Kelly Anne Blount

 3.5 Sterne bei 21 Bewertungen

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Ich komm dich holen, Schwester

Ich komm dich holen, Schwester

 (21)
Erschienen am 11.10.2017

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Rezension zu "Ich komm dich holen, Schwester" von Kelly Anne Blount

Ein etwas enttäuschender Thriller
_sarah_vor 8 Monaten

Als Abriana von ihrem Blind Date entführt wird, ahnt sie nicht, dass noch eine weitere Person hinter der Entführung steckt. Mit der Zeit erfährt sie: Es ist eine Frau, die mit Easton sie entführt hat. Und diese Frau möchte Abriana tot sehen.

Abriana erfährt nicht wer diese Frau ist. Sie weiß jedoch auch nicht, dass diese Person ihr sehr nahe steht…


Von diesem Buch war mir vom Anfang an bewusst, dass hier kein „Katz-und-Maus“-Spiel des Opfers und des Täters gespielt wird (auch wenn ich es doch innerlich ein bisschen gehofft habe). Durch den Titel (im Englischen finde ich ihn besser getroffen!) und auch relativ früh durch die Perspektivenwechsel weiß man, wer Abrianas Entführer (neben Easton) ist. Ich hätte es schöner gefunden, wenn diese Information erst etwas später bekannt geworden wäre, aber man merkt schnell, dass es auch nicht darum geht, den Täter zu erkennen. Vielmehr geht es darum, wie lange es dauert, bis die Charaktere erkennen, wer der Entführer ist.

Durch die Sichtwechsel von Opfer und Entführer gibt es immer einen angenehmen Wechsel und neue Eindrücke einer Situation. Die Kapitel sehr kurz und auch, weil das Buch nur 200 Seiten hat, liest man es sehr schnell durch! Ich hatte es innerhalb einer Nacht durchgelesen.

Dass das Buch ein Wattpad-Erfolg ist, kann ich jedoch nicht so stark nachvollziehen, da ich auf dieser Plattform einige stärkere Bücher gelesen habe und bei diesem Buch einiges vorausschaubar war…

Der Schreibstil ist flüssig und eher auf den Inhalt konzentriert, als auf die Beschreibung der Umgebung, was mich aber auch nicht sonderlich viel gestört hat, da ich dadurch fand, dass die Geschichte nie an Spannung verloren hat- und das obwohl man wusste, wer der eigentliche Entführer ist!

Die Charaktere fand ich okay, dadurch dass man nicht viel beschrieben hat beziehungsweise allgemein nicht so viele Seiten zu lesen hatte, wurde man auch nicht so warm mit den ganzen Charakteren. Alexa, Abrianas Schwester, ging mir oft genug auf die Nerven. Ihre egoistische und eifersüchtige Art nervte mich stark.
Von Abriana weiß ich bis zum Ende nicht, was ich von ihr halten soll. Auf der einen Seite hat sie einen starken und klugen Charakter, aber auf der anderen Seite finde ich auch, dass sie zu leichtgläubig ist. Sie hätte mehr darum kämpfen sollen, dass man den Fall wirklich löst und nicht einfach annimmt, weil der Entführer ist.

Das Ende war wirklich interessant! Ich habe auch direkt geguckt, ob es nicht noch einen weiteren Teil gibt, der rauskommt, habe aber nichts gefunden. In dieses offene Ende kann man einiges interpretieren.

Meiner Meinung nach also ein Buch, dass man gerne lesen kann, weil es sich auch so schnell lesen lässt. Wer eine dramatische, spannende Geschichte erwartet, die an den Nerven zehrt, ist hier falsch. Dafür erhält man ein interessantes, verwobenes Spiel vom Entführer.

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szebrabookss avatar

Rezension zu "Ich komm dich holen, Schwester" von Kelly Anne Blount

Ich konnte es nicht mehr weglegen
szebrabooksvor einem Jahr

In diesem Thriller geht es um die junge Abriana, die von ihrem Date entführt wird. Denn er schlägt sie K.O. und sie findet sich in seinem Kofferraum wieder. Er bringt sie in eine Hütte im Wals wo sie keiner finden kann. Schnell findet sie heraus, dass hinter dem ganzen jemand anderes steckt, doch wer das ist, ist ihr unklar. Denn die Person hält sich versteckt und tut alles, dass Abriana nicht hinter das Geheimnis kommt. Als Abriana mit viel Glück entkommt hat der Albtraum noch lange kein Ende. Denn die Person, die sie tot sehen will ist immer noch hinter ihr her und langsam ist Abriana am Verzweifeln, denn keiner scheint ihr zu glauben, dass nicht ihr Date der eigentliche Täter ist...

Ich habe das Buch auf die Empfehlung einer Freundin gelesen und da es nicht sonderlich dick ist dachte ich mir "Wieso nicht?" Schlussfolgernd kann ich sagen, dass es eine sehr gute Entscheidung war, denn auch wenn dieses Buch dünn ist: die Geschichte hat es in sich.
Anfangs dachte ich, dass Abriana die ganze Zeit über entführt bleiben würde, aber es hat mich überrascht, dass sie entkommen ist. Ich habe mich dann natürlich gewundert wieso sie schon entkommen ist, denn schließlich macht das ja nicht wirklich Sinn oder? Aber zu dem Zeitpunkt konnte ich nicht wissen welche Handlung Blount geplant hatte. Zwischendurch gab es so einige Längen in dem Buch, da nicht wirklich etwas passiert ist, aber ab einem bestimmten Punkt kam die Handlung wieder in Fahrt und vor allem gegen Ende hin war es unmöglich das Buch aus der Hand zu legen. Das Ende an sich kam sehr abrupt, aber es ist offen. Ziemlich offen sogar, denn es könnten zwei Dinge passiert sein. Jedoch kann man als Leser nur spekulieren. Für mich schreit es auf jeden Fall nach einem zweiten Teil, aber ich denke eher, dass dies unwahrscheinlich sein wird. Schließlich besteht immer noch die Möglichkeit, dass die Autorin das alles beabsichtigt hat.
Zu den Charakteren möchte ich an dieser Stelle nicht viel sagen, denn sonst würde ich zu sehr spoilern. Daher gehe ich nur auf Abriana selbst ein. Diese war eine typische "Opfer"-Protagonistin, die gefühlt von gar nichts Ahnung hat und erst viel zu spät alles mitbekommt. Ansonsten war sie sehr sympathisch und in Hinblick auf ihren Antagonisten ist sie einem als Leser immer sympathischer geworden.
Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen und in Kombination mit der spannenden Geschichte ist es ziemlich schwer das Buch wegzulegen. Da wundert es mich nicht, dass die Geschichte ein riesen Erfolg auf Wattpad war und letztendlich von einem Verlag aufgegriffen wurde.
Das Cover ist sehr simpel gestaltet und in der Buchhandlung sticht es einem schon allein wegen dem Titel ins Auge. Ich finde, dass dieser sich von anderen Titeln abhebt und perfekt zu dem Buch passt. Das "Bild" der zwei Personen passt super dazu und die Bluttropfen lassen das ganze düsterer wirken, was die Aussicht auf einen tollen Thriller erweckt.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass es ein echt gutes Buch ist, auch wenn es so kurz ist.

Von mir bekommt das Buch insgesamt 4 von 5 Sternen und ich kann es euch nur empfehlen, vor allem wenn ihr das Genre Thriller mal ausprobieren wollt!

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Larii-Mausis avatar

Rezension zu "Ich komm dich holen, Schwester" von Kelly Anne Blount

Interessante Grundidee mit einigen Schwächen umgesetzt
Larii-Mausivor einem Jahr

Auf das Buch war ich sehr gespannt, da ich den Klappentext sehr spannend fand und auch eine kurze Leseprobe mich neugierig machte.

Was eigentlich ein romantischer Abend werden sollte, entwickelt sich zum Albtraum für Abriana Vega, denn sie erwacht gefesselt und verletzt im Kofferraum ihrer Internetbekanntschaft Easton Pierce. Weder weiß sie wo er sie hinbringt noch was er mit ihr vorhat. Doch schnell wird Abriana klar, dass hinter der ganzen Sache noch mehr stecken muss, als eine einfache Entführung...

Zunächst beginnt die Geschichte sehr spannend und ich war sofort in der Geschichte gefangen. Leider ließ diese Spannung dann aber schnell nach, denn nach etwa 6 Kapiteln wechselt sich Abrianas Sicht mit der Perspektive des Täters ab. So weiß man schon immer vorher genau, was der Täter jetzt vorhat. Die Idee an sich ist nicht uninteressant, denn so ist es mal ein etwas "anderer" Thriller, jedoch wird durch die abwechselnden Perspektiven von Opfer und Täter auch klar, wie "dumm" sich die Polizei verhält. Ein verdächtiger Zettel wird ohne Kontrolle - trotz merwürdigen Verhaltens des Besitzers - einfach wieder zurückgegeben und polizeiliche Ermittlungen werden ausgeplaudert und eine Putzfrau wird ohne weiteres in das Zimmer eines Kidnappers hereingelassen...
Von der Grundidee nicht schlecht, jedoch mit einigen Logikfehlern und leider auch sehr vorhersehbar. Die Handlung war zwar nicht langweilig, jedoch wusste man immer schon vorher was als nächstes passiert.

Leider verrät der Titel des Buches auch schon viel zu viel. Sehr schade, denn er hätte besser gewählt werden können. Der englische Originaltitel lautet übrigens bloß "Captured".

Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd und flüssig, sodass man die knapp 200 Seiten schnell durchlesen kann.

Die Charaktere waren eine interessante Mischung, die der Geschichte noch einen gewissen "Pepp" verliehen haben, jedoch blieben noch einige Motive der Personen unklar.

Das Ende ließ bei mir dann leider auch noch einige Fragen zurück, denn dafür dass fast die komplette Geschichte vorhersehrbar war, wurde am Ende nicht mal aufgelöst wer gestorben ist...


Fazit: Ein etwas anderer Thriller bei dem man die Handlung nicht nur aus der Sicht des Opfers, sondern auch aus der des Täters erleben darf. Leider wurde die Geschichte dadurch auch oft sehr vorhersehbar. Die Grundidee jedoch ist interessant, weshalb es von mir 3 Sterne gibt.

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