlich läuft alles aus dem Ruder. Leseeindruck: "Seelenhandel" ist mein erster Roman von Burke und wird definitiv nicht mein letzter sein. Von der ersten Seite an war ich begeistert von der bildgewaltigen Sprache. Burke fesselt den Leser nicht allein durch die Story, die stets einen unterschwelligen Horror verströmt, sondern sorgt durch eine einzigartige und originelle Mischung aus Sprachgewandtheit und Humor für einen einzigartigen und unvergesslichen Lesegenuss. "Die Uhr zieht die Sekunden lang; die langsame Bewegung des schmalen schwarzen Minutenzeigers ist außerstande, den Staub eines Jahrzehnts vom Ziffernblatt zu fegen." "Ich räuspere mich, und die Worte kratzen sich wie Glas meine Kehle hoch, zerschneiden mir die Zunge." "Manche Leute glauben, dass er der Teufel ist. Ich nicht, aber ich bin mir sicher, dass die zwei sich kennen." Die Figuren und Orte werden so scharf und treffend beschrieben, dass es unmöglich ist, sie nicht vor dem geistigen Auge zu sehen. Teilweise konnte ich das Bier, den Schnaps und den Tabak förmlich riechen. Diese Nähe zur Geschichte und den Charakteren ist es, die mich so für "Seelenhandel" eingenommen hat. Auf was genau ich mich bei der Lektüre eingelassen habe, wusste ich zu Beginn des Lesens nicht. Zwar hatte ich den Klappentext und die Leseprobe gelesen, doch war mir nicht klar, in welche Richtung sich das als "Horror-Roman" betitelte Buch entwickeln würde. Und genau so ist es perfekt – man sollte sich überraschen lassen und wortwörtlich offen für alles sein. Burke zieht den Leser in seinen Bann und schafft mit der "von Pech besessenen" Stadt Milestone eine tolle Kulisse für eine gruselige und mysteriöse Geschichte, die das Dunkle aber auch das Gute ihrer Einwohner zu Tage fördert. Für die Geschichte gibt es von mir 4 von 5 Punkten; für die Charaktere, den Gänsehauteffekt, die tolle Sprache und den Schreibstil volle Punktzahl und für das Cover einmal mehr ein großes Lob. Fazit: "Seelenhandel" ist ein spannender Roman, der mit gut gezeichneten Charakteren und einer wohl dosierten Portion Mystery-Horror zu überzeugen weiß. Durch seine ausgereifte Wortgewandtheit und bildhafte Sprache versetzt Burke den Leser direkt nach Milestone mitten ins Geschehen und verschafft ihm so ein kurzweiliges aber sehr intensives Leseerlebnis. Von mir gibt es daher 4,5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung.

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  • Seelenhandel

    Seelenhandel
    Virginy

    Virginy

    26. June 2015 um 00:20

    "Eddies Tavern" ist eine kleine Bar im Nirgendwo, irgendwo in einem Kuhkaff am Arsch der Welt, geführt von Gracie. Tom, der Sheriff trifft sich dort Abend für Abend mit seinen "Freunden", da wären zum Beispiel Cobb, der Nudist, der über die Gabe des Heilens verfügt, Kadaver, der aussieht wie eine lebende Leiche und immer Pennies stapelt, Wintry, von dem alle denken, er wäre stumm, weil er es noch nie für nötig hielt zu sprechen, Kyle, der immer mit geladener Waffe unter dem Tisch auf Tom wartet... und dann ist da noch Reverend Hill, der jeden Abend Punkt 11 erscheint und einen auswählt, heute soll der es Sheriff sein. Und doch kommt diesmal alles anders, denn ein junges Pärchen taucht in der Bar auf, er mit gezogener Waffe, sie schwanger und schwer verletzt. Die Pläne von Hill werden durchkreuzt und von einer Minute auf die andere bricht das blanke Chaos auf, das in einer Nacht zwischen Schuld und Sühne, Leben und Tod gipfelt... Ich mag Kealan Patrick Burke, "Timmy Quinn" und "Kin" hab ich verschlungen, aber so ganz bin ich mit "Seelenhandel" nicht warm geworden. Den Klappentext fand ich toll, dachte sofort, hey, muß ich haben. Aber irgendwie entwickelt sich das Buch in eine Richtung, die ich nicht unbedingt so erwartet hätte. Nein, es ist nicht schlecht, man hat seine A-ha-Effekte, aber zu viele Dinge bleiben ungeklärt und gegen Ende wird das Ganze immer abstruser, ich sag nur sprechende Hirsche und noch einige andere Dinge, für mich persönlich wäre hier etwas weniger mehr gewesen. Das Buch liest sich wie gewohnt flott weg und natürlich will man wissen, wie es ausgeht, was hinter all dem steckt, aber an "Timmy Quinn" und "Kin" kommt es für mich nicht heran...

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