Keith Wilson

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Die ganze Bandbreite wilden Lebens

Klappentext:

This commemorative portfolio displays all the 100 pictures awarded in the 2025 Wild­life Photo­grapher of the Year compe­tition, to­gether with the stories of what they reveal and how they were created. Re­presen­ting the work of photo­graphers world­wide, they illus­trate both the beauty and drama of the natural world and our con­flicted relation­ship with it. Chosen by an inter­national panel of judges from around 50,000 entries, the images are the work of photo­graphers from dozens of countries and re­present a world­wide range of styles and ways of seeing nature. You will find a rich variety of sub­jects, from wild re­gions, remar­kable be­havior and port­raits of cre­atures you may never have seen be­fore, to repor­tage of vitally important ethical and environ­mental issues. Adding depth are the back­ground stories – not just about how the pictures were made and the equip­ment used but also infor­mation about the sub­jects and why the photo­graphers chose them.


Rezension:

2025 begeht der „Wildlife Photographer of the Year“-Wettbewerb gleich ein doppeltes Jubi­läum: Es gibt diesen welt­weit ge­achtete Foto­wett­bewerb seit 60 Jahren (1965 wurde er erst­mals ver­an­staltet), und zum 35. Mal werden die Sieger­bilder als Bild­band ver­öffentlicht. Was für Sammler be­sonders interes­sant ist, ist, dass sich das Format und die grund­legende Aus­stattung der Bücher in diesen 35 Jahren nicht ver­ändert haben. Das macht sich be­sonders gut im Regal.

Auch in diesem Jahr sind die Bilder natürlich wieder hervorragend, aber das ist der Fan na­türlich längst ge­wohnt. Das war auch bei Port­folio 1 schon so. Trotz­dem sind die Ent­wick­lungen seit­dem enorm. Zum einen haben sich die tech­nischen Mög­lichkeiten in diesen 35 Jahren na­türlich extrem weiter­ent­wickelt. Ent­standen im 1991er Wett­bewerb na­türlich noch alle Bilder analog auf Film, sind es mittler­weile längst nur noch mit Digital­kameras auf­ge­nommene Fotos, in Einzel­fällen so­gar Smart­phone-Fotos. 1991 kamen die Foto­grafen der aus­ge­zeich­neten Bilder prak­tisch aus­nahms­los aus West­europa und Nord­amerika. Auch das hat sich in den 35 Jahren er­heblich ge­ändert. Der Wett­bewerb ist weitaus inter­nationaler ge­worden. War in den ver­gangenen Jahren bei­spiels­weise schon die stete Zu­nahme chine­sischer Teil­nehmer unter den Sieger­bildern ins Auge ge­fallen, so ist es dies­mal die starke Prä­senz von Indern unter den Preis­trägern. Somit darf man an­lässlich des Doppel-Jubi­läums und an­ge­sichts der bisherigen Entwicklungen gespannt sein, wie sich „Wildlife Photographer of the Year“ in Zukunft weiterentwickeln wird.


Fazit:

Auch im Jubiläumsjahr erfüllt der traditionelle Preisträger-Bildband wieder alle Erwartungen.


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