Keith Kerner Zungen

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Inhaltsangabe zu „Zungen“ von Keith Kerner

Bereits mit 16 ist Cheryl Mutter geworden. Mit viel Enthusiasmus holt sie Jahre später nach, was ihr möglicherweise entgangen ist. Sex wird für Cheryl zum Lebenselixier schlechthin, und so nimmt sie sich die Männer, wie es ihr passt. Lediglich ihrer großen Liebe verweigert sie sich, weil sie glaubt, so begehrenswert zu bleiben. Doch dann macht Cheryl einen verhängnisvollen Fehler …

unterhaltsam, jedoch weder prickelnd noch spannend

— Synapse11

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    Zungen

    Miserable

    26. July 2014 um 11:50

    Wenn es um Männer geht, lässt die 32-jährige Cheryl nichts anbrennen. Sie genießt den Sex in vollen Zügen und kann gar nicht genug davon bekommen. Tja, vielmehr gibt es um Inhalt nicht zu sagen, da es im Großen und Ganzen nur eine Aneinanderreihung von Sexszenen sind. Die einzelnen Szenen werden lose miteinander verknüpft, insgesamt hat mich die Handlung aber an Pornofilme erinnert: Ach, da ist ja ein Kerl, lass mal vögeln. Handlungstechnisch sollte man also nicht allzu viel erwarten. Wenn man diesbezüglich aber nicht so hohe Ansprüche hat und sowieso eher an den Sexszenen interessiert ist, so kommt der Leser voll und ganz auf seine Kosten. Wie gesagt, im Grunde genommen hat sie ein Sexabenteuer nach dem anderen, das dazwischen ist relativ belanglos. Die erotischen Parts sind sehr ausführlich und bildhaft beschrieben. Gleichzeitig ist der Schreibstil dabei recht angenehm und stilvoll. Jedoch musste ich sehr bald feststellen, dass selbst die Sexszenen irgendwann redundant wurden, sowie die Beschreibungen. Im letzten Drittel hatte man das Gefühl, alles schon mal gelesen zu haben, und damit wurde es dann noch belangloser. Eine Szene am Ende ging leider überhaupt nicht, VORSICHT SPOILER. Dass sie mit ihrem eigenen Sohn schläft, nur weil er grad praktisch da herumsitzt und eine Latte hat, ging mir total durch den Strich, zumal Cheryl zu der Zeit einen festen Freund hat, also sextechnisch gut bedient wird. Aber die 3 Stunden alleine zu Hause waren für sie natürlich gar nicht auszuhalten, und dann treibt man es halt mit seinem eigenen Sohn. Natürlich hatte sie später ein paar Gewissensbisse, aber irgendwie scheinen beide es eher genossen zu haben, als sich später schlecht zu fühlen. Kann man das Buch empfehlen? Hmh, ich weiß nicht. Eine Handlung ist quasi gar nicht vorhanden, also sollte man schon mit dieser Prämisse an das Buch herangehen. Sex gibt es sehr viel und ausführlich, am Ende scheinen dem Autor allerdings die Ideen ausgegangen zu sein. Da kommen höchstens immer noch mal ein paar Leute mehr dazu für ne Orgie, ansonsten bleibt es beim Gleichen.

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