Keigo Higashino Salvation of a Saint

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Inhaltsangabe zu „Salvation of a Saint“ von Keigo Higashino

When a man is discovered dead by poisoning in his empty home his beautiful wife, Ayane, immediately falls under suspicion. All clues point to Ayane being the logical suspect, but how could she have committed the crime when she was hundreds of miles away? While Tokyo police detective Kusanagi tries to unpick a seemingly unrelated sequence of events he finds himself falling for Ayane. As his judgement becomes dangerously clouded his assistant must call on an old friend for help; it will take a genius to unravel the most spectacular web of deceit they have ever faced... SALVATION OF A SAINT is a magnificently complex and page-turning thriller starring international crime fiction's most enigmatic sleuth.This is essential reading for all fans of exceptional crime fiction. (Quelle:'E-Buch Text/09.10.2012')

Noch viel besser als "The Devotion of Suspect X". Kühle japanische Eleganz, fehlerlose Beweisführung, ein nahezu perfekter Krimi!

— rumble-bee
rumble-bee
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  • The perfect crime - and the perfect crime novel...

    Salvation of a Saint
    rumble-bee

    rumble-bee

    10. March 2014 um 10:09

    Ich bin ja wirklich zurückhaltend, was die Verwendung des Adjektivs "perfekt" angeht. Aber in diesem Fall ist das beinahe schon untertrieben! Flawless, impeccable, coolly elegant - all das trifft es auch. Ich bin wirklich begeistert! Keigo Higashino zeigt hier mal wieder auf die japanische Art, wie man den guten alten Krimi gründlich aufmöbeln kann. Besonders gefallen hat mir, dass das Buch sozusagen "indirekt" anfängt. Man bekommt zu Beginn einen Streit mit. Und fast in der nächsten Szene wird auch schon die Leiche gefunden. Von da an rätselt man mit Kommissar Kusanagi - es muss doch die Ehefrau gewesen sein, oder? Aber sie war doch mehrere hundert Kilometer entfernt?? Wieder einmal ist es Professor Yukawa, der seinem alten Kumpel auf die Sprünge hilft. Allerdings wird er erst auf Drängen der cleveren Polizistin Utsumi hinzugezogen! Diese Frau hat mir übrigens auch sehr gut gefallen, weil sie z.B. viel eher als Kusanagi seine Gefühle für die Hauptverdächtige durchschaut... Das Buch setzt sich zusammen wie ein Puzzle, beinahe quälend langsam, Beweisstück für Beweisstück. Man sitzt auf der Kante des Sessels und mag nicht mehr aufhören mit lesen. Aber es handelt sich eben um keine blutrünstige Spannung, sondern um beinahe lupenreinen Intellekt. Gerade das ist für mich das Faszinosum an Keigo Higashino! Ich finde auch, dass sich die englische Sprache sehr anbietet für eine Übersetzung aus dem Japanischen.  Ich habe kein einziges Wort nachschlagen müssen. Das Englische ist dem Japanischen scheinbar näher als das Deutsche - es hat ebenso einen Hang zur nüchternen Sachlichkeit, und zur distanzierten Höflichkeit. Es hat auf mich fast nicht wie eine Übersetzung gewirkt. Ich kann das Buch wieder mal wärmstens empfehlen - sowohl an Krimi-Fans, als auch an Liebhaber japanischer Literatur.

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