Keith Donohue

 3.7 Sterne bei 63 Bewertungen
Autor von Das gestohlene Kind, Der dunkle Engel und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Keith Donohue

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Keith DonohueDas gestohlene Kind
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Das gestohlene Kind
Das gestohlene Kind
 (43)
Erschienen am 14.04.2009
Keith DonohueDer dunkle Engel
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Der dunkle Engel
Der dunkle Engel
 (10)
Erschienen am 15.08.2011
Keith DonohueSommernachtsfrauen
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Sommernachtsfrauen
Sommernachtsfrauen
 (8)
Erschienen am 30.09.2013
Keith DonohueSommernachtsfrauen: Roman
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Sommernachtsfrauen: Roman
Sommernachtsfrauen: Roman
 (0)
Erschienen am 30.09.2013
Keith DonohueThe Stolen Child
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The Stolen Child
The Stolen Child
 (2)
Erschienen am 01.03.2007
Keith DonohueThe Boy Who Drew Monsters
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The Boy Who Drew Monsters
The Boy Who Drew Monsters
 (0)
Erschienen am 07.10.2014
Keith DonohueEl nino robado/ The Stolen Child
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El nino robado/ The Stolen Child
El nino robado/ The Stolen Child
 (0)
Erschienen am 05.12.2009
Keith DonohueCenturies of June
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Centuries of June
Centuries of June
 (0)
Erschienen am 19.06.2012

Neue Rezensionen zu Keith Donohue

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Sillivs avatar

Rezension zu "Das gestohlene Kind" von Keith Donohue

Gute Idee
Sillivvor 2 Jahren

Ich war von der Idee sehr begeistert, aber langatmig war das Buch schon etwas. Seither möchte ich aber nur noch solche Fantasy-Bücher lesen, hat mich süchtig nach mehr gemacht.

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Rezension zu "Der dunkle Engel" von Keith Donohue

Der dunkle Engel.
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Worum es geht:

Eines Nachts klopft es an Margarets Tür: Ein kleines Mädchen Namens Norah steht davor. Margaret gibt sie kurzerhand als ihre Enkelin aus. Allerdings behauptet das Mädchen nicht nur, ein Engel zu sein, sie hat auch einen Verfolger.

Meine Meinung:

Öh, ja. Mir hat das Buch nicht gefallen. Zunächst mal war der Aufbau schlecht: Zuerst liest man über 150 Seiten von Margaret und Norah, in denen nichts geschehen, dann liest man ewig aus der Sicht der Tochter wie sie damals verschwunden ist. Dann ist man wieder bei Margaret und Norah. Ich hätte es schöner gefunden, wenn sich die Kapitel und Geschichten abgewechselt hätten. Aber so haben sich die Geschichten wie zwei Fremdkörper angefühlt. Und die ersten Kapitel waren ziemlich langweilig, was man mit dem Abwechseln hätte auflockern können.

Die Geschichte hat mir auch nicht gefallen. Ein Teil ist unausgegoren, ein Teil wird nicht aufgeklärt, ein Teil ergibt keinen Sinn. Alles sehr seltsam. Dass quasi keine einzige Frage beantwortet wird ist das Schleifchen auf dem Scheißhaufen. Es war, als wüsste der Autor selber nicht, in welche Richtung er gehen will. Er versucht, subtil zu sein, und bekommt das nicht hin. Entweder drückt er einem Zeugs auf die Nase, oder er ist zu nuanciert, und als Leser versteht man gar nichts.

Der Schreibstil an sich war gut… aber dann kommt ein Satz wie “Sie liebte es, mit seinem Schwanz zu spielen.” und zerstört das ganze wieder. Ansonsten waren die Worte so ziemlich das einzige, warum ich weiter las.  Wenn das Buch eins war, dann flüssig.

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Nespavanjes avatar

Rezension zu "Sommernachtsfrauen" von Keith Donohue

Bezaubernde Badezimmerliteratur
Nespavanjevor 4 Jahren

Jack erwacht liegend am Boden seines Badezimmers und nur ganz langsam erinnert er sich, wie er hier hergekommen ist. Jemand oder etwas hat ihn auf den Kopf geschlagen. Deutlich spürt er das Loch in seinem Schädel und bemerkt das viele Blut im Badezimmer. Er ist nicht alleine, denn sein verstorbener Vater ist ebenfalls da. Der Umstand, dass er tot ist, lässt Jack vermuten, dass es vielleicht nur jemand ist, der seinem Vater ähnlich sieht. Allerdings ist er nicht der einzige nächtliche Besucher: Acht Frauen räkeln sich nackt in seinem Bett und eine nach der anderen erwacht und erzählen den beiden Männern im Badezimmer, ihre jeweiligen aufregenden und anrührenden Lebensgeschichten.

Ich mag gut gemachte Sammlungen von (Kurz)Geschichten und „Sommernachtsfrauen“ von Keith Donohue ist, befreit man sie von dem wirklich sehr interessanten Rahmenhandlung, nichts mehr und nicht weniger als eine Anthologie von Frauenschicksalen der letzten 500 Jahre. Unter den acht Frauen, die sich in Jacks Bett räkeln sind unteranderem eine Indianerin, eine Hexe aus Salem und eine Sklavin aus New Orleans. Sie erzählen Jack, seinem vermeintlichen Vater und natürlich uns den Lesern, Geschichten die emotional bewegen, traurig, manchmal spannend, manchmal lustig sind. Ab der ersten Erzählung wird klar, dass die Frauen Jack für ihr Schicksal verantwortlich machen. Eine jede hat ihren ganz eigenen Stil und Reiz, was auf Donohues großartige Erzählkunst beruht. Bravourös und keineswegs holprig, versteht sich der Autor zwischen verschiedene Erzähl- und Zeitebenen zu wechseln und findet eine gute Balance zwischen Fantasy und Realismus. Schließlich ist die eigentliche Rahmenhandlung, die sich beinahe nur auf Jacks Badezimmer beschränkt sehr spannend aufgebaut, und erst ganz zum Schluss löst Donohue das Rätsel, was nun all diese Schicksale mit dem Leben von Jack zu tun haben. Dabei spielt auch seine Katze eine bestimmte Rolle, die ich aber jetzt nicht spoilern möchte. Sommernachtsfrauen ist ein Roman der zum verweilen einlädt und ist bestimmt kein Buch, dass man schnell liest oder wieder schnell vergisst.

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