Keith Donohue Das gestohlene Kind

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Inhaltsangabe zu „Das gestohlene Kind“ von Keith Donohue

Eine phantastische Geschichte über die abenteuerliche Suche nach der eigenen Identität und den eigenen Wurzeln Der siebenjährige Henry läuft von zu Hause weg und versteckt sich im Wald. Kurze Zeit später wird er gefunden und seinen überglücklichen Eltern zurückgebracht. Niemand bemerkt, dass es nicht mehr dasselbe Kind ist. Geheimnisvolle Waldbewohner haben Henry Day ausgetauscht. Ein Kobold wächst in die Menschenwelt hinein, der wirkliche Henry wird zu Aniday und lebt in der Schattenwelt. Lange Zeit bleiben die Veränderungen den Menschen verborgen. Doch dann kommen sich die beiden Welten immer näher, und die Wege von Kind und Kobold kreuzen sich …

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    Das gestohlene Kind

    Silliv

    25. August 2016 um 13:43

    Ich war von der Idee sehr begeistert, aber langatmig war das Buch schon etwas. Seither möchte ich aber nur noch solche Fantasy-Bücher lesen, hat mich süchtig nach mehr gemacht.

  • Keith Donohue ~ Das gestohlene Kind/ The Stolen Child

    Das gestohlene Kind

    Arexi

    23. September 2013 um 15:34

    Klappentext: Der siebenjährige Henry läuft von zu Hause fort, versteckt sich im Wald, wird gefunden und seinen Eltern zurückgebracht. Niemand bemerkt, dass es nicht mehr dasselbe Kind ist, sondern nur das gleiche. Kobolde haben Henry Day ausgetauscht, und so wächst ein Kobold in die Menschenwelt hinein. Dafür wird Henry zu Aniday und lebt als Schattenwesen weiter. Lange Zeit bleiben die Veränderungen den Menschen verborgen. Doch dann kommen sich die beiden Welten immer näher. Eine mitreißende Geschichte über das Abenteuer, erwachsen zu werden, ein eindringlicher Entwicklungsroman – an der hauchdünnen Trennwand zwischen Wunsch und Wirklichkeit: ein Märchen für Erwachsene. Zum Inhalt: Im Alter von sieben Jahren werden Henry und ein Kobold vertauscht. Henry heißt jetzt Anyday und muss sich in eine vollkommen andere Gemeinschaft integrieren. Der neue Henry darf als Mensch nicht auffallen und tut es auch nicht, nur sein "Vater" schöpft Verdacht. Obwohl Henry sich entwickelt und erwachsen wird, hat er ebenso mit seinem Leben und seinen Erinnerungen an ein früheres menschliches Leben zu kämpfen wie Aniday. Er altert äußerlich zwar nicht, steckt aber in der Kindheit fest, die Henry ihm gestohlen hat. Mein Fazit: Keith Donohue schreibt schlicht, aber dennoch sehr fesselnd. Er erzählt die Schicksale der beiden Jungen aus der jeweiligen Sicht. Spannend fand ich es wenn, beide Welten aufeinander treffen und die gleichen Situationen jeweils aus der Sicht von Henry und Anyday geschildert werden. Gleiches geschieht und wird doch so verschieden wahrgenommen. Das Erwachsenwerden wird auf einem interessanten Weg erklärt. Ich gebe dem Buch Sterne

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  • Rezension zu "Das gestohlene Kind" von Keith Donohue

    Das gestohlene Kind

    Kaius

    04. November 2011 um 06:06

    Es ist schon lange her, dass ich dieses Buch gelesen habe, aber in Erinnerung geblieben ist mir, dass es großartig ist. Das Besondere an diesem Buch ist, dass es anders ist, als vieles, was man vorgesetz bekommt. In diesem Buch werden übliche Erzählstrukturen und dramaturgische Tricks aufgebrochen. Dieses Buch widerspricht vielen Dingen, die man in Schreibratgebern lesen kann. Und trotzdem funktioniert die Geschichte. Woran das liegt, weiß ich nicht. Vielleicht kann Donohue einfach wunderbar schreiben. Er führt einen sehr nah an die beiden Protagonisten, die zeitglich ihre Gegenspieler sind. Das Buch berührt durch seine Sprache, durch die ständige Hoffnung, dass der Mummenschanz endlich aufhört. Wie können die Eltern das nicht mitbekommen? Sicher, einen strammen Spannungsbogen gibt es nicht, stellenweise ist es etwas langatmig. Aber das Buch ist schnell gelesen, weil nicht besonders umfangreich. Dafür schwelt im Hintergrund die andauernde Frage, wohin das alles führen soll. Gerade die Verknüpfung von Fantasy und Entwicklungsroman fand ich sehr spannend. Mann muss es einfach gelesen haben, um zu erkennen, dass man auch fernab der üblichen Muster eine interessante Geschichte erzählen kann. Das Buch ist kein Reißer, keine Spannungsliteratur. Ein bisschen trivial, ein bisschen literarisch, sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Als ich den klappentext gelesen habe, dachte ich an die übliche Erzählweise eines Fantasy-Romans. Mit Heldenreise, Gut gegen Böse usw. Aber ich habe etwas ganz und gar anderes bekommen. Und das war gut so.

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  • Rezension zu "Das gestohlene Kind" von Keith Donohue

    Das gestohlene Kind

    coco_0815

    25. May 2010 um 12:56

    Hm, die Idee des Buches ist wirklich interessant: Kobolde bzw. Wechselbälger entführen Menschenkinder um deren Platz im Leben einzunehmen. So erfährt der Leser dann immer abwechselnd aus der Sicht des Kobolds, der zum Menschen wurde (Henry) und aus der Sicht des Menschen, der zum Kobold wurde (Aniday) wie ihr jeweiliges Leben weiterverläuft. Dabei springt Donohue zwischen dem Ich- und Er-Erzähler hin und her. Während Anidays Geschichte sich wunderbar faszinierend anliest, kommt die Ich-Erzähl-Perspektive von Henry ziemlich arrogant daher. Schließlich wurde es für mich irgendwann furchtbar langatmig und somit -weilig.

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  • Rezension zu "Das gestohlene Kind" von Keith Donohue

    Das gestohlene Kind

    Nicole_Rensmann

    15. February 2010 um 19:32

    »Ein Märchen für Erwachsene«, so preist der Verlag Keith Donohues Debüt an. »Ein Kind verschwindet und taucht wieder auf. Niemand merkt, dass es nicht das selbe Kind ist, sondern nur das gleiche.« Ein Wortspiel, das mich neugierig machte. Für alle, die Ich-Erzählungen nicht mögen: »Das gestohlene Kind« wird von einem heranwachsenden Kind und einem Kobold – einem Wechselbalg, wie er sich selbst bezeichnet – erzählt. Aber dieser Roman hat nichts mit den Tolkienschen Kobolden zu tun, sondern erinnert eher an irische Fabelwesen. Und es ist auch keine Geschichte für Kinder, dafür sind Plot, Stil und Erzählung viel zu kompliziert. Der Leser erlebt zwei Geschichten, die zunächst parallel laufen und sich schließlich mehr und mehr miteinander verzweigen. Zum Einen ist dort Henry Day, der von zu Hause wegläuft, von den Kobolden entführt, fortan Aniday genannt wird und für ewig in seinem kindlichen Körper gefangen bleibt, jedoch innerlich altert und gegen sein Dasein als Wechselbalg kämpft. Er sehnt sich nach seiner Mutter und seinen beiden Zwillingsschwestern, er bereut es längst weggelaufen zu sein, und er leidet darunter, dass er so vieles vergisst – so vieles, an das es sich zu erinnern lohnt. »Was das Gedächtnis vergisst, erschafft die Phantasie neu.« Die andere Geschichte erzählt Henry Day, der einst ein Wechselbalg war und den Platz des wahren Henry Day eingenommen hat. Am Anfang wirkt er wie ein Kuckucksküken: Fett und mit vollem Bewusstsein reißt er Henry Days Leben an sich. Er genießt die Liebe seiner neuen Mutter und erinnert sich daran, dass auch er vor vielen Jahren eine Mutter hatte. Eine richtige, seine wahre Mutter. Aber er weiß nicht, wer er wirklich war. Denn schon vorher hatte er ein Leben, ein Leben bevor er zum Wechselbalg wurde. Und langsam verändert sich der Kobold – der Elb – in das Wechselbalg Henry Day. Nicht nur äußerlich – was ihn große Anstrengungen kostet, denn er wächst nicht von selbst; er muss unter starken Schmerzen heranwachsen, sich dehnen und strecken. Dabei vergisst er jedoch ein winziges Teil, das ihm bei seiner ersten Liebesnacht zu einer peinlichen Offenbarung wird. Dieser Henry Day ist ein Musiktalent, ein Talent, das ihm in die Wiege gelegt wurde vor über hundert Jahren. Zudem entwickelt er eine Angst vor seiner Vergangenheit und den anderen Wechselbälgern. Aber diese Eigenschaft, die der wahre Henry Day nicht besaß, bevor er fortlief, entlarvt ihn nicht. Nur der Vater ist misstrauisch, was ihn – durch eine verhängnisvolle Begegnung – schließlich zum Selbstmord treibt. Im Laufe der Zeit, in der der neue Henry Day zum Mann wird, heiratet und Vater wird, und der alte Henry Day gegen das Gefühl kämpft, ein Mann in einem Kinderkörper zu sein, überschneiden sich die Wege der Beiden. Und es kommt zur Konfrontation. Hingerissen zwischen Hoffnung, Faszination und Entsetzen las ich Keith Donohues Debüt. So gern hätte ich den wahren Henry Day zu seinen Eltern zurückgebracht, als er darüber nachdachte, dass seine Familie nun ohne ihn leben musste und noch nicht ahnte, dass längst jemand Anderes seinen Platz eingenommen hatte. Unsympathisch war mir dieses Wechselbalg zu Beginn – und wuchs mir im Laufe der Erzählung ans Herz, hatte er doch nur versucht, wieder Wärme und Liebe zurückzuerlangen. Wie schön zu lesen, dass es noch Kobolde mit Stil und Gefühl gibt, obwohl hier nicht Freundschaft und Zusammenhalt als einziges zählen – auch Hass, Wut und Gewalt gehören auf erschreckende Weise in den Clan der Wechselbälger. »Das gestohlene Kind« ist ein herausragendes Werk, das hervorsticht aus den hausüblichen Fantasyschwarten. Es ist eine Mahnung an Kinder, nicht wegzulaufen, und eine an die Eltern, ihre Kinder nicht zu vernachlässigen oder aus den Augen zu lassen. Und ein bisschen Trost für alle Eltern, deren Kinder auf unerklärliche Weise verschwunden sind. Keith Donohues Stil ist filigran, mit schlanken Fingern geschrieben, einfühlsam. Zu Beginn ein wenig holprig, manchmal wunderschön verschnörkelt. Es gelingt ihm, über 445 Seiten eine Magie aufrecht zu erhalten, wie es mir bisher bei nur wenigen Büchern begegnet ist. Ein Märchen um den Mythos des Wechselbalgs. Keith Donohue hat mit »Das gestohlene Kind« meine Seele berührt. Er lebt mit seiner Familie in Maryland. Laut Verlag soll »Das gestohlene Kind« demnächst verfilmt werden und der Autor an einem neuen Buch arbeiten. Keith Donohue Das gestohlene Kind (Originaltitel: »The Stolen Child«) Übersetzer: Sabine Herting Bertelsmann Verlag Hardcover, 448 Seiten ISBN 9783570009369 19,95 Euro (c) Nicole Rensmann http://www.blog.nicole-rensmann.de/?p=5047 Interview mit dem Autor http://www.blog.nicole-rensmann.de/?p=5041

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  • Rezension zu "Das gestohlene Kind" von Keith Donohue

    Das gestohlene Kind

    MonaMayfair

    01. August 2009 um 20:22

    abgesehen davon, dass das eine sehr traurige geschichte ist, bin ich absolut enttäuscht.. ich kann es nicht weiter ergründen oder näher beschreiben.. das buch war einfach eine enttäuschung..

  • Rezension zu "Das gestohlene Kind" von Keith Donohue

    Das gestohlene Kind

    trazymclennon

    09. July 2009 um 13:39

    Das Buch ist meiner Meinung nach her sehr langatmig geschrieben, was manchmal aber auch richtig schön ist, denn so kann man sich alles viel besser vorstellen. Ich bin in die Luft gesprungen, als ich las, dass dieses Buch noch verfilmt wird. Das Thema der Geschichte ist eine unglaublich gute Idee und mal was anderes. Der Autor wechselt zwischen den beiden "Welten" Kapitel für Kapitel - Einmal aus der Sicht des Wechselbalgs sprich Kobold oder Elf, der zu "Henry" wurde und zum anderen aus der Sicht des Jungen namens Henry, der zum Elb wurde und nun Aniday heißt. Beide vergessen ihre Vergangenheit und meist durch Zufälle kommen die Erinnerungen wieder. Den Tausch der beiden bemerkt man vorerst nicht. An einer Stelle rutscht auch die (ich nenne sie jetzt mal) "Elbenwelt" in die Menschenwelt.

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  • Rezension zu "Das gestohlene Kind" von Keith Donohue

    Das gestohlene Kind

    hollygoreading

    25. December 2007 um 15:20

    Genre Fantasy und Entwicklungsroman zusammengeworfen- nicht mein Fall! Ist wie ein zähes Toffeebonbon- bäh

  • Rezension zu "Das gestohlene Kind" von Keith Donohue

    Das gestohlene Kind

    jules

    31. August 2007 um 21:48

    hab dieses buch regelrecht verschlungen... erzählt wird die geschichte einer schar wechselbälgern auf der suche nach kindern, die es auszutauschen gilt und um henry, der ausgetauscht wurde, jetzt bei den kobolden lebt und dessen leben in der welt "oben" nun von einem dieser wechselbälger gelebt wird. die geschichte wird abwechselnd aus der sicht des echten henrys und des getauschten henrys erzählt, wie es den beiden so ergeht und wie sich schliesslich ihrer beider leben wieder annähert... sehr spannend, tolle umsetzung eines fantasy themas, das hier hier so realistisch erzählt wird, dass man in zukunft seine kinder etwas skeptischer betrachten wird!

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