Keiji Nakazawa Kinder des Krieges

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Inhaltsangabe zu „Kinder des Krieges“ von Keiji Nakazawa

Der Morgen des 6. August 1945 beginnt sonnig. Niemand ahnt, was Augenblicke später über die Bewohner der Stadt Hiroshioma hereinbrechen wird.  Keiji Nakazawa ist sechs Jahre alt, als die Atombombe über seiner Heimatstadt gezündet wird.  Im ersten Teil seiner vierbändigen Autobiographie dokumentiert der Autor die letzten Monate des zweiten Weltkriegs im militaristisch geprägten Japan: Die eiserne Kriegstreiberei eines unbelehrbaren Regimes, der blinde Opportunismus der Mitläufer, die Unterdrückung von politisch anders Denkenden und schließlich die Katastrophe.

Geht unter die Haut..

— rokat

Erschreckend Gut

— AnnabethAphrodiete97

Genau wie in 'Maus' beschreibt hier Keiji einer der zwei grössten Tragödien des 20. Jahrhunderts, mit einer Kraft die es in sich hat.

— AttackOnDeadpool

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    Kinder des Krieges

    AnnabethAphrodiete97

    28. March 2016 um 12:23

    Dieser Manga ist erschreckend ehrlich, wunder schön, eine tolle Geschichte über einen Jungen der abenteuer erlebt und Traurieg weil er so viel leid sieht auf seienr reise. Diese Emotionen zu vereinen vielen dem zeichner garantiert nicht schwer den diese 4 Bände erzählen sein Lebensweg als junge nach dem abwurf der Atombombe. und iwe makaba es klingt es gibt auch echt lustige stellen doch die meisten sind rührend, traurieg und einfach nur grausam. Doch wer sich für Geschichte interessiert sollte diese Gelebte geschichte lesen den er hat dies zu einer geschichte geschrieben und nicht sachlich damit das jeder gut lesen kann. und wie ich finde ein Must Have im bücherregal um einfach ein bisschen mehr über die geschichte des zweiten weltkrieges und seine grausamkeit zu lernen und zu erfahren wie viel glück der heute über 80 jährige zeichner hatte.

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  • Rezension zu "Kinder des Krieges" von Keiji Nakazawa

    Kinder des Krieges

    Rainbow

    22. June 2012 um 00:53

    “Heute wird ein toller Tag”, verkündet der 6-jährige Gen, als er am 6. August 1945 aus dem Fenster sieht – trotz des Hungers und der Armut, mit der seine Familie zu kämpfen hat; trotz der Schläge und Verachtung, die ihnen entgegen gebracht wird, weil ihr Vater laut gegen den Krieg schimpft, der seine Kinder hungern lässt, Nachbarn gegeneinander aufbringt und Japans Soldaten in den Tod schickt. Als um 8.45 Uhr die Bombe auf Hiroshima fällt, wird alles anders. In der vierbändigen autobiographisch geprägten Manga-Reihe „Barfuß durch Hiroshima“ erzählt Keiji Nakazawa Gens Geschichte – und damit seine eigene. „Kinder des Krieges“ ist der erste Band und spielt hauptsächlich vor dem Abwurf. Er schreibt von blindem Patriotismus und Kriegspropaganda, von hoffnungslosen Familien, vom Ausstoßen von Andersdenkenden, vom Hunger und von der Hölle, die losbricht, als die Bombe fällt. Keiji Nakazawas Zeichenstil ist dabei nicht der typische Manga-Stil, den man erwarten mag, sondern ist vielleicht eher an westliche Comics angelehnt. Besonders am Anfang fand ich ihn gewöhnungsbedürftig und es schwierig, Emotionen aus den Gesichtern der Figuren abzulesen. Je länger man aber liest, desto besser kommt man hinein, freundet sich mit den Figuren an und findet sich in Welt und Kultur des historischen Japans ein. Umso schwerer ist es, das Wissen um die Zerstörung der Stadt auszuhalten. Auch wenn einem nicht dauerhaft bewusst ist, dass diese Geschichte so ähnlich passiert ist, ist es doch herausfordernd und schmerzhaft zu wissen, dass die Katastrophe unabwendbar ist. Die Gewalt auch schon im Vorfeld wird sehr deutlich gezeigt; Wegsehen ist unmöglich. Immer wieder wird auch der Fokus von Hiroshima selbst genommen, von der Herstellung der Atombombe erzählt und von der Situation in ganz Japan berichtet. Dabei werden geschichtliche Fakten vermittelt, die mir nicht bekannt waren, weil gerade in Schulen immer der Krieg in Europa im Mittelpunkt stand. Doch nicht nur Armut, Tod und Zerstörung werden von Nakazawa dargestellt, sondern auch der Zusammenhalt der Familie Nakaoka und die Liebe zueinander. Immer wieder gibt es anrührende Szenen, die dafür sorgen, dass man alle Familienmitglieder ins Herz schließt und um sie bangt – sei es, dass sich die Kinder untereinander versprechen, nicht mehr zu jammern, um es den Eltern leichter zu machen oder die hochschwangere Mutter, die sich allen in den Weg stellt, die ihren Söhnen schaden wollen. Eindrucksvoll wird gezeigt, wie schnell Menschen gegeneinander aufgebracht werden können, aber auch, dass gegenseitige Hilfe und Unterstützung wichtig sind und wie viel sie bedeuten können. Die Ehre spielt eine große Rolle und der Gedanke, als „Kind des Kaisers“ das eigene Leben für das Land geben zu müssen. Durch Gens Vater wird der Krieg kritisch hinterfragt, wobei die Schuld meist bei der japanischen Regierung und deren Kriegspropaganda zu liegen scheint. Was auch immer es war, die Botschaft am Ende ist deutlich: „Wenn du groß bist, darfst du nie zulassen, dass so etwas noch einmal geschieht!“, sagt Kiemi Nakaoka zu ihrer neugeborenen Tochter, als sie ihr die brennende Stadt zeigt. „Kinder des Krieges“ ist ein eindrucksvolles und herausforderndes Manga – obwohl man weiß, was passieren wird und es manchmal weh tut, weiter zu lesen, ist es wie ein Sog, aus dem es kein Entkommen gibt. Als Leser ist man gezwungen, sich dem Grauen ein Stück weit auszusetzen, und obwohl die Verzweiflung und Todesangst an manchen Stellen förmlich greifbar ist, weiter zu gehen. Wegen der Momente, in denen die Kinder trotz des Krieges glücklich sind. Und wegen der Hoffnung, die zwischen den Zeichen und Bildern durchschimmert. Ein wichtiges Buch – unbedingte Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Kinder des Krieges" von Keiji Nakazawa

    Kinder des Krieges

    erdbeerliebe.

    07. June 2012 um 13:43

    Ein beeindruckendes und erschreckendes Manga - schonungslos (und ehrlich) wird hier die Geschichte der Familie um den jungen Gen erzählt, der in Hiroshima kurz vor dem Abwurf der Atombombe lebt. Die korrupte Regierung Japans, die Einstellung der Bewohner zum Krieg, zum Kaiser und zueinander selbst und das Leben eines kleinen Jungens in dieser Zeit wird hervorragend, amüsant und nicht immer geschönt erzählt - das Manga stellt dabei wunderbar dar, dass das Leben nicht nur Schattenseiten hat, aber viele. Es ist der erste Teil von vier Bänden, die eine Autobiografie des Mangakas Neiji Nakazawa darstellt.

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  • Rezension zu "Kinder des Krieges" von Keiji Nakazawa

    Kinder des Krieges

    Dubhe

    27. May 2012 um 23:31

    In diesem Graphic Novel geht es um Hiroshima vor dem schrecklichen Atomkrieg. Normalerweise sind Menschen von friedlicher Natur, doch der Krieg kann jeden verändern und so erkennt man oft seine Liebsten nicht wieder. Dieses Buch erzählt die Geschichte einer ärmeren Familie, die in dem historischen Hiroshima lebt. Der Vater ist gegen den Krieg, da dieser sie hungern lässt und nur Unglück bringt. Doch jeder andere ist vor Heimatliebe blind und vertraut darauf, zu gewinnen. So ist der Vater ein Verräter und wird festgenommen, die Kinder und seine schwangere Frau sind nun ohne jeden Schutz. Und so hat die Meinung des Vaters auch große Auswirkungen auf die Umgebung und die Meinung der Menschen. . In dieser Geschichte wird hervorragend dargestellt, wie schnell Menschen ihre Meinung ändern können. Menschen können sehr boshaft und schrecklich sein, was besonders der Krieg bewirkt. Die Geschichte erzählt hauptsächlich über zwei Söhne jenen Mannes und wie sie von ehemaligen Freunden verleugnet werden. Genau dieser schnelle Sinneswandel ist schrecklich. Dieses Buch erzählt uns die Wahrheit über die menschliche Psyche,w as eigentlich schade ist. Aber nun zum Buch selbst. Der Zeichenstil ist zwar nicht so ganz nach meinem Geschmack, aber man gewöhnt sich daran. Die Zeichnungen sind brutal, aber ehrlich und der Autor beschönigt nichts. Wenn man diesen Graphic Novel lesen möchte, sollte man starke Nerven haben.

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  • Hallo, ich suche Romanempfehlungen, die sich mit einem Leben nach ...

    Franco_Supino

    Hallo,
    ich suche Romanempfehlungen, die sich mit einem Leben nach einer weltweiten Katastrophe beschäftigen, ähnlich wie P.K.Dick - Nach der Bombe oder C. McCarthy - Die Straße.

    Danke
    Harry

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