Kelley Armstrong Cainsville - Dunkles Omen

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Inhaltsangabe zu „Cainsville - Dunkles Omen“ von Kelley Armstrong

Olivia Taylor-Jones führt ein Leben wie aus dem Märchen: Sie ist schön, sie ist reich und sie steht kurz vor ihrer Hochzeit mit einem aufstrebenden jungen Politiker. Doch dann zerbricht ihre heile Welt in tausend Scherben, als sie durch einen Zeitungsartikel in der Boulevardpresse erfährt, dass sie adoptiert wurde und ihre leiblichen Eltern wegen mehrfachen Mordes im Gefängnis sitzen. Um die Wahrheit über ihre Familie herauszufinden, reist Olivia in den Heimatort ihrer Eltern – nach Cainsville. Doch in dem hübschen kleinen Städtchen sind die Dinge so gar nicht, wie sie zu sein scheinen …

Spannende Story mit vielschichtigen Charakteren und einem guten, psychologischen Spannungsaufbau

— Nisnis

Interessante Hintergrundgeschichte, aber doch mit einigen Längen

— lenisvea

Kelley Armstrong ist meine Göttin

— MonkeyMoon

Mystisch, spannend - hier ist nichts wie es zu sein scheint. Eine glaubwürdige Protagonistin und ein Anwalt mit eigenen dunklen Geheimnissen

— IcePrincess

Mit einem geheimnisvollen Ort, einer authentischen Protagonistin und einem genialen Schreibstil hat sie mich an die Geschichte gefesselt

— HappySteffi

Mystery meist nur in Andeutungen, Thrill nur auf den letzten 50 Seiten, ansonsten ein eher bräsiger Justiz-Krimi, immerhin nette Grundidee.

— JoergB

Spannende Mischung aus Thriller und Mystery! Überzeugt und macht Lust auf mehr!

— Pharo72

Absolut gelungener Genremix

— thenight

spannend, mysteriös

— niklas1804

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  • Sehr ernüchternd

    Cainsville - Dunkles Omen

    amacky

    05. September 2017 um 18:17

    Vor einigen Jahren hab ich "Die dunklen Mächte" Trilogie der Autorin gelesen und fand diese sehr gut. Das war auch der Grund, warum ich ihr neuestes Buch unbedingt lesen wollte.Als erstes fällt mir auf, dass dieses als Thriller deklariert wird. Was für mich ein wenig irreführend ist, da es sich meiner Meinung nach nicht um einen solchen handelt. Es kommen auch noch einige Mystery-Elemente vor, die das ganze wahrscheinlich noch interessanter gestalten sollten.Leider hat das bei mir so gar nicht geklappt. Der Schreibstil war für mich etwas schwierig, viel zu oft war er holprig und brachte mich aus dem Lesefluss. Er war extrem detailreich, was ich normalerweise toll finde. Hier hatte ich aber oft das Gefühl, dass sich viel zu sehr auf nebensächlich Dinge konzentriert wird.Den Anfang und die Idee der Geschichte fand ich eigentlich ganz gut. Reiche, junge Frau wurde als Kleinkind adoptiert und erfährt dann, dass ihre leiblichen Eltern brutale Mörder waren. So weit, so gut. Leider begibt sich die Autorin dann auf den Weg und beschreibt ewig lang, wie Olivia in eine neue Stadt kommt, dort einen Job sucht, einen Anwalt anheuert uswEs kam weder Spannung auf, noch hatte ich das Gefühl, dass ich wissen will, wie es weitergeht. Dazu kommt, dass mir alle handelnden Personen mehr als unsympathisch waren. Olivia ist nicht besonders nett und ich konnte mich null in sie hinein versetzen. Der Anwalt Walsh ist ein total fieser und mürrischer Kerl.Nachdem auch nach 300 Seiten nichts spannendes passierte und ich einfach nur tierisch gelangweilt war, habe ich das Buch beiseite gelegt. Wirklich schade, denn ich hätte mir so viel mehr davon erwartet.

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  • Das Gespür der Gefahr

    Cainsville - Dunkles Omen

    Nisnis

    23. August 2017 um 18:36

    Gespür der Gefahr – Spannende Story mit vielschichtigen CharakterenOlivia Taylor-Jones führt das Leben der Reichen und Schönen, sich zu sorgen ist ihr fremd. Eines Tages erfährt sie aus der Presse, dass sie im Alter von zwei Jahren adoptiert worden ist und die Tochter eines Serienkiller-Paares ist. Sie stellt ihre Mutter zur Rede, die sich jedoch ausschließlich davor wappnet, der Presse aus dem Weg zu gehen. Auch Olivias Verlobter hat scheinbar nur seine Karriere im Blick und so ist Olivias Umfeld sichtlich schockiert, als sie sich mittellos auf die Spuren ihrer Vergangenheit begibt.Im beschaulichen Cainsville angekommen, stößt sie auf den eiskalt wirkenden Anwalt Gabriel Walsh, der einst ihre leiblichen Eltern vertreten hat sowie auf dessen Tante, die das zweite Gesicht besitzt. Olivia recherchiert, bald zusammen mit Walsh, doch die Omen die sich ihr ankündigen, verheißen nichts Gutes und nichts ist wie es scheint.Die Autorin:Kelley Armstrong wurde in Sudbury, Kanada, geboren. Sie studierte Psychologie an der University of Western Ontario und Informatik am Fanshawe College. Weil sie schon als Kind schreiben wollte, wandte sie sich bereits während ihres Studiums der Schriftstellerei zu. Heute ist Kelley Armstrong eine erfolgreiche Autorin, deren magische Thriller New York Times-Bestseller sind. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Ontario, Kanada.Das Omen ist der Auftakt der Cainesville-Thriller-Serie.Reflektionen:Dieser Thriller kam mir zunächst nur wie ein solider Thriller vor. Lesenswert war er, aber er begeisterte mich nicht. Erst etwa ab der Mitte des Buchs wuchs für mich die Spannung auf ein Niveau das mir gefiel und das Tempo zog an.Der Autorin ist es gelungen, die Hauptprotagonistin aus gutem Hause authentisch darzustellen. Zunächst bricht eine heile Welt für Olivia zusammen, als sie erfährt, dass sie die Tochter eines Serienkiller-Pärchens ist. Während sich Olivias Umfeld ausschließlich dem Schussfeld der Presse entzieht, geht sie dennoch straight den Weg in die Vergangenheit zurück, um die Spuren ihrer Kindheit zu entschlüsseln. In Cainsville angekommen muss sich Olivia, die nie gearbeitet hat, plötzlich mit einem Job über Wasser halten, um eine kleine Wohnung und ihren Lebensunterhalt zu begleichen. Olivias Ankommen in der realen Welt des arbeitenden Volkes wird realistisch dargestellt, als sie plötzlich vor dem Nichts steht. Olivias Emotionen, Ängste und plötzliche Sorgen waren im Kleinen gut erzählt, vor allem produzierte Kelley Armstrong von Anfang an eine mysteriöse und geheimnisvolle Stimmung um Olivia herum, da diese von Ahnungen verfolgt immer wieder Omen um sich herum wahrnimmt, die oft von Kinderreimen begleitet sind, die sie nicht einordnen kann. Trotz dieser doch manchmal überwältigenden Emotionen ist Olivia als eine sehr starke Frau dargestellt, die sich weder einschüchtern noch verunsichern lässt, obwohl es viele Situationen gibt, die ihr eiskalte Schauer verursachen. Eben diese Umstände und ihre taffe und recht unerschrockene, dem Schlagabtausch zugeneigte Entschlossenheit und Persönlichkeit, zeichnen diese Figur vielschichtig und dadurch hoch interessant aus. Olivias Hauptaugenmerk verabschiedet sich bald von der Frage nach ihrer Herkunft und Kindheit und verlagert sich auf recherchierte Indizien zu der Frage, ob ihre Eltern tatsächlich gemordet haben. Sind sie schuldig oder unschuldig? Im Zuge ihrer und Gabriel Walshs Ermittlungen entdecken sie, dass die Menschen im beschaulichen Cainsville nicht das sind, was sie vorgeben.Ich persönlich mag es nur maßvoll, wenn spirituelle Dinge die Handlung einer Geschichte begleiten und ich empfand all die Ahnungen und Omen um Olivia nicht sonderlich ansprechend. Letztendlich führen diese Prophezeiungen auch auf keinen ursächlichen Punkt, sie tragen lediglich dafür Sorge, dass die Atmosphäre des Psychothrillers unheimlich und mysteriös unterstrichen wird.Anspruchsvoll gezeichnet ist auch die Figur des unnahbar erscheinenden Anwalts Gabriel Walsh, mit dem Olivia gemeinsam in der Vergangenheit recherchiert und mit dem sie sich in einige Gefahren begibt, die blutig enden. Er ist gutaussehend, kompromisslos und erscheint anfangs abgebrüht und eiskalt. Im Laufe der Handlung nähern sich Olivia und Gabriel auf eine zwischenmenschliche Ebene, die jedoch weit entfernt von jeder Art Liebesbeziehung ist.Die Entwicklungen der Figuren miterleben zu dürfen, machte viel Lesespaß, doch die Weiterentwicklung der Handlung und der recht langsame Spannungsaufbau erschien mir anfangs zu gemäßigt. Erst spät war ich so gefesselt, dass mein Lesetempo anzog. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig. Besonders gefiel mir ihr nüchterner Ausdruck ohne jeden Schnörkel und kurze, knackige Dialoge, die davon zeugen, dass sich die beiden Hauptfiguren in der Redegewandtheit in nichts nachstehen.Das Ende hat mich nicht vollumfänglich zufrieden zurückgelassen. Zwar mündet die Handlung schon in eine Richtung, die ich mir gewünscht hatte, doch es blieben mir zu viele Lücken, die ich auch mit einem gesunden Kopfkino nicht schließen konnte. Mich störte es auch, dass manch eine Figur nicht noch einmal auftauchte, um der Geschichte inhaltlich einen harmonisch abschließenden Klang zu verleihen. Fazit und Bewertung:Trotz meiner kritisch aufgeführten Punkte unterhält dieser Thriller spannend, so dass ich ihn wirklich gern empfehle. Interessant und vielschichtig gezeichnete Charaktere und deren Entwicklung bereichern die mysteriöse Geschichte, so dass sie doch noch zu einem Leseerlebnis wird. Sicher werde ich diese Reihe mit Spannung verfolgen.©nisnis-buecherliebe.de

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  • Dunkles Omen

    Cainsville - Dunkles Omen

    lenisvea

    22. August 2017 um 20:52

    € 10,99 [D] inkl. MwSt. € 11,30 [A] | CHF 15,50* (* empf. VK-Preis) Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-31857-1 NEU Erschienen: 13.06.2017 Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Dunkles-Omen-Ein-Cainsville-Thriller/Kelley-Armstrong/Heyne/e518230.rhd Olivia Taylor-Jones führt ein Leben wie aus dem Märchen: Sie ist schön, sie ist reich und sie steht kurz vor ihrer Hochzeit mit einem aufstrebenden jungen Politiker. Doch dann zerbricht ihre heile Welt in tausend Scherben, als sie durch einen Zeitungsartikel in der Boulevardpresse erfährt, dass sie adoptiert wurde und ihre leiblichen Eltern wegen mehrfachen Mordes im Gefängnis sitzen. Um die Wahrheit über ihre Familie herauszufinden, reist Olivia in den Heimatort ihrer Eltern – nach Cainsville. Doch in dem hübschen kleinen Städtchen sind die Dinge so gar nicht, wie sie zu sein scheinen … Meine Meinung: Ich bin durch das mysteriöse Cover und den interessanten Klappentext auf das Buch aufmerksam geworden. Freundlicherweise wurde mir dieses vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Der Einstieg in das Buch ist mir sehr gut gelungen, ich war gleich in der Handlung drin. Ich muss aber sagen, dass ich das komplette Buch hindurch etwas Probleme mit dem Schreibstil hatte. Die Geschichte an sich hat mich total interessiert, aber ich bin nur sehr langsam vorangekommen. Hier geht es um Olivia, deren Leben durch eine Nachricht komplett auf den Kopf gestellt wird. Auf einmal soll sie in Wirklichkeit das Kind von Serienmördern sein. Die Nachricht kommt, als sie gerade dabei ist, ihre Hochzeit mit dem aufstrebenden Politiker James zu planen. Sie reist total überstürzt in den Heimatort ihrer Eltern, um dort die Wahrheit über ihre Familie herauszufinden. Dies ist der 1. Teil einer neuen Reihe, der Cainsville Reihe. Ich möchte den 2. Teil auch lesen, der erfreulicherweise auch schon im November diesen Jahres erscheint. Mir hatte dieses Buch aber doch einige Längen, es hätten 200 Seiten weniger auch ausgereicht. Alles in allem kann ich aufgrund der interessanten Hintergrundgeschichte aber eine Kauf-und Leseempfehlung geben. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

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  • Dunkles Omen

    Cainsville - Dunkles Omen

    angeltearz

    18. August 2017 um 07:47

    Kelley Armstrong ist eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen. Ich liebe ihre "Women of the Otherworld"-Reihe. Diese gibt es ja auch schon etwas länger. Band 1 ist 2002 erschienen.Das sie sich jetzt Thriller wagt, finde ich mega, denn wie gesagt, ihre Fantasybücher liebe ich und Thriller sowieso. Perfekte Grundvoraussetzungen würde ich sagen.Ihren Schreibstil hat sie behalten. Die Sätze lesen sich so locker und flüssig. Die Seiten fliegen so dahin, dass die fast 600 Seiten schon gar nicht mehr abschrecken.Ich finde die Geschichte genial! Wer jetzt einen blutigen Thriller erwartet, der hat braucht keine Angst haben. Ja, es gibt Tote, aber es ist alles andere als blutig. Die Autorin schafft es eher mit mystischen und leicht schockigen Momente. Sie kann also zum Fantasy nicht nein sagen. Aber das macht gar nichts. Ich finde es toll, dass der Thriller leicht mystisch angehaucht ist.Die Geschichte an sich lässt sich aktuell noch schwer greifen. Gut, es ist der 1. Band einer neuen Reihe. Es scheint auch noch offen zu sein, wie viele Bände es werden.Einerseits kann man sagen, dass dieser Band abgeschlossen ist, aber es sind noch einige Türen geöffnet worden, die noch geschlossen werden müssen.Auch hat sich die ganze Geschichte in eine Richtung entwickelt, mit der ich nicht gerechnet habe. Ich bin unheimlich gespannt, wie es weiter geht.Erzählt wird hauptsächlich in der Sicht von Olivia. Allerdings kommt zwischendurch immer mal wieder ein Minikapitel, das von einem anderen Charakter erzählt wird. Ein wenig Hintergrundinfos, die aber nicht wirklich viel preisgeben. Sehr schön gemacht!Die Charaktere sind alle toll. Jeder hat irgendwie seine kleinen Geheimnisse und immer wieder wird nur angedeutet. Nur bei Olivia geht es ein wenig in die Tiefe. Ist ja klar, da sie Dreh- und Angelpunkt ist. Aber alle Charaktere sind unglaublich sympathisch.Das Setting, Chainsville, finde ich toll. Ein kleines Örtchen, wo nur nett Menschen leben. Alle helfen sich gegenseitig, aber dennoch haben sie trotzdem ihre Geheimnisse. Gute oder Schlechte, bleibt abzuwarten.Ich spreche eine ganz klare Leseempfehlung aus. Wer gerne mal einen leichten Thriller lesen mag, der etwas mystisch angehaucht ist, ist mit diesem Buch gut bedient. Und nicht von der Seitenanzahl abschrecken lassen.Ich freue mich schon unglaublich auf Band 2, der ganz bald erscheinen wird.Das Cover: Ich finde das Cover großartig. Es passt perfekt zur Geschichte. Schön dunkel und mystisch.Fazit: Eine der besten Autorinnen mit ihrem genialen Auftakt einer neuen Reihe.

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  • Spannend, mystisch - ich wollte aus Cainsville trotz allem nicht mehr weg

    Cainsville - Dunkles Omen

    IcePrincess

    01. August 2017 um 17:34

    Zusammenfassung: Olivia Taylor-Jones ist die Tochter einer reichen Familie. Sie sieht gut aus, hat einen tollen Verlobten und ist für gemeinnützige Organisationen tätig. Alles könnte so perfekt sein, doch dann erfährt sie dass sie adoptiert wurde, und nicht Olivia Taylor-Jones, sondern Eden Larsen ist. Die Tochter zweier Mörder, die lebenslänglich im Gefängnis sitzen... Ein Spießrutenlauf beginnt für die junge Frau, denn anscheinend wusste jeder Bescheid, vor allem ihr vor kurzem verstorbener Vater. Und anscheinend weiß die Presse auch schon Bescheid, denn nun ist sie der absolute Liebling... Ihre Adoptivmutter ist mit der Situation überfordert, und als noch der Vater eines der Larsen Opfers ins Haus eindringt und sie verletzt, sieht sie nur einen Ausweg - die Flucht. Olivia unterdessen flüchtet zu ihrem Verlobten. Doch sie erfährt hier nur seinen Egoismus und der Hass seiner Mutter schlägt ihr entgegen. Die junge Frau unternimmt einen verhängnisvollen Schritt, der die beiden Leben für immer verändert... Dann flüchtet sie selber in das kleine Örtchen Cainsville. Ohne zu ahnen, dass dies der Ort ihrer Herkunft ist. Doch alle Bewohner wissen schon wer sie ist. Denn die Omen und Zeichen weissagten, dass sie wieder herkommt... Doch Cainsville hat selber dunkle Geheimnisse und die Bewohner sind zwar teilweise hilfsbereit, aber auch sehr im Mystischen verwurzelt. Olivia trifft bald auf den Anwalt Gabriel, der einst ihre leibliche Mutter verteidigte. Nach anfänglichen Problemen, beginnen die beiden zusammenzuarbeiten. Und als sie ihre Mutter Pamela im Gefängnis besucht, bittet diese sie, den Fall neu aufzurollen und selber zu forschen. Denn Pamela bestreitet leidenschaftlich, dass sie oder ihr Mann Mörder sind. Eine lebensgefährliche Suche beginnt... Meine Meinung: Dunkles Omen ist ein Mystery Thriller. Kelley Armstrong versteht es, unerklärliche Ereignisse, skurrile Bewohner und eine spannende Suche gut in den Plot einzubauen. Obwohl der Roman mit knapp 587 Seiten ein richtiger "Schmöker" ist, wird es nicht langweilig. Die Suche nach der Wahrheit wird zur Zerreißprobe für Olivia und Gabriel. Olivia ist eine sympathische Protagonistin, ihr Leben wird von jetzt auf gleich komplett auf den Kopf gestellt. Von der Presse gejagt, dass alte Leben zerstört. Sie treibt zwischen dem was sie gehört hat, und der Suche nach der Wahrheit. Die Omen sind fast allgegenwärtig, und einige davon werden gefährlich für sie. Die obligatorische schwarze Katze darf natürlich nicht fehlen, den der Kater quartiert sich kurzerhand bei ihr ein. Das Cover ist grau-schwarz. Man sieht einen wolkenverhangenen Himmel mit einem Ast, auf dem ein Rabe sitzt. Es repräsentiert den Roman perfekt. Ich danke dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar und werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen.

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  • Spannender erster Teil, wenn auch etwas langatmig

    Cainsville - Dunkles Omen

    MonkeyMoon

    01. August 2017 um 09:55

    Kelley Armstrong ist einfach eine meiner Buch Göttinnen. Auch wenn sich Livs und Gabriels Ermittlungen teilweise etwas gezogen haben, so waren die Zwischenmenschlichen Beziehung perfekt. Spannend und in realistischen Tempo entwickelt sich hier eine Freundschaft oder vielleicht auch mehr?Auch den Ort Cainsville könnte ich mir sehr gut vorstellen. Eine typische amerikanische Kleinstadt gespickt mit seltsamen Menschen und einem Haufen Gargoyles. Ich bin gespannt mehr über die Geschichte dieser Stadt zu erfahren.Man merkt natürlich, dass es sich hierbei nur um den Auftakt einer Serie handelt, denn man bekommt hier nur klitze kleine Informationsbrocken vorgeworfen die immer nur mehr Fragen aufwerfen als sie beantworten. Mit persönlich gefällt das unglaublich gut und macht mit Lust auf den nächsten Teil der Reihe.

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  • [Rezension] Dunkles Omen von Kelley Armstrong

    Cainsville - Dunkles Omen

    HappySteffi

    25. July 2017 um 22:06

    Taschenbuch: 592 SeitenVerlag: Heyne Verlag Erscheinungstermin: 13. Juni 2017ISBN-10: 3453318579KlappentextOlivia Taylor-Jones führt ein Leben wie aus dem Märchen: Sie ist schön, sie ist reich und sie steht kurz vor ihrer Hochzeit mit einem aufstrebenden jungen Politiker. Doch dann zerbricht ihre heile Welt in tausend Scherben, als sie durch einen Zeitungsartikel in der Boulevardpresse erfährt, dass sie adoptiert wurde und ihre leiblichen Eltern wegen mehrfachen Mordes im Gefängnis sitzen. Um die Wahrheit über ihre Familie herauszufinden, reist Olivia in den Heimatort ihrer Eltern – nach Cainsville. Doch in dem hübschen kleinen Städtchen sind die Dinge so gar nicht, wie sie zu sein scheinen … AutorKelley Armstrong wurde in Sudbury, Kanada, geboren. Sie studierte Psychologie an der University of Western Ontario und Informatik am Fanshawe College. Weil sie schon als Kind schreiben wollte, wandte sie sich bereits während ihres Studiums der Schriftstellerei zu. Heute ist Kelley Armstrong eine erfolgreiche Autorin, deren magische Thriller New York Times-Bestseller sind. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Ontario, Kanada. CoverHände hoch, wer bei diesem Cover auch direkt bei Thriller ist. Die schwarze Wolkendecke im Hintergrund wird nur durch einen kleinen Lichtreflex aufgehellt. Davor sieht man auf einem toten Ast eine Krähe oder einen Raben sitzen. Ins Auge sticht dann der in großen, grünen Lettern gehaltene Buchtitel. Mit diesem Cover bin ich zumindest schon vor dem Aufschlagen des Buches in düsterer Stimmung. MeinungAuf der Suche nach einem vielversprechenden Thriller bin ich über „Dunkles Omen“ gestolpert. Das Cover hat mich direkt gepackt und der Klappentext lies auch vermuten, Spannung und Nervenkitzel zu finden. Schon vom Prolog an gefiel mir der Schreibstil der Autorin. Er ist leicht zugänglich, spannend und detailliert. Ich konnte allem gut folgen, bin trotz vieler Einzelheiten gut vorangekommen. Anfangs lernt man die Protagonistin Olivia kennen, die wohlbehütet von ihren Eltern aufwächst und alles hat, was man sich nur wünschen kann. Für die junge Frau ändert sich schlagartig alles, als sie erfährt wer sie und vor allem wer ihre Eltern wirklich sind. Getrieben von Neugier und dem Drang mehr über sich und die Menschen zu erfahren, bei der sie aufgewachsen ist reist sie nach Cainsville um die Geheimnisse um die Morde aufzuklären. Olivia gefällt mir als Protagonistin gut, sie ist klug, neugierig und hat einen gewissen Eigensinn, den ich sehr an ihr schätze. Trotz der Grundsympathie zu ihr finde ich sie entwickelt sich im Laufe des Buches gut weiter und wirkt geerdeter. Den größten Teil der Geschichte erlebt man aus ihrer Sicht, wobei man mit ihr feststellt das Cainsville mehr Mystik und Übersinnliches bereit hält, als man zu Anfang dachte. Wie Olivia habe ich das zwar nicht erwartet, und so wie sie recht schnell zurecht kam und Zeichen zu deuten lernte, gefiel mir der Spagat zwischen Thriller und Mystery zunehmend.Auch aus der Sicht verschiedener Bewohner der Stadt werden Teile des Buches erzählt. Diese sind zwar nicht so ausschweifend, das man viel über einzelne Personen lernt oder gar hinter die Geheimnisse Cainsvilles kommt, allerdings vermittelt es einen Gesamteindruck der Bewohner und man versucht ebenfalls mit deren Eigenheiten umzugehen. Diese unterschiedlichen Sichten sorgen dafür, das man als Leser von Zeit zu Zeit ein wenig mehr weiß als Olivia. Jedoch wird nicht so viel vorweg genommen, das der Spannungsbogen absacken könnte oder man das Bedürfnis hat, das Buch beiseite zu legen. FazitKelley Armstrong schafft mit „Dunkles Omen“ den Spagat zwischen Thriller und Mystery. Mit einem geheimnisvollen Ort, einer authentischen Protagonistin und einem genialen Schreibstil hat sie mich an die Geschichte gefesselt und neugierig auf weitere Bände gemacht. 

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  • Düster und geheimnisvoll

    Cainsville - Dunkles Omen

    Kittyzer

    20. July 2017 um 08:53

    Die Namen werden Ihnen wahrscheinlich nichts sagen.Na klar. Niemand, der im Mittleren Westen lebte, hatte je von Pamela und Todd Larsen gehört.Eheleute. Serienmörder.Ich war die Tochter zweier Soziopathen.Voller Entsetzen starrte ich meinen Laptop an. Ja, ich wusste zwar, wer die Larsens waren, aber viel mehr auch nicht. Das sollte ich ändern.Aber wozu?Sie waren Mörder. Verurteilte Serienmörder. Wollte ich mich wirklich mit Details ihrer Taten herumquälen? Oder hoffte ich vielleicht, dass es gar nicht so schlimm war, wie ich gehört hatte?Oh, sie haben nur sechs Leute umgebracht, nicht acht, wie ich gedacht hatte. Na, das ist ja dann gar nicht so schlimm.--INHALT:Olivia Taylor-Jones führt ein Leben, wie es besser nicht sein könnte: Sie ist schön, sie ist reich, sie ist beliebt und auf dem besten Wege, Ehefrau eines zukünftigen Senators zu werden. Bis sie eines Tages erfährt, dass sie adoptiert wurde - und ihre wahren Eltern das Serienkiller-Ehepaar Pamela und Todd Larsen ist. Zurückgewiesen von ihrer bisherigen Familie und zu stolz, deren Geld zu nehmen, sucht sie verzweifelt einen Job und landet dabei im kleinen Örtchen Cainsville. Cainsville, das viele Geheimnisse hütet, ebenso wie Gefahren. Und das irgendetwas mit der Geschichte ihrer Eltern zu tun zu haben scheint...MEINE MEINUNG:Kelley Armstrong ist vor allem für ihre Urban Fantasy-Romane bekannt, von denen viele auch bei uns erschienen sind. Mit den Büchern rund um das Örtchen Cainsville wagt sie sich nun seit 2013 an die Mystery-Thriller heran, die vor allem den Thrill bieten, aber mit geheimnisvollen Vorkommnissen auch immer wieder auf Übernatürliches hindeuten. Erzählt werden alle vier im Original bisher erschienen Teile aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Olivia, was aber immer wieder durch kurze und oft sehr mysteriöse personale Kapitel anderer Figuren unterbrochen wird. Diese schaffen nicht nur eine ganz eigene Atmosphäre, sie geben oft auch schon Hinweise und Erklärungen, ohne jedoch zu viel vorweg zu nehmen.Olivia ist entgegen des ersten Eindrucks, den man von dem reichen Mädchen aus gutem Hause hat, eine ziemlich toughe Protagonistin mit eigenem Willen und einem ziemlichen Dickkopf, wodurch sie einem schnell sympathisch wird. Der Anwalt Gabriel, der ihr nicht wirklich uneigennützig hilft, mehr über sich und ihre Familie herauszufinden, ist besonders zu Beginn ein ziemlicher Mistkerl, der aber nie verheimlicht, was er ist: Egoistisch und materialistisch. Dass auch er Gefühle hat, kann er jedoch nicht verheimlichen. Und auch die Nebenfiguren stehen den Hauptcharakteren in nichts nach: Ob nun die griesgrämige Vermieterin Olivias, ein freundliches Ehepaar, das deutlich mehr weiß als es sagt, oder die leibliche Mutter Pamela, bei der man sich wie Olivia nicht sicher sein kann, ob sie die Wahrheit sagt - sie alle lassen die Geschichte sehr lebendig werden und bestechen durch ihre glaubhafte Darstellung.Mit Cainsville hat Kelley Armstrong einen ebenso beschaulichen und niedlichen wie geheimnisvollen und eventuell auch gefährlichen Ort geschaffen. Die Einwohner passen aufeinander auf und helfen sich gegenseitig, aber sie verbergen auch Dinge. Man weiß nie, woran man bei ihnen ist, was wunderbar zu der sowieso schon teilweise schaurigen Stimmung beiträgt. Olivia macht sich derweil mithilfe des Anwalts Gabriel auf eine lebensgefährliche Spurensuche: Denn mit dem Versuch, ihre leiblichen Eltern von den schrecklichen Morden zu entlasten, macht sie sich viele Feinde. Nicht nur die Presse ist hinter ihr her, auch fällt ihr auf dem Weg zur Wahrheit immer mal wieder eine Leiche vor die Füße. Und nicht nur das - die Omen, die sie sieht und die sie erst für Humbug hält, bewahrheiten sich immer öfter und machen nicht nur ihr Angst, sondern auch dem Leser. Zum Schluss wird das Ganze etwas zu abstrus, ist dafür aber auch sehr aufregend und hält sich gerade noch im Rahmen. Auf die Antworten, die uns in Band 2 erwarten, bin ich jedenfalls schon gespannt.FAZIT: "Dunkles Omen" ist der atmosphärische und schaurige erste Band der "Cainsville"-Reihe rund um den Versuch, vier Jahrzehnte zurückliegende Doppelmorde aufzuklären. Der Schreibstil ist fesselnd, die Geschichte originell und geheimnisvoll. Band 2, "Zeit der Schatten" erscheint im September auf Deutsch und verspricht neue Fragen und neue gruselige Ereignisse. Gute 4 Punkte!

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  • Mystery-Spannung, wie man sie sich wünscht

    Cainsville - Dunkles Omen

    Pharo72

    01. July 2017 um 17:10

    Das Leben der behütet und wohlhabend aufgewachsenen Olivia Taylor-Jones nimmt eine überraschende Wende, als sie erfährt, dass sie adoptiert wurde und ihre leiblichen Eltern als Serienkiller-Paar Berühmtheit erlangt haben. Adoptivmutter wie auch Verlobter wenden sich von ihr ab und auf der Flucht vor der überall lauernden Presse landet Olivia – nicht ganz zufällig – in einem kleinen Vorort von Chicago – in Cainsville, ihrem früheren Heimatort.Ein mysteriöses Städtchen mit keiner Kirche, dafür aber jede Menge Gargoyles. Auch die Bewohner benehmen sich äußerst geheimnisvoll. Olivia besucht ihre Mutter im Gefängnis, die ihre Unschuld beteuert und sie bittet, sich besonders den letzten Mordfall noch einmal genau anzusehen und eine Berufungsverhandlung anzustreben. Zu Hilfe kommt ihr dabei der zwielichtige Anwalt Gabriel Walsh, zu dem sie anfangs überhaupt keinen Draht findet, der jedoch bald unverzichtbar für sie wird. Gelingt es ihr, die Wahrheit über die Morde herauszufinden?Meine Meinung:„Dunkles Omen“ ist der Auftakt einer neuen Reihe – Cainsville-Thriller – der Erfolgsautorin Kelley Armstrong, die mit den Otherworld-Büchern bekannt wurde. Da mich vor vielen Jahren bereits „Die Nacht der Wölfin“ extrem in ihren Bann gezogen hatte, habe ich mich gern darauf eingelassen und wurde nicht enttäuscht. Die Handlung verbindet Thriller- mit mystischen bis paranormalen Elementen und würde wohl am besten ins Genre Mystery-Thriller passen.Zum Großteil wird aus Sicht von Olivia in Ich-Form erzählt, aber es kommen auch verschiedenste Einwohner bzw. Randfiguren zu Wort, die alle ihren Teil dazu beitragen, Olivia zu lenken. Wohin das Ganze noch führen wird, ist momentan noch überhaupt nicht abzusehen.Olivia hat mir als Figur sehr gefallen. Mutig bricht sie aus ihrer Komfortzone aus und gibt alles, um auf eigenen Beinen zu stehen. Während Gabriel zu Beginn natürlich alles andere als sympathisch rüberkommt, so macht er doch eine Wandlung durch bzw. man merkt, dass wesentlich mehr hinter ihm steckt. Das erkennt auch Olivia und schließlich werden sie sogar Partner. Dass es auch irgendwann zu amourösen Verwicklungen zwischen beiden kommt, scheint ziemlich sicher.Die Ermittlungen der beiden bieten immer wieder überraschende Wendungen und auch wenn es sich in der Mitte des Romans ein klein wenig zieht, entschädigt dafür doch der enorm spannende Showdown zum Schluss. Die ganzen mystischen Elemente wie die Hellseherin des Ortes, die Omen, die Olivia plötzlich zu erkennen glaubt sowie auch die ihren Eltern angelasteten Morde, die Anzeichen von druidischen Ritualen zeigen, ziehen den Leser unweigerlich in einen Sog, dem nur schwer zu entkommen ist.Wie heißt es so schön auf einer der letzten Seiten: „Ein paar Fragen mochten beantwortet sein, aber noch mehr waren gerade erst aufgekommen.“ Dies ist sehr treffend ausgedrückt und ausnahmsweise stört es mich mal nicht, denn es bedeutet noch eine lange Reise voller Geheimnisse mit Olivia und Gabriel, auf die ich mich bereits sehr freue.

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  • Traut ihr euch nach Cainsville?

    Cainsville - Dunkles Omen

    Nirena

    27. June 2017 um 18:41

    "Dunkles Omen" ist der Auftakt der "Cainsville"-Reihe und Cainsville ist ganz sicher kein normales Örtchen. Dass hier etwas vor sich geht, wird beim Lesen sehr deutlich und auch nach den beinahe 600 Seiten des Buches hat man nur ein wenig an der Oberfläche gekratzt, weshalb es nur gut und richtig, ist, dass es weitere "Cainsville"-Bücher geben wird.In diesem nun steht nicht der Ort an sich, sondern Olivia im Vordergrund. Ihr Leben ändert sich schlagartig, als sie eines Abends erfährt, dass sie adoptiert wurde und ihre biologischen Eltern wegen achtfachen Mordes im Gefängnis sitzen. Auf der Suche nach Antworten gerät sie in etwas hinein, was sie sich vorher nicht hätte vorstellen können.All dies klingt nach einer typischen Thrillerhandlung. Dennoch finde ich die Genrebezeichnung "Thriller" irreführend, wobei dies wohl an der Interpretation des Genres liegt. Bezeichnet man ein Buch als Thriller, bei dem die Hauptperson selbst in Gefahr gerät, dann haben wir hier einen Thriller. Ich persönlich erwarte von einem Thriller durchgängig ein gewisses Maß an Spannung - im Idealfall zunehmend mit Fortschreiten der Geschichte. Davon ist bei "Dunkles Omen" nicht wirklich etwas zu spüren. Die letzten 50 Seiten, da ist es wirklich richtig spannend, davor ist es interessant, unterhaltsam, rätselhaft und grundsätzlich auf jeden Fall mystisch. Von daher wäre "mystischer Spannungsroman" sicher zutreffender.Nichts desto trotz ist der Lesefluss gut und die Handlung nimmt den Leser mit. Es gibt so viele Fragen und auf die möchte man Antworten. Diese bekommt man auch, allerdings nur in Bezug auf Olivias Geschichte - Cainsville selbst bleibt sehr mysteriös.Insgesamt fehlte es mir an Spannung und Nervenkitzel, aber unterhaltsam und mitreißend war "Dunkles Omen" auf jeden Fall. Von daher freue mich sehr, im Folgeband den Rätseln von Cainsville (hoffentlich) mehr auf die Spur zu kommen.

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  • ich Autorin beweißt wieder, dass sie ihr Handwerk versteht

    Cainsville - Dunkles Omen

    Letanna

    25. June 2017 um 08:34

    Olivia Taylor-Jones scheint auf den ersten Blick perfekt, sie führt ein Leben im Überfluss und ist mit einem erfolgreichen jungen Mann verlobt. Sie hat studiert und arbeitet zur Zeit ehrenamtlich, was ihr Leben sehr ausfüllt. Dann passiert etwas Unglaubliches, es kommt heraus, dass sie adoptiert wurde. Für Olivia ein Schock und eine Tatsache, die ihr ganzes Leben verändert. Um vor den Paparazzi zu entkommen, taucht sie unter. Irgenwie zieht es sie in den Heimatort ihrer Eltern. Cainsville ist anders und irgendwie sind manche Dinge hier sehr mysteriös.Nachdem sie ihre leibliche Mutter das erste Mal trifft, fängt sie an, selbst Ermittlungen anzustellen. Sie bekommt Unterstützung von dem zwielichten und erfolgreichen Anwalt Gabriel Walsh, weiß aber nicht genau, ob sie ihm trauen kann.Kelley Armstrong gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Ihre Otherworld-Reihe hat einen Platz in meinem Keeper-Regal und wird da auch weiterhin einen Ehrenplatz haben. Um so mehr habe ich mich gefreut, dass eine andere Reihe von ihr übersetzt wurde.Bei Cainsville handelt es sich um einen Mysterie Thriller, der mich von der ersten Seite an fesseln konnte. Hier gehen viele Dinge nicht mit rechten Dingen zu, was die Autorin sehr spannend und mysteriös umgesetzt hat.Erzählt wird die Handlung überwiegend aus der Sicht von Olivia in der Ich-Perspektive, aber es gibt auch Abschnitte aus der Sicht von anderen Charakteren, die aber eher kurz sind.Olivia ist ein wirklich starker Charakter, sie lässt sich nicht aus der Fassung bringen und versucht das beste aus der Situation herauszuholen. Sie sucht sich in Cainsville eine Wohnung und einen Job, mit dem sie über die Runden kommt. Sie ist stolz und will kein Geld ihrer Adoptiveltern annehmen. Das hat sich in meinen Augen sehr sympathisch gemacht. Gabriel Walsh ist ein wirklich skrupelloser Anwalt und richtig trauen kann man ihm nicht. Er wirkt oft kalt und nur auf seinen Vorteil bedacht, aber trotzdem hilft er Oliva mehr als er müsste, was ihn wiederum etwas sympathischer macht. Ansatzweise deutet die Autorin jetzt bereits an, dass sich zwischen den beiden romantische Gefühle entwickeln könnten.Die Ermittlungen im Fall der Larsens, also Olivias leiblichen Eltern, sind sehr spannend. Immer wieder gibt es neue Erkenntnisse und Olivia und Garbriel decken so einige Geheimnisse auf.Da es sich bei Omen um eine Reihe handelt, sind am Ende noch sehr viele Fragen offen. Zwar ist ein Fall bereits abgeschlossen, aber noch warten 3 andere auf Olivia und Gabriel. Ich hoffe sehr, das auch die anderen Teile der Reihe übersetzt werden.Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

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  • Dunkles Omen

    Cainsville - Dunkles Omen

    thenight

    24. June 2017 um 17:43

    Inhalt:Olivia Taylor-Jones,jung, reich,schön und mit einem einflussreichen Politiker verlobt, erlebt den Albtraum ihres Lebens als sich herausstellt das ihr ganzes bisheriges Leben auf einer Lüge aufgebaut ist. Olivia wurde als Kleinkind adoptiert und ihre leiblichen Eltern sind niemand andere als die verurteilten Serienmörder Pamela und Todd Larsen, die sie Eden genannt hatten. Im Stich gelassen von ihrer überforderten Adoptivmutter und verfolgt von der Presse, kommt sie nicht ganz zufällig nach Cainsville, dem Heimatort ihrer Eltern und sie wird schon erwartet, besonders die älteren Einwohner der abgelegenen Stadt scheinen mehr zu wissen. Olivia beschließt herauszufinden ob sie wirklich das Kind von skrupellosen Mördern ist oder ob diese zu Unrecht verurteilt wurden und bekommt Hilfe von dem undurchsichtigen Anwalt Gabriel Walsh.Meine Meinung:Als ich den Klappentext gelesen hatte, erwartete ich einen normalen, spannenden Thriller einer mir unbekannten Autorin und so beginnt das Buch mit dem Prolog in dem einige Zeit aus dem Leben eines von den Eltern über alles geliebten Kindes beschrieben werden, abrupt unterbrochen durch deren Verhaftung auch. Der erste Eindruck allerdings täuscht, Dunkles Omen ist gespickt mit Anspielungen auf Übersinnliches, Warnzeichen und Vorahnungen. Omen die nach und auch Olivia erkennt und deren Bedeutung sie intuitiv kennt. Der Großteil des Buches wird aus Olivias/Edens Sicht erzählt, unterbrochen von kurzen Kapiteln in denen andere zu Wort kommen, oft Einwohner von Cainsville, so das die Leser etwas mehr erfahren als Olivia, aber leider nicht genug um die Neugier zu stillen, was es genau mit Cainsville dem Ort ohne Kirche dafür aber vielen Gargoyles auf sich hat. Ich hoffe das in weiteren Bänden mehr von dem Geheimnis preisgegeben wird ohne das die Reihe komplett ins Fanatsygenre abrutscht. Ich mag die Mischung.Die Krimihandlung, besser gesagt Olivias Ermittlungen sind durchaus als spannend zu bewerten, nach und nach deckt sie die Hintergründe zu dem letzten Mord auf den Pamela und Todd begangen haben sollten. Ihr Beziehung zu Gabriel ist kompliziert, der Anwalt ist hin und hergerissen zwischen Geldgier und Beschützerinstikt und Olivia weiß genau das sie seine Hilfe braucht um an Informationen zu kommen und arbeitet zunächst nur widerwillig mit ihm zusammen.Besonders Interessant fand ich die Bewohner von Cainsville, ich weiß bis jetzt nicht, wer Gut und wer Böse ist, sofern man diese Unterscheidung überhaupt treffen kann, ich weiß nichts über ihre Beweggründe Cainsville zu gründen und die Stadt soweit es geht von allem anderen abzuschotten ohne den Anschluss an das Leben außerhalb zu verlieren. Ich weiß auch nicht ob sie Olivia wirklich wohlgesonnen sind.Das Buch lässt mich mit vielen offenen Fragen zurück und ich muss dringend wissen wie es weitergeht.

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  • Dunkle Omen

    Cainsville - Dunkles Omen

    Pelikanchen

    22. June 2017 um 23:07

    Olivia Taylor kommt aus einer wohlhabenden Familie und verbringt ihre Zeit mit ehrenamtlichen Tätigkeiten. In einem Monat will sie Heiraten und ihr Leben scheint gut zu verlaufen.  Doch Morgens wacht sie noch als Olivia Taylor auf, ohne größere Sorgen und als der Tag sich dem Ende neigt, geht sie als Eden ins Bett. Reporter haben ihr tagsüber aufgelauert und sie konfrontieren sie damit, das sie die Tochter von verurteilten Mördern ist und nicht so ist, wie sie ihr Leben lang geglaubt hat. Sie muss unbedingt herausfinden, was damals passiert ist?Hier handelt es sich um den ersten Teil einer neuen Reihe und die Geschichte geht auch ein bisschen ins Paranormale, was aber meiner Meinung nach zu vertreten ist, auch wenn man so was Normal nicht so liest. Mir hat die Geschichte Mit Olivia Taylor, die sie meistens in der Ich Perspektive erzählt, sehr gut gefallen. Gabriel der frühere Anwalt ihrer richtigen Mutter, die natürlich im Gefängnis sitzt, hilft ihr bei ihren Ermittlungen. Sie zieht nach Cainsville und in dieser Stadt passiert ziemlich viel Paranormales, das der Geschichte immer wieder einen kleinen Kick gibt. Olivia und Gabriel mochte ich beide von Anfang an, sie sind tolle Charaktere und wirken wirklich lebendig. Ich muss aber zugeben, das mich das Buch Anfangs wirklich gefesselt hat und im Mittelteil die Geschichte einfach zu viele Längen hatte. Ich hatte das Gefühl, das die Autorin irgendwie nicht genau wusste wie sie die Geschichte zu Ende bringt. Am Schluss kommt aber nochmal Bewegung in die Geschichte, auch wenn sie natürlich etwas offen bleibt, da es ja bald eine Fortsetzung gibt.  Ich freue mich auf die Fortsetzung und gebe eine klare Leseempfehlung, denn das Buch ist wirklich gut Geschrieben.

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  • Das war wohl nix

    Cainsville - Dunkles Omen

    ForeverAngel

    21. June 2017 um 18:08

    Kelley Armstrongs Chloe Saunders Serie gehörte früher zu meinen absoluten Lieblingsbuchreihen, kein Wunder also, dass ich ihrem neuen Serienauftakt Dunkles Omen - Cainsville nicht lange widerstehen konnte. Es geht um die junge Olivia Jones, die herausfindet, dass sie adoptiert wurde. Mehr noch, sie ist in Wahrheit Eden Larsen, das Kind zweier Serienmöder, die verhaftet wurden, als Liv zwei Jahre alt war. Als herauskommt, wer sie ist, flieht sie vor der Presse aus Chicago in die nahegelegene Kleinstadt Cainsville - den Ort, an dem ihre Eltern gelebt und gemordet haben... Ein Großteil der Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Olivia / Eden geschrieben, aber zwischendurch gibt es immer wieder Kapitel aus Sicht anderer Personen, die dem Leser einen Wissensvorsprung einräumen. Vermutlich soll das Spannung aufbauen, wenn wir wissen, dass Olivia in Cainsville erwartet wurde und wenn wir wissen, dass die Raben ein böses Omen sind und wenn wir wissen, wass mit dem Hotelbesitzer tatsächlich passiert ist. Diese Perspektiven zeigen uns nämlich, dass Olivia trotz ihrer neuen Haarfarbe und der Brille von jedem dort erkannt wird. Jeder weiß, dass die kleine Eden Larsen nach Hause zurückgekehrt ist, während Olivia selbst sich in Sicherheit wiegt. Theoretisch ein guter Ansatz. Und ich bin davon ausgegangen, dass ich dieses Buch lieben werde, so wie es auch mit der Chloe Saunders Reihe der Fall war. Ein geheimnisvolle Stadt, Omen, Raben, Aberglauben, ein Hauch von E. A. Poe. Aber dem ist nicht so, ganz und gar nicht. Zunächst einmal ist da Olivia selbst, die mir furchtbar unsympathisch ist. Sie wirkt so selbstverliebt und arrogant. Natürlich ist ihr dies und jenes aufgefallen, aber sie spielt zur Sicherheit die Ahnungslose. Selbstverständlich glaubte sie dem anderen nicht, es war doch klar, dass er log. Und dann verstehe ich auch ihre Beweggründe nicht. Beginnend dabei, warum sie nicht zu ihrer Adoptivmutter gestoßen und stattdessen nach Cainsville geflohen ist. Warum sie irgendwann aufhört, ihre Adoptvimutter anzurufen. Warum sie den Leichenfund nicht der Polizei meldet. Warum sie Walsh plötzlich doch beauftragt, Nachforschungen über ihre leibliche Mutter anzustellen. Warum sie plötzlich keine Geldsorgen mehr hat und sich sogar einen teuren Anwalt wie Walsh leisten kann, obwohl sie sich vorher Sorgen um ihre Miete gemacht hat. Warum sie von jetzt auf gleich den Kontakt zu ihrer leiblichen Mutter sucht, aber nie von ihrem Vater spricht. Ich könnte ewig so weiter machen. Dann kommen wir zur Handlung. Dunkles Omen wird als Thriller deklariert. Aber Spannung kommt bis Seite 300 (von 600) keine auf. Figuren tauchen auf und verschwinden wieder, es werden Handlungsstränge eingeführt, die dann doch ins leere Laufen. Kapitel enden abrupt, scheinen teilweise gar nicht mit dem nächsten verknüpft zu sein. Hier und da gibt es ein paar Mysteryelemente, die den Leser bei Stange halten sollen, auf die aber auch nach 300 Seiten noch nicht genauer eingegangen wird. Aberglaube scheint auch eine wichtige Rolle zu spielen. Die erste Hälfte ist bestenfalls ein Krimi mit einem arroganten Anwalt und einer ebenso arroganten Möchtegern-Ermittlerin als Hauptfiguren. Dazu kommt, dass der Plot nicht nur langweilig ist, er wirkt auch vollkommen unausgegoren. Wie eine Rohfassung, der ein gründlicher Feinschliff fehlt. Dazu kommt die Sprache. In der Chloe Saunders Reihe habe ich gerade wegen ihres Schreibstils geliebt. Frech, emotional aufgeladen, humorvoll, spannend, fesselnd. Der Stil in Dunkles Omen ist all dies nicht. Ich finde ihn einfach nur schlecht. Furchtbar holprig, mit hölzernen oder komischen Formulierungen. Es liest sich wie das unlektorierte Debüt eines Teenagers. Ein Beispiel? Bitteschön: "Seine Stimme klang verändert. Weniger knurrig, eher schnurrig." (256) Oder "Ich hörte das Krachen von Faust auf Knochen. Sah, wie Hale von den Füßen gerissen wurde. Blut spritzte aus seinem Mund." (272) Vielleicht wird Dunkles Omen nach diesen 300 Seiten plötzlich super spannend. Vielleicht entwickeln die Figuren endlich Tiefgang, vielleicht wird Olivia mir sympathischer, vielleicht werden die ganzen losen Handlungsstränge doch noch zusammengeführt. Ich habe nach 300 Seiten Quälerei beschlossen, dass es mir reicht. Ein langweiliger Plot ist eines, aber wenn der Stil dann auch grottenschlecht ist, ist meine Geduld schnell erschöpft. Schade, Kelley Armstrong, ich bin deutlich besseres gewöhnt und sehr enttäuscht von Dunkles Omen, da ich mich mit Cainsville auf eine neue Lieblingsreihe gefreut habe. Das war wohl nichts. (c) Books and Biscuit

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  • Cainsville...

    Cainsville - Dunkles Omen

    niklas1804

    20. June 2017 um 10:28

    Armstrong, KelleysDunkles Omen: Ein Cainsville-ThrillerHeyne Verlag592 S., TB9,99 € Klappentext:Olivia Taylor-Jones führt ein Leben wie aus dem Märchen: Sie ist schön, sie ist reich und sie steht kurz vor ihrer Hochzeit mit einem aufstrebenden jungen Politiker. Doch dann zerbricht ihre heile Welt in tausend Scherben, als sie durch einen Zeitungsartikel in der Boulevardpresse erfährt, dass sie adoptiert wurde und ihre leiblichen Eltern wegen mehrfachen Mordes im Gefängnis sitzen. Um die Wahrheit über ihre Familie herauszufinden, reist Olivia in den Heimatort ihrer Eltern – nach Cainsville. Doch in dem hübschen kleinen Städtchen sind die Dinge so gar nicht, wie sie zu sein scheinen … "Dunkles Omen" ist ein leicht mystisch und paranormal angehauchter Thriller, der einen starken Einstieg und ein gelungenes Ende bietet, aber teilweise Schwächen im Mittelteil aufzeigt.Der Leser wird sofort in die Geschichte hineingeschmissen, man begleitet Olivia in ihrem aktuellen Leben, bis sie - recht schnell, schon nach wenigen Seiten - die Nachricht erhält, wer sie eigentlich ist. Von dort an verändert sich die Hauptfigur, zeigt immer wieder Vorgeschichte und wirkt dadurch, dass sie sich immer weiter entwickelt, authentisch. Neben ihr ist mit Gabriel ein Anwalt eine weitere große Rolle, die sich immer mehr in den Mittelpunkt zu drängen versucht. Man weiß auch am Ende nicht richtig, welche Rolle Gabriel spielt, einiges - im Positiven wie Negativen - wird angedeutet, doch das wird wohl erst im nächsten Band der Reihe um das mysteriöse kleine Örtchen namens Cainsville aufgelöst.Apropos Cainsville: Der Ort ist sehr schön atmosphärisch. Durch Raben, Krähen und Gargoyles (nicht lebendig, es geht um die Steinfiguren ;-)) wird ihm ein mystischer Mantel umgelegt und diese Mystik wird das ein oder andere Mal auch aufgegriffen, um Olivia zu verunsichern.Der Schreibstil ist schön locker und leicht, man kann die Story flüssig und schnell runterlesen, trotz knapp 600 Seiten. Und das ist auch der einzige Kritikpunkt: In den 600 Seiten zieht sich die Geschichte gerade in der Mitte ein bisschen. Dort lernt man zwar die Charaktere noch ein bisschen besser kennen und die mystische Stimmung, die Geheimnisse und das Unheilvolle in der Atmosphäre wird mehr aufgegriffen und ausgebreitet, allerdings eben mit Langatmigkeit verknüpft.Dennoch bin ich schon jetzt gespannt auf den zweiten Teil, der vom Klappentext so etwas ganz anderes verspricht. Ich hoffe, dass man dort den Ort Cainsville und dessen Geheimnisse noch ein bisschen mehr kennenlernt. Fazit: Ein ordentlicher Thriller mit Hang zur Mystik. Allerdings mit ein bisschen zuuuu viel Details im Mittelteil.

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