Kelley Armstrong The Calling

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Inhaltsangabe zu „The Calling“ von Kelley Armstrong

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    The Calling
    MartinaBookaholic

    MartinaBookaholic

    24. March 2014 um 07:16

    Meine Gedanken zum Buch: Ich muss gestehen, dass ich enttäuscht bin von Armstrong, die mich eigentlich bisher meistens überzeugen konnte, aber dieses Buch hier war langweilig und hat sich in die Länge gezogen. Mir kommt es vor als hätte ich ewig gebraucht, das Buch zu beenden, was daran lag, dass sich die Handlung ständig wiederholt hat. Hinzu kommt, dass es wie eine ähnliche Erzählung der ‚Darkest Power‘ Reihe wirkt, nur mit etwas anderem Verlauf und andere Namen für die Charaktere. Wobei mich die Figuren hier überhaupt nicht gefesselt oder mich bewegt haben. Allesamt waren sie blass und eher oberflächlich angeschnitten. Die Handlung war genauso lose und ohne Highlight, wodurch  ich wenig Interesse entwickelt habe. Ständig laufen sie (Maya und ihre Freunde) vor diesen zwei feindlichen Gruppen davon, die sie fangen möchten, nähern sich ihnen wieder, lassen sich einem nach dem anderen erwischen, werden teilweise befreit und das Spiel geht von vorne los – sie laufen davon und entkommen, nur um später wieder auf ihre Verfolger zu treffen. *gähn* Dabei wurden wenig Fragen aus Teil eins oder auch hier beantwortet, und nur ein paar Dinge wurden aufgedeckt, welche aber wenig Überraschung für Leser der anderen Jugendbuchreihe bot. Und wie schon gesagt, konnten mich die Figuren einfach nicht packen und überzeugen. Maya war mir durchwegs zu perfekt, konnte alles von Anfang an, auch nachdem sie Neues/ Unglaubliches über sich entdeckt und erlebt hat. Das machte sie in meinen Augen einfach nur unecht und zu gleichmäßig, ohne Kanten oder Fehler und daher langweilig wie eine austauschbare Puppe. Auch die anderen kamen nicht viel besser weg und das Schicksal von Maya war mir egal, genauso wie das von Rafe oder den anderen. Nur Daniel mochte ich wirklich und als einzigen, aber der scheint ja leider keine Chance bei ihr zu haben. *seufz* Auch Corey war ganz nett, aber die lustigen Kerlchen haben es bei mir immer leichter bei mir.^^ Wie ihr seht, war es ein ziemlich durchwachsenes Buch. Eigentlich habe ich es hauptsächlich gelesen, um weiterzukommen und um endlich fertig zu werden. Nur das Ende gibt aber Hoffnung auf mehr und zwar deshalb, weil alles darauf hindeutet, dass endlich wieder Chloe und Derek darin vorkommen. Da es Hinweise gab, dass sie Jugendlichen finden sollen, die in Buffalo entkommen sind – und wir wissen ja, wer da alles dabei war. ^^ Daher hoffe ich, dass ich mit meiner Vermutung richtig liege und werde trotz meiner Kritik auch noch den letzten Teil lesen. Cover: Ich habe das englische Taschenbuchformat und das Cover gefällt mir leider optisch nicht besonders, was an dem Bild und dem langweiligen Mädchen darauf liegt. All in all: Ein träger, langweiliger zweiter Teil, der mich enttäuscht zurücklässt, aber mir Hoffnung auf den letzten Band gibt. Aber auch nur, weil ich fest damit rechne, dort auf Chloe und Derek zu stoßen, denn die Charaktere in dieser Reihe haben mich bislang kaltgelassen. Mehr dazu auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/03/22/rezension-the-calling/

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  • Rezension zu "The Calling" von Kelley Armstrong

    The Calling
    Shiku

    Shiku

    08. May 2012 um 12:31

    Maya konnte dem Feuer entkommen und befindet sich nun mit dem Bürgermeister, dessen Tochter Nicole, seiner Nichte Sam und außerdem Corey, Hayley, Daniel, dem bewusstlosen Rafe und ihrem Hund Kenjii in einem Helikopter in Richtung Sicherheit – oder? Irgendetwas stimmt nicht und bald finden sich die sieben Jugendlichen im Wald gestrandet wieder, und sind auf der Flucht. Jemand ist hinter ihnen her, doch nicht nur hinter Maya, wie diese vermutet, sondern ihnen allen. Nach und nach beginnen sie zu realisieren, was in Salmon Creek vor sich ging und dass Maya und Rafe nicht die Einzigen sind, die übernatürliche Fähigkeiten besitzen. Nun, wo fange ich an? „The Calling“ startet ziemlich spannend, was nach dem Ende des ersten Bandes auch nicht anders zu erwarten war. Die Jugendlichen mussten evakuiert werden, weil der Wald in Flammen stand – doch offenbar wurde das Feuer absichtlich gelegt. Was geht also vor? Wer glaubt, dass sie nun erst mal in Richtung Sicherheit unterwegs sind, liegt mächtig falsch, denn jetzt geht der Ärger erst einmal richtig los. Allerdings heißt das nicht, dass die Geschichte rasant weitergeht, eher im Gegenteil: Sobald die größte Gefahr für den Moment überstanden ist, verlangsamt sich das Tempo der Geschichte extrem. Insgesamt gesehen kommt die Geschichte so gut wie gar nicht voran, und das ist auch mein Hauptproblem mit dem Buch. Es wird zwar ein bisschen klarer, wer über welche Fähigkeiten verfügt (auch wenn das letzte Wort da noch nicht gesprochen ist), und mit der einen oder anderen kleinen Information wird ebenso aufgewartet, aber das war’s dann auch schon. Letztendlich finden die Protagonisten heraus, dass sie in größeren Schwierigkeiten stecken, als sie bisher dachten – und das war’s. Da ist es nur von Vorteil, dass Kelley Armstrong trotzdem weiß, wie man Bücher schreibt. Wer „The Calling“ lesen will, kennt vermutlich schon „The Gathering“ oder gar die Darkest-Powers-Trilogie – auf jeden Fall wird bekannt sein, dass die Autorin einen fließenden, angenehmen Schreibstill hat, und entsprechend dem Alter der Protagonisten auch die Jugendsprache glaubhaft rüberbringt. Das dürfte nichts Neues sein. Auch nichts Neues, aber trotzdem immer wieder bemerkenswert sind ihre Charaktere. Im ersten Band blieb noch ziemlich viel Platz nach oben, was eben diese und ihre Entwicklung angeht. Platz ist da immer noch, aber „The Calling“ bietet genügend Gelegenheiten, um die Charaktere näher kennenzulernen – auch wenn die Geschichte, wie bereits erwähnt, durchaus darunter leidet. Es ist aber auf jeden Fall eine interessante Truppe, die uns hier vorgesetzt wird, in der keiner wie der andere und erst recht nicht jeder sympathisch ist. Selbst Figuren, die zu einem Großteil mit Abwesenheit glänzen, hinterlassen Eindruck. Das muss man ihnen lassen. Besonders reizvoll ist hier auch die Frage nach der Vertrauenswürdigkeit einzelner Charaktere. Die ist nämlich alles andere als sicher und es gibt immer wieder hier und da Bemerkungen, Umstände, die mich wieder bei jemand anders zweifeln ließen. Immerhin gibt es auch noch die große Frage nach dem Tod von Mayas Freundin. Wer war dafür verantwortlich, etwa einer von ihnen? All das machte das Buch letztlich wieder sehr unterhaltsam; selbst längere Gespräche in der Gruppe langweilen nicht, einfach weil so interessante Leute dabei sind, von denen man den einen oder anderen durchaus ins Herz schließen kann. Allerdings drücke ich mir persönlich die Daumen, dass sich keine Dreiecksgeschichte anbahnt … sicher ist die definitiv (und zum Glück!) nicht und selbst wenn es dazu kommt: Überhand wird es sicherlich nicht nehmen. Aber da bahnt sich ganz leise und heimlich was an, zumindest könnte es so sein. Das Beste kommt jedoch wieder zum Schluss: ein kleines Versprechen! Kelley Armstrong hatte es ja selber schon öfter erwähnt, dass Chloe und Co. aus der Darkest-Powers-Trilogie hier wieder auftauchen könnten und Band 2 bereitet ein wenig den Weg dafür. Ob es wirklich dazu kommt, wird sich zeigen müssen, aber ich freu mich trotzdem allein deswegen schon wieder tierisch auf Band 3, „The Rising“! Die Handlung schreitet eigentlich fast gar nicht voran, aber die Charaktere machen das durchaus wieder wett. Nicht weil sie alle so wahnsinnig liebenswert, sondern vielmehr ihre eigenen Herren sind, deren Miteinander sehr unterhaltsam ist. Der kleine Ausblick am Ende, der ein Auftauchen anderer Charaktere aus der vorangegangen Trilogie realistisch macht, macht mich nur umso ungeduldiger. Band 3 kann ruhig … nun, jetzt erscheinen!

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