Keith R. A. DeCandido Star Trek - Deep Space Nine 8.04

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Inhaltsangabe zu „Star Trek - Deep Space Nine 8.04“ von Keith R. A. DeCandido

"Einst reisten sie mit einem einzelnen Schritt von einer Welt zur nächsten – dank ihrer zahllosen und über die Galaxis verteilten Portale. Sie waren gefürchtet, Monster aus dem All, und man kannte sie als Dämonen aus Luft und Dunkelheit. Doch vor langer Zeit verließen sie ihr Reich. Nun hat jemand den Schlüssel zu ihrer wundersamen Technologie gefunden, und alle Türen stehen wieder weit offen. Auf einem Planeten in der Nähe von Deep Space Nine führen Colonel Kira Nerys, ihre Mannschaft und einige unerwartete Verbündete eine gewagte Rettungsmission durch und versuchen, die Welt vor der Zerstörung durch eine Bedrohung aus dem entfernten Deltaquadranten zu bewahren. Lieutenant Nog und Ensign Thirishar ch’Thane suchen derweil nach einem Weg, die Raumportale ein für alle mal zu schließen. Und Quark gerät in eine gefährliche Lage, die über die Kontrolle dieser Durchgänge entscheiden könnte."

Und gestern bei mir :)

— Ameise
Ameise

Heute bei mir eingetroffen.

— noname_6032
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  • Rezension zu "Star Trek - Deep Space Nine 8.04" von Keith R. A. DeCandido

    Star Trek - Deep Space Nine 8.04
    charlotte

    charlotte

    Nachdem der erste Ableger der Erfolgsserie Star Trek-The Next Generation, Star Trek-Deep Space Nine nach der 7. Staffel zum großen Bedauern der Fans nicht weiter produziert wurde, kann man die Geschehnisse der ursprünglich geplanten 8. Staffel in Buchform nachlesen, die jetzt auch endlich bei Cross Cult erscheinen ist. Dieses Buch ist bereits die vierte Folge der 8. Staffel und nachdem sich die Protagonisten in den ersten drei Folgen zunächst mit der neuen Situation auf der Station zurechtfinden mussten, wird jetzt alles wieder auf die Probe gestellt. Überall in der Galaxis öffnen sich Portale, ursprünglich erschaffen von den sogenannten "Dämonen der Luft und Finsternis", eines davon direkt in der Nähe eines bewohnten Planetens, der nahe bei DSN liegt. Irgendjemand vergiftet diese Welt durch das Portal, der Planet muss dringend evakuiert werden und es liegt an der neuen Leiterin von DSN, Colonel Kira Nerys, ob diese Mission auch gelingt. Bei dem Versuch, den Ursprung des Giftes auszumachen, trifft Kira zusammen mit dem Jem'Hadar, den ihr Odo als Unterstützung geschickt hat, im Delta-Quadranten auf eine Rasse, von denen schon die Crew der Enterprise nichts Gutes zu berichten hatte. Das Buch enthält eine spannende Geschichte, die jedoch meiner Meinung nach aus viel zu vielen Handlungssträngen besteht. Weniger wäre hier mehr gewesen. In den vom Autor Keith R. DeCandido verfassten Star Trek-Romanen "Die Gesetze der Föderation" und "Einzelschicksale" ist es ein Genuß mitzuverfolgen, wie DeCandido aus vielen kleinen Fäden ein Großes und Ganzes spinnt, im Falle dieser DSN-Folge hat es für mich einfach nicht funktioniert, obwohl ich witzigerweise "Die Gesetze der Föderation" direkt vor und "Einzelschicksale" direkt nach diesem Buch gelesen habe und an diesen Schreibstil mehr als gewöhnt war. Dennoch bietet uns der Autor hier eine gute Geschichte, die nicht nur in sich abgeschlossen ist, sondern in der sich die Hauptfiguren weiterentwickeln. Der Leser darf sich also auch ohne Cliffhanger auf die nächste Folge freuen. Eine Sache hat mich allerdings dann doch noch gestört: Der Titel! Irgendwie blieb für mich während des Lesens unklar, wer nun die Dämonen aus Luft und Finsternis waren und wieso sie so heißen. Für mich passen Inhalt und Titel des Buches überhaupt nicht zusammen.

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  • Rezension zu "Star Trek - Deep Space Nine 8.04" von Keith R. A. DeCandido

    Star Trek - Deep Space Nine 8.04
    Ameise

    Ameise

    "Gateways" ist eine siebenteilige, serienübergreifende Romanreihe, deren vierter Teil "Dämonen der Luft und Finsternis" bisher als Einziger auf Deutsch erschien. Gleichzeitig stellt dieser Roman auch den vierten Teil der DS9-Relaunch-Serie dar. Kann sich noch jemand an die TNG-Folge "Die Iconia-Sonden" aus der zweiten Staffel erinnern? Darin stieß die Enterprise-Crew auf die Technologie der Iconianer, die sich mit Hilfe spezieller Portale in Sekundenschnelle an sehr weit entfernte Orte transportieren konnten. Nun öffnen sich überall in der Galaxis solche Portale. Eines von ihnen kommt einem mit Antimateriemüll beladenen Malon-Tanker gerade recht: erstens um das Hirogen-Schiff loswerden, das ihn gerade verfolgte, und zweitens, um seine radioaktive Fracht auf bequeme Weise einfach in diesem Portal zu entsorgen. Die Leidtragenden sind (ehemals südeuropäische?) Kolonisten auf Europa Nova, die durch den tödlichen Abfall bedroht werden. Unter Colonel Kiras Kommando startet eine große Evakuierungsmaßnahme, aber die Zeit drängt. Unterdessen lässt sich Quark auf ein gefährliches Spiel mit dem Orion-Syndikat ein, um mehr über die Iconia-Portale herauszufinden... "Dämonen der Luft und Finsternis" ist ein flott geschriebener, unterhaltsamer DS9-Roman ohne Längen, der genau nach dem Muster der TV-Serie funktioniert, nämlich mehrere Handlungsfäden voranzutreiben und trotzdem eine in sich geschlossene Geschichte zu erzählen. Genau wie in so vielen Star Trek-Folgen gibt es auch hier eine actionorientierte Haupthandlung und eine humorvollere B-Handlung, in diesem Fall mit Quark und Ro. Wieder einmal versteckt der Autor unzählige Anspielungen mehr oder weniger subtil in dem gesamten Roman, die teilweise eine ganz schön harte Nuss darstellen, aber natürlich auch Spaß machen. So lauten zum Beispiel die Namen der beiden Iconianer Werd und Snikwah, was rückwärts gelesen Drew und Hawkins ergibt, die Namen zweier Sicherheitsleute aus dem S.C.E. Roman "Cold Fusion", ebenfalls von Keith R. A. DeCandido. An einer anderen Stelle lässt der Autor Commander Vaughn über Bashirs Kletterkünste staunen, womöglich eine Anspielung auf Alexander Siddigs Rolle im Bergsteigerdrama "Vertical Limit". Ferner gefällt mir, dass endlich mal erklärt wird, warum Gul Macet eigentlich genau wie Dukat aussieht (außer natürlich, dass beide vom selben Schauspieler dargestellt wurden...) Obwohl ich normalerweise eher Star Trek-Romane mit großen Charakterszenen bevorzuge, sind es ausnahmsweise mal die Actionszenen, die diesen Roman für mich lesenswert machen. Der Höhepunkt ist zweifellos das spannende Duell zwischen dem Jem'Hadar-Krieger Taran'atar (meine absolute Lieblingsfigur der neuen DS9-Romane!) und dem Alpha-Hirogen. Trotzdem kommen die Charaktere nicht zu kurz. Sie dürfen sich in erster Linie mit Familienbeziehungen herumschlagen: Shar mit seiner Mutter, Vaughn mit seiner Tochter, und Nog grübelt über seinen Vater Rom und dessen rasanten Aufstieg vom einfachen Mitarbeiter in Quarks Bar zum großen Nagus nach. Am intensivsten geht der Autor auf Kiras Charakter ein, die hier wieder mal eine Menge über sich selbst efahren muss... ...und das ist auch geradewegs die Überleitung zum zweiten Teil des Buches, "Holz und Elfenbein" genannt. Ich will nicht zuviel verraten, nur soviel: Übergangslos findet sich Kira, und damit auch der Leser, in einem völlig andersartigen Szenario wieder, was bei mir für einige Verwirrung sorgte. Es wirkt ungefähr so, als hätte jemand mitten in einem spannenden Film einfach in ein anderes Programm gezappt. Obendrein geht es hier auch noch um ein Thema, dass ich schon zu Serien-Zeiten immer anstrengend (um nicht zu sagen langweilig) fand: Bajoranische Religion! Erstaunlicherweise liest sich diese Episode gar nicht mal so schlecht, nur stellt sie einen wirklich radikalen Wechsel zur eigentlichen Geschichte dar und wirkt wie ein Fremdkörper in diesem Buch. In meinen bisherigen Rezensionen bin ich nie auf die Cross-Cult-typischen Essays eingegangen, da diese zwar nettes Zusatzmaterial sind, aber letztendlich nicht ausschlaggebend für meine Bewertungen waren. Kaum ist mal kein Essay vorhanden, wie in diesem Fall, vermisse ich es schon. Ich musste nämlich erstmal eine Weile im Internet umherstöbern, um herauszufinden, dass der zweite Teil "Horn und Elfenbein" gar nicht Bestandteil der Originalausgabe "Demons of Air and Darkness", sondern des siebten und letzten Gateway-Romans "What Lay Beyound" ist. Man hat von allen sechs Vorgängerromanen die Enden weggelassen und diese dann zusammen im siebten Band präsentiert! Ich bin jedenfalls ganz froh, dass dies hierzulande nicht genauso gehandhabt wird, aber eine kleine Erklärung seitens des Cross Cult-Verlages hätte schon drin sein können, gerade weil sich der letzte Teil so sehr vom Rest des Romans abhebt. Fazit: Um ehrlich zu sein, fällt es mir nicht ganz leicht, dieses Buch zu bewerten. Keith R. A. DeCandido ist ein meisterhafter Erzähler, der scheinbar mühelos unzählige Fäden aus diversen Serien aufgreift, eine spannende, unterhaltsame Geschichte präsentiert und auch noch die Charaktere ganz ordentlich hinbekommt. Der Roman ist jedenfalls an keiner Stelle langweilig, und es macht Spaß, ihn zu lesen. Leider merkt man ihm aber an, dass er nun mal zu einer ganzen Serie rund um die Iconia-Portale gehört. Man findet hier keine Erklärung, warum diese Portale überhaupt erschienen (es sei denn, sie ist mir irgendwie entgangen), und statt einer echten Auflösung nur die seltsame Kira-Story am Schluss. Auch die Nebenhandlung um Quarks Aufeinandertreffen mit dem Orion-Syndikat war nicht ganz mein Fall. Darüber hinaus hat der Roman das Pech, mit "Der Abgrund" einen extrem guten Vorgänger zu haben, an dessen Qualität er nicht anknüpfen kann. Von daher: "Dämonen der Luft und Finsternis" ist ein unterhaltsamer und lesenswerter Roman, aber der Autor kann es definitiv besser.

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