Keith Donohue Der dunkle Engel

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Inhaltsangabe zu „Der dunkle Engel“ von Keith Donohue

Ein modernes Märchen über den Zauber der Magie in unserer Wirklichkeit Es ist eine bitterkalte Winternacht im Jahr 1985, als die neunjährige Norah bei Margaret Quinn vor der Tür steht. Margaret lebt allein: Ihre Tochter Erica ist zehn Jahre zuvor spurlos verschwunden, was Margaret nie verwunden hat. Jetzt wird Norah zu Margarets Geheimnis, denn das Kind scheint magische Fähigkeiten zu haben. Aber wer ist Norah wirklich? Und gibt es eine Verbindung zu Margarets verschwundener Tochter?

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  • Der dunkle Engel.

    Der dunkle Engel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. December 2015 um 21:08

    Worum es geht: Eines Nachts klopft es an Margarets Tür: Ein kleines Mädchen Namens Norah steht davor. Margaret gibt sie kurzerhand als ihre Enkelin aus. Allerdings behauptet das Mädchen nicht nur, ein Engel zu sein, sie hat auch einen Verfolger.Meine Meinung: Öh, ja. Mir hat das Buch nicht gefallen. Zunächst mal war der Aufbau schlecht: Zuerst liest man über 150 Seiten von Margaret und Norah, in denen nichts geschehen, dann liest man ewig aus der Sicht der Tochter wie sie damals verschwunden ist. Dann ist man wieder bei Margaret und Norah. Ich hätte es schöner gefunden, wenn sich die Kapitel und Geschichten abgewechselt hätten. Aber so haben sich die Geschichten wie zwei Fremdkörper angefühlt. Und die ersten Kapitel waren ziemlich langweilig, was man mit dem Abwechseln hätte auflockern können. Die Geschichte hat mir auch nicht gefallen. Ein Teil ist unausgegoren, ein Teil wird nicht aufgeklärt, ein Teil ergibt keinen Sinn. Alles sehr seltsam. Dass quasi keine einzige Frage beantwortet wird ist das Schleifchen auf dem Scheißhaufen. Es war, als wüsste der Autor selber nicht, in welche Richtung er gehen will. Er versucht, subtil zu sein, und bekommt das nicht hin. Entweder drückt er einem Zeugs auf die Nase, oder er ist zu nuanciert, und als Leser versteht man gar nichts. Der Schreibstil an sich war gut… aber dann kommt ein Satz wie “Sie liebte es, mit seinem Schwanz zu spielen.” und zerstört das ganze wieder. Ansonsten waren die Worte so ziemlich das einzige, warum ich weiter las.  Wenn das Buch eins war, dann flüssig.

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  • Rezension zu "Der dunkle Engel" von Keith Donohue

    Der dunkle Engel

    Monika Jary

    26. March 2011 um 18:22

    Ein kleines Mädchen steht in einer kalten Winternacht, nur leicht bekleidet vor der Tür von Magaret. Es behauptet, ihre Enkeltochter zu sein. Margareth erkennt in der Kleine ihre lang vemisste Tochter wieder und nimmt das Kind bei sich auf, nicht ahnend, auf was sie sich da eingelassen hat. Sie begibt sich auf eine abenteuerliche Zeit, die geprägt ist durch Misstrauen, Hoffnung und Liebe. Wird Margaret ihre Tochter am Ende wieder sehen?

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  • Rezension zu "Der dunkle Engel" von Keith Donohue

    Der dunkle Engel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. December 2010 um 18:46

    Inhalt: In einer kalten Nacht hört es die Witwe Margaret plötzlich an ihrer Tür klopfen. Ganz sachte und behutsam. Als sie die Tür öffnet blickt sie einem durchgefrorenen kleinen Mädchen in die Augen. Sie gewährt ihr Einlass und lässt sie im Zimmer ihrer vor mehr als 10 Jahren verschwundenen Tochter Erica übernachten. Doch als das Mädchen, Margaret nennt es Norah, am nächsten Tag behauptet die Tochter von Erica zu sein verändert sich alles. Margaret beginnt sich an Norah zu klammern, auch wenn sie genau weiß, dass es nicht sein kann, dass sie ihre Enkelin ist. Bald freundet sich Norah mit dem Nachbarsjungen Sean an, dem sie ebenfalls über seine Schmerzen hinweghilft. Als das Mädchen jedoch behauptet ein Engel zu sein, beginnt das Blatt sich zu wenden… Meine Meinung: Mein erster Gedanke beim Lesen des Titels war “Nicht schon wieder ein Fantasy-Schnulz-Buch für Teenies”, doch bereits beim Lesen des Klappentextes konnte ich diese Befüchtung getrost fallen lassen. Denn “Der dunkle Engel” ist alles andere als Einheitsbrei. Mit seiner poetischen Sprache, die selten etwas zu ausschweifend ist, weiß der Autor einen sofort an die Geschichte zu fesseln. Doch auch die durchdachten Charaktere und die stimmungsvolle Handlung tun ihr Übriges und können über so manche ereignislose Länge locker hinwegtäuschen. Im zweiten Drittel des Buches gibt es einen aprubten Wechsel von Norah und Margaret zu der vor mehr als 10 Jahren verschwundenen Erica. Dieser unangekündigte Zeit-, Ort- und Perspektivenwechsel hat mich zunächst etwas aus dem Lesefluss gebracht, lässt man sich jedoch darauf ein bringt diese Passage einen gänzlichen neuen Einblick in die Geschichte. Fazit: Ein wundervoller Roman mit fantastischen Einschlägen, der einem noch lange in den Gedanken spuken wird. Genau das richtige für die Weihnachtszeit.

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  • Rezension zu "Der dunkle Engel" von Keith Donohue

    Der dunkle Engel

    Nicole_Rensmann

    15. February 2010 um 19:36

    Erster Satz: »Wieder hörte sie es klopfen, behutsam und leise.« Margaret Quinn erhält in einer kalten Nacht Besuch von einem jungen Mädchen, das. bepackt mit einem Koffer und einem Zettel am Revers, zitternd vor ihrer Tür steht. Margaret gewährt dem Kind Einlass, gibt ihr etwas zu essen und lässt sie im Zimmer ihrer Tochter Erica schlafen, die mit 17 Jahren, vor mehr als zehn Jahren mit ihrem Freund verschwand. Das kleine Mädchen – Margaret nennt sie Norah – spricht in Rätseln und für ihr Alter – sie ist acht – sehr weise. Margaret behält sie bei sich, klammert sich an das Kind, das am nächsten Morgen behauptet die Tochter von Erica zu sein. Beide wissen, dass das eine Lüge ist, doch Margaret möchte so gerne glauben, dass ihre Tochter noch lebt und ein Kind zur Welt gebracht hat, das nun ihre Hilfe benötigt. Norah freundet sich mit Sean an, der in seiner Trauer und Einsamkeit beinahe zerbrochen wäre. Doch Norah hilft auch ihm darüber hinweg, dass seine Mutter nie Zeit für ihn hat und sein Vater weggegangen ist. Mehr und mehr verstricken sich Margaret und Norah in Lügen. Doch als Norah die Wahrheit über ihre Herkunft verrät, bringt sie Kinder und Eltern ihrer Klassenkameraden gegen sich auf, denn Norah behauptet ein Engel zu sein und ihre Kunststücke, die sie daraufhin zeigt, bringen viele in Gefahr. Nachdem sich der Leser lange mit Margaret und Norah beschäftigt hat, wechselt Keith Donohue Ort und Zeit und kehrt zu dem Augenblick zurück, als Erica ihre Eltern verließ. Das wirkt zunächst befremdlich, viele Fragen waren noch offen, Norah – das kleine Wunderkind – fehlt mit einem Mal auf den Seiten dieses Rückblicks. Doch … fehlt es wirklich? Mit der Zeit wird alles aufgeklärt und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fließen ineinander über. Fazit: Wie schon in seinem Debüt »Das gestohlene Kind« greift Keith Donohue in »Der dunkle Engel« erneut das Thema eines verschwundenen Kindes auf. Dennoch unterscheiden sich beide Romane stark voneinander. »Der dunkle Engel« ist eine Geschichte über das Verloren gehen, das Suchen und Wieder finden, es ist der Tanz zwischen Mutter und Tochter und das in mehrfacher und doppeldeutiger Hinsicht. »Der dunkle Engel« spielt mit Glauben und Verstehen wollen, mit Wahrheit und Lüge, ein trauriger, faszinierender und hoffnungsvoller Roman, der einen noch lange nach Ende der Lektüre beschäftigt. Auffallend positiv ist auch hier wieder Keith Donohues teils sehr poetischer Ton, der mit ein paar Adjektiven weniger perfekter wäre. Stellenweise wirkt der Roman jedoch langatmig und nicht hundertprozentig durchstrukturiert. Dennoch: Lesenswert, weil »Der dunkle Engel« eine neue und interessante Facette der phantastischen Literatur bietet. Keith Donohue Der dunkle Engel Originaltitel: »Angels of Destruction« Übersetzung: Sabine Herting C. Bertelsmann Verlag Hardcover mit Schutzumschlag ISBN 9783570011263 478 Seiten 19.95 € Der Roman ist auch als ebook für 17,99 € erhältlich. (c) Nicole Rensmann http://www.blog.nicole-rensmann.de/?p=4549

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