Keith Richards Life

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Inhaltsangabe zu „Life“ von Keith Richards

Keith Richards und die Stones sind Musikgeschichte Seine erste Gitarre bekam er mit fünfzehn. 55 Jahre später rockt er mit den Stones noch immer die Welt: »Start Me Up«, »Brown Sugar «, »Honky Tonk Women« – mit seinen Songs und legendären Gitarrenriffs spielt er die Gruppe in die Unsterblichkeit. Ein Leben wie ein Rocksong: von der Kindheit in Dartford, der folgenreichen Bekanntschaft mit Mick Jagger, dem rasanten Aufstieg der Band über Drogenexzesse, Bandquerelen, Affären und den Tod von Brian Jones bis zu seiner großen Liebe Patti Hansen. Abstürze und Höhenflüge. Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll. – Kompromisslos und unerschütterlich erzählt Keith Richards sein Leben.

Großartiger Ritt durch ein Stück Rock'n'Roll-Geschichte. Sehr detailreich, trotzdem nie langweilig und sehr authentisch erzählt.

— Christian_Woehl
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  • Keith Richards: Life

    Life
    Splashbooks

    Splashbooks

    26. September 2014 um 22:02

    Am 18. Dezember 2010 wurde Keith Richards, Gitarrist und Songschreiber der Rolling Stones, 67 Jahre alt. Und genauso wie seine Bandkollegen Ron Woods und Mick Jagger vor ihm hat er sich entschlossen, sein Leben niederzuschreiben und zu veröffentlichen. Wobei er Unterstützung in Form von James Fox erhielt, einem Journalisten und Autoren, dessen Buch "Weißes Verhängnis" ein internationaler Beststeller wurde. Und glaubt man den Infos von "Life", entstand es in einem Zeitraum von mehreren Jahren. Hauptsächlich sprach Richards in ein von James Fox bereitgestelltes Aufnahmegerät, während er sich nebenbei mit seiner Gitarre beschäftigte. Doch es kommen auch Passagen vor, in denen deutlich wird, dass der Musiker auch selber in die Tasten gegriffen hat. In einem Prolog erzählt der Musiker von einem besonderen Ereignis, welches symptomatisch für fast sein gesamtes Leben steht. Er und seine Kollegen wurden in einem amerikanischen Städtchen wegen Drogenbesitz festgenommen. Doch es gelang ihnen nicht nur das belastende Material verschwinden zu lassen, sondern auch ohne Strafe davon zu kommen. Dieses und ähnliche Vorkommnisse prägten die Antipathie von Keith Richards gegen Polizisten. Seiner Auffassung nach, suchten sie damals nach Gründen, um die in den 60er und 70er Jahren recht umstrittene Band irgendwie zu behindern. Drogen sind es denn auch, die neben der Musik eines der dominantesten Elemente in dem Leben von Keith Richards bildet. Glaubt man seinen Schilderungen, so wuchs er in einer Zeit auf, als die meisten Drogen noch legal waren und erst nach und nach verboten wurden. Was den Gitarristen der Rolling Stones nicht davon abhielt, sie sich immer wieder zu besorgen. Und im Laufe der Jahre hat er alles ausprobiert, von Crack, Acid bis hin zu Koks. Seine eigene Einstellung zu diesen Substanzen ist zwiespältig. Einerseits hat er gesehen, wie sie das Leben seiner Frau nahezu zerstörten, andererseits wird aber auch klar, des etwas in ihm sich immer noch nach ihnen sehnt. Doch dadurch wirken seine Erinnerungen glaubwürdiger, als wenn er jetzt alles im Nachhinein verdammen würde. Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/13737/life

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  • Rezension zu "Life" von Keith Richards

    Life
    natacha_santo

    natacha_santo

    27. July 2012 um 15:26

    Das Leben von Keith Richards wird hier von ihm selber beschrieben. Nebst unzähligen Infos zu einzelnen Songs, hat man Einblicke in seine Gefühle und Gedanken. Themen wie Mick Jagger, Drogen, seine Freundinnen/Frauen und Kinder kommen nicht zu kurz. Meine Meinung: Ein wirklich gutes Buch. Keith Richards hat einige sehr amüsante Geschichten auf Lager. Es scheint, als hätte er kein einziges Detail seines abenteuerlichen Lebens vergessen. Ausserdem hat er eine besondere Ausdrucksweise, die sich vorallem in der englischen Version bemerkbar macht, wie ich finde! Ein wirklich gutes Buch. Allerdings mit 600 Seiten nicht gerade so schnell gelesen, besonders auf Englisch nicht. Wer nicht so sehr an Gitarrengriffen, besonderen Textverfassungen von seinen Songs interessiert ist, der sollte dieses Buch evtl. nicht lesen. Mir war es manchmal auch zu viel des Guten. Ich bin zwar kein Fan von ihm, aber ich wollte das Leben eines Rockstars mal näher kennen lernen.

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  • Rezension zu "Life" von Keith Richards

    Life
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. March 2011 um 17:28

    Chronologisch angelegter Rückblick des RS Gitarristen.
    Schmissige, humorvolle Schreibe (James Fox, dt. von Willi Winkler, Wolfagng Müller u. Ulrich Thiele) mit vielen biografischen Details, das Musikmachen, die Rolling Stones, seine Frauen und seinen Drogenkosnum.
    Für Fans ein muß, auch für andere, sehr kurzweilig (trotz 723 Seiten) .

  • Rezension zu "Life" von Keith Richards

    Life
    Bri

    Bri

    21. February 2011 um 21:12

    LIFE - und was für eines! Keith rockt ... und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. Hier zeigt sich ein solches Beispiel an Authentizität, dass ich nur sagen kann: Chapeau Keef! Ich weiß nicht, ob wirklich alles, was Keith Richards in seiner über 700 Seiten langen Biographie erzählt, sich tatsächlich so zugetragen hat, aber das ist auch nicht wichtig. Wichtig ist, dass ich das erste Mal ein wiklich nachvollziehbares, lebenspralles Bild der Musikszene der anfänglichen 60er Jahre in England geboten bekommen habe, das jetzt seine Spuren bei mir hinterlässt. Zum einen kann ich jetzt nachvollziehen, wie sich viele junge Menschen damals gefühlt haben müssen und weshalb die Stones so einen schnellen und einschlagenden Erfolg hatten. Zum anderen habe ich tatsächlich angefangen, mir die Songs von damals zum ersten Mal richtig anzuhören. Keine digital remasterten Geschichten, nein den Stones Sound von damals. Und der gefällt mir mehr als gut. Auch ich hatte ein bestimmtes Bild von Keef - drogenabhängig, verpeilt, nicht ganz auf der Höhe ... doch das hat sich komplett geändert. LIFE zeigt einen authentischen jungen Mann, der nichts weiter will, als Musik zu machen. Seine Musik. Die der meist schwarzen Bluesgrößen - die auch in hohem Alter noch auf der Bühne stehen dürfen, ohne dass jemand danach fragt, wann die "alten Säcke" endlich abtreten. Mehr oder weniger zufälllig findet er Gleichgesinnte und die Rolling Stones werden geboren. In kürzester Zeit absolvieren die Jungs ein Wahnsinnsprogramm an Auftritten und beginnen nebenher mit dem Schreiben eigener Lieder. Die Glimmertwins Mick und Keith entpuppen sich als kongeniales Duo, was Komposition und Text angeht und so rollt die Band unaufhaltsam dem Ruhm entgegen. Die USA bezeichnen die Stones als "gefährlichste Rockband der Welt" und wollen sie nicht mehr einreisen lassen. In Berlin wird die Waldbühne nach einem Auftritt der Stones komplett zerlegt. Die Band polarisiert. Die Jungen lieben sie. Die Obrigkeit erkennt das revolutionäre Potenzial und versucht es einzugrenzen. Doch die Stones lassen sich nicht aufhalten. Sie leben in verschiedenen Ländern. Sind immer on tour - ob privat oder mit der Band. Langweilig wird es da für niemanden. Keef entpuppt sich als Workaholic. Mick übernimmt das Organisatorische in einer Zeit, in der Keef es nicht kann, weil er absolut heroinabhängig ist. Es gibt Probleme wegen Frau(en) - aber in welcher Rockband gibts das nicht? Die tatsächliche Zerreißprobe zwischen den Glimmertwins wird aber erst der Schritt Keefs in die Unabhänigkeit. Erst als er vom Heroin loskommt (und das ist nun über 30 Jahre her) wird für ihn deutlich, dass Mick die Stones als "seine" Band ansieht ... Aber die Stones sind eben nicht alles. Sondern die Musik ist es. Und dabei kann man auch mit anderen Musikern Spaß haben. Das hatte und hat Keith auch heute noch. Auch davon erzählt er in LIFE - denn es ist die Geschichte seines Lebens, nicht nur die der Stones. Aus dem authentischen jungen Musikverrückten ist ein im Geiste immer noch junger, weiterhin kompromissloser und authentischer, vom Leben als Rockstar und den Drogen gezeichneter Mann geworden, der nichts schönt, was er oder andere getan haben. Denn so war es einfach, das Leben damals. Ein Muss für jeden der irgendwas mit den Stones verbindet und ein Muss für Menschen, die ebenso Musikverrückt und Gitarrenbesessen sind wie Keef. Lasst euch darauf ein und ihr werdet mitgenommen in eine stürmische Zeit. " This ist the Life. Believe it or not I haven't forgotten any of it. Thanks and praises "

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  • Rezension zu "Life" von Keith Richards

    Life
    thursdaynext

    thursdaynext

    Jetzt ist dieser wirklich fette Wälzer doch ruckzuck gelesen. Am Schluss fing ich an mir nur noch Häppchen zu gönnen um es zu strecken...... Dabei mochte ich die Stones noch nie sonderlich, ok ein paar gute Songs, und eben Keith Richards - die coolste Socke von allen..... Macht was er will, spielt gut Klampfe, überlebt Unmengen illegaler Substanzen, übertreibts auch noch mit dem Kajal aber hey ...immer die richtige Haltung...! Glückliches Händchen bei allem. "Life" wurde von James Fox, der "Keef" seit den frühen 70´gern kennt, geschrieben. Richards erzählt seine Lebensgeschichte in klarer, authentisch rüberkommender Sprache, spannend über mehr als 700 Seiten weg. Dabei schafft er´s Mr. Coolness zu bleiben. Kein eifersüchtiges Geläster, hat er nicht nötig, er erzählt einfach was Sache war aus seiner Sicht. Legitim für eine Biographie. Interressant für Gitarreros sind sicher die Nähkästchenplaudereien zu Licks, Griffen, 5 -saitigen usw. Als Nichtgitarristin hat es mich zumindest nicht gelangweilt, hatte aber den Vorteil, dass ich Klampfer zum nachfragen hatte. Fazit : Mein Coolnessidol weiß was es seinen Fans schuldig ist . Stripped ist er nicht, aber eine wirklich interessante,erfolgreiche Lebensgeschichte die am 18. Dezember ´43 beginnt kriegt man. Wirklich einziges Manko, das Gewicht von 1200 Gramm. Lästig sowas überall hin mitzuschleppen. Richards schafft es sogar Paul Mc Cartney gut aussehen zu lassen. Die Idee mit den, von bedeutenden Künstlern verzierten, mit Schellack überzogenen , regenwasseraufbereiteten ,sonnengetrockneten Promischeißhaufen welche die Beiden 2006 beim Jammen entwickelten fand ich genial. Bisher scheint sie noch nicht umgesetzt worden zu sein, verkaufen lassen würde sich das 100 % gewinnbringend ;) Also bisher nur skeptisch aus der Stabi ausgeliehen gibts nun überzeugte 5 Sterne von mir. Life hat sich seinen Platz in der heimischen Bibliothek verdient . Her damit !

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  • Rezension zu "Life" von Keith Richards

    Life
    Duffy

    Duffy

    Da hat das alte "Human riff" seine Biografie geschrieben und da er unfassbare 67 Jahre geworden ist, wurde ein schwerer Wälzer daraus, der dem Leser gewichtsmäßig schon ziemlich zusetzt. Da hätte sich der Verlag etwas ausdenken können. Keef hatte bekannterweiser mehr Leben als drei Katzen. Natürlich finden sich Episoden wieder, die schon lang und breit in der Öffentlichkeit ausgewalzt wurden. Interessant ist die Gewichtung der einzelnen Phasen, die Richards selbst vornimmt. Eher verhalten der Stress mit der Pallenberg, da schon eher die Entdeckung des Open tunings, seine Verletztheit über Jaggers Soloausflug, die Stationen seiner Kindheit, wie überhaupt der Familienmensch Keith eine ziemlich große Rolle in seinem Leben innehat. Interessant auch sein Verhältnis zu Drogen auch jetzt im Alter noch. Alles in allem kommt der Voyeur voll auf seine Kosten und auf die Frage, ob die Menschen noch eine Biografie eines Rolling Stone braucht, kann man nur sagen, ja, von Keith Richards schon, denn kein anderer hat das Bild dieser Ausnahmegruppe so geprägt wie ihr Gitarrist. Außerdem weiß keiner so gut Bescheid über Richards wie Richards. Der haut auch gut auf die Trommel (und die Gitarre), erzählt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, erfrischend geradeaus, so dass keine Minute Langeweile aufkommt. Der Einzige, dessen Biografie man nun nicht mehr lesen möchte, ist Jaggers. Sorry, Mick, wie so oft war dir dein Kumpel um einige Nasenlängen voraus.

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