Keigo Higashino Ich habe ihn getötet

(21)

Lovelybooks Bewertung

  • 22 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 5 Rezensionen
(10)
(8)
(2)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Ich habe ihn getötet“ von Keigo Higashino

Auf dem Weg zum Traualtar bricht der Drehbuchautor Makoto tot zusammen. Die Verdächtigen sind sein Manager, der Bruder der Braut und seine Lektorin. Jeder von ihnen behauptet: »Ich habe ihn getötet.« Und Kommissar Kaga steht vor einem schier unlösbaren Rätsel: Ein Mord, drei geständige Verdächtige und kein Hinweis auf den Täter. Der Drehbuchautor Makoto ist ein skrupelloser Karrierist. Am Abend vor seiner Hochzeit mit der gefeierten Lyrikerin Miwako wird eine Tote im Garten seines Anwesens gefunden. Es ist seine Ex-Freundin, die er für Miwako verlassen hat. Aus Trauer über Makotos gebrochenes Heiratsversprechen hat sie sich vergiftet. Mit Hilfe seines Managers lässt Makoto die Leiche verschwinden. Doch am folgenden Tag bricht Makoto selbst vor dem Traualtar tot zusammen. Der Braut kommt ein fürchterlicher Verdacht: Der Täter muss Makotos Medikamente unbemerkt gegen das Gift ausgetauscht haben, das die Tote bei sich trug. Und dazu hatten nur Makotos engste Freunde Gelegenheit. Verzweifelt schaltet sie Kommissar Kaga ein.

Einfach nur großartig! Ein Krimi zum Selber-Lösen. Und dann auch noch auf streng logische Art. Mich fasziniert Higashino immer mehr.

— rumble-bee
rumble-bee

Ich finde das Buch sehr spannend. Aber ich muss es nochmals lesen, denn trotz der Anleitung zur Lösung weiß ich noch nicht wer es war.

— Sylke0668
Sylke0668

Intelligent, spannend und einfach genial - typisch Higashino!

— Navi_M_Gray
Navi_M_Gray

Keigo Higashino hat es mit diesem Buch geschafft mich bis zur aller letzter seite zu fesseln. Ich konnte gar nicht auf hören zu lesen 😍👍

— GinaFelisha87
GinaFelisha87

Spannender und aussergewöhnlicher Rätsel-Krimi. Nur das offene Ende ist nicht nach meinem Geschmack

— Bea_Me
Bea_Me

Ein gelungenes Kriminalrätsel

— bibliomaniac
bibliomaniac

Wunderbar. Heiko Higashino Kriminalromane sind lesens- und empfehlenswert.

— klaraelisa
klaraelisa

Ein außergewöhnlicher Thriller der besonderen Art.

— twentytwo
twentytwo

Kommissar Kaga ist eine Mischung aus Columbo und Hercule Poirot, nur in japanisch 😍! Ich bin absolut begeistert.

— Alexandra_Luchs
Alexandra_Luchs

Stöbern in Krimi & Thriller

Nachts am Brenner

"Provinzpolizistenwahnsinn in Südtirol"

classique

Durst

Durst hat einen guten Spannungsbogen, einen guten Fall an sich, eine schlüssige Auflösung und einen durchaus gelungen Effekt am Ende.

AenHen

Die gute Tochter

Sehr gut umgesetztes Drama, mit Längen im Mittelteil, dafür aber Überraschungen zum Schluss

SillyT

Kalte Seele, dunkles Herz

Tolles Cover, aber recht enttäuschende Geschichte. Hatte mir etwas Anderes darunter vorgestellt.

Thrillerlady

Sag kein Wort

Unglaublich fesselnd!

Eori

Ich soll nicht lügen

Packend und bewegend. Allerdings ist ein Buch, in denen die Protagonisten an psychischen Erkrankungen leiden nicht gleich ein Psychothriller

LarryCoconarry

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Wer war es?

    Ich habe ihn getötet
    walli007

    walli007

    17. May 2017 um 17:11

    Kurz vor ihrer Hochzeit treffen sich Bräutigam, Braut und einige Freunde. Makoto ist ein bekannter Drehbuchautor und seine Verlobte Miwako hat einige Lyrikbände veröffentlicht, wobei ihr Glanz den Makotos überstrahlt. Allerdings hält Miwakos Bruder nicht viel von der Beziehung. Außer Miwako scheint niemand so richtig traurig zu sein als Makoto auf dem Weg zum Altar zusammenbricht und stirbt. Kurz nach dem tragischen Ereignis wird auch eine ehemalige Freundin des Autors tot aufgefunden. Was kann zu den beiden Todesfällen geführt haben? Kommissar Kaga beginnt mit seiner Untersuchung. Aus der Sicht von Miwakos Bruder, der Lektorin und des Managers des Toten werden die Ereignisse geschildert. Allein schon dies macht den Roman von Keigo Higashino zu etwas besonderem. In einem Moment behaupten alle drei, sie hätten Makoto getötet, eine Lösung also, die keine ist. Und so ist es an Kommissar Kaga, die Geschehnisse und die verschiedenen Aussagen der Beteiligten aufzudröseln und den Täter zu ermitteln oder auch die auszuschließen, die für die Tat nicht in Frage kommen. Dabei stellt sich heraus, dass Makoto ein rechter Unsympath war, der seine jeweiligen Freundinnen ziemlich mies behandelte und entsorgte, wenn er ihm in den Kram passte. Man fragt sich, wieso er nun die zarte Miwako heiraten will. Geht es ihm mehr um das Ausnutzen ihres Potentials als Autorin? Die Schaffenskraft des Makoto scheint ihren Zenit überschritten zu haben. Gespannt verfolgt man die Geschehnisse und versucht hinter das Rätsel zu kommen, wer hier was zu verbergen hat. Gerade wenn man glaubt, die Motive des vermeintlichen Täters entschlüsselt zu haben, ergibt sich wieder eine andere Wendung, die einen alles in Zweifel ziehen lässt. Und einen besonderen Kniff lässt sich der Autor schließlich einfallen, der das Ermittlerherz im Leser höher schlagen lässt, man wünscht sich, die Zeit würde ausreichen, das Buch ein zweites Mal zu lesen, um wirklich jede Einzelheit zu würdigen. Hat man die Gelegenheit, den Roman als ebook zur Verfügung zu haben, kann man auch den Nutzen einiger Links zu genießen. Eine kleine Narretei des Autors macht diesen klassischen Krimi mit liebevollen Reminiszenzen an Agatha Christie zu einer Spezialität des Genres.

    Mehr
  • Und wieder ein wunderbar spannender und intelligent verstrickter Krimi von Higashino

    Ich habe ihn getötet
    Navi_M_Gray

    Navi_M_Gray

    29. December 2016 um 11:25

    Meine Wertung:★★★★★ 5/5Autor: Keigo HigashinoTitel: Ich habe ihn getötetOT: 私が彼を殺した (Watashi ga kare o koroshita, 1999Verlag: Klett-CottaISBN: 978-3-608-98306-7Deutsche Erstausgabe: 2016Seiten: 351Einband: KlappenbroschurGenre: Krimi, DramaDazu passt: Higashino - Verdächtige Geliebte, Heilige Mörderin, Böse AbsichtenDas vierte Buch vom japanischen Krimiautoren Keigo Higashino, das ins Deutsche übersetzt worden ist. Das vierte Buch, das ich von ihm gelesen habe. Das vierte Meisterwerk!Spannend, verzwickt und intelligent verstrickt.Es macht den Anschein, dass es Autoren gibt, von denen jedes Buch genial geschrieben ist. Einer davon ist sicherlich Keigo Higashino."Drei Geständnisse sind zwei zu viel"Drehbuchautor Hodaka bricht auf dem Weg zum Traualtar tot zusammen. Er wurde vergiftet mit Strychninnitrat. Zu den verdächtigen gehören Takahiro Kanbayashi, der Bruder der Braut, Naoyuki Suruga, der Manager des Toten und Kaori Yukizasa, die Lektorin. Wie üblich bei Higashino's Krimis, kommt man nicht dahinter, wer der Mörder ist, da es jeder sein könnte. Jeder hätte ein Motiv und die Chance dazu. Um dahinter zu kommen, wer der Täter ist, muss man sich ein wenig anstrengend und einige Hinweise nochmals lesen, denn die Lösung bietet einem der Autor nicht so leicht. Spielen Sie Detektiv und finden Sie selbst heraus, wer Hodaka ermordet hat. Miwako Kanbayashi hat das nahezu Unmögliche geschafft. Sie ist mit Gedichten zu einer kleinen Berühmtheit in Japan geworden. Der mittlerweile verschuldete Drehbuchautor Hodaka hat deswegen ein Auge auf sie geworfen. Er will sie zur Frau nehmen und sich an ihr bereichern, indem er ihre Gedichte verfilmt. Miwako weiss von alldem nichts. Auch von seiner Exfreundin, Junko Namioka, weiss sie nichts. Diese steht am Abend vor der Hochzeit in Hodakas Garten und muss von Suruga weggeschafft werden, ehe Miwako etwas davon mitbekommt. Miwako und ihr Bruder Takahiro verbindet mehr, als nur Geschwisterliebe, weshalb Takahiro nicht unbedingt glücklich über die Heirat seiner Schwester ist. Lektorin Kaori Yukizasa hatte ebenfalls mal ein Verhältnis mit Hodaka und wurde recht schroff von ihm abserviert. Junko Namioka lebte in dem Glauben, Hodaka würde sie heiraten und hat aus diesem Glauben heraus ihr Kind abgetrieben. Als sie von der Hochzeit erfahren hatte und ihr bewusst wurde, dass sie das nicht ändern kann, griff sie zu Gift und brachte sich um. Ihr Plan war wohl, auch Hodaka zu vergiften. Naoyuki Suruga, der in Junko verliebt war, betrauert deren Tod bitterlich, weshalb er ein Motiv hätte Hodaka zu töten. Kommissar Kaga ermittelt und findet einiges über die Abgründe der drei Hauptverdächtigen heraus. Schliesslich finden sich alle zusammen in Hodakas Wohnzimmer ein, wo sie Agatha Christie spielen. Wer findet den Mörder. Ich habe ihn bisher nicht ausfindig machen können. Wenn also jemand die Lösung des Rätsels weiss, bitte teile es mir mit. Herzlichen Dank an die Verlagsvertretung des Klett Cotta Verlags, für die Zusendung des Rezi-Ex <3

    Mehr
  • Unschuldige Mörder

    Ich habe ihn getötet
    twentytwo

    twentytwo

    29. June 2016 um 15:33

    Makoto Hadoka, karrierebesessener Schriftsteller und Drehbuchautor, nutzt gnadenlos jede Chance um seinen Erfolg auszubauen. Die Gefühle seiner Mitmenschen sind ihm restlos egal und auch die geplante Hochzeit ist für ihn letztendlich nur Mittel zum Zweck. Die Geschichte beginnt zwei Tage vor der Hochzeitsfeier von Miwako und Makoto. Im Wechsel, jeweils aus der Sichtweise einer der drei möglichen Täter, schildern diese den genauen Ablauf der Ereignisse und berichten über den aktuellen Stand der Ermittlungen.Die in der Ich-Form geschriebenen Kapitel liefern alle wichtigen Informationen, die zur Überführung des Täters benötigt werden. Dadurch, dass alle drei Verdächtigen abwechselnd zu Wort kommen, ist es wichtig genau darauf zu achten wer gerade das Wort hat, denn nur so kann man unterscheiden ob es sich um eine glaubhafte Aussage oder um eine falsche Information handelt. Alle drei Erzählenden behaupten von sich Hadoka getötet zu haben. Aber auch wenn jeder der drei dazu die Möglichkeit und ein Motiv gehabt hätte, kann es nur einen Täter geben. Diesen zu erkennen, ist nur durch logisches Kombinieren und Berücksichtigung aller vorhandenen Hinweise möglich.Auch wenn Kommissar Kaga in der Schlussszene noch einmal alle Fakten und Beweise zusammenfasst, bleibt das Ende letztendlich offen und die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen, bleiben dem Leser selbst überlassen. Dankenswerterweise bekommt man hierzu noch eine kleine Hilfestellung, die einem allerdings das eigene Denken nicht erspart.FazitEin ruhiger, dennoch äußerst spannender Thriller, der dem Leser höchste Aufmerksamkeit abverlangt. Wer nicht nur unterhalten werden möchte, sondern auch Spass am Miträtseln hat, wird sich hier bestens aufgehoben fühlen.

    Mehr
  • 'Dass man etwas nicht findet, heißt ja nicht, dass es nicht existiert, oder?!'

    Ich habe ihn getötet
    sabatayn76

    sabatayn76

    12. June 2016 um 20:42

    Inhalt: Miwako und Takahiro sind Vollwaisen und leben gemeinsam in ihrem Elternhaus. Sie haben eine inzestuöse Beziehung zueinander, doch nun möchte Miwako ausziehen und den Drehbuchautor Makoto heiraten. Am Vortag der Hochzeit taucht plötzlich eine Ex-Freundin von Makoto in seinem Garten auf, und am Abend suizidiert sie sich auf seinem Grundstück. Makoto und sein Manager schaffen die Leiche weg, und alles scheint vorerst bereinigt. Doch am nächsten Tag bricht Makoto auf dem Weg zum Altar tot zusammen: getötet mit dem gleichen Gift, an dem auch seine Ex-Freundin starb. Mein Eindruck:'Ich habe ihn getötet' ist mein viertes Buch von Keigo Higashino, und wie die anderen drei hat mich auch sein aktueller Roman vollends begeistert. Ich finde es bemerkenswert, dass die Romane von Keigo Higashino in manchen Dingen sehr ähnlich und unverwechselbar sind (klare Sprache, cleverer Plot, perfekt konstruiert, spannend von der ersten bis zur letzten Seite, hervorragend gezeichnete Protagonisten), aber dass sie sich dennoch inhaltlich und konzeptionell extrem voneinander unterscheiden. An 'Ich habe ihn getötet' ist das Besondere, dass der Leser den Fall sehr aktiv mitlösen kann und auch am Ende nicht einfach den Täter präsentiert bekommt, sondern mitdenken muss. Das hat mir extrem gut gefallen und hat dafür gesorgt, dass ich am Ende wieder auf der ersten Seite beginnen und den Roman nochmals lesen wollte. Wie immer fand ich auch bei 'Ich habe ihn getötet' großartig, dass Keigo Higashino kein Gemetzel und keine blutrünstigen Schilderungen braucht, um den Leser zu fesseln. Mein Resümee: Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Keigo Higashino. Absolute Leseempfehlung - das gilt auch für alle anderen Romane des Autors.

    Mehr
  • Ein Genuss für Krimileseratten

    Ich habe ihn getötet
    Alexandra_Luchs

    Alexandra_Luchs

    14. May 2016 um 15:43

    Bei jedem neuen Krimi von Keigo Higashino den ich lese, nehme ich mir vor die Auflösung ganz allein zu entdecken. Es ist mir auch diesmal nicht gelungen! Obwohl ich eifrig (meiner Meinung nach) wichtige Hinweise markierte, war ich ratlos bis zum Schluss. Zu klug konstruiert, zu verwirrend ist die Geschichte über den Mord am unsympathischen Drehbuchautor Makoto auch diesmal. Und auch in “Ich habe ihn getötet” wirft Keigo Higashino die Regeln des 0-8-15 Krimis wieder ein Stück weit über Bord: gleich drei Verdächtige sind davon überzeugt Makoto getötet zu haben. Statt einem nicht auffindbaren Täter, gibt es also drei “Mörder”! Makoto ist auch wirklich unsympathisch: immer auf seine Karriere fokussiert und auch in Beziehungen äußerst egoistisch, hat er eine ganze Reihe an “Feinden” um sich geschart. Da ist der eifersüchtige Bruder seiner jungen Ehefrau, sein eigener Manager und seine ehemalige Geliebte. Alle Drei wünschen Makoto die Pest an den Hals und alle Drei halten sich für seinen Mörder. In den verschiedenen Abschnitten wird abwechselnd aus der Perspektive der Verdächtigen, die Geschichte seines Todes erzählt. Wie Makoto auf dem Weg zum Traualtar plötzlich zusammenbricht und nach kurzer Verwirrung klar wird, dass er vergiftet wurde. Mich hat Keigo Higashino auch diesmal gut unterhalten. Die Geschichte ist perfekt aufgebaut und die Verwirrung durch die wechselnden Sichtweisen perfekt. Wir erfahren zwar immer die Wahrheit aus Sicht der jeweiligen Person, wie im echten Leben bekommen wir aber dabei nicht die Beobachtungen und Erlebnisse der Übrigen mit. So entstehen Lücken, die der Leser sich durch Logik und Aufmerksamkeit selbst erschließen muss. Ein Buch zum miträtseln durch und durch. Ein wenig westlicher ist die Geschichte diesmal und von weniger Bezügen zu “typisch japanischer” Kultur durchzogen. Trotzdem merkt man den ganz eigenen Stil, die feinen Beschreibungen und auch die charakteristischen Protagonisten Higashinos. Immer wieder ein Genuss. Auffallend ist für mich, dass in den Krimis von Higashino die Grenze zwischen Opfer und Täter häufig verschwimmen. Unsympathische Opfer und menschliche, sympathische Täter machen es schwierig die Geschichte wie einen “normalen” Krimi zu betrachten. Der Mord war verwerflich, natürlich, aber durch seine bösartige Charakteristik wünscht man Makoto unwillkürlich auch eine Strafe. Ich müsste das Buch ehrlich gesagt noch einmal lesen, um die Auflösung der Tat hundertprozentig nachvollziehen zu können, die Lösungshilfe am Ende des Buches hat mir allerdings wirklich gute Dienste erwiesen.

    Mehr