Kelley York Die Nacht ist dunkel ohne Sterne

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Inhaltsangabe zu „Die Nacht ist dunkel ohne Sterne“ von Kelley York

Drei Freunde. Und eine verbotene Liebe. Hunter und Ashlin hoffen auf eine unbeschwerliche Zeit nach der Highschool. Doch ihr bester Freund Chance hütet ein dunkles Geheimnis und steht plötzlich unter Mordverdacht! Die Geschwister glauben fest an seine Unschuld. Erst nach und nach entdecken sie hinter der charismatischen Fassade den wahren Chance.

Kein sonderlich tolles Buch, mit einer Handlung die zum Nachdenken anregt.

— EileenPegasus
EileenPegasus

Eine verdrehte, verwirrende aber bittersüße Geschichte, die es trotz einiger Schwächen verdient gelesen zu werden.

— Literaturliebe
Literaturliebe

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  • Ein mittelmäßieges Buch

    Die Nacht ist dunkel ohne Sterne
    EileenPegasus

    EileenPegasus

    24. March 2016 um 18:15

    Handlung: Nach 2 Jahren treffen die Halbgeschwister Hunter und Aschlin ihren Jugendfreund Chance wieder. Er hat sich sehr verändert, hält ihnen vieles Geheim und steht unter Mordverdacht. Als er verschwindet wollen Hunter und Aschlin in finden und die Wahrheit herausfinden.Meinung: Ein nicht sonderlich gutes Buch. Ich hatte gehoft, das es ähnlich ist wie John Green, das ist es allerdings nicht. Die Handlung regt zum Nachdenken an und macht auf Probleme auffmerksam. Ich werde von der Autorin vermuttlich nichts mehr lesen.

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  • Verdient trotz Schwächen gelesen zu werden

    Die Nacht ist dunkel ohne Sterne
    Literaturliebe

    Literaturliebe

    08. September 2015 um 12:04

    Hunter und Ashlin hoffen auf eine unbeschwerliche Zeit nach der Highschool. Doch ihr bester Freund Chance hütet ein dunkles Geheimnis … und steht plötzlich unter Mordverdacht! Die Geschwister glauben fest an seine Unschuld. Erst nach und nach entdecken sie hinter der charismatischen Fassade den wahren Chance. Meine Meinung "Weil ein Unterschied dazwischen besteht, ob einem eine Person etwas bedeutet oder ob man in sie verliebt ist." Geschichte & Umsetzung "Die Nacht ist dunkel ohne Sterne" ist definitiv keine Geschichte, die sich einfach ins Mainstream drücken lässt. Sie ist anders. Es ist eine sehr komplexe Geschichte über drei Jugendliche, die entdecken, wer sie sind, was sie vom Leben wollen, was sie bereit sind dafür zu opfern und für was sie um jeden Preis kämpfen würden. Es ist ein konstanter Strom aus Geheimnissen, eine Geschichte bei der man immer unweigerlich vermutet, das gleich eine Katastrophe passieren wird. Der Mord kommt hier erst sehr spät zur Sprache, was mich sehr gewundert hat, da er doch so groß im Klappentext angekündigt wurde, weswegen ich mich auch lange gefragt habe, worauf das Ganze hinausläuft. Dennoch war die Geschichte spannend und hatte eine unerklärliche Anziehung auf mich, die mich zwang, die Geschichte bis zum Ende zu lesen. Das Ende ließ mich dann aber eher unschlüssig zurück. Ich will nicht sagen, dass es unpassend war. Aber es war nichts konkretes, nichts worunter ich wirklich einen Schlussstrich ziehen konnte. Charaktere Ashlin ist eine selbstlose junge Frau, die fürsorgliche Tochter, die gebende Schwester, die verstehende Freundin. Hunter hat immer das Bedürfnis stark zu sein und jeden zu beschützen, der ihm was bedeutet, was aber nie besitzergreifend, sondern liebevoll rüberkam. Aber die wohl interessanteste Persönlichkeit ist Chance. Er ist ein faszinierender wie auch verwirrender Charakter, der in kein wirkliches Muster zu passen scheint. Er ist gebrochen und lügt ganz offensichtlich über seine Eltern und sein Zuhause. Er versteckt sich hinter einer harten Fassade, die er all die Jahre aufgebaut hat. Chance repräsentiert in dieser Geschichte alles - Wahrheit und Lüge, Stärke und Verletzlichkeit. Und trotzdem dringt man nie wirklich in sein Innerstes vor, lernt nie den wahren Chance kennen. Vielleicht war das aber auch einfach von Kelley York beabsichtigt. Für Hunter und Ashlin ist Chance ihr Sommer, ihr Abenteuer, ihre Spontaneität. Ein Tatsache, die die beiden Geschwister teils blass erscheinen lässt, denn im Endeffekt kann ich nicht viel mehr zu ihnen sagen, denn wirklich anziehend an dieser Geschichte war für mich nur Chance. Schreibstil Kelley York hat eine ehrliche Art zu schreiben und gibt der Geschichte eine authentische Stimme in Form von Ashlin und Hunter. Obwohl das Buch abwechselnd aus der Sicht der Geschwister erzählt wird, ist es doch eher die Geschichte von Chance. Manchmal hätte ich mir daher seine Sicht gerne gewünscht, einfach um zu verstehen, was wirklich in ihm vorgeht. Alles in allem gefiel mir der Schreibstil aber gut, der immer so einen melancholischen Unterton hatte, aber einen nie zu erdrücken drohte. Abschlusswort "Die Nacht ist dunkel ohne Sterne" ist eine verdrehte, teils verwirrende aber irgendwie doch bittersüße Geschichte, von der ich eigentlich etwas anderes erwartet habe. Hier mag ich aber besonders dieses Nicht-Stereotype. Auch wenn ich nicht immer mit den Charakteren warm geworden bin, ich mir öfter mal Chances Sicht gewünscht hätte oder der Schluss für mich nicht richtig zu Ende gedacht war, so denke ich doch, dass die Geschichte von Chance es verdient, gelesen zu werden. Denn anders ist diese definitiv.

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