Kelley Armstrong Dunkles Omen

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Inhaltsangabe zu „Dunkles Omen“ von Kelley Armstrong

Olivia Taylor-Jones führt ein Leben wie aus dem Märchen: Sie ist schön, sie ist reich und sie steht kurz vor ihrer Hochzeit mit einem aufstrebenden jungen Politiker. Doch dann zerbricht ihre heile Welt in tausend Scherben, als sie durch einen Zeitungsartikel in der Boulevardpresse erfährt, dass sie adoptiert wurde und ihre leiblichen Eltern wegen mehrfachen Mordes im Gefängnis sitzen. Um die Wahrheit über ihre Familie herauszufinden, reist Olivia in den Heimatort ihrer Eltern – nach Cainsville. Doch in dem hübschen kleinen Städtchen sind die Dinge so gar nicht, wie sie zu sein scheinen …

Absolut gelungener Genremix

— thenight
thenight

spannend, mysteriös

— niklas1804
niklas1804

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  • ich Autorin beweißt wieder, dass sie ihr Handwerk versteht

    Dunkles Omen
    Letanna

    Letanna

    25. June 2017 um 08:34

    Olivia Taylor-Jones scheint auf den ersten Blick perfekt, sie führt ein Leben im Überfluss und ist mit einem erfolgreichen jungen Mann verlobt. Sie hat studiert und arbeitet zur Zeit ehrenamtlich, was ihr Leben sehr ausfüllt. Dann passiert etwas Unglaubliches, es kommt heraus, dass sie adoptiert wurde. Für Olivia ein Schock und eine Tatsache, die ihr ganzes Leben verändert. Um vor den Paparazzi zu entkommen, taucht sie unter. Irgenwie zieht es sie in den Heimatort ihrer Eltern. Cainsville ist anders und irgendwie sind manche Dinge hier sehr mysteriös.Nachdem sie ihre leibliche Mutter das erste Mal trifft, fängt sie an, selbst Ermittlungen anzustellen. Sie bekommt Unterstützung von dem zwielichten und erfolgreichen Anwalt Gabriel Walsh, weiß aber nicht genau, ob sie ihm trauen kann.Kelley Armstrong gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Ihre Otherworld-Reihe hat einen Platz in meinem Keeper-Regal und wird da auch weiterhin einen Ehrenplatz haben. Um so mehr habe ich mich gefreut, dass eine andere Reihe von ihr übersetzt wurde.Bei Cainsville handelt es sich um einen Mysterie Thriller, der mich von der ersten Seite an fesseln konnte. Hier gehen viele Dinge nicht mit rechten Dingen zu, was die Autorin sehr spannend und mysteriös umgesetzt hat.Erzählt wird die Handlung überwiegend aus der Sicht von Olivia in der Ich-Perspektive, aber es gibt auch Abschnitte aus der Sicht von anderen Charakteren, die aber eher kurz sind.Olivia ist ein wirklich starker Charakter, sie lässt sich nicht aus der Fassung bringen und versucht das beste aus der Situation herauszuholen. Sie sucht sich in Cainsville eine Wohnung und einen Job, mit dem sie über die Runden kommt. Sie ist stolz und will kein Geld ihrer Adoptiveltern annehmen. Das hat sich in meinen Augen sehr sympathisch gemacht. Gabriel Walsh ist ein wirklich skrupelloser Anwalt und richtig trauen kann man ihm nicht. Er wirkt oft kalt und nur auf seinen Vorteil bedacht, aber trotzdem hilft er Oliva mehr als er müsste, was ihn wiederum etwas sympathischer macht. Ansatzweise deutet die Autorin jetzt bereits an, dass sich zwischen den beiden romantische Gefühle entwickeln könnten.Die Ermittlungen im Fall der Larsens, also Olivias leiblichen Eltern, sind sehr spannend. Immer wieder gibt es neue Erkenntnisse und Olivia und Garbriel decken so einige Geheimnisse auf.Da es sich bei Omen um eine Reihe handelt, sind am Ende noch sehr viele Fragen offen. Zwar ist ein Fall bereits abgeschlossen, aber noch warten 3 andere auf Olivia und Gabriel. Ich hoffe sehr, das auch die anderen Teile der Reihe übersetzt werden.Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

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  • Dunkles Omen

    Dunkles Omen
    thenight

    thenight

    24. June 2017 um 17:43

    Inhalt:Olivia Taylor-Jones,jung, reich,schön und mit einem einflussreichen Politiker verlobt, erlebt den Albtraum ihres Lebens als sich herausstellt das ihr ganzes bisheriges Leben auf einer Lüge aufgebaut ist. Olivia wurde als Kleinkind adoptiert und ihre leiblichen Eltern sind niemand andere als die verurteilten Serienmörder Pamela und Todd Larsen, die sie Eden genannt hatten. Im Stich gelassen von ihrer überforderten Adoptivmutter und verfolgt von der Presse, kommt sie nicht ganz zufällig nach Cainsville, dem Heimatort ihrer Eltern und sie wird schon erwartet, besonders die älteren Einwohner der abgelegenen Stadt scheinen mehr zu wissen. Olivia beschließt herauszufinden ob sie wirklich das Kind von skrupellosen Mördern ist oder ob diese zu Unrecht verurteilt wurden und bekommt Hilfe von dem undurchsichtigen Anwalt Gabriel Walsh.Meine Meinung:Als ich den Klappentext gelesen hatte, erwartete ich einen normalen, spannenden Thriller einer mir unbekannten Autorin und so beginnt das Buch mit dem Prolog in dem einige Zeit aus dem Leben eines von den Eltern über alles geliebten Kindes beschrieben werden, abrupt unterbrochen durch deren Verhaftung auch. Der erste Eindruck allerdings täuscht, Dunkles Omen ist gespickt mit Anspielungen auf Übersinnliches, Warnzeichen und Vorahnungen. Omen die nach und auch Olivia erkennt und deren Bedeutung sie intuitiv kennt. Der Großteil des Buches wird aus Olivias/Edens Sicht erzählt, unterbrochen von kurzen Kapiteln in denen andere zu Wort kommen, oft Einwohner von Cainsville, so das die Leser etwas mehr erfahren als Olivia, aber leider nicht genug um die Neugier zu stillen, was es genau mit Cainsville dem Ort ohne Kirche dafür aber vielen Gargoyles auf sich hat. Ich hoffe das in weiteren Bänden mehr von dem Geheimnis preisgegeben wird ohne das die Reihe komplett ins Fanatsygenre abrutscht. Ich mag die Mischung.Die Krimihandlung, besser gesagt Olivias Ermittlungen sind durchaus als spannend zu bewerten, nach und nach deckt sie die Hintergründe zu dem letzten Mord auf den Pamela und Todd begangen haben sollten. Ihr Beziehung zu Gabriel ist kompliziert, der Anwalt ist hin und hergerissen zwischen Geldgier und Beschützerinstikt und Olivia weiß genau das sie seine Hilfe braucht um an Informationen zu kommen und arbeitet zunächst nur widerwillig mit ihm zusammen.Besonders Interessant fand ich die Bewohner von Cainsville, ich weiß bis jetzt nicht, wer Gut und wer Böse ist, sofern man diese Unterscheidung überhaupt treffen kann, ich weiß nichts über ihre Beweggründe Cainsville zu gründen und die Stadt soweit es geht von allem anderen abzuschotten ohne den Anschluss an das Leben außerhalb zu verlieren. Ich weiß auch nicht ob sie Olivia wirklich wohlgesonnen sind.Das Buch lässt mich mit vielen offenen Fragen zurück und ich muss dringend wissen wie es weitergeht.

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  • Dunkle Omen

    Dunkles Omen
    Pelikanchen

    Pelikanchen

    22. June 2017 um 23:07

    Olivia Taylor kommt aus einer wohlhabenden Familie und verbringt ihre Zeit mit ehrenamtlichen Tätigkeiten. In einem Monat will sie Heiraten und ihr Leben scheint gut zu verlaufen.  Doch Morgens wacht sie noch als Olivia Taylor auf, ohne größere Sorgen und als der Tag sich dem Ende neigt, geht sie als Eden ins Bett. Reporter haben ihr tagsüber aufgelauert und sie konfrontieren sie damit, das sie die Tochter von verurteilten Mördern ist und nicht so ist, wie sie ihr Leben lang geglaubt hat. Sie muss unbedingt herausfinden, was damals passiert ist?Hier handelt es sich um den ersten Teil einer neuen Reihe und die Geschichte geht auch ein bisschen ins Paranormale, was aber meiner Meinung nach zu vertreten ist, auch wenn man so was Normal nicht so liest. Mir hat die Geschichte Mit Olivia Taylor, die sie meistens in der Ich Perspektive erzählt, sehr gut gefallen. Gabriel der frühere Anwalt ihrer richtigen Mutter, die natürlich im Gefängnis sitzt, hilft ihr bei ihren Ermittlungen. Sie zieht nach Cainsville und in dieser Stadt passiert ziemlich viel Paranormales, das der Geschichte immer wieder einen kleinen Kick gibt. Olivia und Gabriel mochte ich beide von Anfang an, sie sind tolle Charaktere und wirken wirklich lebendig. Ich muss aber zugeben, das mich das Buch Anfangs wirklich gefesselt hat und im Mittelteil die Geschichte einfach zu viele Längen hatte. Ich hatte das Gefühl, das die Autorin irgendwie nicht genau wusste wie sie die Geschichte zu Ende bringt. Am Schluss kommt aber nochmal Bewegung in die Geschichte, auch wenn sie natürlich etwas offen bleibt, da es ja bald eine Fortsetzung gibt.  Ich freue mich auf die Fortsetzung und gebe eine klare Leseempfehlung, denn das Buch ist wirklich gut Geschrieben.

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  • Das war wohl nix

    Dunkles Omen
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    21. June 2017 um 18:08

    Kelley Armstrongs Chloe Saunders Serie gehörte früher zu meinen absoluten Lieblingsbuchreihen, kein Wunder also, dass ich ihrem neuen Serienauftakt Dunkles Omen - Cainsville nicht lange widerstehen konnte. Es geht um die junge Olivia Jones, die herausfindet, dass sie adoptiert wurde. Mehr noch, sie ist in Wahrheit Eden Larsen, das Kind zweier Serienmöder, die verhaftet wurden, als Liv zwei Jahre alt war. Als herauskommt, wer sie ist, flieht sie vor der Presse aus Chicago in die nahegelegene Kleinstadt Cainsville - den Ort, an dem ihre Eltern gelebt und gemordet haben... Ein Großteil der Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Olivia / Eden geschrieben, aber zwischendurch gibt es immer wieder Kapitel aus Sicht anderer Personen, die dem Leser einen Wissensvorsprung einräumen. Vermutlich soll das Spannung aufbauen, wenn wir wissen, dass Olivia in Cainsville erwartet wurde und wenn wir wissen, dass die Raben ein böses Omen sind und wenn wir wissen, wass mit dem Hotelbesitzer tatsächlich passiert ist. Diese Perspektiven zeigen uns nämlich, dass Olivia trotz ihrer neuen Haarfarbe und der Brille von jedem dort erkannt wird. Jeder weiß, dass die kleine Eden Larsen nach Hause zurückgekehrt ist, während Olivia selbst sich in Sicherheit wiegt. Theoretisch ein guter Ansatz. Und ich bin davon ausgegangen, dass ich dieses Buch lieben werde, so wie es auch mit der Chloe Saunders Reihe der Fall war. Ein geheimnisvolle Stadt, Omen, Raben, Aberglauben, ein Hauch von E. A. Poe. Aber dem ist nicht so, ganz und gar nicht. Zunächst einmal ist da Olivia selbst, die mir furchtbar unsympathisch ist. Sie wirkt so selbstverliebt und arrogant. Natürlich ist ihr dies und jenes aufgefallen, aber sie spielt zur Sicherheit die Ahnungslose. Selbstverständlich glaubte sie dem anderen nicht, es war doch klar, dass er log. Und dann verstehe ich auch ihre Beweggründe nicht. Beginnend dabei, warum sie nicht zu ihrer Adoptivmutter gestoßen und stattdessen nach Cainsville geflohen ist. Warum sie irgendwann aufhört, ihre Adoptvimutter anzurufen. Warum sie den Leichenfund nicht der Polizei meldet. Warum sie Walsh plötzlich doch beauftragt, Nachforschungen über ihre leibliche Mutter anzustellen. Warum sie plötzlich keine Geldsorgen mehr hat und sich sogar einen teuren Anwalt wie Walsh leisten kann, obwohl sie sich vorher Sorgen um ihre Miete gemacht hat. Warum sie von jetzt auf gleich den Kontakt zu ihrer leiblichen Mutter sucht, aber nie von ihrem Vater spricht. Ich könnte ewig so weiter machen. Dann kommen wir zur Handlung. Dunkles Omen wird als Thriller deklariert. Aber Spannung kommt bis Seite 300 (von 600) keine auf. Figuren tauchen auf und verschwinden wieder, es werden Handlungsstränge eingeführt, die dann doch ins leere Laufen. Kapitel enden abrupt, scheinen teilweise gar nicht mit dem nächsten verknüpft zu sein. Hier und da gibt es ein paar Mysteryelemente, die den Leser bei Stange halten sollen, auf die aber auch nach 300 Seiten noch nicht genauer eingegangen wird. Aberglaube scheint auch eine wichtige Rolle zu spielen. Die erste Hälfte ist bestenfalls ein Krimi mit einem arroganten Anwalt und einer ebenso arroganten Möchtegern-Ermittlerin als Hauptfiguren. Dazu kommt, dass der Plot nicht nur langweilig ist, er wirkt auch vollkommen unausgegoren. Wie eine Rohfassung, der ein gründlicher Feinschliff fehlt. Dazu kommt die Sprache. In der Chloe Saunders Reihe habe ich gerade wegen ihres Schreibstils geliebt. Frech, emotional aufgeladen, humorvoll, spannend, fesselnd. Der Stil in Dunkles Omen ist all dies nicht. Ich finde ihn einfach nur schlecht. Furchtbar holprig, mit hölzernen oder komischen Formulierungen. Es liest sich wie das unlektorierte Debüt eines Teenagers. Ein Beispiel? Bitteschön: "Seine Stimme klang verändert. Weniger knurrig, eher schnurrig." (256) Oder "Ich hörte das Krachen von Faust auf Knochen. Sah, wie Hale von den Füßen gerissen wurde. Blut spritzte aus seinem Mund." (272) Vielleicht wird Dunkles Omen nach diesen 300 Seiten plötzlich super spannend. Vielleicht entwickeln die Figuren endlich Tiefgang, vielleicht wird Olivia mir sympathischer, vielleicht werden die ganzen losen Handlungsstränge doch noch zusammengeführt. Ich habe nach 300 Seiten Quälerei beschlossen, dass es mir reicht. Ein langweiliger Plot ist eines, aber wenn der Stil dann auch grottenschlecht ist, ist meine Geduld schnell erschöpft. Schade, Kelley Armstrong, ich bin deutlich besseres gewöhnt und sehr enttäuscht von Dunkles Omen, da ich mich mit Cainsville auf eine neue Lieblingsreihe gefreut habe. Das war wohl nichts. (c) Books and Biscuit

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  • Cainsville...

    Dunkles Omen
    niklas1804

    niklas1804

    20. June 2017 um 10:28

    Armstrong, KelleysDunkles Omen: Ein Cainsville-ThrillerHeyne Verlag592 S., TB9,99 € Klappentext:Olivia Taylor-Jones führt ein Leben wie aus dem Märchen: Sie ist schön, sie ist reich und sie steht kurz vor ihrer Hochzeit mit einem aufstrebenden jungen Politiker. Doch dann zerbricht ihre heile Welt in tausend Scherben, als sie durch einen Zeitungsartikel in der Boulevardpresse erfährt, dass sie adoptiert wurde und ihre leiblichen Eltern wegen mehrfachen Mordes im Gefängnis sitzen. Um die Wahrheit über ihre Familie herauszufinden, reist Olivia in den Heimatort ihrer Eltern – nach Cainsville. Doch in dem hübschen kleinen Städtchen sind die Dinge so gar nicht, wie sie zu sein scheinen … "Dunkles Omen" ist ein leicht mystisch und paranormal angehauchter Thriller, der einen starken Einstieg und ein gelungenes Ende bietet, aber teilweise Schwächen im Mittelteil aufzeigt.Der Leser wird sofort in die Geschichte hineingeschmissen, man begleitet Olivia in ihrem aktuellen Leben, bis sie - recht schnell, schon nach wenigen Seiten - die Nachricht erhält, wer sie eigentlich ist. Von dort an verändert sich die Hauptfigur, zeigt immer wieder Vorgeschichte und wirkt dadurch, dass sie sich immer weiter entwickelt, authentisch. Neben ihr ist mit Gabriel ein Anwalt eine weitere große Rolle, die sich immer mehr in den Mittelpunkt zu drängen versucht. Man weiß auch am Ende nicht richtig, welche Rolle Gabriel spielt, einiges - im Positiven wie Negativen - wird angedeutet, doch das wird wohl erst im nächsten Band der Reihe um das mysteriöse kleine Örtchen namens Cainsville aufgelöst.Apropos Cainsville: Der Ort ist sehr schön atmosphärisch. Durch Raben, Krähen und Gargoyles (nicht lebendig, es geht um die Steinfiguren ;-)) wird ihm ein mystischer Mantel umgelegt und diese Mystik wird das ein oder andere Mal auch aufgegriffen, um Olivia zu verunsichern.Der Schreibstil ist schön locker und leicht, man kann die Story flüssig und schnell runterlesen, trotz knapp 600 Seiten. Und das ist auch der einzige Kritikpunkt: In den 600 Seiten zieht sich die Geschichte gerade in der Mitte ein bisschen. Dort lernt man zwar die Charaktere noch ein bisschen besser kennen und die mystische Stimmung, die Geheimnisse und das Unheilvolle in der Atmosphäre wird mehr aufgegriffen und ausgebreitet, allerdings eben mit Langatmigkeit verknüpft.Dennoch bin ich schon jetzt gespannt auf den zweiten Teil, der vom Klappentext so etwas ganz anderes verspricht. Ich hoffe, dass man dort den Ort Cainsville und dessen Geheimnisse noch ein bisschen mehr kennenlernt. Fazit: Ein ordentlicher Thriller mit Hang zur Mystik. Allerdings mit ein bisschen zuuuu viel Details im Mittelteil.

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  • Cainesville

    Dunkles Omen
    walli007

    walli007

    11. June 2017 um 21:01

    Ihr Leben verläuft in geregelten Bahnen, sie kommt aus einem wohlhabenden Elternhaus, sie leistet ehrenamtliche Tätigkeiten und in einem Monat soll die Hochzeit sein. Jäh ist es allerdings vorbei mit der Idylle. Olivia Taylor-Jones erfährt, dass nichts von dem stimmt, was sie für selbstverständlich erachtet hat. Reporter haben sie aufgespürt und auf einmal ist sie die Tochter von verurteilten Mördern. Olivia sieht nur eine Chance, sie muss herausfinden, ob das, was ihren leiblichen Eltern zur Last gelegt wurde, wirklich so geschehen ist. Ihr Weg führt sie nach Cainesville, ein eigenartiges kleines Städtchen, in dem sie wohlwollend aufgenommen wird. Natürlich passiert so was nicht im richtigen Leben. Dennoch ist die Vorstellung, dass das ganze Leben zusammenstürzt, wenn man etwas erfährt, mit dem man nie gerechnet hätte, eher beängstigend. Schon allein die Mitteilung, man sei adoptiert, stellt alles auf den Kopf. Doch wenn man dann auch noch damit klarkommen soll, dass die leiblichen Eltern Schwerverbrecher sein sollen. Das scheint fast unmöglich zu ertragen zu sein. Schnell kommt Misstrauen gegenüber den Adoptiveltern auf, warum haben sie nie etwas gesagt. Haben sie die Wahrheit gekannt. Welches Erbe trägt sie von ihren leiblichen Eltern in sich. Ein Mördergen? Auch wenn man nicht unbedingt in Sachen Horror oder Paranormal unterwegs ist, lohnt es sich diesem Buch eine Chance zu geben. In diesem ersten Band einer Reihe, von der auf Englisch in diesem Jahr noch der Abschlussband erscheint, geht es hauptsächlich irdisch zu. Die junge Olivia ist verständlicherweise am Boden zerstört als sie erfährt, dass ihr wohlbehütetes Leben auf einer Lüge basiert. Von ihrer Adoptivmutter fühlt sie sich im Stich gelassen und zum ersten Mal muss und will sie für sich selbst sorgen. Und so gerät sie nach Cainesville und gemeinsam mit dem ehemaligen Anwalt ihrer leiblichen Mutter beginnt sie mit den Nachforschungen, was sich zur Zeit der Mordserie tatsächlich zugetragen hat. Dieses Szenario bildet die Grundlage für einen packenden Thriller mit leichten paranormalen Anklängen, die gerade einen besonderen Reiz bilden wie ein außergewöhnliches Gewürz in einer so schon wohlschmeckenden Suppe. Das leichte Prickeln zwischen Olivia und Gabriel regt zusätzlich die Phantasie an.  Nach einem fesselnden Beginn und einem eher ruhigen Mittelteil nimmt die Geschichte zum Schluss hin so viel Fahrt auf, dass man nichts anderes tun kann als Seite für Seite seine Neugier zu befriedigen.

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