Kelley York

 3.8 Sterne bei 8 Bewertungen
Autorin von Die Nacht ist dunkel ohne Sterne, Suicide Watch und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Kelley York

Kelley York wurde in Zentralkalifornien geboren, wo sie auch heute mit ihrer Familie und ihren Katzen lebt. Sie träumt allerdings davon nach England oder Irland auszuwandern, ist fasziniert von Tieren und Glocken und liebt Videospiele. Einmal in ihrem Leben möchte sie ein echtes Einhorn sehen, oder wenigstens über eines schreiben.

Alle Bücher von Kelley York

Die Nacht ist dunkel ohne Sterne

Die Nacht ist dunkel ohne Sterne

 (4)
Erschienen am 08.09.2015
Suicide Watch

Suicide Watch

 (2)
Erschienen am 16.12.2012
Dirty London

Dirty London

 (1)
Erschienen am 08.08.2014
Modern Monsters (Entangled Teen)

Modern Monsters (Entangled Teen)

 (1)
Erschienen am 02.06.2015

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Rezension zu "Die Nacht ist dunkel ohne Sterne" von Kelley York

Ein mittelmäßieges Buch
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Handlung: Nach 2 Jahren treffen die Halbgeschwister Hunter und Aschlin ihren Jugendfreund Chance wieder. Er hat sich sehr verändert, hält ihnen vieles Geheim und steht unter Mordverdacht. Als er verschwindet wollen Hunter und Aschlin in finden und die Wahrheit herausfinden.

Meinung: Ein nicht sonderlich gutes Buch. Ich hatte gehoft, das es ähnlich ist wie John Green, das ist es allerdings nicht. Die Handlung regt zum Nachdenken an und macht auf Probleme auffmerksam. Ich werde von der Autorin vermuttlich nichts mehr lesen.

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Literaturliebes avatar

Rezension zu "Die Nacht ist dunkel ohne Sterne" von Kelley York

Verdient trotz Schwächen gelesen zu werden
Literaturliebevor 3 Jahren

Hunter und Ashlin hoffen auf eine unbeschwerliche Zeit nach der Highschool. Doch ihr bester Freund Chance hütet ein dunkles Geheimnis … und steht plötzlich unter Mordverdacht! Die Geschwister glauben fest an seine Unschuld. Erst nach und nach entdecken sie hinter der charismatischen Fassade den wahren Chance.

Meine Meinung

"Weil ein Unterschied dazwischen besteht, ob einem eine Person etwas bedeutet oder ob man in sie verliebt ist." 

Geschichte & Umsetzung

"Die Nacht ist dunkel ohne Sterne" ist definitiv keine Geschichte, die sich einfach ins Mainstream drücken lässt. Sie ist anders. Es ist eine sehr komplexe Geschichte über drei Jugendliche, die entdecken, wer sie sind, was sie vom Leben wollen, was sie bereit sind dafür zu opfern und für was sie um jeden Preis kämpfen würden. Es ist ein konstanter Strom aus Geheimnissen, eine Geschichte bei der man immer unweigerlich vermutet, das gleich eine Katastrophe passieren wird. Der Mord kommt hier erst sehr spät zur Sprache, was mich sehr gewundert hat, da er doch so groß im Klappentext angekündigt wurde, weswegen ich mich auch lange gefragt habe, worauf das Ganze hinausläuft. Dennoch war die Geschichte spannend und hatte eine unerklärliche Anziehung auf mich, die mich zwang, die Geschichte bis zum Ende zu lesen. Das Ende ließ mich dann aber eher unschlüssig zurück. Ich will nicht sagen, dass es unpassend war. Aber es war nichts konkretes, nichts worunter ich wirklich einen Schlussstrich ziehen konnte.

Charaktere

 Ashlin ist eine selbstlose junge Frau, die fürsorgliche Tochter, die gebende Schwester, die verstehende Freundin. Hunter hat immer das Bedürfnis stark zu sein und jeden zu beschützen, der ihm was bedeutet, was aber nie besitzergreifend, sondern liebevoll rüberkam. Aber die wohl interessanteste Persönlichkeit ist Chance. Er ist ein faszinierender wie auch verwirrender Charakter, der in kein wirkliches Muster zu passen scheint. Er ist gebrochen und lügt ganz offensichtlich über seine Eltern und sein Zuhause. Er versteckt sich hinter einer harten Fassade, die er all die Jahre aufgebaut hat. Chance repräsentiert in dieser Geschichte alles - Wahrheit und Lüge, Stärke und Verletzlichkeit. Und trotzdem dringt man nie wirklich in sein Innerstes vor, lernt nie den wahren Chance kennen. Vielleicht war das aber auch einfach von Kelley York beabsichtigt. Für Hunter und Ashlin ist Chance ihr Sommer, ihr Abenteuer, ihre Spontaneität. Ein Tatsache, die die beiden Geschwister teils blass erscheinen lässt, denn im Endeffekt kann ich nicht viel mehr zu ihnen sagen, denn wirklich anziehend an dieser Geschichte war für mich nur Chance.

Schreibstil
Kelley York hat eine ehrliche Art zu schreiben und gibt der Geschichte eine authentische Stimme in Form von Ashlin und Hunter. Obwohl das Buch abwechselnd aus der Sicht der Geschwister erzählt wird, ist es doch eher die Geschichte von Chance. Manchmal hätte ich mir daher seine Sicht gerne gewünscht, einfach um zu verstehen, was wirklich in ihm vorgeht. Alles in allem gefiel mir der Schreibstil aber gut, der immer so einen melancholischen Unterton hatte, aber einen nie zu erdrücken drohte. 

Abschlusswort

"Die Nacht ist dunkel ohne Sterne" ist eine verdrehte, teils verwirrende aber irgendwie doch bittersüße Geschichte, von der ich eigentlich etwas anderes erwartet habe. Hier mag ich aber besonders dieses Nicht-Stereotype. Auch wenn ich nicht immer mit den Charakteren warm geworden bin, ich mir öfter mal Chances Sicht gewünscht hätte oder der Schluss für mich nicht richtig zu Ende gedacht war, so denke ich doch, dass die Geschichte von Chance es verdient, gelesen zu werden. Denn anders ist diese definitiv.

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Deenglas avatar

Rezension zu "Suicide Watch" von Kelley York

Rezension zu "Suicide Watch" von Kelley York
Deenglavor 6 Jahren

Kurzmeinung
Absolut keine leichte Lektüre; dieses Buch nimmt einen mit. Ich musste lachen und weinen, aber vor allen Dingen sah ich jedoch auch eines: Hoffnung. Realistisch geschrieben, wunderbare Charaktere, sensibler Umgang mit dem Thema Suizid: wenn ich mehr als 5 Sterne geben könnte, dieses Buch hätte es verdient.

Inhalt
Vincent ist zuerst von seinen Eltern verstoßen und dann von einer Pflegefamilie zur nächsten weitergereicht worden, bis er schließlich ein Zuhause bei der alten, liebenswürdigen Maggie findet. Diese stirbt am Tag seines Schulabschlusses und nun steht Vince ganz alleine da, hat keine Freunde, nur ein wenig Geld von Maggie geerbt und keine Ahnung, was er mit seinem Leben anstellen soll. Er ist todunglücklich und allein auf dieser Welt und stößt im Internet auf ein Suizidforum. Dort chattet er mit einem krebskranken Mädchen, Casper, und einem schüchternen Jungen, Adam. Casper will Vince treffen und so werden die drei langsam Freunde. Jeder von ihnen hat ein schweres Schicksal zu tragen. Jeder weiß, dass sie sich umbringen wollen... und mehr verrate ich an dieser Stelle nicht.

Meine ausführlichere Meinung
Wo soll ich anfangen? Der Schreibstil ist wirklich sehr angenehm und alle Charaktere, angefangen von Casper, Vince und Adam, als auch diejenigen, die nur kurz auftauchen (z.B. Vinces Nachbarin Penny, Adams Mutter etc.) sind sehr lebensecht und vor allen Dingen nicht perfekt. Es wird nichts beschönigt und es werden die Dinge beim Namen genannt. Aber gerade dadurch wirken die glücklichen Momente noch stärker, wie es im Leben halt so ist. Das Leben ist nun mal komplex und niemand ist perfekt, jeder hat sein Päckchen zu tragen. Würde ich nun all die angesprochenen Themen hier nennen, wäre es eine lange Liste. Aber die Autorin kommt nicht mit der "Selbstmord ist schlecht, tut es nicht"-Keule daher, sondern schildert das, was leider tagtäglich passiert. Es gibt diese Onlineforen, in denen Mitglieder ihre Suizidpläne schildern. Es gibt Leute, die es immer wieder versuchen. Es gibt auch diejenigen, die froh sind, dass sie überlebt haben. Und diejenigen, die wissen, dass sie bald sterben müssen und wenigstens den Zeitpunkt ihres Todes selbst bestimmen möchten.

Fazit
Für manche jüngere Leser ist diese Lektüre vielleicht zu heftig, zu intensiv. Und wer auf ein klassisches Happy End hofft, ist hier definitiv falsch. Ich würde dieses Buch vielleicht ab 15 Jahren empfehlen. Aber ich lege es wirklich jedem ans Herz... mich hat dieses Buch sehr berührt.

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