Kelly Creagh Nevermore

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Inhaltsangabe zu „Nevermore“ von Kelly Creagh

the nocs the nocs... they live in the floor; they knock on your door; where there's one- there's more.

— AnnikaLeu
AnnikaLeu
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    Nevermore
    Leny

    Leny

    29. December 2014 um 15:51

    Isobel ist eine Cheerleaderin. Sie ist beliebt, hat einen gutaussehenden Freund und viele Freunde. Sie ist natürlich nicht besonders begeistert, als sie für ein Schulprojekt mit dem Außenseiter Varen zusammenarbeiten muss. Doch nach einer Zeit entwickelt sie Gefühle für ihn und versucht öfter mit ihm zusammen zu sein. Doch Varen ist in Gefahr von seinen eigenen Geschichten und nur Isobel kann ihn retten, doch wie nur? Das Buch finde ich nicht so gut. Ich mag die ganzen Charaktere einfach überhaupt nicht. Isobel hat mich wirklich nur genervt. Ich habe die meiste Zeit nicht verstanden warum sie bestimmte Dinge tut und denkt. Ihre Freunde sind auch nicht die besten und ich kann nicht verstehen warum sie das nicht schon vor Varen gemerkt hat. Isobels Freund Brad ist ein totaler Idiot, der die ganze Zeit überreagiert. Mit Varen wurde ich auch nicht wirklich warm. Er soll mysteriös und unnahbar wirken, aber trotzdem finde ich ihn nicht so interessant. Die Beziehung zwischen den beiden geht sehr langsam voran, was eigentlich gut ist. Aber mich hat es irgendwie nicht so wirklich interessiert was mit den beiden passiert. Auch die Geschichte selbst fand ich nicht so spannend und hat mich auch nicht so berührt. Insgesamt ist das Buch einfach nicht so mein Fall. Das Buch hat sich auch wirklich hingezogen und die meiste Zeit ist nicht viel passiert. Erst am Ende kommt alles Schlag auf Schlag und das ist mir dann etwas zu schnell passiert.

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  • Mit dem Trunk der Nepenthe auf Lenore *hics

    Nevermore
    AnnikaLeu

    AnnikaLeu

    15. May 2014 um 08:08

    "Does he sleep?" Es ist ja immer wie ein bisschen Überraschungsei schütteln, lauschen, öffnen, Schokolade ignorieren, Kern brechen und- Wenn man ein Buch nur aufgrund dessen zur Hand nimmt, weil einem ein einziges Wort anspringt. In diesem Fall war es der Titel allein schon der Alarmsirenen schrillen ließ: 'nevermore'. Und wem das Wort keinen Schauer das Rückrat hinunter rieseln lässt, der sollte dieses Buch lesen. 'Der Rabe' ist zweifellos (und da stimmen mir die Protagonisten zu) eines der berühmtesten Werke Edgar Allan Poes. Ich wollte dieses Buch lesen, weil dieser Schriftsteller Unglaubliches vollbracht hat. Ich werde nie vergessen wie ich das erste Mal in der Bibliothek stand und durch die Fülle der Regale gestreift bin und mir ein winziges Bändchen in die Hände geriet. Wie ich seine Geschichten und Gedichte aufgesogen habe wie ein Schwamm. 'Tell Tale Heart' ist einer der wundervollsten Titel, die je eine Geschichte erhalten hat und ich verdamme denjenigen der daraus: 'Das verräterische Herz' gemacht und somit das Überraschungsei mit einem Hammer zerstört hat. Der Rabe ist eine so zentrale Figur in der Poesie und vielen anderen Werken bis hin zu Filmen, Liedern und Comics, das mein Herz in Vorfreude sich eng zusammen zog und ich betete, das Kelly Creagh hoffentlich bei ihrer Geschichte um die Protagonisten nicht vergisst was sie inspiriert hat. The Nocs The Nocs They live in the floor Ich kann sagen, das Buch hat mich nicht enttäuscht. Es ist eine Fülle von gut recherchierten Poe- Stücken. Ja, ein wenig wirkt es sogar lehrreich. Während der 543 Seiten wurde ich unterrichtet und ich war Isobels und Varens Mitschülerin. Wobei ich mir nicht sicher bin ob ich in der Mensa am Geektisch saß oder ob ich eine derjenigen Personen gewesen wäre, die mehr einem Schatten ähnelt. Das Setting ist sehr einfach: Highschool, Football, Cheerleading, Leistungsdruck, Prüfungen, drakonische Hausarreststrafen und blöde kleine Brüder. Wir finden Izo mitten in ihrer Englischstunde in der der Lehrer aus Spaß an der Freud, Schüler nach Gutdünken zusammenwürfelt für eine Hausarbeit die sich über einige Wochen hinziehen wird. Abgabedatum ist Halloween. Und es ist vor allem eins deutlich: es geht um ganz normale Schüler, es ist idyllisch und malerisch. Noch bis zur Hälfte des Buches erlag ich dem Gefühl über die Landesgrenzen hinweg mich hinein versetzen zu können in den Alltag einer beliebten blonden im Mittelpunkt stehenden Isobel- natürlich liiert mit Brad aus dem Sportteam. Alles also ganz normal. Wäre da nicht diese leidige Hausarbeit und der zugedacht Partner. Da hat es mich dann auch nicht sonderlich verwundert, das Kapitel 25 (sprich genau die Hälfte) gerade einmal über zwei Seiten verfügt, völlig unwichtigerweise ein eigenes Kapitel ist und dennoch ganz klar die Klimax bestimmt. Alles verändert sich. Und das ist bis hier hin so kontinuierlich sanft geschehen, das man es beinah nicht mitbekommt. Dennoch nicht langweilig, immer wieder stürzt Varen den Leser in Rätsel, er ist ein Freak. Dunkel, gepierct- Isobels Mutter spricht sogar davon das er seltsam 'erfahren' erscheint und sich um ihr Töchterchen aber weit weniger Sorgen macht als Papa Bär. Varen ist höflich und gleichzeitig spitz sarkastisch und natürlich wesentlich intelligenter als so eine herum hüpfende Cheerleaderin. Das Buch nimmt sehr viel Schwung auf, durch die sorgfältig vorbereitete Inszenierung. Es ist als ob eine Wahrsagerin die Karten legt und die erste umdreht. Die zweite, die dritte… die fünfundzwanzigste. Immer wenn sie eine umdreht setzt sie die anderen in Beziehung. Das ganze wirkt elliptisch, gekonnt verpackt Creagh alles in sich umschließende Schichten. Und zu erst nur blass und undurchsichtig taucht ein Mann immer wieder im Verlauf auf. Merkmal: Mantel, Säbel, Schal, Hut. Die Figur des 'väterlichen' Geleitschutzes- dem Freund und auch dem Zwielichtigen. Durch die zweite Hälfte des Buches beginnt sich alles zu drehen. Schnell wird klar, aus der Idylle eines normalen Teenagerlebens wird die Karikatur dessen. Nichts ist mehr wichtig, außer heraus zu finden woher verdammt noch mal 'Jackie Estacado' auf einmal her kommt (das ist die Hauptfigur aus dem Comic: 'The Darkness', die ich als sehr bildhaften Vergleich anbiete). Man gerät in den Taumel der Geschichte: 'masque of the red death' ( mit 'qu')- man darf dabei sein wie Poe interviewt wird, über sein Ableben ausgefragt wird, wie er gesteht er neige zum trinken. Was meine Erwartungen erfüllte. The Nocs The Nocs They knock on your door Wermutstropfen ist der bebende Übergang der Welten, ihrer und seiner. Es passiert schnell und auf eine verwirrende Art und Weise wirkt alles zwar noch surreal, aber man nimmt es als Leser bereitwillig an. Will sich bewusst mit den Figuren von der normalen Welt lösen und die alltäglichen Problemchen verdrängen und sich den Mächten stellen um die es in diesem Werk wirklich geht. Und es ist sicher kein Wunder, das am Ende nichts mehr ist wie zuvor. Beziehungen flammen auf, Freundschaften werden neu geknüpft, Verbündete treten auf, eigentlich geglaubte Feinde sind nicht mehr was sie scheinen, ehemalige Freunde mutieren zu Marionetten- das sind alles keine überraschenden Mittel. Es zeigt nur wie ausgeklügelt die Charaktere dieses Buches umeinander tanzen. Über den Schreibstil kann ich nur so viel verraten, das ich neue Lieblingsworte habe. Vor allem: 'syllable' hat es mir angetan. Klingt es nicht wie ein Name- so volltönend und flüsternd? Aber auch das Wort: 'schlepping' hat mich zum lachen gebracht. Ich hatte nicht das Gefühl das Varen zu hoch gestochen redet oder Isobel und ihre Team- Kameradinnen zu unterbelichtet sind. Einige Nebencharaktere blieben leider etwas blass, aber es könnte auch daran liegen das sie weiß geschminkte Gesichter als Ausdruck ihrer Gruppenzugehörigkeit trugen. Außerdem habe ich ein wenig das Gefühl, das heutzutage Autoren Kapitel ein wenig wahllos benutzen um hübsche Zwischenüberschriften zu verteilen. Was allerdings in diesem Roman gut gelungen ist. Ich hatte zeitweilig das Gefühl das Varen ein wenig sehr dünn, kraftlos und unscheinbar ist- aber das machen seine grünen Augen, die Ketten und die Ringe sowie sein Notizblock wieder wett. "'Don't call after nine.' Was that when he retired to his tomb?" (chap 3, p 27) Man darf sich an dieser Stelle gerne fragen wieso ein kleiner Goth zum Hauptdarsteller wird, die Frage ist berechtigt und wird sogar angedeutet beantwortet. V- 555- 0710 The Nocs The Nocs Where there's one, there's more. Fazit: Zusammenfassend geht es um so viel mehr als auf den ersten Blick erkennbar, weshalb ich mich dazu gedrängt fühle, das ganze direkt noch einmal von vorn zu lesen um heraus zu finden was ich nicht alles übersehen habe! Weiter geht es in 'Enshadowed' der Trilogie. Denn es gibt noch viel zu tun und es ist noch so vieles offen, noch so viel Spielraum. Die Spannung klemmt in meinem Bauch wie ein Knoten, wenn ich nicht bald weiß wie es weiter geht. Etwas unglücklich macht mich all die Normalität, all die Vorurteile, aber ich kann nichts schlechtes daran finden genau diese Aspekte zu nehmen und sie zu einer Sage zu schmieden, in der basierend auf der Realität Träume wahr werden können- selbst wenn diese auch mal schreiend Pink sind. Das ist wie der Klecks auf der Leinwand, es zieht den Blick auf sich und es funktioniert. Und dabei ist Creagh an keiner Stelle sparsam mit Farbklecksen und Details, die dann doch ab und an dazu verleiten sich zu denken: 'Ja, ja ich hab's verstanden: Schönes, tolles, großes, altes, restauriertes Haus… gehen die auch noch mal rein heute?' Ungeduldig? Ich? Nevermore. Ob das Buch wohl ursprünglich für eine jüngere Zielgruppe gedacht war? Nevermind. Noch ein Wort zu der Aufmachung- ich war überrascht was nach dem Epilog noch so alles kam und ich halte es für einen interessanten Kniff und werde meine zweite Runde 'Nevermore' dazu nutzen die dort aufkommenden Hinweise aufzuspüren und pflichttreu zu ergründen. Dieses Buch ist weniger Unterhaltung, es schafft etwas sehr seltenes, es ruft dazu auf mitzumachen. Ich selbst habe zwar ein wenig Sorge, nun etwas in ein Notizheft einzutragen, aber ich nehme mir 'Pinfeathers' Rat zu Herzen und werde den Trunk der 'Nepenthe' kosten. In dem Sinn auf 'Lenore'. 'Beware of Bess' Urteil: überdurchschnittlich gut Tipp: Werft ruhig mal einen Blick in die Fan Art Gallery auf der Homepage www.kellycreagh.com . Titel in dieser Serie: Nevermore Enshadowed Oblivion Meine original Rezi bei den Lesekatzen. Anmerkung: Und jetzt seht euch im Vergleich mal die deutsche Ausgabe an: Ich hätt's nich angerührt bei dem Cover. Klarer Fall von: 'Der Klecks in Pink!' der Akzent- nicht das verstörende: 'Alice im Wunderland'- Feeling.

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  • Es fing so gut an...

    Nevermore
    Buchtastisch

    Buchtastisch

    03. April 2013 um 19:39

    Es fing so gut an… "…you really must be on something to assume that I would follow you, let alone chase you. I’m sorry, but my existence isn’t that sad." (Varen, S. 131 der englischen Ausgabe) Isobel muß mit Varen ein Englisch-Projekt in der Schule zusammen meistern – die blonde, beliebte Cheerleaderin mit dem merkwürdigen Außenseiter Varen, der seine Haare schwarz färbt und nur dunkle Kleidung trägt. Die Unterschiede könnten nicht größer sein. Und wäre das nicht Überwindung genug, versuchen auch noch Isobels Freund mit allen Mitteln die Zusammenarbeit der beiden zu sabotieren. Schließlich kommen sich die beiden auch noch näher – doch dann beginnen auch die Grenzen zwischen Realität und Traumwelt zu verwischen… Der Anfang war klasse! Ich war mir sicher wieder mal ein richtig, richtig tolles Buch vor mir zu haben. Die Charaktere sind klasse: Isobel und Varen, aber auch die Nebencharaktere. Hier möchte ich besonders Danny, Isobels Bruder, und Gwen, Isobels neue Freundin, erwähnen. Diese beiden haben mir besonders gut gefallen. Aber auch Isobel, von der man meinen könnten, sie ist ein oberflächliches Dummchen, entwickelt sich wunderbar im Laufe des Buches und zeigt unerwartete Seiten. Und obwohl hier wirklich mit auf den ersten Blick typischen Highschool-Romanzen à la unnahbarer Außenseiter gearbeitet wird, weiß auch der Charakter Varen zu überzeugen. Die Annäherung der beiden war wirklich klasse – nicht überstürzt und damit sehr glaubhaft und überzeugend. Lediglich mit Brad, Isobels (Ex-)Freund, sowie dessen Freundeskreis hatte ich meine absoluten Probleme: Er entwickelt sich sehr unnachvollziehbar vom liebevollen Freund zu einem echten Scheusal. Das war mir zu sehr aus der Luft gegriffen. Das Buch hat manchmal seine Längen, manche Momenten werden zu sehr wiederholt (wenn zum x.ten Mal Brad seinen Hass auf Varen projiziert und man sich denkt “Langsam weiß ich es…”). Doch das hat mich gar nicht so gestört, da Kelly Creaghs Schreibstil sehr angenehm und flüssig ist (zumindest im Original). Insgesamt hinterließ das Buch bei mir bis ca. 2/3 einen überaus guten Eindruck und so schwankte ich doch tatsächlich zu diesem Zeitpunkt zwischen 4 und 5 Sternen! …doch dann kam das bittere Ende. Hier werden sich wohl die Geister scheiden. Ich denke einigen wird der weitere Verlauf des Buches gefallen. Mich konnte das letzte Drittel jedoch so gar nicht überzeugen. Die Sache mit der Traumwelt wird hier immer präsenter – gleichzeitig jedoch verworren, undurchsichtig und sprunghaft. Ich tat mich wirklich schwer damit das letzte Drittel zu lesen, neigte dazu Passagen nur grob durchzulesen, um weiterzukommen. Alles wird mir zu detailliert beschrieben (die Räume, etc.) und die Ideen / der Storyverlauf ansich waren mir zu “abgefahren”, zu merkwürdig. Ich war wirklich enttäuscht über diese Entwicklung, da mir das Buch erst so gut gefallen hatte und dann einen solchen Einbruch hinlegte. Das Ende ansich war dann doch wieder gut und interessant – macht insgesamt auch Lust auf den Folgeband. Bisher bin ich jedoch unentschlossen, ob ich weiterlese, da der Auftakt dieser Triologie doch sehr gespaltene Gefühle in mir geweckt hat. FAZIT: Ein wirklicher guter Start, gute Charaktere und eine tolle Entwicklung - doch das letzte Drittel hat mich wirklich enttäuscht. Zu verwirrend, zu merkwürdig war hier die Story. Somit mittelmäßige 3 Sterne von mir.

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  • Rezension zu "Nevermore" von Kelly Creagh

    Nevermore
    FraeuleinVogelfrei

    FraeuleinVogelfrei

    18. September 2012 um 15:46

    Selten finde ich Bücher die mich zum träumen anregen. Sicherlich habe ich einige Bücher schon gelesen,deren Welt und Charaktere ich einfach toll fand und die ich gar nicht verlassen wollte.Bücher die mich einfach fasziniert haben und die ich gar nicht weglegen wollte,sei es nur durch den Schreibstil der Autorin. Aber selten finde ich ein Buch heutzutage,welches wirklich Phantasie und Herz anreget und das schon auf der ersten Seite.Ich rede nicht nur hier von Harry Potter und Vampire Diaries,die einen an die Hand nehmen und mitziehen, nein sondern eher von Büchern die einen umhüllen,mit Decken und Kaminfeuer oder einen zudecken mit dunklem Samt. Und genauso ist das Buch Nevermore. Ein wirklicher guter Start, tolle Charaktere und eine geniale Entwicklung. Das Ende vielleicht etwas verwirrend,nicht jedermanns Sache -aber es macht Lust auf mehr.Cliffhänger eben. Das Buch bietet mehr als auf den ersten Blick.Humor und Romantik aber auch Fantasy und Horror in einer gelungenen Mischung.Eine magische Idee,ein toller Schreibstil.Bald weiß man wirklich nicht mehr was Realität und Buchwelt ist - in diesem Buch ist nichts ist so wie es scheint!

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  • Rezension zu "Nevermore" von Kelly Creagh

    Nevermore
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. September 2012 um 15:19

    Isobel ist nicht nur ein Cheerleader, sie gehört auch zu den beliebten Leuten ihrer Schule. Für ein Projekt im Literaturunterricht muss sie mit dem Außenseiter und Goth Varen zusammenarbeiten. Über ihn werden Gerüchte in der Schule verbreitet und jeder hält sich für gewöhnlich von ihm fern. Isobel ist erst auch voller Vorurteile, doch Varen und seine grünen Augen faszinieren sie und sie kann nicht weg bleiben. Isobels Welt wird auf den Kopf gestellt, nicht nur, was Schule und Freunde angeht, sondern auch ihren Verstand: sie sieht plötzlich Schatten, hört Stimmen...und sie wird das Gefühl nicht los, dass dies mit Varen, für den sie Gefühle zu entwickeln beginnt, zusammenhängt und mit dem Schriftsteller, mit dem sie sich für ihr Projekt beschäftigen: Edgar Allan Poe. Erst ein paar Worte zum Cover: ich liebe es! Es war das Erste, was mir neben dem Titel an diesem Buch sofort aufgefallen ist und was mir gefallen hat. Es hat mich neugierig gemacht! Auch der Buchrücken sieht unglaublich toll aus. Der Titel "Nevermore" ließ mich natürlich sofort an Edgar Allan Poe denken und ihr glaubt nicht, wie glücklich ich war, als ich gesehen hab, dass ich mit meiner Vermutung richtig liege. :) Edgar Allan Poe ist genial!! Die Geschichte ist daher auch etwas skurril und ungewöhnlich. Was weniger ungewöhnlich ist, ist der Zufall, dass der Schulaußenseiter mit der Schulschönheit in ein Team gesteckt wird und die Beiden miteinander klar kommen müssen und sich Gefühle entwickeln. Klingt bekannt, oder? Das Besondere hier ist allerdings, dass es sich von den üblichen Stories unterscheidet. Isobel scheint zu Beginn genau das zu sein, was der Leser erwartet: der blonde, hübsche Starcheerleader, der mit dem Footballstar der Schule zusammen ist, aus einer guten Familie stammt, überall beliebt ist und etwas...dumm ist. Doch es stellt sich recht schnell heraus, dass Isobel nicht dumm ist und auch nicht völlig in das Klischee passt. Sie bricht aus diesem Klischee aus und versucht nach einer Weile das, was sie gerne tut, nämlich Cheerleading, mit dem, was neu in ihrem Leben ist, zu verbinden. Die Konflikte, die sie durchlebt, finde ich sehr gut dargestellt und ich konnte Isobel auch verstehen. Varen passt erst scheinbar ebenfalls in das Klischee des Außenseiters: er ist ein Goth, hat ein Lippenpiercing, redet kaum, scheint etwas nerdig zu sein und sehr, sehr weit weg von Isobel. Ebenfalls passt in das Klischee, das Varen nicht die glückliche heile Welt Zuhause erlebt. Doch Varen hat einen Weg gefunden, all dem zu entfliehen. Einen sehr gefährlichen Weg, der ihm der richtige Weg scheint, bis er Isobel etwas näher kennenlernt. Auch ist ungewöhnlich, dass Varen ein großer Edgar Allan Poe Fan ist, das gibt es nun wirklich nicht oft in Jugendbüchern. Es zeigt sich auch sehr schnell, dass Varen nicht der typische Außenseiter ist, sondern seine Position bewusst gewählt hat. Varen hebt sich aus dem Klischee ab, weil hinter diesem Charakter mehr als nur ein trauriger Teenager steckt. Einige Szenen haben sich auch so in meinem Kopf festgesetzt, dass sich Fragen aufgebaut haben...Fragen, ob da nicht noch mehr dahinter steckt, was Varens Person betrifft. Ich möchte aber nicht zu viel verraten, denn das würde jedem potentiellen Leser den Spaß an dem Buch und vor allem an Varens Person verderben. Lest es selbst und ihr werdet wissen, was ich meine, dass er ganz sicher keine klischeehafte Figur ist. ;) Beide Hauptfiguren finde ich wunderbar, auch die Chemie zwischen ihnen ist absolut stimmig. Auch, dass die Liebesgeschichte eher langsam voranschreitet und sich auch etwas im Hintergrund hält. Es ist nicht so, dass Isobel sofort schreit: oh mein Gott, er ist es - im Gegenteil, sie ist sich gar nicht so bewusst, dass sie etwas für Varen empfindet. Die Geschichte, angeleitet durch Edgar Allan Poe, seinen mysteriösen Tod und seine schaurigen Geschichten, die auch immer wieder das Thema "Tod" im Visir haben, ist düster und geheimnisvoll. Es gab einige Szenen, da hatte ich richtig Gänsehaut auf den Armen, weil ich mich in das Szenario richtig hinein versetzt habe. Das letzte Drittel des Buches, das ein bisschen mehr Licht in die Geheimnisse bringt, fand ich faszinierend. Die ganze Idee, die dahinter steckt, fasziniert mich und spricht mich an. Die Geschichte lässt natürlich für Band 2 viele Fragen offen und schaut eine etwas ungewöhnliche Situation am Ende des ersten Teils. Ich bin nun sehr gespannt auf Teil 2 und denke, dass ich mir den diese Woche bestellen werde! Ich bin froh, dass ich mit Teil 1 gewartet habe, bis Teil 2 zum Greifen nahe ist! Ich gebe "Nevermore" 5 Sterne, weil ich großartig unterhalten wurde und das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte!!

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  • Rezension zu "Nevermore" von Kelly Creagh

    Nevermore
    Vanilla-Blue

    Vanilla-Blue

    01. August 2011 um 19:42

    Isobels Leben würden manche ihrer Altersgenossen wohl als perfekt bezeichnen. Die hübsche High School-Schülerin versteht sich gut mit ihrer Familie, besitzt einen großen Freundeskreis und konnte mit ihrem Cheerleader-Team, das ihre große Leidenschaft ist, schon einige Erfolge gefeiert. Zudem hat sie seit längerem einen festen Freund, den Sportler Brad, der wie sie zu den Beliebten der Schule zählt. Eines Tages geschieht jedoch etwas, das Isobels Leben gehörig durcheinanderwirbelt. Im Englischunterricht steht ein Partnerprojekt über den Autor Edgar Allan Poe an, das sie zusammen mit dem Goth Varen ausarbeiten soll. Ihre Begeisterung darüber hält sich in Grenzen, denn Isobel hat ein mulmiges Gefühl bei der bevorstehenden Zusammenarbeit, gilt Varen doch als Außenseiter, der durch sein düsteres Aussehen und sein Schweigen andere auf Abstand hält. Da das Projekt jedoch eine wichtige Rolle für die Abschlussnote spielt, bleibt Isobel keine andere Wahl. Sie ist bemüht, so gut es geht mit Varen auszukommen. Das gestaltet sich allerdings nicht gerade einfach, denn Varen hält Isobel für oberflächlich und arrogant und verleiht dieser Ansicht mit einigem Sarkasmus Ausdruck. Mit der Zeit gelingt es Isobel jedoch, hinter seine Fassade zu schauen und den wahren Varen kennen zu lernen, der nicht ihren Vorurteilen entspricht. Diese Entwicklung sieht ihre angesagte Clique gar nicht gerne und es kommt zu immer heftigeren Konflikten, die eine eindeutige Entscheidung von Isobels Seite aus fordern. Das ist jedoch nicht Isobels einziges Problem, denn es geschehen immer mehr mysteriöse, übernatürliche Dinge, die alle mit den Werken Edgar Allan Poes zusammenhängen zu scheinen, die für Varen eine ganz besondere Bedeutung haben. *********************************************. Beim Lesen der Inhaltsangabe war ich zunächst skeptisch: Ein Cheerleader als Hauptperson? All die Klischees, die man vielleicht durch Bücher und Filme mit dieser Gruppe in Verbindung bringt, haben sich aber nicht bestätigt: Isobel ist nicht oberflächlich, arrogant oder egoistisch, sondern eine sympathische Romanheldin mit Fehlern und Stärken. Sie stellt im Laufe der Handlung ihr bisheriges Leben in einigen Punkten in Frage, beweist Mut und Humor, aber zeigt sich auch mal verzweifelt oder unsicher. Mein liebster Charakterzug an ihr ist ihre Bereitschaft, für die zu kämpfen, die ihr am Herzen liegen. Einen kleinen Kritikpunkt gibt es jedoch: Man erfährt insgesamt gesehen doch zu wenig über sie. Nach Ende des Buchs hatte ich das Gefühl, Varen besser zu kennen als Isobel, obwohl es viel mehr Textstellen mit ihr gibt. Ich wünsche mir daher , dass die Autorin den Lesern im zweiten Band die Gelegenheit gibt, mehr über Isobels Charakter, ihre Meinung zu verschiedenen Themen etc. herauszufinden. Varen habe ich als faszinierensten Charakter des Buchs erlebt. Er ist bemüht, sich durch seine düstere Fassade abzuschirmen und niemanden entdecken zu lassen, wie es tief in seinem Inneren aussieht. Als Buchcharakter hat er mich dadurch und auch in einigen anderen Punkten an Severus Snape aus der "Harry Potter"-Reihe erinnert. Zudem erscheint Varen sehr intelligent und belesen. Seine sarkastische Art hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht und auch er entwickelt sich im Laufe der Handlung menschlich weiter. Sehr positiv ist mir aufgefallen, dass in diesem Roman nicht das zur Zeit im Jugend-Fantasy-Bereich allgegenwärtige Schema X verfolgt wird: Die beiden Hauptcharaktere kommen nicht innerhalb kürzester Zeit zusammen und der Leser fragt sich, wieso überhaupt. Stattdessen vergehen in "Nevermore" viele Seiten, bis sich in dieser Richtung etwas entwickelt. Die Annäherung wird sehr glaubwürdig beschrieben, sodass der Leser schließlich um so mehr mit den beiden mitfiebert. Der Schreibstil ist in meinen Augen flüssig und angenehm zu lesen. Die Atmosphäre ist, besonders gegen Ende, geheimnisdurchtränkt und mal mehr, mal weniger düster. Nach den ersten Kapiteln, in denen der Schwerpunkt darauf liegt, den Leser mit Isobels Leben und dem Bild, das sie von Varen hat, sowie den Reaktionen ihrer Clique auf die Gruppenarbeit bekannt zu machen, wird die Spannung immer größer und die geheimnisvollen Elemente nehmen zu. Ebenso finden sich immer wieder Bezüge zu einigen von Poes Werken. Diese Verbindung hat die Autorin sehr geschickt und komplex dargestellt. Das Ende fand ich sehr gefühlsvoll und zutiefst melancholisch; am liebsten hätte ich danach gleich den zweiten Band zu lesen angefangen. ******************************************** Fazit: Kelly Creaghs Debüt ist ein kreativer, berührender Urban Fantasy-Roman, der zu meinen Lieblinsbüchern des Genres gehört und dem ich viele begeisterte Leser wünsche , die seine Qualität erkennen. Der Verlag empfiehlt das Buch für die Altersgruppe von 14-17 Jahren, aber ich bin mir sicher, dass auch ältere Leser - wegen der bereits beschriebenen Atmosphäre, der interessanten, glaubhaften Hauptcharaktere und des Bezugs zu Poes Werken - daran Gefallen finden können. P.S.: "Nevermore" ist der Auftakt zu einer Trilogie.

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  • Frage zu "Nevermore" von Kelly Creagh

    Nevermore
    Viktoria

    Viktoria

    Hallo, weiß vielleicht jemand ob und wann dieses Buch auf deutsch erscheint? Danke im Voraus! Viele Grüße

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