Keigo Higashino Heilige Mörderin

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Inhaltsangabe zu „Heilige Mörderin“ von Keigo Higashino

Auf den ersten Blick ist ein perfekter Mord geschehen: Der erfolgreiche Unternehmer Mashiba liegt tot in seinem Wohnzimmer. Kurz zuvor hatte er von seiner Frau die Scheidung verlangt. Erneut liefert Physik-Professor Yukawa mit Inspektor Kusanagi ein Kabinettstück an Kombination, um die Schuldige zu überführen.

Mein erster Japan-Krimi - etwas speziell, aber interessant und gut zu lesen!

— vanessabln
vanessabln

Spannend bis zum Ende - und das ohne blutig zu sein

— Bea_Me
Bea_Me

Sehr spannend. Kann ich empfehlen.

— Rija21
Rija21

Einfacher Krimi, leicht durchschaubar.

— pschade
pschade

Dieses Buch ist sehr spannend gewesen und hat mich dazu bewogen noch weitere bücher von keigo higashino zu lesen.

— GinaFelisha87
GinaFelisha87

Super Buch. Kann ich nur empfehlen.

— Kyuna
Kyuna

Ein ganz wundervoll konstruierter Fall mit tollen Figuren und spannender Auflösung. Ein echter Higashino!

— monerl
monerl

Es gibt ganz wenige Krimiautoren, die mich so an ein Buch fesseln können wie Keigo Higashino. Hervorragende Lektüre.

— klaraelisa
klaraelisa

Auf die Lösung kam ich nicht, sehr spannend, hat mich eine Nacht gekostet :)

— alexarts
alexarts

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  • Interessanter Japan-Krimi

    Heilige Mörderin
    vanessabln

    vanessabln

    18. July 2017 um 09:31

    Dies war mein erster Japan-Krimi und er war gut zu lesen, auf jeden Fall anders als andere Krimis. Ich weiß nicht, ob dies am Herkunftsland liegt, weil ich (noch) keinen Vergleich habe. Die Namen sind natürlich anfangs ungewohnt, aber ich kam bald gut zurecht und die Geschichte/Personen blieben übersichtlich. Der Schreibstil ist ziemlich nüchtern (auch die Personen) und einfach (leider fehlt hier und da ein Wort, manchmal ist eins zu viel, u.ä., wofür natürlich der Autor nichts kann), dafür kann man das Buch schnell auslesen. Es geht hauptsächlich darum, wie der "perfekte Mord" geschehen sein könnte. Für diese Überlegung wird hier sogar ein Physiker eingespannt. Wenn der Klappentext nicht so viel verraten würde, wäre es noch spannender gewesen. Auf jeden Fall mal eine andere Art von Krimi, ruhig und trotzdem spannend, und man erfährt auch einiges (wenn auch nicht viel) über Japan. Vielleicht müsste man aber noch mehr wissen, um sich hier ein besseres Urteil zu bilden hinsichtlich der Frage, was realistisch ist, auch bezüglich der Verhaltensweisen der Protagonistin sowie Küchenbauweisen.

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    • 2
  • Ein Lächeln zeugt nicht immer von Unschuld

    Heilige Mörderin
    pschade

    pschade

    23. May 2016 um 10:37

    Das Buch „Die heilige Mörderin“ von Keigo Higashino ist eines von denen, welches ich geschenkt bekommen habe. Ich wurde im Vorfeld schon „gewarnt“, dass mir die japanischen Namen etwas hölzern über die Zunge kommen würden. Doch ich muss sagen, dass war nicht der Fall. Ich hatte mich recht schnell an die Namen gewöhnt und den agierenden Figuren zugeordnet. Dafür war es die Geschichte selbst, bzw. die vielen langweiligen Passagen, die man gern hätte abkürzen können, die mir das Lesen erschwert haben. Ich mag andere Krimis, solche, die mehr Spannung aufbauen, den Leser mehr mitnehmen. Dabei muss es nicht einmal nur Schießereien und Tode geben. Einfach nur anders geschrieben. Dieser Krimi ist einfach geschrieben, vorhersehbar, wenig spektakulär. Was bei dem Buch sehr gut rüberkam, war die Lebensart der Japaner. Die Übersetzerin Ursula Gräfe hat hier einen sehr guten Job gemacht. Ich sah förmlich vor meinem Auge, wie die Menschen sich bewegten, miteinander umgingen. Alles in allem für mich ein wenig enttäuschend. Doch wie ich immer sage, ich probiere (fast) alles, denn nur dann kann ich wirklich sagen, ob es mir schmeckt oder nicht.

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  • Interessantes Rätsellabyrinth

    Heilige Mörderin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. January 2016 um 19:33

    Ayane Mita ist eine angesehene Patchwork-Künstlerin, deren Werke hohe Preise erzielen. Sie leitet eine erfolgreiche Patchwork-Schule mit ihrer früheren Schülerin Hiromi und auch privat sieht nach außen alles rosig aus. Seit einem Jahr ist sie mit Yoshitaka Mashiba verheiratet und das Paar pflegt einen kleinen Freundeskreis. Während Ayane ihre Eltern auf Hokkaido besucht, stirbt Yoshitaka allerdings an einer Vergiftung. Da kommt nur Mord in Frage, aber wer kann es gewesen sein? Inspektor Kusanagi merkt schnell, dass es hinter den Kulissen des Ehepaares keineswegs so adrett zuging, wie es den Anschein hatte. Yushitaka hatte ausgerechnet mit Hiromi eine Affäre und eine seltsame Ehevereinbarung mit Ayane obendrein. Von den zwei Frauen kristallisiert sich schnell Ayane als Hauptverdächtige heraus. Aber sie hat gleichzeitig auch das beste Alibi; von Hokkaido aus lässt sich der Ehemann schwerlich vergiften. "Wie ich schon sagte: Wir haben es hier mit einem perfekten Mord zu tun." Da Kusanagi für Ayane offenbar etwas übrig hat und ein wenig voreingenommen erscheint, nimmt seine Assistentin Utsumi Kontakt zu dem Physikprofessor Yukawa auf. Sie hofft auf seine Unterstützung, um Ayane den Mord nachweisen zu können. Yukawa nimmt sich des Rätsels an und überlegt, ob es tatsächlich möglich ist, Kaffee so mit Arsen zu vergiften, dass die Vergiftung zeitversetzt eintritt und das perfekte Alibi erzielt wird. Wie schon im ersten Band der Serie mit Kusanagi und Yukawa ist die Mörderin von Beginn an bekannt. Ayane hat auf Grund ihrer Reise ein so wasserdichtes Alibi, dass es schon irrwitzig scheint, sich überhaupt an die Arbeit zu machen. Einen anderen Täter zu finden, wäre da wesentlich einfacher. Aber Hiromi kommt nach einigen Untersuchungen nicht mehr in Frage, denn wegen ihr wollte sich Yoshitaka von seiner Frau trennen. Die Faszination des Krimis speist sich also aus der Spannung, die sich aus dem Zerpflücken von Ayanes Alibi ergibt. Yukawa entwickelt verschiedene Theorien, wie es gelungen sein könnte, verrät aber keinen Ton von seinen Vermutungen. Er lässt Utsumi und Kusanagi Fragen stellen und Informationen beschaffen, ohne ihnen den Zweck zu verraten. Und so tappen Leser und Polizei gleichermaßen im Dunkeln. Außer Utsumis felsenfester Überzeugung, dass Ayane für die Vergiftung verantwortlich ist, gibt es bei der Polizei keinen anderen Antrieb. Für Yukawa hingegen ist die Aufgabe, Ayane zu überführen, eine Denksportaufgabe und dieser Ansatz macht es ihm letztlich viel einfacher. Er, ganz Wissenschaftler, sammelt alle denkbaren Lösungen und erreicht sein Ziel über den Ausschluss derjenigen Möglichkeiten, die sich widerlegen lassen. Die Polizei merkt erst zum Schluss, zu welcher Lösung Yukawa gekommen ist — die Puzzlesteine sind zwar da, aber ohne eine Vorstellung davon, welchen Lösungsansatz der Physikprofessor zugrunde legt, lassen sie sich kaum zusammenfügen. Ayanes Vorgehen ist tatsächlich äußerst raffiniert; ohne eine misstrauische Utsumi und einen strategischen Denker wie Yukawa als Gegner wäre sie wohl in der Tat davon gekommen. So sehr ich die Konstruktionen von Higashino und die Denkweise von Yukawa liebe, Ayanes Methode irritierte am Ende allerdings. Es ist eine perfekte Methode, klug vorbereitet und ausgefeilt geplant, aber ungewöhnlich unrealistisch. Das ist mein einziger Kritikpunkt an einem ansonsten sehr gut entworfenen Rätsel um ein Verbrechen. Im Vergleich zu "Verdächtige Geliebte" ist dieser Band ganz anders gestrickt. Wo man zuvor nicht nur rätselte, sondern ganz besonders mitfieberte, unterhält diese Geschichte als reines Denklabyrinth ohne emotionale Komponente.

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  • Toller Krimi aus der Feder von Keigo Higashino

    Heilige Mörderin
    Fleur91

    Fleur91

    05. January 2016 um 21:56

    Ayane erfährt von ihrem Mann, dass er sich endgültig trennen möchte und beschließt, dass er sterben soll. Kusanagi und seine Partnerin Utsumi ermitteln in diesem Mordfall und bald wendet sich Utsumi an den intelligenten Physiker Yukawa und bittet ihn um seine Mithilfe. Mein zweiter Krimi von Keigo Higashino und ich hab ihn wieder innerhalb von zwei Tagen inhaliert. Man weiß von Anfang an wieder wer der Mörder ist und begleitet die Ermittler bei ihren Ermittlungen. Nach und nach kommen immer mehr Dinge ans Licht und am Ende setzt sich alles zusammen. Nicht zuletzt durch die Hilfe des genialen Physikers Yukawa. Was mir besonders an diesen Krimis gefällt, ist die Originalität der Morde. Eigentlich ist man nur bei den Ermittlungen dabei, aber da ich wieder wissen möchte, was für einen raffinierten Mord sich Keigo Higashino wieder ausgedacht hat, kann ich einfach nicht aufhören zu lesen. Und enttäuscht wurde ich dieses Mal auch nicht. Die Charaktere ergänzen sich auch wieder super und auch von den stets höflichen Gepflogenheiten in Japan bekommt man was mit. An die Namen muss man sich anfangs vllt erst gewöhnen, aber dann liest es sich ohne Probleme und wie von selbst. Ich freu mich auf die weiteren Bände.

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  • "Liebe und Hass lagen im Widerstreit"

    Heilige Mörderin
    R_Manthey

    R_Manthey

    17. September 2015 um 09:25

    Und als er ihr die Liebe entzog, blieb bei ihr nur noch Hass. Als Ayane vor einem Jahr ihren Mann heiratete, geschah das bereits unter einer klaren Maßgabe: Falls sie es nicht schaffte innerhalb des ersten Jahres schwanger zu werden, würde er sich wieder von ihr trennen. Man mag das als sehr merkwürdig empfinden und mit Liebe nicht unbedingt in Zusammenhang bringen wollen. Vielleicht muss man die japanische Kultur etwas kennen, um solch spröde Geschichten verstehen zu können. Noch merkwürdiger an ihr ist nämlich, dass sich zu dieser Ausgangskonstellation noch Ayanes Kenntnis der eigenen Unfruchtbarkeit gesellt. Als Yoshitaka seine Trennungsankündigung wahr macht und nebenbei Ayane auch noch mit deren bester Freundin hintergeht, ist sein Schicksal besiegelt. Er stirbt beim Versuch, eine Tasse Kaffee zu trinken, an einer Arsenvergiftung. Der Leser weiß an dieser Stelle über zwei Gegebenheiten bereits Bescheid. Ayane ist die Mörderin, und es ist dennoch ein Rätsel, wie sie diesen Mord hinbekommen hat, weil sie ein scheinbar perfektes Alibi besitzt. Im Folgenden dreht sich alles darum, wie man ihr letztlich den Mord nachweisen kann. Der Spannungsbogen baut sich allein um diese Frage auf. Kommissar Kusanagi, seine Assistentin Utsumi und der von ihr ins Spiel gebrachte Physiker Yukawa befragen dazu alle möglichen Leute im Umfeld des Verstorbenen, ohne dass sich daraus allerdings eine wirkliche Handlung ergibt. Das Buch bleibt dennoch spannend, wenn man an solchen Rätseln interessiert ist, die sich nach und nach durch immer wieder hinzukommende kleine Informationen auflösen. Gerade deswegen aber erweist sich dieser Krimi als etwas Besonderes, denn er fällt deutlich aus dem Rahmen der bekannten amerikanischen oder europäischen Muster.

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  • Erinnert an Inspektor Columbo

    Heilige Mörderin
    SuomiRomeiki

    SuomiRomeiki

    09. July 2015 um 18:44

    "Ich habe da noch eine Frage!" Die Bücher von Keio Higashino über den Kommissar Kusanagi erinnern schwer an die alten Krimis von Columbo aus den 70ern und den 80ern. Auch bei Columbo kennt man bereits beim Eingang der Folge den Mörder oder die Mörderin. Und genau so baut auch Higashino seine Kriminalromane auf; der Leser soll den Kommissar auf seinen Ermittlungen begleiten.  Mir persönlich gefällt der erste Teil der Reihe besser als der Zweite. Gegen Ende finde ich die Auflösung etwas gar einfach, auch wenn man während des Lesens keinen Moment daran denkt. Da ich ein grosser Japan-Fan bin sehe ich mal über diesen Umstand hinweg. Aber dafür gibt es auch einen Punktabzug!

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  • Leserunde zu "Böse Absichten" von Keigo Higashino

    Böse Absichten
    Klett-Cotta_Verlag

    Klett-Cotta_Verlag

    Habt ihr Lust auf einen außergewöhnlichen Kriminalroman mit mehr überraschenden Wendungen als eine Tokioter Autobahn? Dann lasst euch das raffinierte Katz- und Maus-Spiel in »Böse Absichten« von Keigo Higashino nicht entgehen? Bewerbt euch für die Leserunde und mit ein wenig Glück seid ihr bald schon dabei! Infos zum Buch: Der gefeierte Bestsellerautor Kunihiko Hidaka wird in seinem Haus brutal ermordet, kurz bevor er nach Kanada auswandern will. Seine Ehefrau und sein erfolgloser Kollege Osamu Nonoguchi finden die Leiche, aber beide haben wasserfeste Alibis und kein Motiv. So scheint es zumindest. Am Tatort erkennt Kommissar Kyochiro Kaga den besten Freund des Ermordeten wieder. Vor vielen Jahren unterrichteten er und Nonoguchi gemeinsam an einer öffentlichen Schule. Kaga ging in den Polizeidienst, während Nonoguchi den Lehrerberuf an den Nagel hängte, um sich mit mäßigem Erfolg dem Schreiben zu widmen. Im Laufe der Ermittlungen findet Kaga Hinweise, dass die Beziehung der beiden Schriftsteller alles andere als freundschaftlich war. Doch die eigentliche Frage ist nicht wer oder wie, sondern warum. Wenn Kaga kein Motiv für den Mord nachweisen kann, wird die Wahrheit nie ans Licht kommen. Kurzinfo zum Autor: Keigo Higashino, wurde 1958 in Osaka, Japan, geboren. Nach seinem Ingenieurs-Studium begann er Kriminalromane zu schreiben. Viele seiner Kriminalromane wurden für Kino und Fernsehen adaptiert und mit Preisen ausgezeichnet. Sein größter Erfolg war »Verdächtige Geliebte«, das sich in seiner Heimat mehr als zwei Millionen Mal verkauft hat. Er lebt zurückgezogen in Tokio. >> HIER GEHT ES ZUR LESEPROBE Bewerben könnt ihr euch bis zum 1. Juni 2015. Dafür müsst ihr uns nur verraten, welches euer absolutes Lieblingsbuch vom Klett-Cotta Verlag ist. Die Gewinner werden dann am 2. Juni bekanntgegeben.

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    • 199
  • Man kommt nicht drauf...

    Heilige Mörderin
    alexarts

    alexarts

    13. June 2015 um 19:30

    Die Lösung des Rätsels wie die Mörderin es geschafft hat ihren Mann zu töten bekommt man erst am Ende des Buches. Und allein kommt man nicht drauf. Dabei ist die Lösung so genial wie einfach :) Wieder sehr spannend, konnte es nicht weglegen

  • Japanischer Krimi

    Heilige Mörderin
    Schnuck59

    Schnuck59

    03. January 2015 um 16:30

    Dies ist ein spannender Krimi aus der Physikprofessor-Yukawa-Reihe. Unternehmer Mashiba liegt tot im Wohnzimmer, vergiftet durch Arsen in seinen Kaffee. Ist die verstoßene Ehefrau Ayane die perfekte Mörderin? Im letzten Jahr bestand ihr Leben darin, ihn täglich vor dem Grab zu retten, in dem er durch sie bereits mit einem Bein stand. Die Lebensweise und die -anschauungen der Japaner fließen mit in die Handlungen ein. Die korrekte, angepasste und zurückhaltende Art spielt auch eine Rolle. Die logischen Schlussfolgerungen ergeben einen starken Spannungsbogen. Mit den japanischen Namen hatte ich anfangs so meine Schwierigkeiten. Yoshitaka ist einfach kein geläufiger Name. Ich bin der neue Fan von Keigo Higashino und werde weitere Bücher von ihm lesen.

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  • 'Was ist aus deiner Liebe zu mir geworden?'

    Heilige Mörderin
    sabatayn76

    sabatayn76

    09. October 2014 um 20:52

    Inhalt: Ayane und Yoshitaka Mashiba sind erst seit einem Jahr verheiratet, doch nun steht ihre Ehe vor dem Aus, denn für Yoshitaka ist ein gemeinsames Kind ein Muss, doch Ayane wurde bislang nicht schwanger. Am Tag, nachdem Yoshitaka die Scheidung verlangt hat, reist Ayane zu ihren Eltern, und während ihrer Abwesenheit stirbt Yoshitaka. Wie sich kurz darauf herausstellt, wurde er mit Arsen vergiftet. Der Verdacht fällt bald auf Ayane, doch sie hat ein hieb- und stichfestes Alibi. Ist es ihr gelungen, das perfekte Verbrechen zu begehen, oder steckt eine andere Person hinter dem Mord? Mein Eindruck: Ich habe bereits 'Verdächtige Geliebte' mit großer Begeisterung gelesen, und obwohl 'Heilige Mörderin' bezüglich des Kriminalfalles ganz anders als 'Verdächtige Geliebte' ist, ist das Buch genauso raffiniert und der Fall genauso mitreißend. Bereits der Einstieg ins Buch ist sehr gut gelungen, als Leser befindet man sich sofort mitten im Geschehen, und auch im weiteren Verlauf weist das Buch keinerlei Längen auf. Das gibt es meiner Meinung nach wirklich selten: keine einzige Seite des Romans ist langatmig, nie hatte ich das Gefühl, der Autor hätte sich auch kürzer fassen können, an keiner Stelle ließ die Spannung nach. Obwohl das Buch von Anfang bis Ende fesselnd war, ist es dem Autor dennoch gelungen, die Spannung im Verlauf zu steigern, so dass das Buch schließlich einen so starken Sog auf mich ausgeübt hat, dass ich es kaum weglegen konnte. Mein Resümee: Ich warte sehr ungeduldig auf den dritten Kriminalfall mit Professor Yukawa und kann sowohl 'Verdächtige Geliebte' als auch 'Heilige Mörderin' vorbehaltlos und uneingeschränkt empfehlen.

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  • Empfehlenswerter Krimi made in Japan

    Heilige Mörderin
    MsBookeria

    MsBookeria

    22. April 2014 um 00:07

    Yoshitaka Mashiba will sich von seiner Frau Ayane nach nur einem Jahr Ehe trennen, da sie bis dahin noch nicht schwanger geworden ist. An dem darauf folgenden Wochenende fährt Ayane zu ihren Eltern. Währenddessen wird ihr Mann von ihrer Angestellten Hiromi Wakayama tot in der Wohnung aufgefunden. An dieser Stelle übernimmt  Kommissar Kusanagi die Ermittlungen. Er wird unterstützt durch seine junge Kollegin Kaoru Utsumi und seinen alten Studienfreund und Physik Professor Yukawa. Es stellt sich relativ schnell heraus, dass Mashiba durch eine Arsenintoxikation gestorben ist. Ab hier beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel zur Überlistung des Mörders und Ayana Mashiba als auch Hiromi Wakayama geraten schnell ins Fadenkreuz der Ermittlungen.   Dieses Buch ist genau wie sein Vorgänger aufgebaut. Man kann sich auf ein Wiedersehen mit Kusanagi und Yukawa freuen und der Leser weiß gleich am Anfang der Geschichte, wer der Mörder ist und kennt bis zu einem gewissen Grad auch das Motiv. Während die Ermittler dem Mörder immer weiter auf die Spur kommen, erfährt man Schritt für Schritt die ganze Geschichte, die sich dahinter verbirgt. Ich finde die Kriminalromane von Higashino sehr überzeugend und klug aufgebaut. Es ist sehr spannend zu lesen, wie die Polizei sich an die Aufklärung des Mordes herantastet. Dabei taucht man als Leser tief in die verschiedenen Denkweisen und Hypothesen ein. Dass man bereits am Anfang weiß, wer der Mörder ist, stört dabei überhaupt nicht. Das Buch lebt vor allem durch die unterschiedlichen Betrachtungsweisen der verschiedenen Ermittler, deren Diskussionen und dem Überprüfen ihrer Hypothesen. Ich habe die ganze Zeit sehr genau gelesen, weil ich immer das Gefühl hatte, dass hinter jedem Detail des Rätsels Lösung stecken könnte. So schafft es Higashino auch bei diesem Roman wieder, den Leser so einzubeziehen und ihn zum Mitdenken anzuspornen, als gehöre man selber zum sympathischen Ermittlerteam. Ich habe bis zur letzten Seite mitgefiebert und kann dieses Buch jedem empfehlen, der eine sehr gut aufgebaute, strukturierte  und komplexe Kriminalgeschichte zum Miträtseln zu schätzen weiß, die ohne Blut und Gewalt auskommt. Dieser Roman konnte mich noch mehr überzeugen als bereits  „Verdächtigte Geliebte“.

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  • Intelligent und formvollendet

    Heilige Mörderin
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    21. March 2014 um 13:31

    Intelligent und formvollendet Immer höflich, die Form wahrend und beherrscht, dieses typisch japanischen „Haltungen“ zeigt Higashino bei all seinen Protagonisten durchgehend und beeindruckend auf. Was weder den Täter in seinem Plan aufhalten wird, noch die ermittelnden Polizisten und auch nicht den hinzugezogenen Physik-Professor Yukawa von ihrer beharrlichen Verfolgung zur Lösung des Falles abhalten wird. Ein Unternehmer wird tot aufgefunden in seiner Villa. Vergiftet. Zum Zeitpunkt des Todes war er allein. Das vorrangige Motiv (und hier weiß der Leser von Beginn an mehr als die Ermittler) besitzt die Ehefrau. Ayana. Eine Frau, zu der sich Inspektor Kusanagi von Beginn der Ermittlungen an stark hingezogen fühlen wird. „Dabei wusste er selbst nicht, wieso Ayana Mashibas Anblick ihn derart aus der Fassung brachte“. Eine „formvollendete“ Frau, deren mögliches Mordmotiv im Übrigen auch in den „Formen“ zu finden sein wird, die der Tote, ihr Ehemann, ihr unverblümt als „Lebensregel“ mitteilt. Aber wie kann diese nun Witwe das Verbrechen begangen haben, wenn sie zum Zeitpunkt des Mordes weit weg zu Besuch bei ihren Eltern war? Oder hat doch die Geliebte des Toten ihre Hände im Spiel? Diese zumindest wäre bei der konkreten Art der Durchführung des Mordes als „Kollateralschaden“ möglich gewesen. Was nicht hat passieren dürfen, um nicht alles an Plan zu gefährden. Ein Jahr lang werden die Ermittler sich immer wieder festgefahren vorfinden. Bis mit vereinten Gedankenkräften Licht in den mysteriösen Verlauf des Mordes kommen wird. Abwechslungsreich achtet Higashino darauf, die tragenden Personen je voneinander verschieden zu gestalten. Die kühle Ehefrau mit ihren gezielten Traueranfällen, der eher intuitive Kommissar, seine direkte und klare Assistentin, die emotionale Geliebte und der analytische Professor ergeben insgesamt ein spannungsreiches Beziehungsgeflecht, dass den Leser immer wieder an anderen Stellen der Geschichte abzuholen versteht. Vor allem aber die komplexe und sehr intelligente Darstellung des Falles und vor allem der Durchführung des Mordes machen, in Verbindung mit der sehr direkten und klaren Sprache Higashinos, die Lektüre zu einem anregenden „Kopfrätsel“ und halten den Leser, trotz mancher sehr ruhiger Passagen im Buch, durchaus bei der Lektüre fest. Wie bei der „Verdächtigen Geliebten“ eine intelligenter und anregend zu lesender japanischer Kriminalroman.

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