Kelly Creagh Enshadowed

(8)

Lovelybooks Bewertung

  • 10 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(1)
(6)
(0)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Enshadowed“ von Kelly Creagh

Leider nur Füllmaterial

— AnnikaLeu
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • One Syllable

    Enshadowed

    AnnikaLeu

    07. May 2015 um 09:13

    "No late-night Facebook updates" Erinnert ihr euch noch? Es ist jetzt - more or less - ein Jahr her. Mit Kelly Creaghs ‚Nevermore‘ (und den Shadowguards) eröffnete ich mir die Welt der Rezensionen. Damals suchten die Lesenkatzen nach Verstärkung und unsere liebe Val und ich wurden ausgewählt unter den Bewerbern. Unsere Aufgabe war damals mit unseren Rezis zu überzeugen. Ich für meinen Teil hatte so etwas noch nie auf einem Blog gemacht und kannte Nana und Nika auch gar nicht. Aber seitdem hat sich viel getan und ich habe sehr viele sehr wunderbare Menschen kennen gelernt. Und noch mehr phantastische Bücher. Und mit dem hier fing es an. Damals saß mir nach der Lektüre ein ziemlicher Spannungsknubbel im Bauch und ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Auch den dritten Teil der Reihe: ‚Oblivion' hat die Autorin schon parat liegen und ich überlasse es ‚Enshadowed‘ mich davon zu überzeugen, dass ich mir auch diesen zulegen sollte. Aber da muss dieses Buch schon verdammt tief fallen um mir den Spaß zu vergällen… Denn es beginnt dort wo es aufgehört hat: In der Dunkelheit. Im ersten Teil wurde die glitzer-rosa Welt der amerikanischen Cheerleaderin durch ihren zugelosten Projektpartner Varen - der Goth - ziemlich durcheinander gewirbelt. Und nicht nur Beth, der Treppenhausgeist und die unheimlichen Nocs sowie Pinfeathers und ’the red death’ trugen zum Fürchten lehren bei. Dennoch stößt mich Kapitel 1 direkt mal vor den Kopf. Varen - stilecht mit Sonnenbrille im Winter - holt seine Freundin von der Trainingsstunde ab und braust mit ihr in ein Schneegestöber davon. What the *peep* macht der Jung in der realen Welt? Wie, bei Poe, haben sie ihn erlöst aus dem Schlamassel aus Teil 1? Kurz drauf ein Aufatmen. Ich habe NICHT das falsche Buch erwischt. Izo träumt nur und ich fühle sofort den Knubbel wieder im Bauch: verflixt, da war ja was! "It's a little Chucky meets Buffy" Bezeichnend ist wieder, dass die Kapitel sich nach dem Inhalt richten. Wir finden genau zur Hälfte des Buches die Überschrift: „Inversion“, während die ersten 9 Kapitel alle ’Nachts, düster, spät, trist’ sind. Anschließend Titel die ‚heller‘ werden ‚reflektieren‘ - schließlich jene 9 die ‚verbergen, geheimnisvoll‘ sind, ‚magisch‘ und schließlich die finalen die noch einmal ‚melancholisch‘ zur ‚Grenze‘ führen und schließlich ‚entschlafen‘. Ich denke das ist schon sehr bezeichnend für den Stil von Creagh. Wobei ich einmal ehrlich sagen muss, das erste Drittel sehe ich zwiespältig. Es passiert gar nichts. Ich habe einfach erwartet, Isobel würde sich nicht aufhalten lassen Varen zu helfen! Wirkt wie die furchtbare Mrs Twilight: *heul heul ich verbuddel mich*. "Oh nein! Was soll ich nur tun? - Ach, ich bleib' hier einfach sitzen." Aber anders als genannter Vergleich, DARF Izo einfach nicht! Sie hat verschärften Hausarrest nach der ganzen Sache an Halloween. Und bis Weihnachten ändert sich daran auch nichts. Sie darf nicht alleine weg - „Classes. Lunch. Classes. Practice. Dinner. Homework. Sleep.“ Selbst der Umgang mit Gwen, ihrer Freundin wird ihr verboten. Sie ist minderjährig und bevor sie sich erneut in ein Abenteuer stürzen kann, muss sie Buße tun und ihr ist klar, dass sie keine Zeit hat. Die Menschen glauben, Varen sei ein Ausreißer und schlicht davon gelaufen. Big-Bear Daddy und My-fair-Lady Mommy sorgen sich doch nur um ihre Tochter, die seitdem Albträume hat und nicht mehr lächelt! Plausibles Verhalten der Eltern. Einziger Lichtblick im ersten Abschnitt: der kleine Nerd-Bruder. Denn auf einmal kommt heraus, dass Gwen ne jüdische Hexe ist, die Schelte von ihrer verstorbenen Oma kriegt, das ist… äh… also nee. "Google is a verb now" Endlich taucht mal Varen auf. Endlich TUT das Mädchen mal was! Zum Beispiel mit ihm reden! Was natürlich direkt in die Hose geht. Denn nicht nur Pinfeathers sondern auch Izos Ex-Boyfriend tauchen wieder auf. Und Varens spärliche Auftritte werden noch weniger, das Jüngelchen wird hochgradig eifersüchtig, woran natürlich die Spiegel Schuld sind. Ich muss gestehen, bin jetzt über die Hälfte hinweg und bisher ist Teil 2 wie in vielen Serien leider üblich, ein reiner Lückenfüller. Alles voran gegangene noch einmal aufnehmen, viel zerdenken, irgendwann mal aus dem Quark kommen um Teil 3 vorzubereiten. Aber das Cover hätte vielleicht schon andeuten sollen: Izo steht im Vordergrund und zwar nur sie. Auf Seite 300 fällt Izo dann mal ein, dass man vielleicht hätte planen sollen. Und da war ich schon an dem Punkt das Buch abzuhaken mit folgenden Gedanken: Meine Jugendbücher hatten Helden (egal ob männlich oder weiblich) die Energie geladen waren! Denen wäre es NIEMALS eingefallen sich zu verbuddeln und 300 Seiten lang herum zu heulen! Wenn Pippi Langstrumpfs Tommy in eine Spiegelwelt entführt worden wäre (was ein echt schöner Ansatz ist, mal den schlafenden Dornrosso und nicht Dornröschen zu retten) hätte Pippi Annika unter den Arm geklemmt, den Eltern gesagt: WIR holen ihn zurück, Tante Prusseliese lachend zugewunken und wäre ausgezogen alle Spiegel dieser Welt zu zerdeppern! Gut, Annika war immer etwas weinerlich, aber sie hat sich immer anstecken lassen! Izo hier… der muss man nach 400 Seiten so fest in den Allerwertesten treten, dass sie glatt über die Klippe fällt, ohne Cliffhanger! Und Varen - ehrlich KEINE Ahnung alle anderen Chars waren nicht einmal als blass zu bezeichnen, man könnte glatt sagen sie waren gar nicht existent! Von einem Fortschritt der Handlung zu schweigen. Und das können die schönen Kapitelüberschriften dann auch nicht mehr retten. Fazit: Rückblickend fühlt es sich an, als ob nur die letzten 100 Seiten zur Geschichte gehören und das Geplänkel davor lediglich als Füllmaterial dient. Das hätte man auch alles raffen, voraussetzen, auslassen können. Es passiert nichts, es gibt keine Charaktere außer Izo und ihre Familie und die Location bleibt auch immer dieselbe. Die Punkte gerettet haben die letzten Kapitel, endlich in der Traum/ Spiegelwelt angekommen. Herausragend der Kampf zwischen Pinfeathers und Scrimshaw… Der Witz? Auf Goodreads hat dieses Buch 4,900+ Bewertungen und über 700 Rezensionen. Ein Ergebnis von knapp 4Punkten. Wie wir alle wissen ist das schon echt gut! Nur zum Vergleich Teil 1 hat noch mehr abgeräumt mit über 2000 Rezensionen und über 20,000 Bewertungen und einem schlechteren Durchschnitt denn 2. Und was soll ich euch schon verheimlichen? Zu Teil 3 hat die Trilogie massiv an Lesern eingebüßt. Nur noch 100 Rezis und 200 Bewertungen mit einem sehr guten 4er Durchschnitt. Was sagt uns das? Nüchtern betrachtet? Yep. Teil 2 war so schlecht, dass nur noch Hartgesottene dabei sind. Ich versuche Bewertungen und Rezis zu umgehen, bis ich das entsprechende Buch selber gelesen habe. Daher ist meine Meinung davon nicht beeinflusst, wie ich aber mal mit dem Finger in der Wunde bohren möchte: Ich bin nicht die einzige die genau den oben erwähnten Eindruck hatte, auch wenn ich mich wesentlich freundlicher ausdrücke. Hier fehlte einfach ALLES was das erste Buch ausgemacht hat. Ein 'syllable' für das Urteil: bad! Note: Sollte ich die Trilogie zu Ende lesen, dann vielleicht nächstes Jahr zum Jubiläum.

    Mehr
  • Schwächer als der Vorgänger...

    Enshadowed

    Sunshine_Books

    27. June 2013 um 10:46

    Das Buch beginnt zwei Monate nach Varens mysteriösem Verschwindens. Sein ganzes Umfeld denkt, dass der eigenbrötlerische Junge davongelaufen ist. Doch Isobel kennt die Wahrheit, sie weiß, dass er von Lilith in der Traumwelt gefangen gehalten wird. Isobel versucht verzweifelt dorthin zurück zu finden, doch sämtliche Verbindungen zu besagter Traumwelt scheinen von Reynolds unterbrochen worden zu sein. Dennoch wird sie von Alpträumen geplagt in denen Liliths Dämonen, die Nocs, ja sogar Varen sie verfolgen. Die Protagonistin leidet unter dem Verlust ihres Freundes und kann ihn nicht vergessen. Zusammen mit ihrer Freundin Gwen versucht sie unter einem Vorwand nach Baltimore zu gelangen, denn dort scheint sich jedes Jahr zu Poes Todestag eine geisterhafte Gestalt an sein Grab zu stellen. Als Isobel ein verschwommenes Foto dieser geheimnisvollen Person zugespielt bekommt ist sie sich sicher: Es ist Reynolds! Und somit ihre einzige Verbindung zu Varen! Doch wird Isobel noch rechtzeitig zu ihm gelangen können oder droht ihm das gleiche Schicksal wie Poe? Mein Fazit: Dieser Band ist genauso schön geschrieben wie der Erste. Meiner Meinung nach ist dies auch das was das Buch rettet. Denn an Handlung wird nicht allzu viel geboten. Das Buch ist trotzdem spannend geschrieben wirkt jedoch ab und an wie ein Lückenfüller zum dritten Band. Dennoch ist es empfehlenswert da man mehr über die Traumwelt und Reynolds Verbindung zu Edgar Allan Poe erfährt. Leider endet der Band wie auch schon der Erste mit einem Cliffhanger und ein Erscheinungsdatum für den Dritten und letzten Band gibt es noch nicht.

    Mehr
  • Düsterer als der Vorgänger, aber Varen fehlt ein wenig

    Enshadowed

    Kittyzer

    13. April 2013 um 19:27

    Leaning back again, Isobel shut her eyes and, releasing a sigh, rested the back of her head against the tomb. More than anything, it felt as if she'd been delivering a final speech. Her last words to herself. For herself. For the girl she'd once been but could never again resurrect, the girl her father had been so afraid of losing and had lost anyway. But, Isobel thought with a bleak and sad smile, what better place to bury what was dead than in a cemetery? -- INHALT: Isobels große Liebe Varen ist in seiner eigenen Traumwelt gefangen, nachdem sie den einzigen Weg dorthin zerstört hat, im Glauben, er sei bereits wieder in der Realität. Ihre einzige Möglichkeit ist es nun, Reynolds zu finden, den Mann, der zwischen den beiden Welten hin- und herwechseln kann. Doch dunkle Wesen verfolgen sie - und außerdem ahnt sie nicht, dass Lilith noch immer intensiv daran arbeitet, Varen in ihren Bann zu ziehen... MEINE MEINUNG: Kelly Creaghs "Nevermore" konnte mich letztes Jahr mit seiner melancholischen, düsteren und phantastischen Art absolut begeistern, sodass "Enshadowed", da es auf Deutsch nicht übersetzt wird, nun unbedingt im Original her musste. Die Grundstimmung im 2. Band ist von Anfang an um einiges dunkler, zwischenzeitlich beinahe schon depressiv, womit man umgehen können muss. Erzählt wird das Werk wieder aus der personalen Sicht von Isobel, wobei sowohl im Prolog als auch im Epilog eine andere Figur zu Wort kommt. Der Schreibstil ist gewohnt schnörkellos schön und vor allem eindringlich - es ist, als wäre man dabei. Isobel hat sich stark verändert, was sehr schnell klar wird. Sie ist nicht mehr das fröhliche Cheerleader-Mädchen vom Anfang - mittlerweile ist sie eine Außenseiterin, deren große Liebe verschwunden ist, während sie ihn als Letzte gesehen hat. Sie konzentriert sich hauptsächlich auf die Frage, wie sie zu Varen kommt und wirkt oftmals sehr traurig, dabei bleibt sie aber stets nachvollziehbar. Das exakte Gegenteil ist da ihre beste [und einzige] Freundin Gwen, die einen mit ihrer fröhlichen und hilfsbereiten Art immer wieder für sich einnehmen kann. Sie ist der eindeutige [und ebenfalls fast einzige] Lichtblick und lockert das Geschehen immer wieder auf. Isobels Eltern sind seit der Halloween-Nacht, die sie laut einer Lüge bei Gwen verbringen wollte und in der Varen verschwand, überfürsorglich und lassen ihr kaum Freiheiten. Die Sichtweisen der beiden werden gut deutlich und sind, obwohl sie Isobels Leben noch schwerer machen, durchaus nachvollziehbar - nur ihre Mutter schien mir zwischenzeitlich etwas zu sehr dagegen, während mir der Vater regelrecht leid tat. Varen selbst taucht nur in wenigen Szenen auf, es wird aber deutlich, dass er sich definitiv zum eher düsteren Bereich hin entwickelt, was einem mitunter regelrecht Angst und Bange werden lässt. Ist für ihn ein Happy End möglich? Der Autorin gelingt es auch dieses Mal wieder, den Leser zu fesseln und völlig in die Welt eintauchen zu lassen, die Protagonistin Isobel selbst noch zu verstehen versucht. Bösartige oder in Rätseln sprechende Nocs, undurchschaubare Helfer und zu viel wissende Ex-Freunde sind da nur ein paar wenige Probleme, die für einiges an Verwirrung sorgen, weil man nie weiß, wem man trauen kann. Immer wieder geschehen mysteriöse Dinge, von denen viele nicht erklärt werden können - was für einiges an Spannung sorgt. Gleichzeitig wird allerdings auch zu viel Zeit auf die Frage verwendet, wie Isobel nach Baltimore kommen soll, um dort Reynolds zu treffen. Dadurch kommen das ein oder andere Mal Längen auf, die nicht hätten sein müssen. Schade ist besonders für Fans von Varen, dass er hier kaum Platz findet. Dies ist zwar logisch, da Isobel schließlich auf der Suche nach ihm ist, dennoch fehlt er, machte er doch eigentlich einen großen Teil des Reizes aus. In Sachen Romantik geht es hier also nicht voran, irgendwie ist das aber auch wieder erfrischend. So wird sich darauf konzentriert, dass es irgendwie gelingen muss, Varen aus der Traumwelt zu befreien, egal, was es kostet. Auf diese Weise wird es auf den letzten 100 Seiten noch einmal richtig spannend; so spannend, dass man das Werk keine Sekunde mehr weglegen will - bis zum wie schon im Vorgänger schockierenden, entsetzt zurücklassenden Cliffhanger am Schluss, der gleichzeitig perfekt und doch unfassbar ärgerlich ist... FAZIT: "Enshadowed" von Kelly Creagh ist nicht ganz so gut wie "Nevermore", kann aber wieder durch die Figuren und den wunderbaren Schreibstil punkten. Varen fehlt ein wenig, kommt aber hoffentlich in Band 3 wieder öfter vor - dieser soll aber wahrscheinlich erst im Sommer 2014 erscheinen. Jetzt heißt es also: Lange, lange warten. Bis dahin gibt es von mir weiterhin eine Empfehlung für die gesamte Reihe; auch auf Englisch, denn dieses ist nicht schwer und gut zu lesen. 4 Punkte für den 2. Teil!

    Mehr
  • Rezension zu "Enshadowed" von Kelly Creagh

    Enshadowed

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. September 2012 um 18:54

    VORSICHT: SPOILER für alle, die Band 1 NICHT gelesen haben!!!!! Varen ist in der Traumwelt gefangen und Isobel ist alleine zurückgeblieben. Sie plant, zum Jahrestag von Edgar Allan Poe's Tod zu dessen Grab zu fahren, um den geheimnisvollen Poe Toaster, der dort jedes Jahr erscheint und eine Rose an Poes Grab legt, um Hilfe zu bitten, denn Isobel ist sich sicher: es handelt sich dabei um Reynolds. Isobel hat Träume, dunkle Träume. Sie sieht Varen immer wieder. Sie weiß, dass er wartet und sie will ihm helfen. Aber auch einige der Nocs sind wieder da, bereit Isobel zu töten. Isobel und ihre beste Freundin Gwen setzen alles daran, dass Isobel erneut in die Traumwelt gelangen kann, um Varen zu suchen und einen Weg zu finden, um ihn zu retten. Doch nichts ist, wie es scheint und die dunklen Mächte, die aus Poes Geschichten entstehen, scheinen sehr viel mächtiger zu sein, als erwartet... Das Cover gefällt mir genauso gut wie beim ersten Band der Trilogie. Dazu kommt, dass es auch wieder gut zum Inhalt passt. Varen ist nur im Hintergrund zu sehen, was sehr gut zur Geschichte passt, denn Isobel ist in diesem Band der präsentere Charakter. Die Geschichte schließt dort an, wo "Nevermore" geendet hat und gleich zu Beginn wird der Leser schon verwirrt. Ich finde den Beginn des Buches sehr gelungen und er macht gleich Lust auf mehr! Die Geschichte ist erneut sehr düster, sehr melancholisch, sogar ein wenig depressiv - sie spiegelt genau Isobels Gefühle wieder, denn Isobel ist nicht mehr die, die sie einmal war. Das merken auch ihre Familie und ihre ehemaligen Freunde. Niemand außer ihr und Gwen weiß, was in der Halloween Nacht mit Varen passiert ist und Isobel kann es auch niemandem erzählen. Sie setzt ihre ganze Hoffnung auf den Poe Toaster. Der Leser erfährt in diesem Band auch etwas mehr über Ligeia oder Lilith, die weiße Frau, die Varen in die Traumwelt gelockt hat. Kelly Creagh greift hier auf einige bekannte Mythen zurück, was ich persönlich ansprechend fand. Vielleicht auch, weil ich mich auf dem Gebiet etwas auskenne. Isobel als Charakter hat sich stark verändert. Sie ist nicht mehr der fröhliche Cheerleader, der sie einmal war, sondern traurig, übermüdet und depressiv. Die dunklen Schatten von Varens Traumwelt lassen sie nicht los und Reynolds Lüge macht ihr noch immer zu schaffen. Sie fühlt sich schuldig, dass Varen immer noch in der Traumwelt gefangen ist. Ich mag Isobel noch immer, eigentlich mehr als in Teil 1, weil sie endlich das tut, was sie möchte und auch dafür einsteht. Gwen mag ich auch sehr. Sie ist ein toller Charakter, den man eigentlich mögen muss! Sie steht Isobel zur Seite und versucht ihr zu helfen, so gut sie kann. Im letzten Drittel des Buches überschlagen sich die Ereignisse, es kommt etwas mehr Aktion mit ins Spiel. Ich möchte an dieser Stelle nichts verraten, geht und lest das Buch! Nur soviel: der Schluss ist atemberaubend! Ich war sprachlos, vor allem, weil es mit Sicherheit noch eine ganze Weile dauernd wird, bis Band 3 erscheinen wird...SCHRECKLICH!! Ich würde am liebsten sofort weiterlesen! 5 Sterne für eine tolle, düstere Unterhaltung! Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks