Ich habe ihn getötet

von Keigo Higashino 
3,6 Sterne bei5 Bewertungen
Ich habe ihn getötet
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vanessablns avatar

So begeistert wie sonst hat mich Keigo Higashino diesmal nicht. Trotzdem wieder originell...

tanteruebennases avatar

Kurzweilig und mal was Anderes - aber das gewissen Etwas hat irgendwie gefehlt und die Auflösung lässt mich irgendwie enttäuscht zurück...

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Inhaltsangabe zu "Ich habe ihn getötet"

Der Drehbuchautor Makoto ist ein skrupelloser Karrierist. Am Abend vor seiner Hochzeit mit der Dichterin Miwako wird eine Tote in seinem Garten gefunden. Es ist seine Exfreundin, die er für Miwako verlassen hat. Sie hat sich umgebracht. Kaltblütig lässt Makoto die Leiche verschwinden. Doch am folgenden Tag bricht er selbst vor dem Altar tot zusammen – offenbar wurde er vergiftet. Verzweifelt schaltet die Braut Kommissar Kaga ein. Der ermittelt drei Verdächtige: Makotos Manager, seine Lektorin sowie den Bruder der Braut. Und jeder von ihnen behauptet: »Ich habe ihn getötet.«

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492310574
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:02.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    vanessablns avatar
    vanessablnvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: So begeistert wie sonst hat mich Keigo Higashino diesmal nicht. Trotzdem wieder originell...
    Kapseln hier und Kapseln da

    Dies war wohl mein viertes Buch des Autors, bisher war ich immer begeistert. Sicher ist das Buch wieder originell aufgebaut, wenn auch auf wieder andere Weise. Higashino lässt sich wirklich immer Ungewöhnliches einfallen... Aber ich habe es weniger interessant gefunden, auch kamen mir die Personen irgendwie schon bekannt vor (natürlich waren es nicht dieselben, aber ähnlich). Auch die möglichen Motive sind ähnlich wie in den anderen Büchern.

    Hier geht es um einen bekannten Drehbuchautor, der auf dem Weg zum Traualtar plötzlich tot umfällt. Dass drei Personen dem Ermittler sagen "Ich habe ihn getötet", wie im Klappentext erwähnt, ist nicht wahr. Die verschiedenen Perspektiven, die sich abwechseln, sind gut gemacht, aber wirklich erhellend sind sie nicht. Zwar gibt es am Ende eine Art Rätsel in Form eines Interviews, aber ein Licht ist mir dabei nicht aufgegangen. Überhaupt rauschte mir in der zweiten Hälfte des Buches, nachdem es kurz spannend geworden war, von den ewigen "Kapseln hier und Kapseln da" der Kopf. Es war einfach zu viel, man konnte nicht mehr scharf nachdenken. Insgesamt ist es zum Vergleich zu den Vorgängern ein eher schwächeres Buch von Keigo Higashino. Aber an Agatha Christie fühlt man sich trotzdem erinnert. Sie wird übrigens im Buch auch erwähnt.

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    M
    michael_lehmann-papevor 10 Monaten
    Intelligentes Verwirrspiel

    Intelligentes Verwirrspiel

    „Tot umfallen sollst Du, dachte ich, und starrte ihm hasserfüllt nach“.

    Wobei der Manager des Autoren und Filmschaffenden Hodaka nicht der einzige ist, der solch dunkle Gedanken seinem „Schützling“ gegenüber hegt.

    Der, man kann es nicht anders sagen, ein charakterloser Egozentriker ist. Der auch seine nun anstehende Vermählung mit der Dichterin Miwako unter mancherlei Gesichtspunkten betrachtet und eingehen will, von denen die Braut besser nicht allzu viel wissen sollte.

    Deren Lektorin ebenfalls noch ein (ziemlich heftiges) Hühnchen mit Hodako zu rupfen hätte.

    Was dem Bruder der Braut, Takahiro, nicht viel anders ergeht. Allerdings aus ganz anderen Gründen, die auch nicht unbedingt gängiger Natur sind.

    Drei Personen, die aus je ihrer Sicht der Dinge allen Grund dafür hätte, Hodaka tief schaden zu wollen. Was auch noch eine andere Frau mit einbezieht, die zum Zeitpunkt der Trauung allerdings nicht mehr in der Lage wäre, sich persönlich für die ihr angetane Schmach zu rächen.

    Drei Personen, die sich in ihren Perspektiven als Ich-Erzähler im Roman abwechseln, so dass der Leser fließend alle drei Standpunkte und inneren Eruptionen hautnah miterleben kann. Und das über eine ganze Weile hinweg, bis Inspektor Kaga auftreten wird, um dann fällige Ermittlungen intensiv aufzunehmen.

    Drei Personen zudem, die alle drei mit dergleichen Idee (die nicht von Ihnen stammt), auch technisch in der Lage gewesen wären, den Mord, um den es geht, zu begehen.

    Und die zudem, jeder und jede für sich, fest davon überzeugt sind, der wahre Täter zu sein.

    Was insgesamt ein vielfach gewebtes Netz von Motiven und Möglichkeiten, Überzeugungen und tatsächlichen Handlungen ergibt, die es nicht nur dem Leser angenehm schwer gestalten, den wahren Tatvorgang nachzuvollziehen.

    Eine Gemengelage, die Higashino bis zum äußersten unter Spannung setzt, ohne dabei den roten Faden und die hintergründigen Gedanken der Personen zu sehr ins Chaos zu stürzen.

    Wie das technisch funktioniert, ein anregendes Gimmick des Buches am Rande, erläutert das Nachwort, in dem Schritt für Schritt die Konstruktion des Werkes in einer „Anleitung zur Detektivarbeit“ dem Leser noch erläutert werden wird.

    Flüssig und mit Tempo, die Personen auslotend schreitet Hogashino auch ins einem neuen Werk menschliche Boshaftigkeit, heftige Gefühle in verschiedensten Varianten und eine mörderische Kulmination ab, die von jeher seine Markenzeichen sind und auch hier für spannende Lektüre sorgen.

    Mit einem originellen, ganz anders als gewohntem Ende, das den Leser fast noch einmal zum Lesen des Buches anreizt. Hier wäre allerdings eine klare Auflösung doch angenehmer gewesen, um den letzten Rest von Unsicherheit aus dem Raum zu schaffen.

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    tanteruebennases avatar
    tanteruebennasevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweilig und mal was Anderes - aber das gewissen Etwas hat irgendwie gefehlt und die Auflösung lässt mich irgendwie enttäuscht zurück...
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    Nikolaus_Klammers avatar
    Nikolaus_Klammervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das Krimi-Puzzle um einen Giftmord ist nichts für unaufmerksame oder harmlose Leser, denn der Mörder wird vom Autor am Ende nicht verraten.
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    Susa1981s avatar
    Susa1981vor 6 Monaten

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